Übertragungsgeschwindigkeit ca. 3MB/s und Frage zur Ordnerfreigabe/Berechtigungen

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  • Übertragungsgeschwindigkeit ca. 3MB/s und Frage zur Ordnerfreigabe/Berechtigungen

    Hallo liebe Community, Hallo Sc0rp,

    Ich tue mich gerade bei der Einrichtung von OMV etwas schwer.
    Nen theoretischen Plan habe ich, mit der Hilfe von ScOrp, schon erstellt. Nur gehts für mich an den praktischen Teil.
    Die HDDs habe ich schon, wie besprochen, eingebunden und klappte auch soweit alle.
    Auf meinem Notebook, der mit dem WLAN verbunden ist, habe ich die HDDs bzw einen "Hauptordner" auf den jeweiligen Platten erstellt (Daten1 ---> Hauptordner1 ;Daten2 ---> Hauptordner 2 ) und per SMB diese als Netzlaufwerke in Windows eingebunden. Ebenfalls die externeHDD (auf der sich noch immer die Daten befinden, die ich dem NAS/Heimnetzwerk zur Verfügung stellen möchte (will, weil ich die ext. USB3-3TB-HDD später als BackUpPlatte nutzen möchte, die Daten, die sich darauf befinden auf die Platten kopieren/verteilen, die ich fest im NAS verbaut habe (Daten1 und Daten2), ----Problem1---- die ich aber nicht über den USB3-Port, der sich an dem NAS befindet, betreiben kann. Ich muss diese an den USB2-Port stecken, damit sie erkannt wird.

    Soweit so gut.....
    Doch die Einrichtung scheint mir etwas umständlich zu sein?!

    ----Problem 2----
    Ich MUSS zum einen, einen Ordner auf der Platte erstellen, auf den ich dann erst Zugreifen kann. Also kann ich nicht direkt auf die Hauptebene der Platte zugreifen, sondern muss erst einen Ordner erstellen, dem ich dann Vollzugriff gewähre, für alle Ordner die danach kommen.
    Im Beispiel mit meiner externen Platte verhällt es sich so:
    Da ich hier seit Anbegin die Ordner auf der ersten Ebene erstellt habe (weiß es leider nicht richtig zu definieren), kann ich nicht direkt alle Ordner via SMB in Windows implementieren, ich muss hier JEDEN EINZELNEN Ordner als Netzlaufwerk einbinden, was ziemlich stressbehaftet ist.

    Die Ordnerstruktur der ext.Platte ist wie folgt:

    ext.HDD
    - Filme und Serien
    - Bilder
    - Verschiedenes
    - .......
    - ....... usw.

    um per SMB einen Vollzugriff zu realisieren, also mit nur einem NETZLAUFWERK zugriff auf ALLE Ordner zu haben, müsste diese aber so aussehen:
    ext.HDD
    -extHauptordner
    -- Filme
    -- Bilder
    --Verschiedenes
    - .........
    - ......... usw.

    Es müssten sich also ALLE Ordner in einem Hauptordner auf der ext. Platte befinden, dass tun sie aber nicht.
    (Könnte sie zwar auch nun nachträglich in einen Hauptordner, den ich erstellen könnte, verschieben, doch ich meine, dass es doch auch anders gehen müsste......oder irre ich mich da?)

    Umgekehrt, also mit den Platten im NAS, das selbe Spiel. Hier musste ich ebenfalls einen Hauptordner sertellen und konnte keine Freigabe direkt auf die PLATTE legen.

    ----Problem 3-----

    Ich erreiche leider keine hohen Geschwindigkeiten bei Kopier- und/oder Verschiebevorgängen.
    Wenn ich Daten von der, AN dem NAS via USB2 angeschlossenen, ext.3TB-HDD auf die, IM NAS befindliche HDD transferiere/kopiere, komme ich auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 2-3 MB/s. Denn Kopiervorgang tätige ich über meinen Laptop per WLAN (<--- Aber kopiert wird ja nicht von der Laptop-Platte über WLAN, sondern von der ext. Platte zur Internen Platte am NAS.....klar, ist USB2....doch 2-3 MB/s sind auch dafür viel zu langsam).
    Selbiges wenn ich per WLAN von der Laptop-Platte Daten aufs die Platten vom NAS kopieren will, hier erreiche ich gerade mal ca. 2MB/s. Klar WLAN ---> immer etwas schlechter, doch normalerweise sind, wie in meinem Fall, bei vollem WLAN-Empfang für gewöhnlich mehr als 2MB/s drin (sollte zumindest).
    Muss gestehen, da war die Übertragungsgeschwindigkeit besser, als ich die ext.HDD am RaspberryPi3/LibreElec/Kodi (war via WLAN mit der Fritzbox verbunden) angeschlossen habe, diese darüber dem Heimnetzwerk zur Verfügung stand und ich ab und an mal Daten via WLAN von meinem ArbeitsPC (dieser ist per LAN-Kabel mit der FritzBox verbunden) dahin übertragen habe.

    Also irgendetwas läuft da doch sehr unrund und ich kann den Fehler leider nicht ausfindig machen ||

    Mein Heimnetzwerk ist so aufgebbaut:
    EG:
    Laptop via WLAN mit der FritzBox verbunden ;
    NAS per LAN-Kabel mit der FritzBox;
    Powerline (Dlink 500Mbits) per Lan-Kabel mit Fritzbox
    ArbeitsPC per LAN-Kabel
    RaspberryPi3 per WLAN mit der FritzBox (die Verbindung wird aber künftig durch LAN-Kabel realisiert)
    SmartTV per WLAN mit der FritzBox
    (künftige Installation eines UniFi Acces-Point, befindet sich schon hier, zur Installation noch keine Zeit gefunden und noch keinen richtigen Bedarf)

    1.Stk.
    Switch per LAN-Kabel an Powerline
    KinderzimmerPC per Lan-Kabel an Switch
    (künftig weiterer RaspberryPi3 via LAN-Kabel ODER WLAN an FritzBox im EG)

    Als Router ist, wie aufgeführt, eine FritzBox Model 7430YS im Einsatz.


    Ich wäre euch wirklich sehr dankbar, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.

    Liebe Grüße
    Andy

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von hpoperator ()

  • Also mind. einen Ordner musst du schon erstellen, um SBM-Freigabe zu haben. Dann allerdings hast du auch auf alle Unterordner die Freigabe automatisch, es sei denn, du grenzt da Sachen über ACL separat aus. Eine direkte Freigabe auf Plattenebene ist mir nicht bekannt, da du ja per SMB Netzlaufwerkfreigaben gibst und keine Festplattenfreigaben. Weiß grad nicht, wie ich es richtig erklären soll. Aber ich denke schon dass du weißt, was gemeint ist.

    Zum kopieren deiner Daten würde ich dir ganz fest den MidnightComander empfehlen.

    Quellcode

    1. apt-get install mc
    Diesen dann mit dem Befehl mc aufrufen, im linken Feld deine ext. Festplatte suchen und im rechten Feld deinen Freigegebenen Ordner, der, wenn du soweit alles richtig gemacht hast, im /sharedfolders liegt. Dann klickst du links deine Ordner oder deine Datei an, die du kopieren willst und drückst F5. Dann kopiert er los. Mit exit beendest du dann den mc wieder, aber erst, wenn du alles erledigt hast - nicht während des Kopiervorgangs.
    Zur Geschwindigkeit kann ich nur soviel sagen, dass auf USB2 schon bei kleineren Dateien die Übertragungsgeschwindigkeit miserabel sein kann. Bei großen Dateien müsste das dann aber schon etwas schneller gehen. Aber erwarte hier keine Wunder. Zwischen USB2 und USB3 liegen Welten.

    Und jetzt noch, bevor die Frage kommt, wo du die ext. Festplatte im MIdnightComander findest, eine kleine Warnung diesbezüglich. Bitte NUR die ext. Festplatte in diesem Verzeichnis wählen und im anderen Feld den Freigabeordner über /sharedfolders aufrufen. OMV hat Probleme damit, wenn du deine Daten direkt auf der Platte in diesem Verzeichnis schreibst. Aus eigener Erfahrung rate ich dir, nur die ext. Platte in diesem Verzeichnis zu wählen!

    Die ext. Festplatte und leider auch die anderen Platten, die du darin eigentlich nie berühren solltest, findest du im Verzeichnis /srv


    Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen. Ich musste mir deinen Post 2 mal durchlesen um ungefähr zu wissen, was du wolltest. Aber ich bin auch schon alt^^


    LG Berti
    BS: OMV4 auf Debian Stretch
    SW: UnionFilesystem mfs, Snapraid, LEMP-Stack, rsync, Rsnapshot, Duplicati, SMB/CIFS, Fail2ban
    HW: MSI B350M MORTAR, Athlon 200GE, MSI Core Frozr L -Lüfter, IN WIN 301C Micro-ATX Gehäuse, 2x 4Gb Ram, be quiiet! Straight Power 10, Transcend 64Gb M.2 SSD als Cache, 64 GB SSD für System, 3x 4TB WD Red
    Docker: emby/embyserver, linuxserver/nextcloud, 3x wordpress, linuxserver/calibre-web, linuxserver/heimdall, vimagick/glances, v2tec/watchtower
  • danke dir vielmals für deine Antwort,

    verzeih dass ich mich heute erst zu Wort melde.
    Zwischenzeitlich konnte ich auch einige Probleme angehen. Habe zum Beispiel festgestellt, dass die LAN-Anschlüsse meiner FritzBox mein System definitv ausbremsen. Diese unterstützen nämlich leider nur eine Datenübertragungsrate von 100mbits. Habe hier also einen Gigabit-Switch dazwischen geschaltet und nun rennt das Ganze auch. Erreiche nun im Durchschnitt eine Datenübertragungsrate von 70MB/s (hin und wieder auch ca. 100MB/s).

    Hinsichtlich der SMB-Freigabe und der "Ordnerfreigabeberechtigung" hab ich dich verstanden und komme nun auch damit klar.
    Es ist zwar etwas umständlich und teils etwas unübersichtlich/verwirrend ---> erst Ordner Freigeben, dann die SMB-Freigabe erstellen, dann nochmals auswählen wer auf was Zugriff haben darf/soll. Falls neuer Benutzer erstellt wird, hier das selbe nochmal...… Prinzipiell fehlt mir hier ein kleiner "Leitfaden, der mir aufzeigt, in welcher Reihenfolge ich was erstellen/einstellen muss. Es klappt zwar alles und das was ich einstelle funktioniert auch bisher, doch die Angst ist eben all gegenwärtig, dass ich, durch eine falsche Vorgehensweise, auf lange Sicht gesehen, ein Durcheinander veranstalte....

    Das mit dem USB3-Problem hat sich auch, irgendwie von selbst, gelöst. Scheinbar war ich diesbezüglich wohl zu ungeduldig.



    Ich hätte jetzt mal eine andere Frage und hoffe, dass mir die jemand beantworten kann:

    Ich habe ja bei der Installation von OMV, keinen "Installationsserver/Paketquelle" ausgewählt (also von dem etwaige Erweiterungen installiert werden können), weil das NAS bei der Installation nicht mit dem Internet verbunden war.
    Wie kann ich denn diese Paketquelle nachträglich hinzufügen? Also wie kann ich OMV mitteilen, von welcher "Paketquelle/Installationsserver" es Erweiterungen/PlugIns downloaden kann (Internetzugang vorausgesetzt).
    Überdies habe ich das Problem, dass ich kein Paket MANUELL per *.deb installieren kann. Ich kann zwar die Datei auswählen und sie wird auch in OMV geladen, wo sie mir dann auch in der Übersicht mit den jeweiligen Informationen angezeigt wird (in dem Beispiel die "openmediavault-omvextrasorg_4.1.9_all.deb"), doch wenn ich auf "installieren" klicke, kommt eine Fehlermeldung und installiert wird nichts.
    Habe versucht da selbst ne Lösung zu finden, doch ich bekomme es einfach nicht hin.

    Wäre euch, wie immer, sehr dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könntet. ( @Sc0rp vielleicht kennst du ne Möglichkeit? Weil wir hatten das Thema, zumindest wegen der manuellen Installation der *deb, mal aufgegriffen)

    LG
    Andy

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  • Re,
    Paketquellen werden ebenfalls in Konfigdateien abgespeichert - bei Debian ist es /etc/apt/sources.list:
    debian-handbook.info/browse/de-DE/stable/apt.html und
    wiki.debianforum.de/Sources.list

    Diese Datei(en) kann man mittels eines Editors (ich empfehle "nano") editieren ... Beispiele findet man auch im Netz, das o.g. Wiki enthält aber eigentlich Alles, was man braucht ...

    Sc0rp
  • hpoperator schrieb:

    Als Router ist, wie aufgeführt, eine FritzBox Model 7430YS im Einsatz.
    Danke dir, wie so oft, vielmals für deine zeitnahe Antwort. Auf dich ist verlass *daumenhoch*

    Hab schon nachrecherchiert, die F!B die ich hab, hat wirklich nur solch mickrige Anschlüsse. Dachte auch erst, ich könne das irgendwie auf der F!B umändern, wurde aber leider eines besseren belehrt :(

    Ok, dann werde ich hier mal die Paketquelle einfügen und hoffen, dass das dann funzt.

    Bezüglich der Fehlinstallation seitens "openmediavault-omvextrasorg_4.1.9_all.deb" vielleicht ein Lösungsvorschlag?
    Denn normalerweise, müsste sich doch diese externe Datei, auch ohne hinzugefügte Paketquelle, implementieren lassen!?

    LG


    Nachtrag:
    habe gerade mal den Inhalt des Links überflogen....
    blöde frage.....(verzeih) aber wo finde ich denn die Server (also die Auflistung der einzelnen Paketquellen...die werden ja als http:// Datei eingetragen, wenn mich nicht alles täuscht...bzw als Domain)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hpoperator ()

  • Re,

    naja, du fügst lediglich ein (oder mehrere) "Repository/-ies" in die "sources.list" ein, sprich eine URL.

    Dort liegt dann ein Paketverzeichnis, mit welchem dann APT arbeitet ... aber Achtung: du brauchst für Debian ein Repo (steht z.B. in den o.g. Links) und Eines für OMV:
    technikaffe.de/anleitung-415-o…l._installationsanleitung
    openmediavault.readthedocs.io/…stallation/on_debian.html
    openmediavault.org/?p=941
    (Welches davon jetzt das Richtige ist, kann ich nur zH nach schauen ... vllt. schaut da jmd anderes mal eben schnell nach)

    Sc0rp
  • in der /etc/apt/sources.list sind bei mir folgende Sachen eingetragen:

    Quellcode

    1. deb http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/debian/debian/ stretch main contrib non-free
    2. deb-src http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/debian/debian/ stretch main contrib non-free
    3. deb http://security.debian.org/debian-security stretch/updates main contrib non-free
    4. deb-src http://security.debian.org/debian-security stretch/updates main contrib non-free
    5. # stretch-updates, previously known as 'volatile'
    6. deb http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/debian/debian/ stretch-updates main contrib non-free
    7. deb-src http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/debian/debian/ stretch-updates main contrib non-free
    Alles anzeigen


    Und in der /etc/apt/sources.list.d/openmediavault.list stehen bei mir folgende Einträge:

    Quellcode

    1. deb http://packages.openmediavault.org/public/ arrakis main
    2. deb https://openmediavault.github.io/packages/ arrakis main

    Vielleicht hilft das für den Anfang weiter.


    LG Berti
    BS: OMV4 auf Debian Stretch
    SW: UnionFilesystem mfs, Snapraid, LEMP-Stack, rsync, Rsnapshot, Duplicati, SMB/CIFS, Fail2ban
    HW: MSI B350M MORTAR, Athlon 200GE, MSI Core Frozr L -Lüfter, IN WIN 301C Micro-ATX Gehäuse, 2x 4Gb Ram, be quiiet! Straight Power 10, Transcend 64Gb M.2 SSD als Cache, 64 GB SSD für System, 3x 4TB WD Red
    Docker: emby/embyserver, linuxserver/nextcloud, 3x wordpress, linuxserver/calibre-web, linuxserver/heimdall, vimagick/glances, v2tec/watchtower