Syba 8 Port-S-ATA-Controllerkarten_Unterschiede

  • Halli-Hallo, die NASianer !!



    Ich benötige eine 8-Port-S-ATA-Controller-Karte und bin mir nicht sicher, welche es werden soll..
    RAID brauche ich nicht auf der Karte.
    Sybia mit Marvell onboard soll's werden, aber welche ?
    Da ich ..hust.. bisher noch nicht durchgestiegen bin wie eine S-ATA-Multiplier-Karte funktioniert und deshalb auch nicht weiß, wieso diesbezüglich immer Warnungen ausgesprochen werden, möchte ich hier lieber nachfragen.
    Ich tue mir schwer, Vor- und Nachteile der u.s. drei Karten zu "sehen"/erkennen..



    Folgende drei Karten stehen zur Auswahl:

    8 Port SATA III 6G PCI-e 2.0 x1 Card - SD-PEX40104

    https://www.sybausa.com/index.…d=829&filter=62,38,19,188
    https://www.amazon.de/dp/B01BBXMLQK/ref=olp_product_details?_encoding=UTF8&me=&qid=1453819182&sr=8-1&th=1


    8 Port SATA III and eSATA 6G PCI-e 2.0 x1 Card - SD-PEX40105
    https://www.sybausa.com/index.…d=830&filter=62,38,19,188
    https://www.amazon.de/dp/B01BBXMCSW/ref=olp_product_details?_encoding=UTF8&me=&qid=1453819182&sr=8-1&th=1

    8 Port SATA III PCE-e 2.0 x2 Card - SI-PEX40071

    https://www.sybausa.com/index.…d=160&filter=62,38,19,188
    https://www.amazon.de/dp/B00ESFEI2E/ref=olp_product_details?_encoding=UTF8&me=&qid=1453819182&sr=8-1&th=1



    #CK1:
    Brand (Marke): Syba
    Marvell 88SE9215 + 88SM9705 chipset
    1 -Lane PCI-Express 2.0
    es können 4 externe S-ATA-Geräte angeschlossen werden, insgesamt aber ("nur") 8 Geräte zeitgleich
    Supports Native Command Queuing (NCQ)


    #CK2:
    Brand (Marke): Syba
    Marvell 88SE9215 + 88SM9705 chipset


    #CK3:
    Brand (Marke): IOCrest (???)
    PCI Express x2 Interface --> braucht einen PCIe x4-Port
    Hot Plug and Hot Swap
    Supports Native Command Queue (NCQ)
    Supports Port Multiplier FIS Based Switching or Command Based Switching --> keine Ahnung ob gut oder schlecht !?



    #CK1 & #CK2 können externe sowie interne Ports (auch wenn Syba- sowie Amazon-Bilder etwas anderes suggerieren..).-
    #CK1 & #CK2: keine Infos zu RAID (also keine RAID-Funktionalität vermutlich).


    #CK3 bedient gegenüber den anderen o.s. zwei Karten die doppelte Bus-Breite, wenn ichs richtig verstanden habe.
    #CK3 ist gar nicht Syba, sondern IOCrest, wird nur von Syba vertieben !?
    #CK3: Chipsatz unbekannt !?
    #CK3: "Marvell RAID Utility" im Downloadbereich.



    ERGO:
    Da doppelte Busbreite, würde ich #CK3 nehmen - "Marvell RAID Utility" suggeriert ja auch einen Marvell-Chipsatz onboard (??).
    Kann aber mit o.s. Spezifikation (#CK3) nichts anfangen: "Port Multiplier FIS Based Switching or Command Based Switching"..
    Außerdem weiß ich auch nicht was IOCrest mit Syba zu tun hat..
    Wer hat da mehr Erfahrung oder Infos zu den o.s. drei Karten (oder selbstverständlich bessere Alternativen) ?



    Freue mich auf Antworten !



    ###############


    Software:
    OMV 5 + Snap-RAID


    Hardware u.a. ( einiges ist oversized - das weiß ich und es macht mir nichts aus :) ) :
    C246-WU4
    https://www.gigabyte.com/Serve…rboard/C246-WU4-rev-10#kf
    Intel Core i3-8100
    https://ark.intel.com/content/…or-6m-cache-3-60-ghz.html
    Crucial 16GB DDR4-2666 (CT16G4WFD8266)
    970 EVO NVMe M.2 SSD
    https://www.samsung.com/de/support/model/MZ-V7E250BW/
    PURE POWER 11 - 500W CM
    https://www.bequiet.com/de/powersupply/1537
    Nanoxia Deep Silence 6 in der Revision B
    https://nanoxia-world.com/de/p…k-black?c=199#prettyPhoto


    https://www.nanoxiausa.com/pro…os=4&_sid=c69707797&_ss=r
    ...
    + viiiele hdds/XFS...



    Durch die M.2-ssd ist ein von zwei PCIe 4x-Ports belegt.

  • Re,


    ich war im Urlaub ... daher die verspätete Antwort.


    Ja, ich habe diverse SATA-Karten im Einsatz, die von "Syba USA" haben sich im Linux-Umfeld rundum bewährt - die Marvell-Chips sind allesamt im Linux enthalten und unkompliziert sowie (relativ) robust - meine Erfahrungen.


    1) Syba wurde i'wann mal von IOCrest übernommen. und ist jetzt eine Marke von IOCrest (nicht verwirren lassen :D)
    2) nicht von den Bildern bei [definition=35,0]Amazon[/definition] verwirren lassen, da stimmen Viele nicht - besser auf der Hauptseite suchen:
    https://www.sybausa.com/index.…t/category&path=64_181_85


    Ich habe das mit den Karten i'wo in einem Thread schon mal auseinander genommen ... ich schau mal kurz nach ...
    EDIT: nicht auf die Schnelle gefunden ... sic!


    Ich habe im Einsatz:
    a) die SD-PEX40099 (zum Test) und die SI-PEX40064 ("massenhaft", 6 Stück im Einsatz und 3 auffe Halde)
    PCIe 2.0 x1 - passt somit überall, bietet aber "nur" vier Ports ... m.E.n. Die ausgewogenste Erweiterungskarte (P/L)
    b) die SI-PEX40071 (im Einsatz) - der große Bruder der SI-PEX40064:
    PCIe 2.0 x2 - passt somit entweder in x4,x8 und x16 Slots aber auch in sog. "Flex" Slots (x1-Slots, Die hinten offen sind - hier aber mit "halber Performance", weil ja eine Lane fehlt)
    c) die SD-PEX40104 und/oder die SD-PEX40105 (ja, müsste in den Keller gehen und nachschauen) (zum Test)
    PCIe 2.0 x1 - passt somit überall, nutz aber einen internen Multiplierchip (Marvel), s.u.


    Und es kommt darauf an, für Was man die Karte einsetzen möchte:
    - SnapRAID - da sind alle Karten geeignet, bei den Multiplierkarten kommt es beim Syncen/Checken zu längerer Wartezeit
    - RAID / ZFS - da sollten man von den Multiplierkarten Abstand nehmen (ja, technisch ist das kein Problem, aber Performance leidet u.U. stark darunter)


    Bei den Multiplierkarten kommt ein Extra-SATA-Multiplierchip zum Einsatz, Welcher aus einem der SATA-Ports des ersten Marvelchips (PCIe <-> 4xSATA) auf der Platine weitere 5 SATA-Ports generiert (1xSATA <-> 5xSATA), man hat also in Summe acht Ports, fünf davon teilen sich aber die Performance *eines* SATA-Ports ...


    Bei den x2-Karten kommen einfach zwei der PCIe <-> 4xSATA-Chips drauf ;)


    Problematisch bei allen Controllern sind SSDs: deren Performance kann über den PCIe 2.0 (theoretisches Maximum 0,5GiB/s pro Lane) nicht abgeführt werden (also maximal Eine :P), und auch bei modernen (großen) Festplatten wird es schon knapp - d.h. hier ist der Flaschenhals am PCIe-Interface ... in der Praxis merke ich bei den Vier-Port-Karten und RAID aber nix, da limitiert das LAN noch früher ;)
    (mal sehen, wie es bei 10G aussieht ...)


    Randnotiz: Zwei der SI-PEX40064 sind bei mir schon ausgestiegen, aber da habe ich am Anfang Viele "gebraucht" gekauft ... daher habe ich mir gleich ein Lager aufgebaut ;)


    Pro-Tipp: die Marvel-Chips lassen sich auch geziehlt googeln, dann findet man auch das zugehörige Datenblatt! (Was m.E.n. auch für die Syba-Controller spricht)


    Sc0rp

  • Danke @Sc0rp für den ausführlichen Beitrag - sehr nett von dir !!


    Ich dachte mir schon dass du im Urlaub warst, ist ja die Zeit - schön, dass du auch "offline kannst" .. war ich kürzlich auch für wenige Tage, deshalb auch meine verzögerte Nachricht ..grins..


    Mit "Port Multiplier" kann ich jetzt auch was anfangen - super !


    Wenn die zwei Karten SD-PEX40104 / SD-PEX40105 Port Multiplier nutzen, bleibt ja nur die SI-PEX40071.
    SI-PEX40071:
    "Supports Port Multiplier FIS Based Switching or Command Based Switching"
    ---> kannst du mit dem Teil der Produkbeschreibung was anfangen/näheres dazu sagen !?


    SnapRAID kommt bei meiner Dreambox'scher Filmsammlung zum Einsatz - ich frage mich hierbei, welche hdds ich da wohl an die Controllerkarte hängen sollte, Parität (und/)oder Daten !?
    Was wäre am sinnvollsten ?



    Folgende Karte ist nur halb so teuer, vielleicht kennst du die !?
    Gut möglich, dass Port Multiplier onboard ist !?
    Will mir aber keine Karte ohne Empfehlung holen und dann nur Probleme haben:
    https://www.amazon.de/MZHOU-Controller-Expansion-Marvell-88SE9215/dp/B07ZT31GTD/ref=sr_1_fkmr0_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=8%2BPort%2BSATA%2BIII%2B6G%2BPCI-e%2B2.0%2Bx1%2BCard%2B-%2BSD-PEX40104&qid=1596373528&sr=8-1-fkmr0&th=1



    REM:
    Die "8 Port SATA III 6G PCI-e 2.0 x1 Card - SD-PEX40104" wird mit 8 internen und 4 externen Ports beschrieben, jedoch sehe ich auf den Produktbildern von den externen nichts - deshalb ging ich von falschen Produktbildern auf [definition=35,0]Amazon[/definition], sowie Syba aus, aber vielleicht liege ich auch ..wie auch immer.. falsch..:
    "8 Internal SATA and 4 External eSATA ports"
    https://www.sybausa.com/index.…d=829&filter=62,38,19,188
    Ich vermute, es gibt keine externen Ports, ist ein Fehler in der Produktbeschreibung !?




    Gruß cavorip

  • Re,

    Folgende Karte ist nur halb so teuer, vielleicht kennst du die !?

    Siehe Marvell 88SE9215 = PCIe zu 4x SATA
    und JMicron JMB5xx = SATA zu 5x SATA
    ... ist also eine Karte mit internem Port-Multi (nur mit einem billigerem Multiplier-Chip :P)


    Was wäre am sinnvollsten ?

    Ich habe mir dafür extra ein "Bitcoin"-Board geholt - Die haben nämlich viele PCIe x1 - Slots (u.U. sogar Welche, die hinten offen sind) und dort dann jeweils einen SI-PEX40064 für 3x Daten und 1x Parität reingesteckt.
    (Aktuell 16x8TB im Medien-Archiv / SnapRAID ... man gewinnt damit keine Performance-Krone, aber für's Filme guggen reicht's allemal)


    Am Sinnvollsten wäre es, wenn du den/die Controller nach der max. Anzahl von Einbauplätzen für HDDs in deinem Gehäuse und den verfügbaren PCIe-Slosts aussuchst ;)



    "Supports Port Multiplier FIS Based Switching or Command Based Switching"
    ---> kannst du mit dem Teil der Produkbeschreibung was anfangen/näheres dazu sagen !?

    Das bedeutet, das du hinter dieser SATA-Karte noch Multiplier betreiben kannst - es sind also vollwertige SATA-Ports


    Sc0rp

  • Will mir aber keine Karte ohne Empfehlung holen und dann nur Probleme haben:
    https://www.amazon.de/MZHOU-Controller-Expansion-Marvell-88SE9215/dp/B07ZT31GTD/ref=sr_1_fkmr0_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=8%2BPort%2BSATA%2BIII%2B6G%2BPCI-e%2B2.0%2Bx1%2BCard%2B-%2BSD-PEX40104&qid=1596373528&sr=8-1-fkmr0&th=1

    Der Marvel 88SE9215 kan PCIe auf 4 SATA Ports. An einem SATA Port hängt dann ein Port Muliplier (JMicron JMB5XX) dran, man kommt dann damit zu 3+1*5 = 8 SATA Ports.
    wenn du viele SATA Ports an einem Controller hast, solltest du schauen, dass du mehr PCIe Lanes hast, um die volle Geschwindigkeit zu erreichen.


    SnapRAID kommt bei meiner Dreambox'scher Filmsammlung zum Einsatz - ich frage mich hierbei, welche hdds ich da wohl an die Controllerkarte hängen sollte, Parität (und/)oder Daten !?
    Was wäre am sinnvollsten ?

    Bei SnapRAID dreht im Normalfall nur die gerade benötigte Platte bei Zugriff auf Film, alle anderen Platten werden irgendwann in Idle gehen.
    Bei sync (bzw. scrub) sieht das anderes aus, da wird parallel auf alle Platten zugegriffen. Sync ist allerdings nur eine Delta Operation (also nur neu bzw. geänderte Dateien).

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Am Sinnvollsten wäre es, wenn du den/die Controller nach der max. Anzahl von Einbauplätzen für HDDs in deinem Gehäuse und den verfügbaren PCIe-Slosts aussuchst ;)

    Nanoxia Deep Silence 6 in der Revision B - da passen max. lt. Hersteller 18 x 3,5" rein (eine schon mal weniger, da eine horizontale Strebe ca. 2 mm zuviel Platz wegnimmt..) - also jede Menge (habe auch schon einen weiteren 6-fach-Käfig hier ..grins..).
    Deshalb gleich eine 8-Port-Karte, die 30€ (?) Mehrkosten gegenüber 2 x 4-Port-Karten sind's mir wert.


    Das bedeutet, das du hinter dieser SATA-Karte noch Multiplier betreiben kannst - es sind also vollwertige SATA-Ports
    Sc0rp

    Jackpot !!


    Der Marvel 88SE9215 kan PCIe auf 4 SATA Ports. An einem SATA Port hängt dann ein Port Muliplier (JMicron JMB5XX) dran, man kommt dann damit zu 3+1*5 = 8 SATA Ports.wenn du viele SATA Ports an einem Controller hast, solltest du schauen, dass du mehr PCIe Lanes hast, um die volle Geschwindigkeit zu erreichen.

    OK, Käse, aber günstig und gibt bestimmt sinnvolle Einsatzbereiche für PM-Karten.


    Bei SnapRAID dreht im Normalfall nur die gerade benötigte Platte bei Zugriff auf Film, alle anderen Platten werden irgendwann in Idle gehen.Bei sync (bzw. scrub) sieht das anderes aus, da wird parallel auf alle Platten zugegriffen. Sync ist allerdings nur eine Delta Operation (also nur neu bzw. geänderte Dateien).


    Das bedeutet im Umkehrschluss:
    ist Worscht, ob Daten und/oder Parität an einer Karte oder an den internen Mainboard-Ports hängen, bzw. ist noch niemand einer bestimmten Taktik gefolgt !?
    ...uuund just in diesem Moment fällt mir selber etwas dazu ein:
    Controller-Karten rauchen eher ab als das Mainboard verstirbt - ergo: Parität lieber an die internen Mainboard-Ports stecken !? So würde ich einfach denkend vorgehen / werde so vorgehen.



    Danke nochmals euch beiden für eure Zeit !


    Gruß
    cavorip

  • Bei SnapRAID dreht im Normalfall nur die gerade benötigte Platte bei Zugriff auf Film, alle anderen Platten werden irgendwann in Idle gehen.

    Wobei ich mich frage, wie das dann bei AUFS funktioniert..
    Z.B. habe ich 4 hdds im AUFS-Pool mit gleichen Ordnern a "Kino", 4 hdds mit gleichen Ordnern a "Serien" - per Samba greife ich auf einen Kinofilm zu - laufen dann nicht alle 4 Platten gleichzeitig an !?

  • AUFS gibt es bei OMV5 nicht mehr (schon lange), du wirst bei OMV5 mergerfs (wesentlich moderner) in Verwendung haben.
    wenn du Directories listest (vor allem beim Start) werden alle Datenplatten benötigt (Parity Platten werden bei Datenzugriff nie benötigt).
    mergerfs weiss dann, das z.B. ein Directory ganz auf einer Platte liegt, dann werden wegen fehlender Zugriffe alle anderen Datenplaten in Idle gehen.
    Auch beim Filme ansehen wird nur noch die eine Platte drehen (das geht auch wenn alle Platten identische Struktur haben).


    d.h. auch, dass durch geschickte Struktur auf den Platten Strom gespart werden kann...

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Mmmpf.. AUFS & mergerfs verwechsele ich gerne mal.. war/ist mir bekannt, dass eins von beiden (--> AUFS) schon länger obsolet ist.. ||


    wenn du Directories listest (vor allem beim Start) werden alle Datenplatten benötigt (Parity Platten werden bei Datenzugriff nie benötigt).

    Per Samba greife ich auf ein DIR von mergerfs zu und alle hdds laufen an !?
    Ich hatte gehofft, mergerfs merkt sich, was wo ist..



    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig interpretiere..


    Beispiel:
    ich habe 2 hdds und auf beiden hdds befinden sich die Ordner "Kino\Drama" & "Kino\Actionfilm".
    Auf beiden hdds und in beiden o.s. Ordnern sind (klar, verschiedene) Filme.
    Ich will einen Film abspielen --> drehen beide hdds (an) !?
    Wenn ja, würde eine hdd weniger (an-)drehen, wenn ich auf der einen hdd (ausschließlich) "Kino\Drama" und auf der anderen hdd (auschließlich) "Kino\Actionfilm" hätte ?


    Ich habe ja eine hdd nach der anderen aus der Dreambox rausgenommen (nachdem sie voll war) und da sind die OrdnerStrukturen alle gleich..
    Ansonsten würde ich lieber die movies umkopieren, damit von allen hdds die Actionfilme auf einer hdd liegen .. die Dokus auf der anderen .. usw.
    Ich will vermeiden, dass 10 hdds anlaufen, nur weil ich einen Film abspielen möchte.
    (die anderen hdds sollen nicht kurzzeitig -unnötig- aufgeweckt werden, können ruhig weiterschlafen, das ist ja ein toller Snap-RAID-Pluspunkt)



    Am Beispiel meiner 10 (?) Dreambox-Platten - 'ne Idee, welche Denkweise ich da verfolgen sollte ?
    Danke fürs Lesen !


    Gruß
    cavorip

  • vollkommen richtig, mergerfs hat zwar ein Cache für die Struktur (wie auch Linux für jede einzelne Platte), aber je früher der Pfad eindeutig ist (also nur auf einer Platte), umso besser, da ja Programme dann dort ihr "Working Directory" haben. Also spätestens beim zweiten Film sollte dann nichts mehr anspringen.


    mergerfs bekommt mit, wenn sich auf einer darunter liegenden Platte die Struktur ändert (da hat Linux Support dafür).


    wie gross sind deine Platten? vermutlich eher klein, oder?

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • wie gross sind deine Platten? vermutlich eher klein, oder?

    Ca.:
    50% 4TB
    50% 8TB (HGST-NAS)
    ...
    Würde gerne ein paar 4TB-Platten "loswerden"/austauschen..
    Suche schon länger nach "empfehlenswerten" 8TB oder größer (kaufe nur, wenn im Angebot), Western Digital ist öfters im Angebot, haben sich für mich aber disqualifiziert (SMR-"NAS"), sollen außerdem ziemlich heiß werden (?) (die HGST-NAS hingegen haben eine sehr gute Temperatur bei mir, aber schon länger nicht mehr im Angebot gewesen)..

  • kennst du dann schon SnapRAID splitted parity? Da kannst du mehrere kleinere Platten zusammenfassen und die Parity darauf speichern. Ist im ganzen auch sicherer, da weniger Datenplatten mit der Parity abgesichert werden müssen.
    bei OMV muss dann leider eine Konfigurationsdatei händisch modifiziert werden, da dies mit GUI nicht unterstützt wird, geht aber relativ einfach.


    Datenplatten: 8TB bzw. 4TB (die noch übrig sind).
    Parityplatten: jeweils 2*4TB für Parity1 und Parity2 (ab 5 Datenplatten sind 2 Parityplatten empfohlen). SnapRAID kann bis zu6 Paritys (können dann bis zu 6 Platten ausfallen).
    bei SnapRAID bringen NAS Platten übrigens keinen Vorteil.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Ist im ganzen auch sicherer, da weniger Datenplatten mit der Parity abgesichert werden müssen.

    Ich hatte davon gelesen, es aber schnell wieder verworfen - ich dachte das wäre unsicherer ... falls eine der beiden Parity-Platten kaputtgehe, sind beide Parity-Platten-Inhalte verloren !??
    Ich verstehe auch nicht, weshalb weniger Datenplatten abgesichert werden müssen ?


    bei SnapRAID bringen NAS Platten übrigens keinen Vorteil.

    Ich hole mir nur noch NAS-Platten da mir von denen noch keine abgeraucht sind, wiederum die Desktop-Platten (vor allem Seagate --> nie wieder <--) zu hauf gen Jordan gingen..



    Wenn wir schon bei dieser Sache sind:
    "In Linux, to get more space for the parity, it's recommended to format the parity file-system with the -m 0 -T largefile4 options.Like:
    mkfs.ext4 -m 0 -T largefile4 DEVICEOn a 8 TB disk you can save about 400 GB. This is also expected to be as fast as the default, if not faster."
    https://www.snapraid.it/faq#howmanypar


    Was hälst du davon ? Ich habe diesbezüglich nirgends etwas lesen können, hört sich aber nicht schlecht an, hat wohl was mit Nodes & Co. (??) zu tun.


    Gruß
    cavorip

  • ganz einfach, nimm mal ein Setup mit 2*8TB und 2*4TB:

    • Setup A: 1*8TB + 2*4TB Daten und 1*8TB Parity => ergibt 3 Daten + 1 Parity
    • Setup B: 2*8TB Daten +2*4TB splitted Parity => ergibt 2 Daten + 1 Parity

    damit hat Setup B gegenüber Setup A den Vorteil, dass mit der einen Parity, weniger Datenplatten abgesichert werden müssen.
    Bei Setup A sind für die unteren 4TB drei Platten, für die oberen 4TB nur eine Platte in der Parity Berechnung eingebunden (da ja auf den kleinen Platten keine Daten mehr sein können).


    der Ausfall einer 4 TB splitted Parity ist auch nicht schlimmer, als wenn die ganze Parity (einmal 8TB) ausfällt. Theoretisch muss nur ein Teil der Parity wieder hergestellt werden. Parity Platten werden auch weniger belastet, nur im sync, scrub bzw. Fehlerfall, aber nicht im normalen Betrieb. Splitted Parity ist dafür gedacht, die alten kleinen Platten für die Parity zu verwenden und die neuen großen für die Daten.
    der maximale Stress eines jeden RAID Systemes ist immer der Rebuild. Da stirbt dann am liebsten gleich die nächste Platte mit.
    wegen Anzahl der Parity Platten beachte, dass bei SnapRAID eventuell ein Restore aus der einzigen Parity schon nicht mehr funktioniert, wenn gleichzeitig eine Platte ausfällt und die Datei, die beim Sync für die Parity Berechnung verwendet wurde, modifiziert wurde (=> zwei fehlende/falsche Informationen). Ist aber nur ein Problem, wenn du Daten modifizierst.


    das mit -t largefile ändert das Verhalten von mkfs.ext4. Es werden weniger Inodes erzeugt und es bleibt damit mehr Platz für die Dateien übrig. Wenn du dann allerdings versucht 1 Million Dateien anzulegen, wirst du dein blaues Wunder erleben (dir werden die Inodes ausgehen). Bei Parity Platten hat man normalerweise nur eine Datei oben. Solltest du also machen.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Jetzt bin ich doch wieder interessiert, zwei kleine Platten zu einer Parity zusammenzufügen - wenn in Zukunft weitere 8TB-Platten dazukommen, macht das dann alles einen aufgeräumteren Eindruck.


    damit hat Setup B gegenüber Setup A den Vorteil, dass mit der einen Parity, weniger Datenplatten abgesichert werden müssen.

    Jetzt sehe ich die Logik dahinter auch..hehe.. In meinem Fall hätte ich da mehr Ordnung, gefällt mir - wenn die Datenplatten häufiger als die Parityplatten benutzt werden, kann noch etwas Strom gespart werden (wobei es mir da eher um das Anlaufen einer Platte im mergerfs-Pool gehen würde) - weiterer Vorteil: in Zukunft weitere 8TB-hdds im Zukauf.


    Bei Setup A sind für die unteren 4TB drei Platten, für die oberen 4TB nur eine Platte in der Parity Berechnung eingebunden (da ja auf den kleinen Platten keine Daten mehr sein können).

    Ich habe mir den Satz 7867 x durchgelesen, und kann leider nichts damit anfangen ..grins..
    Meinst du mit "unteren" 4000 - 8000 GB und mit "oberen" 0 - 4000 GB !? (auch dann verstehe ichs nicht)


    Theoretisch muss nur ein Teil der Parity wieder hergestellt werden.

    Meinst du damit dass die Chance dann bei 50/50 läge, ob die Datenplatte wiederhergestellt werden könnte !?
    Dann wäre es tatsächlich egal, ob eine Parity aus einer oder zwei hdds bestünde.
    Bin mir nicht sicher ob ich das richtig interpretiere..


    wegen Anzahl der Parity Platten beachte, dass bei SnapRAID eventuell ein Restore aus der einzigen Parity schon nicht mehr funktioniert, wenn gleichzeitig eine Platte ausfällt und die Datei, die beim Sync für die Parity Berechnung verwendet wurde, modifiziert wurde (=> zwei fehlende/falsche Informationen). Ist aber nur ein Problem, wenn du Daten modifizierst.

    Was er nicht wissen kann (sync), kann er nicht rebuilden - logo.
    Aber den Rest (des aktuellen syncs) wird er doch restoren können ? (es liest sich fast so, als könne gar kein rebuild mehr gemacht werden können ...)


    das mit -t largefile ändert das Verhalten von mkfs.ext4.
    Bei mir dann mkfs.xfs --> machen scheinbar die wenigsten, deshalb wollte ich nur wissen ob das eine gute Idee ist. Aber warum auch Platz verschwenden !? Auf die hdd kommt'n Edding-Schriftzug "Inodes" und gut - als hdd-Namenszusatz auch zu überlegen.



    Hast du vielleicht noch eine Quelle in der nachzulesen ist, wie ich unter OMV5 die Parities aus mehreren Platten erstelle !? Konnte nichts gescheites finden - scheinbar muss die XML unter /etc/openmediavault abgeändert werden !? (wobei die in der GUI nicht nachhaltig editiert werden kann)



    Danke dir !
    Gruß
    cavorip

  • jetzt sehe ich die Logik dahinter auch..hehe.. In meinem Fall hätte ich da mehr Ordnung, gefällt mir - wenn die Datenplatten häufiger als die Parityplatten benutzt werden, kann noch etwas Strom gespart werden (wobei es mir da eher um das Anlaufen einer Platte im mergerfs-Pool gehen würde) - weiterer Vorteil: in Zukunft weitere 8TB-hdds im Zukauf.

    Parity Platten sind nicht im mergerfs Verbund, fahren daher bei Datenzugriffen niemals an... nur wenn ein Operation am SnapRAID gemacht wird. Auf Parity Platten speichert man auch keine Dateien von SnapRAID (nur auf Datenplatten, reicht vollkommen aus).


    Hast du vielleicht noch eine Quelle in der nachzulesen ist, wie ich unter OMV5 die Parities aus mehreren Platten erstelle !? Konnte nichts gescheites finden - scheinbar muss die XML unter /etc/openmediavault abgeändert werden !? (wobei die in der GUI nicht nachhaltig editiert werden kann)

    ich habe es direkt in der SnapRAID config Datei geändert, dort ist es am einfachsten. Theoretisch könne es auch in der OMV Konfigurationsdatei möglich sein, aber sicher nicht so einfach.


    wenn Platten verschiedener Größe in SnapRAID verwendet werden, werden die kleiner Platten sozusagen mit lauter virtuellen Nulllen erweitert, damit die Parity über die Platten berechnet werden können. es gibt keine splitted Datenplatten...


    Was er nicht wissen kann (sync), kann er nicht rebuilden - logo.
    Aber den Rest (des aktuellen syncs) wird er doch restoren können ? (es liest sich fast so, als könne gar kein rebuild mehr gemacht werden können ...)

    leider nicht ganz so, ich mach mal am besten einfach ein Beispiel mit 2 Platten und einer Parity. Bei einer Parity Block wird von Platte 1 die Datei aaaa verwendet, von Platte 2 die Datei bbbb. Fällt jetzt Platte 1 aus, kann aaaa aus der Parity und der Datei bbbb wieder berechnet werden. Wurde nach dem Sync allerdings bbbb verändert (oder sogar gelöscht), funktioniert dies nicht mehr richtig, da ja der Originalzustand von bbbb verwendet wurde. Betrifft aber nur Dateien, bei denen auch Daten aus bbbb für die Parityberechnung verwendet wurde. Alle anderen können trotzdem noch einwandfrei wieder hergestellt werden.
    Besonderheit von SnapRAID: es können eventuell modifizierte bzw. gelöschte Dateien wieder hergestellt werden.


    nochmal zu splitted parity. Alle Festplatten, die für eine splitted parity verwendet werden, zählt für SnapRAID sozusagen wie eine Platte. damit stimmt dein Satz Dann wäre es tatsächlich egal, ob eine Parity aus einer oder zwei hdds bestünde. perfekt.

    Meinst du damit dass die Chance dann bei 50/50 läge, ob die Datenplatte wiederhergestellt werden könnte !?

    nein, da ja nicht alle Platten von der splitted parity ausgefallen sind (nur eine), sind ja noch Paritydaten auf den guten vorhanden (die auch von SnapRAID verwendet werden können). Das hat nichts mit dem Restore auf einer Datenplatte zu tun. Ich habe hier über den Ausfall einer (splitted) Parityplatte geredet (auch der muss behandelt sein).

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Parity Platten sind nicht im mergerfs Verbund, fahren daher bei Datenzugriffen niemals an... nur wenn ein Operation am SnapRAID gemacht wird. Auf Parity Platten speichert man auch keine Dateien von SnapRAID (nur auf Datenplatten, reicht vollkommen aus).

    Riiiesen Denkfehler meinerseits <schäm>... man kann aber durcheinander kommen ..grins..


    leider nicht ganz so, ich mach mal am besten einfach ein Beispiel mit 2 Platten und einer Parity. Bei einer Parity Block wird von Platte 1 die Datei aaaa verwendet, von Platte 2 die Datei bbbb. Fällt jetzt Platte 1 aus, kann aaaa aus der Parity und der Datei bbbb wieder berechnet werden. Wurde nach dem Sync allerdings bbbb verändert (oder sogar gelöscht), funktioniert dies nicht mehr richtig, da ja der Originalzustand von bbbb verwendet wurde. Betrifft aber nur Dateien, bei denen auch Daten aus bbbb für die Parityberechnung verwendet wurde. Alle anderen können trotzdem noch einwandfrei wieder hergestellt werden.Besonderheit von SnapRAID: es können eventuell modifizierte bzw. gelöschte Dateien wieder hergestellt werden.

    AAaaaah, beruhigend und aufschlussreich :thumbup:


    nein, da ja nicht alle Platten von der splitted parity ausgefallen sind (nur eine), sind ja noch Paritydaten auf den guten vorhanden (die auch von SnapRAID verwendet werden können). Das hat nichts mit dem Restore auf einer Datenplatte zu tun. Ich habe hier über den Ausfall einer (splitted) Parityplatte geredet (auch der muss behandelt sein).

    War meinerseits zu kurz gedacht:
    ich dachte an den schlimmsten Fall (dass gleichzeitig eine Datenplatte hinüber geht) - aber im Normalfall: geht eine (splitted) Parity defekt, wird sie sofort wiederhergestellt und gut.


    Nun ja, das werde ich auf jeden Fall versuchen und zwei kleine hdds zu einer Parity zusammenfügen.



    Vielleicht noch eine Sache:
    meine 500GB-System-OS-SSD ist natürlich zu groß als eine solche (für ein kleines OMV-OS), ich will sie aber trotzdem als OS-Laufwerk benutzen - sollte doch keine Probleme mit einem nachträglichen Parttionieren geben !?

  • Vielleicht noch eine Sache:
    meine 500GB-System-OS-SSD ist natürlich zu groß als eine solche (für ein kleines OMV-OS), ich will sie aber trotzdem als OS-Laufwerk benutzen - sollte doch keine Probleme mit einem nachträglichen Parttionieren geben !?

    ich habe meine 256GB SSD auch partitioniert. geht ohne Probleme. Auf der SSD speichere ich auch die SnapRAID Content Datei (und nicht nur auf den Datenplatten).


    add SnapRAID: wie viele Platten hast du? ich habe 4 Daten und 2 Parityplatten, da mein Backup etwas aufwendig ist (CDs und DVDs/Blue Ray), aber noch nie einen Ausfall hier.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!