HDD`s unter Snapraid und UnionFilesystem mergerfs

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    • HDD`s unter Snapraid und UnionFilesystem mergerfs

      HI. Stimmt meine Annahme, dass die Parity-Platte(n) nur drehen, wenn ein Snapraid-Sync ausgelöst wird? Vorausgesetzt ich stelle den Ruhemodus für die Parity-Platte(n) ein.
      Lohnt es sich paar Euro zu sparen, wenn man für die "Parity" normale Desktop-Festplatte(n) verwendet? Bei meinem derzeitigem System laufen alle Nas-Platten 24/7 ohne Ruhemodus oder Ähnliches, was mich zur zweiten Frage bringt. Ist der Ruhemodus, für die mit Helium gefüllten Nas-Platten, sinnvoll oder eher nicht?
      Ich würde gern ab OMV5 aufrüsten und 5x 4TB-Platten einsetzen, wobei vielleicht 2 von diesen Platten für Parity verwendet werden sollen. Oder 3x 6TB, wobei 1 Platte davon die Parity wird. Bin mir noch nicht ganz sicher. Da die Platten neu angeschafft werden, wird`s wohl eher die Variante mit den 6TB-Platten. Spart auf alle Fälle schon mal Stromkosten und es sind weniger Platten da, die ausfallen können.

      LG Berti


      Sorry. Bin ins falsche Verzeichnis des Forum gerutscht. Könntet ihr mal verschieben bitte?
      BS: OMV5 auf Buster
      SW: UnionFilesystem, Snapraid, LEMP-Stack, rsync, Rsnapshot, SMB/CIFS
      HW: MSI B350M MORTAR, Athlon 200GE, MSI Core Frozr L -Lüfter, Micro-ATX Gehäuse, 8Gb Ram, Transcend 64Gb M.2 SSD als Systemplatte, 64 GB SSD für Cache, 3x 4TB WD Red
      Docker: emby/embyserver, linuxserver/nextcloud, wordpress, linuxserver/calibre-web, linuxserver/heimdall, vimagick/glances, v2tec/watchtower, bitwardenrs/server, linuxserver/mariadb, phpmyadmin/phpmyadmin, duplicati/duplicati
    • Hallo,
      also bei Snapraid ruhen die Parity Platten normalerweise, da diese ja nur benötigt werden, wenn du snapraid aufruft (sync, fix, ...). Das kann schon einiges an Verbrauch sparen.
      Da bei Snapraid jede Festplatte ihr eigenes Filesystem unabhängig von den anderen Platten hat, können auch die Datenplatten in den Ruhemodus gehen. D.h. im allgemeinen läuft nur die Platte, da aktuell für die Daten benötigt wird. Bei einem HW/SW RAID laufen immer alle Platten, da die Daten verteilt sind und das Filesystem nur über alle Platten existiert.

      Ein weiterer Vorteil ist, dass du bei Snapraid auch verschiedene Festplattengrößen mischen kannst, d.h. die Datenplatten müssen nicht gleich groß sein und die Parity Platten größer gleich der größten Datenplatte. Zusätzlich gibt es Splitted Parity, d.h. mehrer kleine Platten können zu einer Parityplatte zusammengefasst werden.
      d.h. du könntest dir z.B. zwei 6TB Platten kaufen, eine als Parity und die andere gemeinsam mit den 3*4TB. Dann hast du 4 Datenplatten mit insgesamt 18TB netto.

      zur Frage wegen Verwendung von Desktopplatten vs. NAS Platten für die Parity. Sollte kein Problem sein, da die Parity Platten nur selten verwendet werden. Weiters hast du dann die Platten sicher aus verschiedenen Quellen (fallen dann eher nicht gleichzeitig aus).
      SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
      MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
    • Ja. Danke Dir. Wollte meine Gedanken noch mal bestätigt haben.
      In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit Dateisystemen, Raid`s, Volumenmanagern und ähliches beschäftigt. Ich suchte eigentlich mal einen anderen Aufbau, wenn dann mal OMV5 released ist.
      Aber immer finde ich irgendwelche Sachen, die mir nicht zusagen und mich eigentlich nur bestätigen, dass Snapraid und Unionfilesystem mergerfs, eigentlich schon eine sehr gute Produktzusammenstellung ist. Ich rede hierbei von meinem eigenem Homeserver und dessen Anwendungsbereichen.
      Getestet habe ich unter anderem ZFS-1/ZFS-2 und Raid5/Raid10-Aufbau mit LVM und teilweise auch btrfs. Und man wird es kaum glauben, aber mit Raid10 und LVM hatte ich die wenigsten Probleme. ZFS lies sich allerdings am einfachsten einrichten, sieht vielversprechend aus und macht Lust auf mehr. Was mich an ZFS am meisten störte, dass man den Proxmox-Kernel verwenden muss und dass ich Schwierigkeiten hatte, die Datenübertragung mittels SMB stabil oben zu halten. Da meine Tests sich bisher auf Virtual-PC berufen, werde ich die Tage einen Rechner zusammenstellen und und alles nochmal testen.

      LG Berti
      BS: OMV5 auf Buster
      SW: UnionFilesystem, Snapraid, LEMP-Stack, rsync, Rsnapshot, SMB/CIFS
      HW: MSI B350M MORTAR, Athlon 200GE, MSI Core Frozr L -Lüfter, Micro-ATX Gehäuse, 8Gb Ram, Transcend 64Gb M.2 SSD als Systemplatte, 64 GB SSD für Cache, 3x 4TB WD Red
      Docker: emby/embyserver, linuxserver/nextcloud, wordpress, linuxserver/calibre-web, linuxserver/heimdall, vimagick/glances, v2tec/watchtower, bitwardenrs/server, linuxserver/mariadb, phpmyadmin/phpmyadmin, duplicati/duplicati