Möchte gerne von OMV 3.0.100 auf aktuelles OMV 5.x updaten

  • Hallo zusammen,


    ich habe mir im Juli 2017 nach dem Artikel hier das "NAS Basic 3.0" gebaut.
    Es ist mein 1. NAS, dementsprechend habe ich noch nicht viel Erfahrung im Bereich NAS, es lief ja bisher unaufällig.


    Meine Hardware, nach eurer Anleitung 2017 gekauft und verbaut:
    Transcend MTS400 M.2 SSD 32GB SATA III, MLC
    QUMOX M.2 (NGFF) SSD auf tragbare USB3.0 pendriver Konverter-Adapter-Gehäuse Fall
    Asrock J4205-ITX Hauptplatine schwarz/grau/braun/rot (das ist das neuere und bessere aus der Bauanleitung)
    Kingston KVR16LS11/4 Arbeitsspeicher 4GB (DDR3L Non-ECC CL11 SODIMM 1,35V, 204-pin 1,5V)
    2x Western Digital Red 6TB NAS Desktop interne Festplatte - 5400 U/min SATA 6 Gb/s 64MB Cache 3.5 Zoll - WDBMMA0060HNC-ERSN



    Erstellt ist ein RAID1 also Mirror der beiden 6TB WD RED
    Das System läuft nach anfänglichen Problemen (SMB Freigabe und [definition=40,0]Windows[/definition] 10 Zugriff) seitdem 24/7 stabil.



    Seit langen aber bekomme ich immer die Mailbenachrichtigung Udatefehler wie etwa:


    /etc/cron.daily/openmediavault-cron-apt:
    stdin: is not a tty


    Daher möchte ich gerne ein Update/Upgrade auf die aktuellste Version 5.xx durchführen.


    Ist es möglich? und wie? von meiner Version 3.0.100 auf die aktuelle 5.x upzudaten?
    Oder ist ein Neuinstall angesagt?


    Sind meine Daten auf dem RAID1 Mirror dann auch weiterhin nutzbar?
    Ich bin echt sehr verunsichert!


    Ich habe hier schon gesucht und bin dabei über ein paar Einträge ebenfalls verunsicherter User gestoßen, daher ließ ich bisher die Finger davon, nach dem Motto "never change a running sytem..."
    Plugins (über dieses Thema bin ich bei meiner Suche dann gestolptert) sind eigentlich keine großartigen vorhanden.
    Ich kann mich nicht mehr erinnern irgendwelche noch zusätzlich installiert zu haben, es sei denn es stand damals in der Anleitung zum Bau des "NAS Basic 3.0"?


    Folgende Plugins sind bei mir laut WebGui installiert:


    openmediavault-iscsitarget 3.1.6
    openmediavault-lvm2 3.2.5
    openmediavault-webdav 3.0.3
    openmediavault-forkeddaapd 3.1.8
    openmediavault-minidlna 3.3.11
    openmedaivault-shairport 3.2.8
    openmediavault-Idap 3.1.6
    openmediavault-route 3.1.4
    openmediavault-tftp 3.0
    openmediavault-netatalk 3.2.11
    openmediavault-clamav 3.3.3
    openmediavault-nut 3.2.12
    openmediavault-omvextrasorg 3.4.26



    Aber da ich keine Updates mehr bekomme und 3.0.100 mittlerweile doch veraltert ist, werde ich um das Thema wohl nicht länger herum kommen.


    Ich würde mich über eine Hilfe durch euch sehr freuen.
    Gerne auch über TeamViewer


    LG
    Mike

  • Hallo,


    als ein Update über 2 Versionen ist nicht zu empfehlen. Ich würde an deiner Stelle frisch installieren. Gut ist mal, dass du dir schon eine Liste der Plugins gemacht hast, damit kannst du gleich mal überürüfen, ob diese auch unter OMV5 alle verfügbar bzw. ob du sie noch brauchst. Wobei mir vorkommt, du hast experimentiert (sicher nicht alle in Verwendung).


    wenn möglich würde ich mir ein neues Bootmedium nehmen (damit kann ich im Notfalls sofort zurück) und auf diesem installieren (ohne Datenplatten). Das RAID selbst ist sicher auch unter OMV5 weiter verwendbar.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Hallo und danke fürs antworten.


    Das Bootmedium ist die 32GB SSD im USB-Stick-Gehäuse was am internen USB-Port im NAS steckt, wie eben aus der Bauanleitung von hier vorgeschlagen.


    Kann ich den Inhalt einfach so auf einen USB-Stick installieren als "NotBackup"?
    Dann würde ich die SATA Kabel abklemmen und dann mit einen neuen OMV 5.x Installstick neu auf dem 32GB SSD-Stick einen Neuinstall machen.


    Bin in Linux noch ein Noob, sorry

  • Nur zu meinem Verständnis der Vorgehensweise...


    1, NAS herunterfahren
    2. beide RAID Platten zur Sicherheit abstecken
    3. interne USB-SSD entnehmen und davon Kopie auf anderen USB-Stick als lauffähiges Backup für alle Fälle speichern!
    4. USB-SSD zum Cleaninstall OMV 5.5.11 wieder an den internen USB 3.0 Anschluss anstecken
    5. OMV 5.5.11 install USB Stick einstecken
    6. NAS einschalten und OMV auf die USB-SSD installieren
    7. Nach Installierung NAS abschalten und Install Boot-Stick ennehmen
    8. beide RAID Platten wieder anschließen
    ....
    x. Benutzer und Freigaben wie vorher wieder anlegen
    xx. SMB/Shares wieder wie vorher anlegen
    xxx. hoffen das ich meine Daten und Verzeichnisstruktur wie vorher weiterhin nutzen kann


    Ist das soweit richtig und kann ich das so demnächst in Angriff nehmen oder habe ich etwas übersehen?

  • scheint alles zu passen, eventuell musst das RAID erst wieder einhängen bzw. das Filesystem mounten.
    ich würde auch vor dem Umbau einmal mit dem kopierten USB Stick booten und schauen ob eh alles funktioniert.


    Im Normalfall geht ehalles gut und wenn etwas schief geht, dann ist auch das nicht kontrollierte Backup defekt. Murphy läßt grüßen.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Nach anfänglicher Angst die USB-SSD zu überschreiben und Problemen mit Clonen und beim Probe-installieren auf nen 2. USB-Stick, hat alles funktioniert.


    5.5.11 läuft und das vorhandene RAID1 lief sofort ohne Probleme!

  • freut mich für dich und danke für die Rückmeldung.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Hallo alle,


    ich habe gerade das ungefähr gleiche Problem.

    Ich betreibe zur Zeit ein sehr altes OMV 2.0 mit einem RAID5.


    Ich plane also auch die am RAID beteiligten Platten abzustecken, das neueste OMV aufzuspielen und nach der ersten Konfiguration die Platten wieder aufzustecken.


    Dann sollte ich alle 4 Platten unter ‚Reale Festplatten‘ wieder sehen.

    Unter RAID Verwaltung dann wieder die Platten als /dev/md0 zusammenfassen.

    Und dann sollten die logischen Laufwerke unter LVM wieder auftauchen.




    Ist der Vorgang so richtig ?

    Gibt es einen einfacheren / besseren Weg ?

    Oder eine detailliertere Beschreibung ? Z.B nach dem Komplettausfall eines Rechners, wie man das RAID an einem neuen Rechner in Betrieb nimmt ohne die Daten zu verlieren ?

    Würde OMV auch ein anstecken der Platten in anderer Reihenfolge erkennen / akzeptieren ?


    Gibt es ein Risiko, daß die Platten an irgendeinem Punkt überschrieben/formatiert werden ?



    Sollte es unter OMV nicht funktionieren, gibt es irgendwo eine Anleitung wie man die Platten und das RAID von Hand unter Debian wieder aufbauen kann ?



    Meine Konfiguration:

    Board: SuperMicro X11SAE-F

    CPU: Intel Xeon E3-1245 v5, 4x 3.50GHz, Sockel 1151

    RAM: 8G

    M.2 SSD: Samsung SM951 AHC 256G (512MB cache) - MZHPV256HDGM

    Platten: 4* WD60ERFX-68L (6GB)

  • OMV sollte sogar das RAID ohne weiteres erkennen. Die Reihenfolge der Platten sollte keine Probleme machen, die Platten wissen selber, wo sie im RAID stehen.


    Das RAID sollte von jedem Linux System verwendbar sein. Anstecken sollte eigentlich reichen, den Rest macht Linux.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Update ist kein Problem.

    Vorher von allen OMV Seiten zur Sicherheit Screenshots gemacht. Es werden doch immer wieder Konfigurationen eingestellt, die man sich nicht weiter merkt. Dabei die Konfiguration durchgegangen und auf Plausibilität geprüft.
    Server herunter gefahren und RAID abgesteckt.


    Neues OMV eingespielt.

    Setup der Basisparameter.


    Server wieder heruntergefahren und RAID eingesteckt. Da die SATA Kabel ja nur kurz abgezogen waren dürften die Platten wieder am gleichen Connector angeschlossen sein.

    Wieder gestartet, OMV hat das RAID problemlos erkannt und eingebunden. Keine Probleme.

    Dann alle Parameter eingestellt.
    Mit den Screenshots konnte man immer überprüfen ob man was vergessen hat.

    Alles ganz einfach und problemlos.

  • Danke, dass Du ein Feedback hinterlassen hast.


    LG Berti

    BS: UNRAID
    HW: MSI B350M MORTAR, Ryzen 3200G, 64Gb Ram, 1 TB NVMe Cache, 1TB SSD VM-Cache, 2x 8TB HDD, 2x 4TB HDD
    Docker: calibre-web, db-backup, duckdns, EmbyServer, glances, Grafana, heimdall, InfluxDB, mariadb, nextcloud, nginx, OpenSpeedTest, phpmyadmin, portainer, telegraf, unifi-controller, UniFi-Poller, Wireguard, WordPress
    VM: OMV5, Macinabox, Proxmox, MX, 3x Debian Server, 1x Ubuntu Server
    Website Übersicht: https://knilixblog.wordpress.com
    Website OMV5: https://knilix.home.blog

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