NAS Selbstbau - Bitte um Hilfe mit den ausgewählten Komponenten

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  • NAS Selbstbau - Bitte um Hilfe mit den ausgewählten Komponenten

    Hallo,

    meine geplante Zusammenstellung sollte folgende Hardware beinhalten:

    Mainboard: ASUS Prime J-4005I-C
    RAM: Corsair CMV4GX4M1A2133C15 Value Select 4GB (1x4GB) DDR4 2133Mhz (werden 2x gekauft)
    Netzteil: BE QUIET SYSTEM POWER 8 S8-400W 80 PLUS 400 WATT 80+
    Gehäuse: Cool Master Elite 130
    Systemspeicher: SANDISK Extreme PRO® USB 128GB
    Datenplatten: WD Red 2x

    Ja, das Mainboard hat blöderweise nur 2x SATA Anschlüsse. Das heißt, ich könnte nix erweitern.
    Es hat aber u.a. einen "M.2 Sockel 3, with M Key, type 2260/2280 storage devices support (PCIE mode)". Ich könnte da auch ne SSD intern installieren. Diese werden laut meiner Recherche schon sehr heiß. Ich weiss momentan noch nicht, ob es beim NAS auch so wäre. Gerade dann, wenn man mal einen Film anschaut oder andere temporäre höhere Rechenleistungen erforderlich sind. Deswegen würde ich den USB Stick vorziehen.

    Ich möchte maximal 2 Datenfestplatten und ein Systemspeicher haben.

    Was haltet Ihr davon?

    Oder wäre das ASROCK J3455-ITX besser?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wmcig ()

  • Hi. Kommt ganz drauf an, wie weit du noch finanziellen Spielraum hast und wie weit du dich mit dieser Materie auseinandersetzen möchtest. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
    Natürlich wäre das als Einsteigerprodukt schon mal eine Option. Aber wenn du auch nur halbenwegs so tickst, wie ich, dann willst du schon nach 3 Monaten mehr. Und spätestens dann wird dir die "NIchterweiterbarkeit" zum Verhängnis. Und dann gibst du nochmals Kohle aus. Und das möchte ich dir ersparen. Meine Gründe, warum ich dir davon, nach meinem jetzigen Wissensstand abrate:

    - Die 2 Sata-Anschlüsse sind zu wenig
    - Der fest eingebaute Celeron ist nicht unbedingt das, was man haben möchte
    - Achtung!!! Einige J-xxxx Boards von ASRock haben auf dem M.2 - Anschluss NUR die Möglichkeit ein M.2-WLAN-Modul zu verwenden (unbedingt vorher informieren, da sonst für die Daten nur noch ein Sata-Anschluss verfügbar wäre)
    - und als letzter Grund - - die Kompatiblität dieser Boards mit Ram-Modulen lässt sehr zu Wünschen übrig (habe selbst mehrere Module testen müssen, bevor die richtigen dabei waren und funktionierten)

    Ich weiß auch, dass es gerade das ist, was du nicht hören wolltest. Aber glaube mal einen alten Mann :)

    Was würde ich empfehlen? Immer noch den Athlon 200 GE mit einem geeigneten Board dazu. Musst ja nicht gerade das Mortair von MSI nehmen. Ich hatte das nur durch Zufall geschenkt bekommen. Nimm eins, wo der Athlon 200 GE läuft, ohne dass erst ein Bios-Update gemacht werden muss. Oder kauf dir eins im Bundle. Da funktioniert das. 8 GB Ram sind in Ordnung. Netzteil, Gehäuse und die WD-Red gehen auch in Ordnung. Als Systemplatte eine SSD oder M.2 - SSD sind auch empfehlenswert. Da würde eine 64 GB schon dicke reichen, wenn es die Größe überhaupt noch gibt :)

    Natürlich würde, auf dem Zahnfleisch laufend, deine vorgestellte Hardware funktionieren. Musst halt wissen, ob Du das Ding einrichten und in die Ecke stellen willst, oder vielleicht doch später Möglichkeiten nach Oben haben möchtest. Dann solltest du dir das noch einmal überdenken.

    LG Berti
    BS: OMV5 auf Buster
    SW: UFS, Snapraid, LEMP, rsync, Rsnapshot, SMB/CIFS
    HW: MSI B350M MORTAR, Athlon 200GE, MSI Core Frozr L -Lüfter, Micro-ATX Gehäuse, 8Gb Ram, 64Gb M.2 SSD als Systemplatte, 64 GB SSD für Cache, 3x 4TB WD Red
    Docker: emby/embyserver, linuxserver/nextcloud, wordpress, linuxserver/calibre-web, linuxserver/heimdall, vimagick/glances, v2tec/watchtower, bitwardenrs/server, linuxserver/mariadb, phpmyadmin/phpmyadmin, duplicati/duplicati
    Website: https://knilix.home.blog
  • Danke für Deine Antwort. Das macht halt alles nicht einfach mit der Mainboard Suche (etc). Ich werde wahrscheinlich zum J3455 tendieren. Das reicht mir und bietet ja auch 4x SATA.

    Als Alternativnetzteil kann man auch das Picopsu 90 mit einem Scalar Netzstecker nutzen. Da weiss ich aber nicht, wie gut das ist und wie ich dann das durch das Gehäuse bekomme?!

    Macht es denn Sinn, bei dem USB Speicher (als Systemspeicher) zu bleiben? Wenn ich nun das MB mit 4x SATA nehme, dann könnte ich auch ne interne SSD verwenden.

    In Deiner Fußnote habe ich gesehen, dass Du ne M.2 SSD verwendest? Wie ist denn da die Temparaturentwicklung (Standby/Vollbetrieb)?
  • wenn wir deine Hardware bewerten sollen, brauchen wir auch einige Infos über deren Einsatzbereich, also was du damit machen willst. je nachdem kann dieselbe Hardware top oder flop sein.
    also bitte noch ein paar Infos.
    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • wmcig schrieb:

    In Deiner Fußnote habe ich gesehen, dass Du ne M.2 SSD verwendest? Wie ist denn da die Temparaturentwicklung (Standby/Vollbetrieb)?
    Ich hab`mir da nie einen Kopf darüber gemacht. Mein Server läuft 24/7 und das schon über ein Jahr. Keine Abstürze, keine Bluescreens etc.. Und wenn das Teil ohne Probleme läuft, wird`s wohl auch mit den Temperaturen passen. Die einzigen Lüfter, die ich habe sind der CPU Lüfter und der Lüfter im Netzteil. Falls Du meinst, die Temperaturen der M2.SSD werden zu hoch, kannst ja notfalls noch in Gehäuselüfter einbauen, der in Richtung der SSD bläst. Ich habe das aber nicht benötigt.
    Glances zeigt mir übrigens 34°C, bei einer momentanen Auslastung von 18% an. Heute ist Backup-Day :) und 2 Emby-Filme werde momentan von den Kid`s gestreamt. Das ist zwar, glaube ich, nur die CPU, die ausgelesen wird, aber das sind gute Werte.

    LG Berti

    Und @wtuppa hat`s auf den Punkt gebracht. Was willste denn überhaupt mit dem Server anstellen?
    BS: OMV5 auf Buster
    SW: UFS, Snapraid, LEMP, rsync, Rsnapshot, SMB/CIFS
    HW: MSI B350M MORTAR, Athlon 200GE, MSI Core Frozr L -Lüfter, Micro-ATX Gehäuse, 8Gb Ram, 64Gb M.2 SSD als Systemplatte, 64 GB SSD für Cache, 3x 4TB WD Red
    Docker: emby/embyserver, linuxserver/nextcloud, wordpress, linuxserver/calibre-web, linuxserver/heimdall, vimagick/glances, v2tec/watchtower, bitwardenrs/server, linuxserver/mariadb, phpmyadmin/phpmyadmin, duplicati/duplicati
    Website: https://knilix.home.blog
  • also wenn du auch mal PLEX oder KODI laufen lassen willst, würde ich dir schon eine echte CPU empfehlen, da der Celeron eher brustschwach ist.

    mit ein bischen mehr Geld (und Platz) kannst du schnell ein potenteres System haben. Entweder aktueller Intel oder etwas billiger AMD (ist derzeit sogar schneller).
    mit einem uATX Board kriegst du derzeit zumindest 6*SATA und 1*M.2 PCIe. damit bist du zukunftssicher.
    egal was du nimmst, verwende auf jeden Fall eine SSD als Systemspeicher, keinen USB Stick.

    wieviel Geld willst du eigentlich ausgeben?
    übrigens mit ein bischen Geschick (wegen Ausbau) sind die Festplatten in einem USB3 Gehäuse oft billiger als ohne. Ich habe mir gerade mit Gutschein 8TB WD White (TLER enabled) um 130 Euro geleistet.
    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Mainboards gibt es ab ca. 50 Euro, Prozessoren ebenso. Ist aber dann absolute Einsteigerklasse (allerdings besser erweiterbar)
    und eben mindestens 4*SATA und PCIex16
    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • wtuppa schrieb:

    also wenn du auch mal PLEX oder KODI laufen lassen willst, würde ich dir schon eine echte CPU empfehlen, da der Celeron eher brustschwach ist.

    mit ein bischen mehr Geld (und Platz) kannst du schnell ein potenteres System haben. Entweder aktueller Intel oder etwas billiger AMD (ist derzeit sogar schneller).
    mit einem uATX Board kriegst du derzeit zumindest 6*SATA und 1*M.2 PCIe. damit bist du zukunftssicher.
    egal was du nimmst, verwende auf jeden Fall eine SSD als Systemspeicher, keinen USB Stick.

    wieviel Geld willst du eigentlich ausgeben?
    übrigens mit ein bischen Geschick (wegen Ausbau) sind die Festplatten in einem USB3 Gehäuse oft billiger als ohne. Ich habe mir gerade mit Gutschein 8TB WD White (TLER enabled) um 130 Euro geleistet.
    Was ist denn der Unterschied von Mini-Itx und den Micro-Itx Mainboards?

    Passen die Micro Mainboards auch in das von mir gewählte Gehäuse?

    Unterstützen die auch Linux und oder die NAS Software wie Proxmox, OMV oder Nextcloud?

    Was ist mit dem hier: x-kom.de/mainboard-gigabyte-ga…34KgN6EAkYASABEgLdl_D_BwE

    Und würde dieser Prozessor passen: google.de/shopping/product/157…mmEbTwg,cdl:1,prmr:1,cs:1

    Was wählt man denn als Netzteil?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wmcig ()