Das richtige Mainboard

  • Welches Mainboard mit 6xSATA, USB 3.0 und möglichst energiesparend würdet Ihr denn momentan empfehlen?


    Habe auch nichts dagegen, wenn das Board nicht zu teuer ist.



    vG


    tsch

    vG


    tsch


    OMV 5, MoBo ASUS H87I-Plus, 4GB RAM, Intel G3220, 5xSeagate 3TB
    OMV 3, MoBo ASUS C60M1-I, 4GB RAM, 6xWD 4TB

  • Servus , habe mich inzwischen durch die Antworten gelesen und auch andere Foren, eine frage habe ich Bezüglich HEVC/H265 die der Skylake bzw der N3150 unterstützt.
    Wenn ich das System als reines NAS zum streamen nutze (via PLex) ist diese Cpu da schneller? Oder ist dies nur der Fall, wenn ich über das System direkt am Moniter/Fernseher nutze ?


    Kenn mcih bei dieser ganzen HW Decodierung überhaupt nicht aus.


    Wenn es das streamen über Plex nicht verbessert nutzt es mir in meinen augen recht wenig.


    Mfg


    main04eck

  • Wäre denn auch ein ASROCK H87M Pro4 mit Pentium G3220 als 6-Bay-NAS geeignet?
    Die Kombi habe ich eh rumliegen.


    Gibt es Nachteile (welche) zur empfohlenen 6-Bay-Konfiguration?

    vG


    tsch


    OMV 5, MoBo ASUS H87I-Plus, 4GB RAM, Intel G3220, 5xSeagate 3TB
    OMV 3, MoBo ASUS C60M1-I, 4GB RAM, 6xWD 4TB

  • Gute Tag , habe mich nun nach langem überlegen endlich entschieden ,


    Meine NAS Komponenten


    Cooler Master Elite 110
    Transcend SSD370S interne SSD 32GB
    AsRock N3150DC -ITX
    Kingston [definition=21,0]KVR16LS11/4[/definition] Arbeitspeicher 4GB


    dem AsRock [definition=25,0]N3150DC-ITX[/definition] liegt bereits ein externes Netzteil bei


    Das AsRock [definition=25,0]N3150DC-ITX[/definition] und ASRock N3150-ITX unterscheiden sich nur in einem Punkt
    Das AsRock [definition=25,0]N3150DC-ITX[/definition] besitzt einen Anschluss für ein externes Netzteil was bereits mitgeliefert wird
    Das [definition=23,0]N3150-ITX[/definition] besitzt einen ATX Stecker was wiederum für einen internes Netzteil notwendig ist.


    Glück Auf


    main04eck

  • Da ich mir auch bald ein NAS zusammen schustern werde, aber mit dem NAS nicht direkt abspiele sondern nur streame, stell ich mir gerade die Frage welches Board wohl besser ist?! Das N3150DC sieht nicht schlecht aus. Ich wollte mir ursprünglich das Q1900DC holen. Das hat zwar 2x SATAIII und 2x SATAII und kann kein Hevc, aber wie gesagt das benötige ich eigl. nicht. Im CPU Vergleich ist der J1900 ein Ticken besser und in der Anschaffung auch einige Euros günstiger. Dafür hat das N3150 fast die hälfte bei der Stromaufnahme. Die Kosten würden sich erst nach 2 Jahren amortisieren.


    main04eck: Deine Konfig gefällt mir gut. Das CoolerMaster Gehäuse sieht interessant aus. Wieso eine 32GB SSD? Für ein Betriebssytem müsste auch ein 8GB, 16GB Stick reichen. Die sind meist noch ein wenig günstiger und du brauchst auch keinen SATA Slot belegen.

  • Habe gelesen das die Sache mit dem Stick nicht immer optimal funktionieren soll. Die 32gb Platte kostet nicht viel mehr als ein SLC USB Stick mit 16gb somit hab ich mich für die ssd entscheiden und ich kann die Front USB mit USB 3 nutzen.

  • @stephanTA und natürlich alle anderen.


    Hallo,
    Bin absoluter Neuling und habe eigentlich so gut wie keine Ahnung von Hardware, mir nur in den letzten Wochen etwas angelesen.
    Ich hatte auch an eine Selbstbau NAS gedacht und dabei die Konfiguration von Main04eck mit dem ASRock AM1H-ITX + AMD Athlon 5350 4x 2.05GHz
    im Auge. Du verweist nun auf das neue Board ASRock N3150DC mit Netzteil. Dazu hätte ich ein paar Fragen.
    Du sagst, das ASRock AM1H-ITX verbraucht mehr. Inwieweit ist das im Heimeinsatz, wo das NAS nicht 24 Stunden läuft, von Bedeutung? Ich habe noch
    ein Netzteil mit 19V 3,95A hier rumliegen. Würde das ausreichen für Mainboard + 3 Festplatten im Raid 5 + SSD + .....? Bei den Festplatten hatte ich an
    seagate Baracuda 2TB gedacht.
    Das Netztteil des ASRock N3150DC hat 65W. Ist das dann entsprechend ausreichend?
    Der AMD-Chip scheint die bessere Performance gegenüber dem Intel Celeron N3150 zu haben. Inwieweit ist das in der Praxis ausschlaggebend?


    Mit freundlichen Grüßen

  • Der AMD-Chip scheint die bessere Performance gegenüber dem Intel Celeron N3150 zu haben. Inwieweit ist das in der Praxis ausschlaggebend?

    die AMD ist etwas schneller, aber das Nas bewegt sich zu 90% im Iddle, also mit 0% Leistung.
    Zumal ist dort der Faktor Stromverbrauch, und da sind amd's echte Geldverbrennungsmaschinen^^
    Jede Intel cpu inkl mainboard ab dem sockel 1155 kannst du im iddle im bereich von <25W bewegen, und das ohne viel bastellei.


    Zum Netzteil, nimm ein gutes kleines 300W Netzteil. Der Vorteil sollte klar sein. Diverse Sicherheits mechanismen, überstrom, überspannung ect.

    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas


    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges


  • 1. Je nach Anwendungszweck läuft das NAS 24 Stunden am Tag und schaltet nur die Platten in den Spin-Down. Da macht sich jedes Watt weniger bemerkbar...
    2. Das 65W Netzteil dürfte für 3 Platten + SSD ausreichen. Wenn es bei dem Board ein Problem mit vielen Festplatten gibt, dann nur beim gleichzeitigen Spinup der Platten. Aber mit 3 Platten dürfte das noch passen. Ansonsten kannst du bei den Festplatten das Feature Staggered-Spinup aktivieren (Platten werden nacheinander hochgefahren, so dass es keine Lastspitzen gibt), dann sind wahrscheinlich selbst 4-6 Festplatten mit diesem Netzteil noch möglich.

  • Tagchen,

    Ansonsten kannst du bei den Festplatten das Feature Staggered-Spinup aktivieren (Platten werden nacheinander hochgefahren, so dass es keine Lastspitzen gibt),

    Staggered Spinup ... jop, gibt es ... habe aber noch keinerlei Implemetierung im "Desktop" Umfeld gesehen. PUIS und SSU müssen von einem zentralen Controller (BIOS oder SATA-/RAID-Controller) gesteuert werden, das bloße Feature in der Festplatten-Firmware nützt einem gar nix. Selbst viele Low-Cost-Controller (wie die Sybex) dürften das nicht implementiert haben. Und dann braucht man ja noch Kabel und Buchsen/Stecker die die entsprechenden Pins auch durchreichen ...


    Und drei Festplatten sind auch kein Fall für SSU/PUIS ... nicht bei 60W Netzteil-Gesamtleistung. Wichtiger ist vermutlich, das man SATA-Power-Anschlüsse mit belegter 3,3V Pre-Charge-Leitung (die Orange) benutzt. Denn solange die Elektronik zuerst läuft, kann sie auch darüber entscheiden, wann die Platter angestartet werden ;)


    Sc0rp

  • Ich habe das 3150DC-ITX mit den WD-RED und genau diese Kombi funktioniert jedenfalls mit PUIS... die Platten laufen nacheinander hoch, dementsprechend niedrig bleibt die erforderliche Leistung. Das Booten dauert dadurch etwas länger aber das ist im Dauerbetrieb ja egal.
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hatte ich damals zu Testzwecken mit 2 Platten in etwa 45w statt mit PUIS 25W peak beim booten. Sprich 3 Platten würden wohl auch noch ohne PUIS gehen, bei 4 wirds langsam kritisch.


    IMHO reicht es, wenn die Platten mit dem Spinup einfach auf den ersten ATA-Befehl warten. Die erfolgen ja nacheinander... glaube nicht, dass das Board da irgendwas spezielles unterstützt...
    Es gibt auch keine Einstellung dafür im Bios. Ich habe das einfach mit hdparm aktiviert und fertig.

  • Re,

    Es gibt auch keine Einstellung dafür im Bios. Ich habe das einfach mit hdparm aktiviert und fertig.

    genau, und das ist reines Glück ... bzw. dem "upstart" des Linux geschuldet. Sollte mit einem neueren Kernel/neuem Bootverhalten des Linux eine Parallelisierung eingeführt werden, war's das wieder. Zum Glück hat WD in die Red-Firmware ein wenig mehr reingepackt, die unterstützen tatsächlich alle Arten (PUIS/SSU), und das recht ordentlich, aber eben mangels entsprechendem Unterbau nicht immer und überall :(.


    Sc0rp

  • genau, und das ist reines Glück ... bzw. dem "upstart" des Linux geschuldet. Sollte mit einem neueren Kernel/neuem Bootverhalten des Linux eine Parallelisierung eingeführt werden, war's das wieder. Zum Glück hat WD in die Red-Firmware ein wenig mehr reingepackt, die unterstützen tatsächlich alle Arten (PUIS/SSU), und das recht ordentlich, aber eben mangels entsprechendem Unterbau nicht immer und überall


    Ich glaube dass das Bootverhalten des Betriebssystems da garkeine Rolle spielt, weil zum Zeitpunkt zu dem Platten anlaufen, das Betriebssystem noch garnix zu melden hat. Ich habe jedenfalls schon diverse Betriebssysteme gebootet und mit keinem gab es Probleme.
    Eine Änderung dahingehend könnte ich mir da allenfalls beim Wechsel von Legacy auf UEFI vorstellen.


    P.S. ich rede nur vom SpinUp beim booten. Ich habe nicht getestet, was passiert, wenn die Platten später im laufenden Betrieb alle gleichzeitig nach einem Sleep wieder anlaufen. Weil dieses Szenario kommt bei mir nicht vor.

  • Re,

    Ich glaube dass das Bootverhalten des Betriebssystems da garkeine Rolle spielt, weil zum Zeitpunkt zu dem Platten anlaufen, das Betriebssystem noch garnix zu melden hat.

    Also macht dein BIOS bei dir auch noch nacheinander mit entsprechender Zeitverzögerung - das muss aber nicht zwingend PUIS sein. Und viele BIOS'se machen das auch quasi-parallel, sprich schicken sehr schnell hinter einander die Requests raus und warten dann auf die Responses. Meine Server machen alle mittlerweile SSU, zumindest mit den Platten, die an RAID-Controller angeschlossen sind - was das für 'ne Frickelei mit den Backplanes war ... aber dafür kann man nun schön den Verzögerungsgrad im RAID-Controller einstellen ;)


    Fazit: man kann es sicher mit hdparm "aktivieren", aber ob es läuft ist reines Glück!


    Sc0rp

  • OMV startet von haus aus die Platten verzögert, natürlich nicht beim Booten.

    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas


    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges

  • Hallo,
    Erst einmal vielen Dank für die Antworten! Das eine oder andere sind allerdings für mich noch bömische Dörfer.
    Auf Grund Eurer Kommentare habe ich mich dann doch für ein externes Netzteil entschieden.
    Allerdings hätte ich mal noch zwei Fragen.
    Bringt das ASRock 3700-ITX mit dem 2,4 GHz-Prozessor einen wesentlichen Vorteil gegenüber dem ASRock 3150-ITX
    mit 2,08GHz-Prozessor? Lohnen sich die Mehrkosten?
    Die zweite Frage betrifft die Größe des Arbeitsspeichers. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man pro TB ein GB Arbeitsspeicher
    planen sollte. Bei geplanten 3 x 3TB tendiere ich da zu 8GB oder wären 4GB RAM auch ausreichend?


    MfG

  • Re,

    Die zweite Frage betrifft die Größe des Arbeitsspeichers. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man pro TB ein GB Arbeitsspeicher planen sollte.

    Das gilt für ZFS als Bemessungsgröße, bei BTRFS sollen es z.B. 1GB RAM für 4TB Dateisystem sein ... bei "ext" ist es weitestgehend irrelevant ;).


    8GB wären trotzdem meine Empfehlung (als ein Riegel wohlgemerkt), das erhöht den Datei-Cache und verringert damit Festplattenzugriffe.
    Wenn du "nur" Samba als Service nutzen möchtest und nicht der Endperformer bist, reichen sicher auch 2GB ;)


    Sc0rp

  • Re,
    wieder die Hälfte vergessen ...

    Bringt das ASRock 3700-ITX mit dem 2,4 GHz-Prozessor einen wesentlichen Vorteil gegenüber dem ASRock 3150-ITX
    mit 2,08GHz-Prozessor? Lohnen sich die Mehrkosten?

    Das muss auch jeder für sich entscheiden - ob etwas "reicht" ist höchst subjektiv. Kommt vorrangig drauf an, was du alles machen möchtest - bzw. welche Services dein NAS bereitstellen soll.


    Sc0rp

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