Brauche eine neues NAS

  • Hallo,


    Leider ist mein altes NAS (war früher mal mein Desktop-PC) nun defekt :-(


    Das alte NAS war ausgestattet mit einem
    Quad core Intel Core i7-4770 (-HT-MCP-) cache: 8192 KB


    Da ich gerne etwas Stromsparen aber mehr Power hätte dachte ich mir folgendes:


    https://www.cpu-monkey.com/de/…-vs-intel_core_i7_4770k-4


    Der neuere AMD Ryzen 5 3400G Scheint von der Power ja doch etas Besser zu sein wie meine alte CPU zumal er ja nun auch soweit alles Dekodieren / Enkodieren kann.


    Und wenn ich das richtig sehe noch mit weniger Watt als die alte Intel-CPU.



    Bei Arlt Computers gibt es ja im Moment ein Bundle für 259 Euro:



    Aufrüstkit AMD Ryzen 5 3400G (4x 3,7GHz) + 8GB RAM + ASUS Prime B450M-A Mainboard - inkl. BIOS-Update



    Okay die 8GB Ram dürften ja eher zu wenig sein denke mal da wären wohl 16Gb ehher besser.
    Weiterhin habe ich gelesen das es sogar besser Wäre ECC Ram zu verwenden?
    Welche DDR4 3000 ECC Ramsteine würdet Ihr empfehlen?


    Das Betriebssystem Debian 10 mit OpenmediaVault 5.x selbst soll auf eine
    250GB Samsung SSD 970 EVO Plus - M.2 2280 M.2 (PCIe 3.0) SSD



    Denke das die Hardware doch soweit eine gute Wahl ist?


    Was mir jedoch noch etwas Kopfzerbrechen macht ist Plex, muss zwar normalerweise nichts großartig Transcodieren,
    aber wenn ich mal in Urlaub bin dann evtl. doch fürs Handy per Wlan vom Hotel aus.
    Habe gelesen das die verbaute GPU des AMD wohl nicht wirklich zum Hardware-Transcodieren geeignet wäre?


    Wenn das so ist könnt Ihr eine Gute Grafikkarte mit relativen erträglichen Stromverbrauch empfehlen die dann evtl. das Transcodieren beschleunigt?


    Als Datenfestplatten kommen meine ältere WD Red 6TB, WD-Red, 8 TB und WD-Red 10TB drann.


    Als Einsatz soll das gane als normaler NAS, Plexserver und falls ich das hinbekomme evtl. noch als VPN-Server dienen.
    Geschaut wird meisten am TV mit der Nvidia-Shield per Plex oder ggf. auch per Kodi



    Achso, als Netzteil bin ich noch am Überlegen welches der vielen Bi Quiet-Netzteile ich nehmen soll, das der Rechner hinter Schrank im Wohnzimmer steht.


    Oder denkt Ihr die neue Hardware ist zu schwach auf der Brust?

  • AMD und ECC machen Probleme bzw. ist nicht gesichert (steht in den Kommentaren). Im Heimanwendungsbereich sollte normaler Speicher ohne ECC reichen.
    8GB könnten OK sein, hängt davon ab, was du alles damit machen willst (vor allem VMs und Docker).


    an sich sollte die CPU schon potent sein (mein NAS ohne Plex hat einen Pentium G4400 und idelt auch nur vor sich hin).

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Hallo @wtuppa


    Okay wenn ECC probleme macht kann ich natürlich drauf verzichten, aber die Frage ist ja wohl eher was da Probleme macht?
    Evtl. liegt es ja nur am den Verwendeten Mainboard?


    Naja schrieb ja,
    OMV5.x kommt drauf, Plex aber nicht als Docker, halte nix davon und hatte bisher ohne Docker keine Probleme selbst mit den Updates :)
    Und wenn ich es schaffe sollte da ein VPN mit installiert werden da mir die [definition=42,0]Fritzbox[/definition] beim Film-Streamen über VPN zu Langsam war (merkte ich bei letzten Urlaub).

  • hast du den verlinkten Artikel gelesen? Dort stand:
    Da die ECC-Unterstützung der Ryzen APUs nicht gesichert ist (man müsste hier zu einem normalen Ryzen Prozessor samt dedizierter Grafikkarte zumindest zur Installation des Systems greifen), würde ich aktuell kein ECC-Ram auf diesen Mainboards empfehlen.


    VPN habe ich bei mir zu Hause mit wireguard gemacht. Allerdings nicht am NAS, sondern auf meinem Archer C7 Router (mit OpenWRT). Ich streame nur Audio CDs, keine Videos. Der Android Client ist super einfach und VPN nur für bestimmte Programme.


    OMV5 hat sogar eine Anleitung dafür...


    Alternativ kannst du auch OpenVPN verwenden.


    Wegen Plex habe ich das auf Englisch gefunden:
    What kind of CPU do I need for my Server?
    bei den wichtigen Passmark Test wegen Plex, hast du hier einen CPU Vergleich.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Hallo @wtuppa.


    Danke für deinen Beitrag und den Links.
    Bei dem Links zu Plex muss ich aber gestehen das ich da nicht ganz durchblicke.
    bei den wichtigen Passmark Test wegen Plex, hast du hier einen CPU Vergleich.


    Welcher Test ist den da der wirklich relevante?


    Sollte es der Popular comparisons for AMD Ryzen 5 3400G sein?
    Wenn es dieser sein sollte, wäre die Ryzen 5 3400G ja gar nicht mal so schlecht.


    Denke mal das der CPU Mark Relative to Top 10 Common Desktop CPUs, ja nicht sein kann da ich das ja nicht als Desktop verwenden will?



    Klar das ein neuer schneller Desktop CPU besser wäre, aber die fressen ja wohl auch wesentlich mehr Strom?

  • Hallo @Sc0rp,


    Ahh ich glaube ich verstehe jetzt.


    Will man also ein 4K Film transcodieren sollte die CPU minmun 17000 PassMark haben für singel-transcoding.


    Naja wer also wirklich 4K Transcodieren will, muss also erstens echt Geld hinlegen für die CPU und an STrom sparen braucht mann dann ja auch nicht mehr denken...


    Besten Dank für den Wink mit dem Zaunpfahl ;)

  • Re,


    gut ... das hat "gefruchtet" ;)


    Transcoding ist natürlich immer Rechenintensiv und mit den modernen Prozessoren werden viele dieser Rechenaufgaben von speziellen "Features" übernommen und gehen daher eig. nicht auf die Rohleistung (Passmark) des Prozessors - aber wir können keine Aussage darüber treffen, Welche Transkoding-Schritte und wie gut Diese abgearbeitet werden ...


    Sc0rp

  • Hallo zusammen,


    so habe heute meinen NAS zusammen geschraubt und in Betrieb genommen.


    Die Hardware:


    - Gehäuse: ist ein Cooltek
    - Netzteil: ist ein BeQuit Dark Power Pro 550W
    - Mainboard: ASUS Prime B450M-A Mainboard - inkl. BIOS-Update
    - CPU:
    AMD Ryzen 5 3400G (4x 3,7GHz)
    - CPU Kühler: be quiet! Dark Rock Slim CPU Kühler
    - RAM: 16GB = 4 x 4GB Eudera EU3000D4U16-4G-1903 DDR4-300
    - SSD: 250GB Samsung SSD 970 EVO Plus - M.2 2280 M.2 (PCIe 3.0) SSD mit OpenmediaVault 5.3.9 (aktuell)
    - Festplatten: 1 x WDRED 10TB 1x WDRED 8 TB 1 x WDRED 6TB
    - Bioseintsellung sind noch Werkseitig soweit da ich mich mit dem Assus-Bios erst noch aus einander setzten muss (hatte die letzten Jahr immer das Bios von Intel).
    Evtl. könnte man da noch was drehen um etwas strom zu sparen?


    Hatte das Board wie im ersten Posting zu sehen war als Bundle gekauft mit CPU und 8GB Ram für 259 Euro
    Dann habe ich vom selben RAMnochmals für 60 Euro 8 GB nachgekauft.
    Der beigefügt Original AMD-Kühler war mir zu Laut daher zusätzlich noch den neuen Lüfter, der mir dann von Arlt empfohlen wurde weil ereiniges günstiger ist als ein Noctua :-)


    Festplatten Gehäuse und Netzteil war noch von meinem alten NAS ;)


    So das Teil ist super Leise und verbraucht im Normalbetrieb beim STreamen von Film per Plex (DirectPlay) ca. 33 -40 Watt (schwankend)


    Bei einem Stream vom Handy mit Plex incl. transcodieren von einem 4 K film verbaucht der NAS dann ca. 105Watt und dies im eigenen WLAN-Netz (5G-Mesh) ruckelfrei ;)


    da ich aber das transcodieren, wenn nur im Urlaub benötige vernachlässige ich es mal in meiner Zuschlagsrechnung des Stromverbrauchs.

    In dem ich jetzt schon mal auch mit 40Cent pro KW rechne da der Strompreis ehh steigt...


    Daher ist die Rechnung in diesem Fall 0,04 kW * 0,40 € = 0,016 € pro Stunde x 24 std = 0,384 € pro Tag x 365 Tage = 140,16 Euro


    Würde man den zur Zeit realen Strompreis von ca. 30 Cent nehmen wäre man bei um doe 85 Euro Pro Jahr im 24/7 Betrieb.


    Also für die ersten Test bin ich echt erstaunt hatte schon befürchtet das ich mehr STrom verbrauchen würde.
    Habe aber im Moment noch keinen Raid am laufen da ich meine Speicherplatz benötige, evt. werde ich im Herbst noch 1-2 grosse WDRED platten kaufen
    und mal ein RAID versuchen (hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie).


    Zum System selbst:


    Installiert hatte ich OpenmediaVault5.3.9 per USB von https://sourceforge.net/projects/openmediavault/files/


    OMV5-Extra wurden installiert nutze ich aber noch nichts davon.
    Plex wurde nativ über ssh installiert sehe für mich keinen Vorteil in Docker und wäre für mich auch ein erheblicher mehraufwand da ich mich damit erst näher beschäftigen müsste.
    Weiterhin hatte ich ehh gelesen das Plex die Hardware-transcodierungsuntertützung nur nativ Unterstütze.

  • schön das du dein System gefunden hast. Hier noch ein paar Infos zu RAID (mind. 3 Platten):

    • alle Festplatten müssen gleich gross sein
    • es müssen NAS Platten und keine Desktop Platten sein (WD Red oder so)
    • das FileSystem geht über alle Festplatten
    • es drehen bei Benutzung immer alle Platten (=> Stromverbrauch)

    als Alternative, wenn sich deine Daten nur selten ändern (z.B. Videos/Musik), kann ich dir SnapRAID empfehlen. Hier können die Platten unterschiedlich gross sein, lediglich Parity Platten müssen so gross wie die größte Datenplatte sein (oder Split Parity verwenden). Der Sync muss händisch gemacht werden und es rotiert nur die gerade benötigte Platte (da alle unabhängig bleiben), also jede Platte ihr eigenes Filesystem hat. Bei SnapRAID kannst du auch Desktop Platten ohne Probleme verwenden (sind meist günstiger), eventuell sogar aus einem USB Gehäuse ausbauen (ja wirklich, dieselbe Platte ist oft in einem USB Gehäuse billiger als einzeln).
    Bei Fragen einfach mal melden.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Hallo @wtuppa,


    Ohh danke mit dem Hinweis von Snapraid, das müsste ich mir mal genauer anscheuen.


    Denn ja das meiste auf meine Platten sind natürlich Filme, Serien, Musik.


    Muss ich mich mal mit beschäftigen ob ich das so hinbekomme ohne Datenverluste ;)


    Benutzte natürlich nur WD RED und lasse meinen NAS auch immer 24/7 in Betrieb on.
    Will mir im Herbst evtl. noch eine oder zwei WD REd Platten mit 10TB oder 12TB holen und dann auch eine der kleinen raus machen.

  • Der Vorteil von SnapRAID ist, dass jede Platte ihr eigenes Filesystem hat, also komplett unabhängig von den anderen ist (im Gegensatz zu einem herkömmlichen RAID, wo die Daten verteilt sind).
    Die Parity wird nicht wie bei einem RAID über Sektoren bzw. Blöcke gebildet, sondern über die Daten der Dateien. Man kann also auch mit einer vollten Platte starten (sehr praktisch). Und wenn mehr Platten ausfallen als Parity vorhanden ist, sind alle verbliebenen Platten/Daten noch lesbar.
    Also sehr praktisch für Video/Audio.


    Der Nachteil von SnapRAID ist, dass neue Daten nicht automatisch geschützt sind, sondern erst nach einem manuellem Sync. Weiters kann es sein, dass durch gelöschte Dateien Informationen für die Parity fehlen (da der Inhalt der gelöschten Dateien nicht mehr für die Parityberechnung herangezogen werden kann). Dafür kann man allerdings gelöschte Dateien nach dem letzten Sync wieder herstellen.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!