Erweiterung bestehendes Raid 5

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  • Erweiterung bestehendes Raid 5

    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne mein bestehendes System in einem Raid 5 im laufenden Betrieb um weiteren Speicherplatz erweitern.
    Hier nochmal meine Systemdaten zusammengefasst:
    Spoiler anzeigen

    Hardware:
    • System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 interne SSD-Festplatte 120GB (6,4 cm (2,5 Zoll) SATA III) schwarz - Amazon-Link
    • 4x Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB, SATA III, 6000 Mbit/s, 5400 rpm, 64 MB, 3.50 inches - Amazon-Link

    • Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150 (ATX, Intel B85, 4X SATA III, 4X DDR3-Speicher, DVI-D, HDMI, 4X USB 3.0) - Amazon-Link
    • Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor (3,4GHz, 3MB L3 Cache, 54 Watt) - Amazon-Link
    • Kingston KVR16N11/8 Arbeitsspeicher 8GB (DDR3 Non-ECC CL11 DIMM, 240-pin, 1,5V) - Amazon-Link

    • Fractal Design Define R5 Black Pearl, PC Gehäuse (Midi Tower) Case Modding für (High End) Gaming PC, schwarz - Amazon-Link
    • Be quiet! BN140 System Power 7 Stromversorgung (300 Watt, 12V, ATX 2.3) - Amazon-Link


    Software:
    • Debian + OMV (Release: 2.2.14)


    Nach Möglichkeit würde ich gerne mit mehr als 4TB pro Platte (z.B. 4x10TB - Amazon-Link) das System aufstocken.
    Ist das mit meinem bestehenden Raid 5 (4x 4TB) ohne Weiteres machbar?

    Außerdem hat mein Mainboard nur 4 SATA-Ports.
    Gibt es da eine Lösung, ohne das Mainboard austauschen zu müssen?

    Würde mich freuen, wenn Ihr mir entsprechende Hardware (HDD, Zubehör, etc.) für mein Vorhaben empfehlen könntet.

    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
    Be quiet! BN140 System Power 7 (300 Watt, 12V, ATX 2.3)

    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Hallo,

    du kannst weitere SATA Ports mit einem PCIe Controller machen. Dieser Controller wird hier oft im Forum empfohlen (habe auch einen verbaut),
    Bei einem RAID 5 müssen alle Festplatten gleich groß sein, da die Daten auf alle Platten verteilt sind. Du kannst also nicht andere Festplatten mit anderer Größe dazugeben. Was du natürlich machen kanst, ist einen zweiten RAID 5 Verbund mit 10TB Platten zu machen.

    ich würde dir auch raten, langsam auf eine aktuellere Version von OMV zu gehen (eventuell noch kurz auf OMV5 zu warten).
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hi,

    danke für die schnelle Rückantwort.

    Hierzu erstmal 3 Rückfragen:
    1. Wenn ich einen zweiten RAID 5 Verbund erstellen würde, könnte ich diesen dann mit meinem bestehenden zu einer virtuellen Partition zusammenschließen?
    Ich habe den aktuellen Verbund über einen Client als Laufwerk eingebunden und wollte meine Daten jetzt nicht auf zwei Laufwerke aufteilen.

    2. Wie kann ich mein System auf eine höhere OMV-Version updaten? (Bin da leider total unbedarft)
    Gibt es dabei Risiken von Datenverlust / Verlust von Einstellungen / Neukonfiguration von Zugriffsrechten / etc.?

    3. Wäre das dann eine zu empfehlende Hardwareaufstellung für mein Vorhaben? Fehlt mir noch etwas? Sollte ich einzelne Komponenten durch andere ersetzen?
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
    Be quiet! BN140 System Power 7 (300 Watt, 12V, ATX 2.3)

    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • hier ein paar Antworten:
    ad 1) man kann mehrere Laufwerke mittels mergerfs (union file system) zu einem virtuellen Laufwerk unter OMV zusammenfassen. Dabei kann man einiges einstellen und als ein Laufwerk exportieren. Ich habe so mehrerere einzelne Festplatten zusammengesfasst.

    ad 2) bei upgrade auf OMV4 bw. eventuell sogar 5 würde ich eine Neuinstallation empfehlen. Du müßtest dir also alle Einstellungen sichern und dann neu einrichten. Bei der Installation selbst, alle Datenplatten abstecken, dann kann nichts passieren. Die Festplatten/RAID köönen dann wieder neu eingebunden werden. Eventuell einfach auch eine neue SSD kaufen, dann kannst du die alte notfalls jederzeit wieder booten (sollte aber nicht notwendig sein).

    ad 3) falls du dir die 10TB Platten kaufst, eventuell die 10TB Festplatten an die internen Controller (weil schneller) und die alten Platten an den neuen PCIe Controller. Linux erkennt die Festplatten heutzutage nicht am Devicenamen sondern an der UUID (und auch das RAID).
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Danke, das hat schon einiges geklärt

    Zu Antwort 2)
    Ist ein Update auf eine höhere OMV-Version wirklich notwendig?
    Habe ich daraus deutliche Vorteile? Stichwort: never change a running system

    Zu Antwort 3)
    Habe ich das richtig verstanden, dass ich die aktuellen Platten per "Plug and Play " auf andere SATA-Ports umziehen kann?

    Und dann wären da noch ein paar weitere Kleinigkeiten:
    4) wie sieht es mit dem "Einkaufskorb" aus... Ist das so zu empfehlen und habe ich da an alles gedacht?

    5) Funktioniert der PCIe Controller direkt per Plug and Play oder sind dort Treiber-Installationen über die Console notwendig?

    6) Wenn ich mein bestehendes RAID 5 (4x 4TB), bei dem aktuelle 12TB nutzbar sind, um 4 weitere 4TB HDD erweitere, um wieviel erhöht sich dann der nutzbare Speicher (12TB oder 16TB)?
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • dann spielen wir mal ping-pong (mach ich gerne):

    ad 2) ist sinnvoll, da OMV2 keine Updates mehr erhält und auch der Kernel schon sehr alt ist. Gerade im RAID Code hat es Verbesserungen gegeben. Verwendest du eigentlich den Backport Kernel, weil nur mit diesem würde überhaupt das Erweitern des RAIDs funktionieren (da hatten wir mal 2 Monate Recovery Versuche wegen Kernel-Abstürzen und einen Riesenbeitrag hier im Forum).

    ad 3) hast du richtig verstanden. Ich habe bei meinem letzten Umbau (SATA Controller + Platten, OMV update) auch alle irgendwie wieder eingehängt und alles hat funktioniert.

    ad 4) Bei den Platten hast du es schon die RAID aware (RED) Festplatten ausgesucht. Controller ist derselbe wie bei mir. Die Datenkable schauen ok aus, wichtig sind die Fixierungen.

    ad 5) Linux erkennt den Controller ohne Probleme (bei OMV4, OMV2 sollte auch ok sein)

    ad 6) das ist so eine Frage. wenn du bei RAID5 bleibst und 4 Datenplatten erweiterst, hast du +16TB. allerdings bist du nur gegen einen Ausfall einer Platte geschützt und auch das Vergrößern ist ziemlich Stress für die Platten. Bei so vielen Datenplatten ist eventuell auch ein Umstieg auf RAID 6 angesagt (dann nur +12TB und gegen Ausfall zweier Platten geschützt). Damit habe ich allerdings keine Erfahrung. Hier ein englischer Artikel.


    bei 8 Datenplatten bist du wegen "Erschütterungen" bei RED Platten auch schon am Limit.

    und wie imer hier gesagt. RAID ist kein Backup und schützt nicht vor Datenverlusten. Also immer auch ein Backup der (wichtigen) Daten!!!
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Super, danke für die sehr schnelle Hilfe.

    Wie kann ich denn rausfinden, ob ich den Backport Kernel verwende?
    Würde ungern einen Totalausfall riskieren...
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Backport Kernel kannst du über die OMV Extras installieren. Gibt dann auch ein Menü in der GUI.
    Du kannst aber auch in der GUI checken, welcher Kernel läuft, dann wissen wir es auch.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hi,
    sry für die späte Antwort... Urlaubszeit...

    So... Ich hab in der GUI mal nachgeforscht.
    Als Kernel ist Linux 3.16.0-0.bpo.4-amd64 aufgeführt.
    Woran erkenne ich an der Bezeichnung, ob ich den Backport Kernel verwende?

    Optional würde ich mich (man will ja nicht dumm sterben) auch dafür interessieren, was das genau ist und warum ich das benötige bzw. was das für Vorteile hat...
    Tut hier aber nur Bedingt was zur Sache. Würde mich trotzdem über eine Antwort freuen.

    PS.: Das muss ich einfach mal loswerden: Dieses Forum ist echt der Hammer! So schnelle Rückantworten habe ich bisher noch in keinem anderen Forum erhalten und trotz keinerlei Vorkenntnisse habe ich doch schon einiges mit Eurer Hilfe lösen können.
    Dafür mal ein ganz dickes DANKE! :) :thumbsup:
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Re,

    das "bpo" im Kernelnamen verrät, das es ein Backport-Kernel ist - allerdings ein ziemlich Alter ...

    Optional:
    Backports sind "zurückübersetze" Pakete, Welche für alte Systeme (hier Betriebssysteme) aus moderneren Quellen extra für diese alten BS mit deren Ökosystem (Compiler, Library-Struktur, Pfad-Strukturen, ...) nochmal kompiliert werden, damit sie überhaupt in dem alten Ökosystem laufen. Bei Kerneln bringt das eben Sicherheitsaktualisierungen, Performanceverbesserungen und neue Treiber mit.

    Sc0rp
  • Super, danke.

    Wenn ich das richtig verstehe, könnte ich also unproblematisch mein Raid per "Plug and Play" erweitern?!

    Werde dann mal an die Hardwarebestellung (4×4TB) gehen. Sobald es dann an die Softwareumsetzung geht, tauchen sicher nochmal Fragen auf und würde mich dann nochmal melden.
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Ja, vielen Dank @Sc0rp für den Hinweis.
    An das Backup habe ich auch gedacht.
    Lege mir dafür eine größere externe HDD zu, um die wichtigen Daten abzusichern.

    Ich wollte gerne auch ein Backup der System-SSD machen.
    Habt Ihr einen Tipp, wie ich von der Systemplatte eine 1:1 Kopie ohne großen Aufwand abgreifen kann. Würde mir hierzu die identische SSD nochmal zulegen.
    Von einem separaten Mediarechner (auf Windows ) wollte ich das auch einmal in gleicher Form sichern.
    Ziel wäre für mich, dass bei einem Ausfall oder sonstigem Schaden an der System-SSD das Backup per Plug & Play wieder läuft.

    Für etwaige Nachfolger mit ähnlichen Fragen fasse ich nochmal zusammen...
    Folgende Hardware werde ich mir für die Aufrüstung zulegen:


    Und folgende Hardware dann noch für die Backups.
    Für das Backup der Daten vom NAS:
    Für das Backup der Systemplatte des NAS:
    Und für meinen Mediarechner das Backup der Systemplatte:
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Re,

    der klassische Weg unter Linux ist das Kommando "dd" ... das kopiert wirklich 1:1 in absolut reinster Form. Problematisch daran sind die Laufzeitdaten von Linux (z.B. Temp-Verzeichnisse), daher ...

    Daher würde ich unter Linux den gleichen Weg gehen, wie unter Windows : über ein extra Programm - unter Linux kann ich das CloneZilla empfehlen, auch wenn es keine schicke Oberfläche hat, macht es solide Bare-Metal-fähige Images ... dafür musst du aber dein NAS mit dem CloneZilla-ISO starten (am Einfachsten aus dem OMV-Extras-Menu heraus).

    Ansosnten müsstest du auch dein NAS mit einer Live-Distro starten nachdem du deine zweite ("Klon-") SSD eingebaut hast, und dann mittels "dd" klonen ...

    Sc0rp
  • OK...

    Sc0rp schrieb:

    dafür musst du aber dein NAS mit dem CloneZilla-ISO starten
    Ginge das auch als bootfähiger USB-Stick?
    Also so ähnlich wie GParted...
    Dann könnte ich die identische Prozedur auch an meinem Windows-Rechner durchführen.
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Das probiere ich gleich aus, sobald die Hardware geliefert ist...
    Ich erstelle zuerst ein Backup meiner System-HDD bevor ich die Datenplatten spiegel.
    Berichte dann hier, wie es gelaufen ist.
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
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    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Hallo zusammen,

    noch kämpfe ich mit den Backups.
    Von der NAS-Systemplatte ist das Backup erfolgreich erstellt und Bootfähig (vielen Dank @Sc0rp für den Tipp - hat super geklappt)

    Jetzt wollte ich die externe Platte (Dateisystem: NTFS oder alternativ exFAT) einbinden und die Daten kopieren.
    Es scheitert jedoch leider schon am Mounten.
    Mit NTFS wird die Platte garnicht erkannt und mit exFAT lässt sie sich mit Verweis auf das Dateisystem nicht mounten.

    blkid -o list gibt bei exFAT folgenden Inhalt zurück.

    Brainfuck-Quellcode

    1. device fs_type label mount point UUID
    2. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    3. /dev/sde1 ext4 / f3dfed5d-be43-43c5-84a9-ce1dec8e357a
    4. /dev/sde3 ext4 /media/5ccad444-cf36-4523-a2e0-a2b29ede12b7 5ccad444-cf36-4523-a2e0-a2b29ede12b7
    5. /dev/sde5 swap <swap> 257ecc7a-f8e6-46f5-8f58-7091c304abd0
    6. /dev/sda linux_raid_member MediaNAS:ServerRAID (in use) 834d1190-3606-4632-c130-e2bbffc398a7
    7. /dev/sdb linux_raid_member MediaNAS:ServerRAID (in use) 834d1190-3606-4632-c130-e2bbffc398a7
    8. /dev/sdc linux_raid_member MediaNAS:ServerRAID (in use) 834d1190-3606-4632-c130-e2bbffc398a7
    9. /dev/sdd linux_raid_member MediaNAS:ServerRAID (in use) 834d1190-3606-4632-c130-e2bbffc398a7
    10. /dev/md0 ext4 ServerDATA /media/f193c5c5-dd1e-4fbe-86d7-97d1660f502c f193c5c5-dd1e-4fbe-86d7-97d1660f502c
    11. /dev/sdf1 exfat BACKUP (not mounted) 92F3-E827
    Alles anzeigen

    Bei NTFS taucht die Platte garnicht auf.

    Ich habe dann also nach dieser Anleitung (LINK) versucht die Pakete nachzuinstallieren.
    Leider schlug das auch fehl...

    Wenn ich versuche ein Update (apt-get update) durchzuführen, bekomme ich nur einen Haufen Fehlermeldungen:

    Spoiler anzeigen
    Ign file: Release.gpg
    Ign file: Release
    Ign file: Translation-de_DE
    Ign file: Translation-de
    Ign file: Translation-en
    OK packages.openmediavault.org stoneburner Release.gpg
    OK packages.omv-extras.org stoneburner-backports Release.gpg
    Ign ftp.uni-erlangen.de wheezy Release.gpg
    OK packages.openmediavault.org stoneburner Release
    OK packages.omv-extras.org stoneburner Release.gpg
    Ign ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates Release.gpg
    OK packages.openmediavault.org stoneburner/main amd64 Packages
    OK packages.omv-extras.org stoneburner-backports Release
    Ign ftp.debian.org wheezy-backports Release.gpg
    Ign ftp.uni-erlangen.de wheezy Release
    OK packages.omv-extras.org stoneburner Release
    Ign ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates Release
    Ign ftp.debian.org wheezy-backports Release
    OK packages.omv-extras.org stoneburner-backports/main amd64 Packages


    [...]

    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy/main Sources
    404 Not Found
    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy/main amd64 Packages
    404 Not Found
    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates/main Sources
    404 Not Found
    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates/contrib Sources
    404 Not Found
    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates/non-free Sources
    404 Not Found
    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates/main amd64 Packages
    404 Not Found
    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates/contrib amd64 Packages
    404 Not Found
    Fehl ftp.uni-erlangen.de wheezy-updates/non-free amd64 Packages
    404 Not Found
    Ign security.debian.org wheezy/updates/contrib Translation-de_DE
    Ign security.debian.org wheezy/updates/contrib Translation-de
    Ign security.debian.org wheezy/updates/contrib Translation-en
    Ign security.debian.org wheezy/updates/main Translation-de_DE
    Ign security.debian.org wheezy/updates/main Translation-de
    Ign security.debian.org wheezy/updates/main Translation-en
    Ign security.debian.org wheezy/updates/non-free Translation-de_DE
    Ign security.debian.org wheezy/updates/non-free Translation-de
    Ign security.debian.org wheezy/updates/non-free Translation-en
    Fehl security.debian.org wheezy/updates/main Sources
    404 Not Found
    Fehl security.debian.org wheezy/updates/contrib Sources
    404 Not Found
    Fehl security.debian.org wheezy/updates/non-free Sources
    404 Not Found
    Fehl security.debian.org wheezy/updates/main amd64 Packages
    404 Not Found
    Fehl security.debian.org wheezy/updates/contrib amd64 Packages
    404 Not Found
    Fehl security.debian.org wheezy/updates/non-free amd64 Packages
    404 Not Found
    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dists/wheezy/main/source/Sources 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.debian.org/debian/dists/wh…ain/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dis…ain/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.debian.org/debian/dists/wh…rib/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.debian.org/debian/dists/wh…ree/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dis…dates/main/source/Sources 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von security.debian.org/dists/wheezy/updates/main/source/Sources 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dis…es/contrib/source/Sources 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von security.debian.org/dists/whee…es/contrib/source/Sources 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dis…s/non-free/source/Sources 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dis…ain/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von security.debian.org/dists/whee…s/non-free/source/Sources 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dis…rib/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von ftp.uni-erlangen.de/debian/dis…ree/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von security.debian.org/dists/whee…ain/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von security.debian.org/dists/whee…rib/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    W: Fehlschlag beim Holen von security.debian.org/dists/whee…ree/binary-amd64/Packages 404 Not Found

    E: Einige Indexdateien konnten nicht heruntergeladen werden. Sie wurden ignoriert oder alte an ihrer Stelle benutzt.



    Liegt das am OMV2, dass keine Updates mehr zur Verfügung stehen?
    Könntet Ihr mir einen Tipp geben, wie ich die externe Platte trotzdem mounten könnte?
    HW:
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    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)
  • Re,

    Blade schrieb:

    Liegt das am OMV2, dass keine Updates mehr zur Verfügung stehen?
    Auf jeden Fall ... das solltest du dringend ändern.

    Aber bis dahin müsstest vllt. mal nach einem aktuelleren Backport-Kernel suchen und Den installieren - Der bringt nämlich auch neuere Module (Treiber) mit ...

    exFAT wird zwar erkannt, aber ob du da "schreiben" kannst, weiß ich leider nicht - Linux braucht dafür einen FS-Modul (Treiber), selbst zum Lesen ... fehlt der Treiber, kann man es auch nicht mounten.
    NTFS muss aber gehen, ggf. mal nach NTFS-3G suchen ;), ansonsten mit dem Kommando
    mount -t ntfs /dev/sdf1 <Ziel> oder
    mount -t ntfs-3g /dev/sdf1 <Ziel> oder
    mount -t exfat /dev/sdf1 <Ziel> versuchen.

    Theoretisch brauchst du aber für deine Backup-Platte zum Zwecke der Betriebssystemaktualisierung kein exFAT oder NTFS - da könntest du die Platte auch auf EXT2 formatieren (später dann einfach wieder auf NTFS/exFAT zurück formatieren).

    Sc0rp
  • So...
    hat jetzt funktioniert!
    Musste den Rechner neu booten, damit die Platte erkannt wurde.
    Über mount /dev/sdf1 /media/Platte konnte ich dann auch darauf zugreifen.

    Hätte da aber mal wieder eine Frage:

    Sc0rp schrieb:

    Aber bis dahin müsstest vllt. mal nach einem aktuelleren Backport-Kernel suchen und Den installieren
    Wie mache ich das denn?


    Habe nun mit dem Sichern der Daten begonnen.
    Für alle, die eine ähnliche Frage mal haben, hier die verwendeten Befehle zum Kopieren des gesamten Verzeichnis "Eigene Dateien" auf die externe Festplatte, die als "Platte" eingebunden wurde:

    mkdir /media/Platte zur Erstellung des Verzeichnisses "Platte" in das die externe HDD eingebunden wird
    mount /dev/sdf1 /media/Platte zum Einbinden der HDD (die korrekte Partitionsbezeichnung habe ich zuvor über den Befehl blkid -o list ermittelt

    cp -r -v /media/f193c5c5-dd1e-4fbe-86d7-97d1660f502c/ServerDATA/Eigene\ Dateien/ /media/Platte zum Kopieren des Gesamten Verzeichnisses
    -r -> inkl. aller Unterordner
    -v -> zur Anzeige des Kopiervorgangs

    Nach Abschluss des Kopierens erfolgt das Aushängern über:
    umount /media/Platte
    HW:
    System-HDD: Kingston SV300S37A/120G SSDNow V300 120GB
    Daten-HDD in Raid5: WD Red 4TB interne Festplatte,4000 GB
    Asrock B85 PRO4 Mainboard Sockel LGA 1150
    Intel BX80646I34130 Dual-Core Prozessor
    Kingston KVR16N11/8 8GB DDR3
    Fractal Design Define R5 Black Pearl
    Be quiet! BN140 System Power 7 (300 Watt, 12V, ATX 2.3)

    SW
    Debian + OMV (Release: 2.2.14)