NAS im Eigenbau - Passt alles? :)

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  • NAS im Eigenbau - Passt alles? :)

    Hallo zusammen,

    ich will mir ein NAS zusammenstellen, dass man in Zukunft gut Upgraden kann. Was gibts groß zu sagen :)

    Was habe ich vor:
    Software:
    - Rockstor mit Software-Raid 5
    - Verschiedenes was so ansteht evtl. mit Docker
    - Plex
    - Seafile (Cloud)
    - Datenablage für Bilder, Dokumente und Videos
    - Datensicherung der Systemplatte über das Internet auf eine Festplatte bei meinem Bruder
    - Datensicherung der Daten (Man weiß ja nie ob das Haus abbrennt) auch über das Netz inkrementel auf ein anderes NAS bzw. Festplatten bei meinem Bruder im Haushalt.

    Bisher rausgesuchte Hardware:
    Motherboard: Supermicro X11SSM-F Intel C236 So.1151 Dual Channel DDR4 mATX Retail
    CPU: Intel Pentium Gold G5400 2x 3.70GHz So.1151 BOX
    RAM: 16GB Transcend TS2GSH72V1B DDR4-2133 ECC SO-DIMM CL15 Single
    Netzteil: 400 Watt be quiet! System Power 9 Non-Modular 80+ Bronze
    Gehäuse: Fractal Design Node 804 mit Sichtfenster Wuerfel ohne Netzteil schwarz
    Dazu noch 4 WD Festplatten und eine SSD für das System mit vermutlich 128 GB.

    Denke es wereden 4 oder 8 TB pro Platte. Alle komponenten einmal. RAM kann man dann jederzeit erweitern. ECC will ich auf jedenfall haben (Da brauchen wir nicht zu diskutieren :) ). Hat jemand Verbesserungsvorschläge?
    Passt etwas nicht zusammen das ich übersehen habe?

    Ich bin dankbar für jede Hilfe :)

    Viele Grüße
  • Bezüglich Motherboard:
    hast du auch mal diesen von Fujitsu (Made In Germany) in Betracht gezogen. Sind normalerweise sehr sparsam. Ist auch etwas moderner. SDD könnte dann auch NVMe sein. Bzw. deinem ähnlicher dieses. Hier mal ein kurzer Vergleich.
    Ist halt nicht ganz so viel Server (kein IPMI), dafür volles Display über CPU.
    Achtung, bei deinem Board passt der Prozessor nicht (115v2 vs. 1151). Bei deinem brauchst du eine Pentium Gold 4400.
    Bei dem neueren Fujitsu Board passt dann auch dein gewählter Prozessor.
    Achtung: bezüglich Speicher, da bin ich auch skeptisch. Die Board-Hersteller haben immer Listen mit getesteten Speicher. Tunlichst so einen verwenden, wenn du keine Probleme haben willst. Und Transcend ist da sicher nicht mit dabei (vor allem bei einem Serverboard)!

    Übrigens nettes Gehäuse, wenn auch recht eigenwillig. Hab desselbe...
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hallo wtuppa,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Das Fujitsu Board sieht schonmal sehr gut aus. Hast du vielleicht noch eine Info zum Netzteil oder meinst du das passt soweit?
    Dann werde ich so wie es aussieht das Board aus meiner Liste mit deinem empfohlenen Fujitsu austauschen, der Prozessor kann dann bleiben und nach RAM muss ich mal schauen welche das Fujitsu Board laut Hersteller unterstützt.

    PS: Hoffe du hast gute Erfahrungen mit dem Gehäuse... Habe das gesehen und war begeistert.
  • Das Fuijitsu Board ist sehr neu. Die Vorgänger sollen aber einen exterm niedrigen Verbrauch gehabt haben. Hat aber weniger Optionen als ein großes Serverboard, sollte aber für ein Heim NAS vollkommen ausreichend sein.
    zum verifizierten Speicher kann ich zum Fujitsu Board leider derzeit nichts finden, eventuell beim gleichen Händler kaufen und dir versichern lassen, dass der Speicher dann funktioniert. Dann ist der Händler in der Pflicht, wenn er dir den Speicher zum Board empfiehlt. Achtung Board ist nicht immer lieferbar...

    400 Watt Netzteil wird locker reichen (so viel kannst du gar nicht anschliessen, wenn du keine extra Grafikkarte hast).
    bei den Platten eher gleich mit grossen anfangen...

    zum Gehäuse:
    hat wirklich Platz für viele Platten (10*3.5 und 2*2.5). DVD Laufwerk geht eigentlich nicht (kannst du vergessen).
    Probleme gibt es nur, wenn die Festplatte seitlich nur 2 und nicht 3 Befestigungslöcher hat, das Gehäuse verwendet nämlich das mittlere Loch.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Das mit dem nicht immer lieferbar habe ich schon gemerkt :)
    Das langt locker für mein vorhaben. Da muss ich dann zuschalgen wenn es wieder lieferbar ist. Das mit dem RAM werd ich hinbekommen. Danke dir für deine Unterstützung.
    Ich denke ich werde mit 8TB Platten starten.

    Zum Thema Netzteil: Das es langt mach ich mir keine Sorgen. Dachte evtl. ein kleineres um nochmal am Strom zu sapren. Vielleicht hast du da noch einen guten Vorschlag für mich.

    Danke für den Hinweis mit den Festplatten.
  • es geht noch ein bischen kleiner, mit dem Netzteil, nur musst du dann beachten, wie das in Relation zu den Kosten steht. Bronze ist untere Latte, Silber und Gold besser. Aber im Leerlauf bei einem NAS ist jedes Netzteil schlecht (zu geringe Last). Hier ist sogar eines mit 250W gelistet. Und je kleiner die Leistung des Netzteiles ist, desto näher kommt man im Leerlauf in den guten Bereich. Ein Festplatte braucht zum Anlaufen bis zu 20 Watt.

    Ich hab übrigens auch ein Netzteil von FSP Fortron (ist eigentlich Lieferant für viele andere Hersteller).
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • aber auch nur dann, wenn wirklich alle Platten gleichzeitig loslaufen... wenn die mal laufen, wird es deutlich weniger.
    wie du aus meiner Signatur siehst, bin ich bei 400 Watt gelandet (gab damals keine vernünftig kleineren).

    hier mal ein ganz interessanter Artikel. Und noch ein zweiter. und ein bischen älter.
    wenn man auf die Herstellerseiten schaut, sollte es dort die verschiedenen Informationen geben.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • ist zumindest ein Bauvorschlag, der sehr genau deinen Ansprüchen entspricht.
    und ich würde als System eine NVMe SSD verwenden (keine SATA oder USB), denn dann bleiben alle 6 SATA Anschlüsse für Festplatten frei.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Ich habe es endlich geschafft. :)

    Hat etwas gedauert, nun hatte ich aber die Zeit das ganze umzusetzen.
    Ich habe es nach dem bauvorschlag gebut, allerdings mit dem Gehäuse "Fractal Design Node 804".

    Aktuell sind 2 Festplatten als RAID 1 mit je 4 TB speicher drin.
    Etnschieden habe ich mich für FreeNAS und Nextcloud. Damit lässt sich einfach alles wunderbar handhaben.
    Weitere Pläne sind:
    - Mailserver: Vermutlich mit iRedMail
    - Plex
    - Onlyoffice Server für die Nextcloud

    Das wars erst einmal, mal schauen was noch so kommt. Zeitlich ist es nicht ganz einfach, aber irgendwie klappt es ja doch :) Auch wenn es 5 Monate gedauert hat xD

    Vielen Dank nochmal für die super Unterstützung!
  • wenn du FreeNAS verwendest, solltest du dich auch mal in ZFS einlesen. ZFS hat einige Vorteile bei Verwendung als Mirror im Gegensatz zu RAID-1, da ZFS mehr Fehler korrigieren kann als ein reines RAID.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Neu

    Ein ZFS Mirror ist auch ein reines Raid.
    Der Unterschied zu einem bisherigen Mirror

    Bei einem bisherigen Mirror wird erst die erste Platte aktualisiert, dann die zweite Platten. Ein Crash beim Schreiben führt dazu, dass eine Platte korrupte Daten hat. Wird beim Lesen alternativ von beiden Platten gelesen, ist es Zufall ob korrekte oder korrupte Daten gelesen werden. Mangels Prüfsummen auf den Daten kann das im Nachhinein nicht entschieden werden. Ein Hardware-Raid mit Cache und BBU/Flash Sicherung kann helfen. Das Problem nennt sich write hole Problem.

    ZFS macht das anders. Wegen CopyOnWrite werden vorhandene Daten nicht verändert, sondern Datenblöcke komplett neu geschrieben. Erst wenn Daten sicher auf beiden Platten gelandet sind, werden Metadaten verändert und der Schreibvorgang ist abgeschlossen. Bei einem Crash dazwischen wird die komplette Aktion verworfen und das Dateisystem und das Raid bleiben valide.

    Doppelte Metadatem und Prüfsummen auf Daten und Metadaten erlauben es ZFS Fehler, die dennoch auftreten können sicher zu erkennen und aus der Redundanz on the fly zu reparieren. (Selbstheilendes Dateisystem)