Erweiterung bestehendes Raid 5

  • Re,

    na dann editiere mal die "backports.list" und schreibe einen Hash (Doppelkreuz) vor die beiden deb-Zeilen

    so...
    habe die "backports.list" über die Konsole bearbeitet und die beiden Zeilen auskommentiert:



    Code
    cd /etc/apt/sources.list.d
    sudoedit backports.list

    ... ich muss zugeben hier lerne ich immer was Neues dazu (das erste Mal eine Datei über die Konsole bearbeitet) :D
    Ok... ich habe auch hier ein bisschen gespickt -> LINK zu Nano


    Anschließend hat das Update zu 3.0 funktioniert!


    Das Update von 3.0 auf 4.0 hat jedoch zu einer "seltsamen" Ausgabe in der Konsole geführt...
    Da ich die Eingaben direkt und nicht über PuTTY durchgeführt habe, leider keine Textdatei, sondern als abfotografiertes Bild...

    Die Web-GUI ist jetzt nicht mehr erreichbar...
    Wie sollte ich jetzt vorgehen?

    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    PCIe Controller
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
    Be quiet! BN140 System Power 7 (300 Watt, 12V, ATX 2.3)


    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)

  • Re,

    omv-firstaid wäre der Befehl, und eine "Grundrettung" durchzuführen

    ok, das kann ich sowohl direkt am Terminal, als auch über PuTTY aufrufen.
    Was ist da schiefgelaufen?
    Und was sollte ich über omv-firstaid "reparieren"?
    Ist ein Neustart zu empfehlen?


    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    PCIe Controller
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)

  • Re,

    Daher wären jetzt die Positionen 2 und ggf. 3 deine Wahl ...

    ok, das habe ich ausprobiert...
    Mit Option 2 erhalte ich eine Abfrage, welchen Port ich wählen möchte:


    Anschließend bleibt der Bildschirm blau ohne weitere Reaktion.
    Nach einiger Zeit erscheint:

    Code
    ERROR: [Errno 11] Resource temporarily unavailable



    Wenn ich versuche die Web-GUI per Browser zu erreichen erscheint nach wie vor keine Fehlermeldung, sondern der Bildschirm bleibt einfach weiß.


    Das Update von 3.0 auf 4.0 hat jedoch zu einer "seltsamen" Ausgabe in der Konsole geführt...

    Was haben denn die Anzeigen nach dem Update zu bedeuten?


    Ich habe hier mal das Systemlog ausgelesen:


    Folgende Zeile wird seither in der Konsole in regelmäßigen Abständen ausgegeben:


    Code
    Dez 11 16:47:42 MediaNAS kernel: mei_me 0000:00:16.0: less data available than length=00000001.

    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
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    Einmal editiert, zuletzt von Blade ()

  • Re,

    Was haben denn die Anzeigen nach dem Update zu bedeuten?

    Die "Verschiebung" ist nur ein Darstellungsfehler - da stimmen die "Zeichenabstände" nicht mehr mit dem Textbildschirm überein.


    Folgende Zeile wird seither in der Konsole in regelmäßigen Abständen ausgegeben:

    Ein schnelle Gockel-Suche hat ergeben:
    https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=168403 : schauen ob du die "Intel ME" im BIOS/UEFI deaktivieren kannst ... oder du musst einen anderen Weg finden (Module entladen, oder journald.conf bearbeiten, ...)


    Wenn ich versuche die Web-GUI per Browser zu erreichen erscheint nach wie vor keine Fehlermeldung, sondern der Bildschirm bleibt einfach weiß.

    Da würde ich zuerst Mal den Browser-Cache komplett löschen ... und dann müsste man auf die Suche gehen, warum "omv-firstaid" den Port 80 nicht einstellen kann ...


    Am Ende bliebe dir natürlich immer noch die Möglichkeit, ein "Clean Install" zu machen, und danach das System wieder zu konfigurieren, da du ja sämtliche Backups hast ;). Denn ich weiß nicht, wie weit ich solche Fehler noch supporten kann ... bin ja kein OMV- und/oder Debian-Entwickler.


    Der "Upgrade-Prozess" von OMV ist einer der wunden Punkte dieser Software, das liegt aber hauptsächlich an dem darunter liegenden Debian - da werden zwischen den Hauptversionen tiefgreifende Designentscheidungen getroffen, Welche sich dann eben auf die gesamte "aufgesetzte" Software (Apps) auswirken. (mir graut auch schon vor dem Upgrade v4 -> v5!)


    Sc0rp

  • Re,

    Am Ende bliebe dir natürlich immer noch die Möglichkeit, ein "Clean Install" zu machen, und danach das System wieder zu konfigurieren, da du ja sämtliche Backups hast ;). Denn ich weiß nicht, wie weit ich solche Fehler noch supporten kann ... bin ja kein OMV- und/oder Debian-Entwickler.

    oh mann... Genau das wollte ich ja eigentlich vermeiden ;(
    Naja...
    es läuft nicht immer wie geplant...
    Trotzdem vielen Dank für deinen super Support (das war sicher auch noch nicht die letzte Frage)


    Ist v5 schon offiziell und stabil verfügbar?
    Welche Clean Install sollte ich denn verwenden?

    Auch unter v5 sind ja einige Varianten verfügbar:

    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
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    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    PCIe Controller
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)

  • Re,


    v5 ist noch nicht stable, daher (wenn überhaupt) die v4.1.22 nehmen.


    Ich würde aber anders vorgehen:
    - Debian NetInstall installieren (Minimalstinstallation)
    - dann OMV via Repo nachinstallieren


    Aber eig. müsstest du nicht neu installieren - die "Intel ME" deaktivieren solltest schon hinbekommen.
    Danach kümmern wir uns um das WebGUI-Problem ...


    Sc0rp

  • Ich würde aber anders vorgehen:
    - Debian NetInstall installieren (Minimalstinstallation)
    - dann OMV via Repo nachinstallieren

    Ok, ich hätte mich jetzt an diese Anleitung gehalten:
    https://www.technikaffe.de/anl…iavault_inkl._wake_on_lan


    Bei der Erstinstallation hatte das auch wunderbar funktioniert...


    Welchen Vorteil hat deine Methode und gibt es dafür auch eine Anleitung?

    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    PCIe Controller
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)

    3 Mal editiert, zuletzt von Blade ()

  • Re,


    so... nach vielen Stunden, die ich nun in das Upgrade bzw. die cleane Neuinstallation gesteckt habe, läuft zwar das neue System (v4), aber die Freigaben und die Zugriffe wollen nicht so richtig:

    • Kodi auf meinem Media-Rechner hat zwar Zugriff auf die abgelegten Daten, aber wohl Probleme mit der mySQL-Datenbank... Zumindest startet Kodi nahezu leer - nur die Favoriten sind noch da?!?!?!?!
    • Mein Sonos-System kann auf die Musik nicht mehr zugreifen. Selbst die Neueinrichtung verweigert Sonos :cursing:?(
    • Der Zugriff über meinen Windows-Rechner funktioniert aber ohne Probleme
    • Auch mein Handy kann mit den dort hinterlegten Konfigurationen ohne Anpassung zugreifen

    Und das alles, obwohl ich alle Einstellungen identisch zum v2-System vorgenommen habe ?(


    Wenn ich die Backup-Platte des v2-Systems anhänge, tut alles wie es soll...
    Einen Erfolg kann ich aber vermelden:
    :thumbsup: Die Erweiterung der RAID-Partition hat nun funktioniert!!! :thumbsup:


    Das habe ich in der GUI des v4-Systems durchgeführt und funktioniert nun einwandfrei.


    Da das ja eigentlich auch der einzige Grund für das Upgrade auf v4 für mich war, überlege ich nun, einfach auf dem v2 zu bleiben.
    Das würde zumindest meine Nerven sehr schonen...


    @Sc0rp Vielen, vielen Dank nochmal für deinen geduldigen Support. Auch jede noch so dumme Frage hast Du mir beantwortet. :)
    Vielen Dank!

    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    PCIe Controller
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
    Be quiet! BN140 System Power 7 (300 Watt, 12V, ATX 2.3)


    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)

  • Re,


    np ... np.


    Da du ja deine v2-Installation noch hast, könntest du auch die Konfigs von dort händisch in das v4-System übertragen ... ich sag mal in "kleinen Schritten" ;)


    So würdest du es schaffen, das sich dein v4-System i'wann so benimmt, wie dein altes v2-System - ich würde dir den Umstieg trotz aller Schwierigkeiten immer noch dringend anraten!


    Sc0rp

  • Re,


    ja das könnte ich mir mal überlegen...
    Ist auf der Prio-Liste aktuell erst mal nicht ganz oben.


    Mal noch eine kurze Interessensfrage:
    Ich übertrage regelmäßig größere Daten von meinem Media-Rechner auf mein NAS und zurück.
    Der Media-Rechner ist mit einer SSD als System- und Daten-HDD ausgestattet.
    Über ein Switch (aber keine relevante parallele Datennutzung) ist der Media-Rechner an den Router angebunden.
    Das NAS ist ebenfalls so mit dem Router verbunden.


    Bei Kopiervorgängen erreiche ich Geschwindigkeiten von ca. 100 Mbit/s
    Wie ist das nun in etwa im Benchmark einzuordnen?


    Würde mich einfach mal interessieren...

    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    PCIe Controller
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
    Be quiet! BN140 System Power 7 (300 Watt, 12V, ATX 2.3)


    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)

  • schaut danach aus, als ob der Switch oder der Router auf 100MBit/s limitiert. Heutige PCs und dmait auch das NAS können normal 1GBit/s Ethernet.
    Welchen Switch/Router hast du?

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Re,

    Welchen Switch/Router hast du?

    Als Router verwende ich eine [definition=42,0]Fritzbox[/definition] 7490.
    Als Switch habe ich ein TP-Link TL-SG1005D (LINK)


    Die Datenübertragungsrate ist denke mal nicht der begrenzende Faktor.


    Aber wie sieht es mit der Schreibgeschwindigkeit auf meinem NAS aus?
    Immerhin wird ja auf das RAID5 mit insgesamt 8 HDD geschrieben und davon sind 4 HDD per PCIe Controller angeschlossen.

    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: 8x WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    PCIe Controller
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
    Be quiet! BN140 System Power 7 (300 Watt, 12V, ATX 2.3)


    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)

  • was für eine Art Dateien werden übertragen? Bei kleineren Dateien geht schon mal die Datenrate runter.
    versuch mal eine 10GB Datei zu übertragen und wie dann die Datenrate ist.


    RAID macht normalerweise die Datenrate der Platten höher, da ja parallel auf n Platten geschrieben wird (allerdings nur bei größeren Blöcken wieder). Bei kleinen Schreiboperationen ist das RAID eher hinderlich. Eventuell ist auch die Blockgröße der Datenübertragung nicht ideal gewählt (sofern einstellbar).

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Re,


    100MBit/s oder 100MByte/s? Oder sind es gar 100MiB/s?


    Bei größeren Mediendateien sollten es 100MByte/s sein ... Abkürzungen sind MB/s oder MiB/s.


    RAID skaliert relativ gut mit der Anzahl der Platten, theoretisch solltest du da schon im Minimum auf 60MB/s pro Platte kommen (also 460MB/s kombiniert) - hier ist natürlich dein GigabitEthernet der erste limitierende Faktor, danach kommt dann die IO-Leistung deines Chipsatzes inkl. CPU ... (hier könnte allerdings dein PCIe-Controller schon dazu zählen).


    Bei kleinen Schreiboperationen ist das RAID eher hinderlich.

    Nicht wirklich, denn auch die IO-Leistung erhöht sich mit der Anzahl der Platten nahezu 1:1 ... viele kleine Dateien sollten eig. kein Problem für ein 8-Platten-Verbund sein, immerhin werden die Schreiboperationen auf alle Member parallelisiert (nicht wie bei ZFS!).


    Sc0rp

  • Nicht wirklich, denn auch die IO-Leistung erhöht sich mit der Anzahl der Platten nahezu 1:1 ... viele kleine Dateien sollten eig. kein Problem für ein 8-Platten-Verbund sein, immerhin werden die Schreiboperationen auf alle Member parallelisiert (nicht wie bei ZFS!).
    Sc0rp

    Sehe ich so nicht ganz, weil ja die RAID Parity über Blöcke gemacht wird. Da kann es passieren, dass für ein kleines Update ein solcher Block gelesen, modifiziert und geschrieben werden muss. Ohne RAID wäre es nur eine Schreiboperation. Wenn ein kompletter Block gemacht wird, ist RAID natürlich wesentlich schneller.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Re,

    Sehe ich so nicht ganz, weil ja die RAID Parity über Blöcke gemacht wird. Da kann es passieren, dass für ein kleines Update ein solcher Block gelesen, modifiziert und geschrieben werden muss.

    Richtig - es wird aber immer ein ganzer Block (Chunk) verändert, egal ob der "voll" ist oder nicht.


    Ohne RAID wäre es nur eine Schreiboperation.

    Das Problem an kleinen Dateien ist aber wesentlich komplexer!
    Diese "Schreiboperation" besteht aus vielen kleinen "Subtasks", und der zeitliche Anteil an Vorbereitung, Verwaltung und Nacharbeit einer Schreiboperation ist bei kleinen Dateien eben deutlich größer (relativ) gesehen, daher dauert das Schreiben auf EINER Platte von vielen kleinen Dateien "extrem" lange.


    Wenn ein kompletter Block gemacht wird, ist RAID natürlich wesentlich schneller.

    Es wird immer ein kompletter Block gelesen und/oder geschrieben, bei RAID ist das eben ein "Chunk", oft auch als Stripe-Size bezeichnet.
    Egal wie viel davon (von einem Chunk) benutzt (oder verändert) wurde ...


    Der Vorteil von RAID ist, das im Verbund bei einer Schreiboperation die Zugriffe parallelisiert werden, und so kommt der zeitliche Faktor nicht so stark zum Tragen, wie bei einer Einzelplatte, zudem werden die Zugriffe ja durch den Controller zusätzlich koordiniert ausgeführt.


    Wenn man von einem 8-Member-RAID5-Verbund ausgeht, müssen also bei einer Schreiboperation auf 2 Platten geschrieben werden, auf 6 Platten wird gelesen (pro Chunk/Stripe), einfach formuliert verbessert sich das Verhältnis von 1:1 auf 2:6 ... wenn man so will.


    Dadurch das diese Zugriffe dann reihum gehen und RAID ja intern auch ein "Pattern" hat, skalieren die IO's nahe 1:1 mit - freilich, Wunder darf man da auch nicht erwarten, aber ich würde mal grob sagen, das das Schreiben um den Faktor n-2/n-3 (n = Anzahl der Member / RAID5) mit skaliert ... bei RAID6 n-3 bis n-4 ... wohlgemerkt aus dem Bauchgefühl heraus, nicht gemessen.


    Und man kann ja den RAID-Verbund mittels der Chunk-(Stripe-) Size auf den Verwendungszweck "kleine Dateien" hin optimieren - da kann man übrigens auch brutal viel machen, man muss aber schon ordentlich tief ins Getriebe hinabsteigen ... ich hab das nie gemacht, da meine RAID-Verbünde schon immer in Mischnutzung waren, ich habe lediglich darauf geachtet, das die zum Tragen kommenden "Chunks" durch alle Ebenen (HDD (AFT) -> RAID -> FS) hindurch aufeinander abgestimmt waren und es zu keinem "Misalignment" kommt.


    Sc0rp

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