Backup Docker

  • Hi. Ich habe auf einen meiner Raspi-Testsysteme mittlerweile 8 Docker am laufen, wovon einige davon doch schon etwas kompliziert in der Konfiguration waren. Natürlich dokumentiere ich das ordentlich, damit ich auch in einem halben Jahr noch weiß, was ich da gemacht habe. Nun kam mir der Gedanke, dass man doch bestimmt auch die Docker als Backup irgendwie sichern kann. Mir ist bewusst, dass ich mit der Sicherung meiner SD-Card auch die Docker mit gesichert habe. Aber ich würde hierbei sogar noch etwas weiter gehen. Kann ich die Docker sichern und auf einem anderem OMV4-System wieder einspeisen, ohne diese erneut konfigurieren zu müssen? Die passende Architektur natürlich berücksichtigt. *kopfkratz*



    Gruß Berti

    BS: UNRAID
    HW: MSI B350M MORTAR, Ryzen 3200G, 32Gb Ram, 1 TB NVMe Cache, 1TB SSD VM-Cache, 2x 8TB HDD, 1x 4TB HDD
    Docker: calibre-web, db-backup, duckdns, EmbyServer, glances, Grafana, heimdall, InfluxDB, mariadb, nextcloud, nginx, OpenSpeedTest, phpmyadmin, portainer, telegraf, unifi-controller, UniFi-Poller, Wireguard, WordPress
    VM: OMV5, Macinabox, Proxmox, MX, 3x Debian Server, 1x Ubuntu Server
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  • Na klar, wenn Du die Festlegung der Konfigurationsdateien und/oder diverse Sachen, die halt so eingetragen müssen. Einige Docker wollen das sogar unbedingt haben, oder sie verweigern ihren Dienst.
    Aber wie bekomme ich den Docker auf einem Fremdsystem, ohne diesen vorher auf diesem konfigurieren zu müssen? Ich habe natürlich die vorhandene Ordnerstruktur und Benutzernamen und Freigabe auf Verzeichnisebene berücksichtigt. Ich könnte mir denken, dass das so nie geplant war und deshalb auch nicht funktioniert. Also habe ich jetzt vorerst als Notlösung bei meinen Arbeitskollegen "TeamViewer" installiert. Somit kann ich seine Docker auch installieren, ohne Kilometerweit fahren zu müssen.
    Aber die Frage steht Interessehalber trotzdem noch im Raum. Bekomme ich einen schon fertig konfigurierten Docker auf einem Fremdsystem kopiert? Geht das? oder geht das nicht?



    Berti

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    Einmal editiert, zuletzt von Berti ()

  • Re,


    der Trick der "Anwendungsvirtualisierung" ist ja gerade, das der Container selber "austauschbar" ist ... d.h. wenn man die "externen Daten" auf einem anderen System verfügbar macht, braucht man dort dann nur noch den Container entsprechend konfigurieren und dann sollte Alles wie gewohnt laufen - die Konfiguration der Laufzeitumgebung des Containers muss natürlich sorgfältig den neuen Gegebenheiten angepasst werden und der Container muss auch Zugriff auf die "externen Daten" haben!


    Diese "externen Daten" sollten ja auch immer im Backup vorhanden sein ;) - wobei man eben bei einer Virtualisierung auf das Backup der Anwendung (sprich den Containerinhalt) verzichten kann - den holt man sich bei Bedarf einfach frisch aus dem Internet (Docker-Hub).


    Man könnte natürlich damit auch Spielereien treiben - zum Beispiel, das man zwei Container auf die gleichen Daten zugreifen lässt - so könnte man ein einfaches Failover-Szenario bauen, oder man verschiebt die Anwendung von einer nativen Installation in einen Container (vice versa geht auch). Die "externen Daten" könnte man aber auch genauso gut "anmounten" oder tunneln - solange der Container darauf zugreifen kann, sollte er mit allen "alten" Daten und Einstellungen wieder laufen.


    Aber wie bekomme ich den Docker auf einem Fremdsystem, ohne diesen vorher auf diesem konfigurieren zu müssen?

    Du musst den Container selber nicht konfigurieren, sondern dessen Laufzeitumgebung - das muss man i.d.R. aber immer machen!
    Man hat dafür aber versch. Möglichkeiten:
    - per Kommandozeile
    - per Konfigdatei
    Wenn man einen Container aber wirklich nahezu ohne Konfigaufwand "kopieren" möchte, muss man sich den Docker-Container selber bauen und eben alle Konfigurationen vorher fest einbauen ...


    Sc0rp

  • Also könnte ich theoretisch den Inhalt eines Dockers aus OMV2 nehmen und in einem OMV4-Docker ohne weitere Probleme einfügen und das Ganze läuft? Erinnert mich gerade an die "Vorzüge" eines Dockersystems.


    Na gut. Nicht unbedingt zu 100% das was ich wollte aber für mich doch schon so viele gute, neue Infos, dass ich mehr als zufrieden bin. Was meinen Arbeitskollegen angeht - die TeamViewer-Variante ist dann doch schon eine sehr gute Alternative. Ob ich jetzt den Docker bei mir erstelle und ihm dann überreiche (so war das eigentlich geplant, deshalb die Fragestellung) oder ob ich mich am TeamViewer einklinke und ihm das dann einrichte, macht glaub' ich zeitlich keinen Unterschied. Die Arbeit habe ich so und auch so.


    Danke Dir Sc0rp.




    Gruß Berti

    BS: UNRAID
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  • Re,

    Also könnte ich theoretisch den Inhalt eines Dockers aus OMV2 nehmen und in einem OMV4-Docker ohne weitere Probleme einfügen und das Ganze läuft? Erinnert mich gerade an die "Vorzüge" eines Dockersystems.

    Nope. Den Inhalt eines Containers kannst du nicht transferieren - den Container selber musst du nicht transferieren (einfach neu holen).
    Nur EXTERNE Daten kannst du (und solltest du) transferieren ...


    Du kannst die EXTERNEN Daten eines Containers von einem OMV2-System auf ein OMV4-System (oder was Anderes) transferieren und dort einen neuen Container damit "weiter" laufen lassen ...


    Den Inhalt eines Containers sollte man am Besten in Ruhe lassen, wenn man sich mit dem Entwickeln von Dockercontainern nicht auskennt xD


    Sc0rp

  • Ehm.…. Ja. Kommunikationsproblem, von mir ausgehend. Ich meinte natürlich mit "Inhalt des Containers" genau die Externen Daten.



    Berti

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