Beratung Eigenbau NAS

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  • Beratung Eigenbau NAS

    Hallo,
    ich plane mir ein NAS zusammenzubauen.
    Es sollen mindestens 4 HDDs für Daten angeschlossen werden können (mehr schadet natürlich nicht, aktuell würden 4 bereits vorhandene 6TB WD Red reinkommen).
    Als OS würde ich mit hoher wahrscheinlichkeit OMV verwenden (FreeNAS wäre auch denkbar, ich tendiere momentan aber eher zu OMV).
    Genutzt wird das NAS hauptsächlich als Fileserver (Zugriff über SMB) und ein Plex Media Server muss auch zwingend drauf. Über Plex wird auch 4k h.265 Material mit hoher Bitrate abgespielt, allerdings können das eigentlich alle meine Clients im Original ohne Transcoding verarbeiten, wenn das NAS allerdings das transcoding eines 4k h.265 Streams schaffen würde wäre das für den Fall der Fälle schon gut.
    Im Prinzip würde mir von den Anforderungen sicherlich das NAS Basic 3.0 (technikaffe.de/anleitung-404-n…llo_lake_4_kern_prozessor) reichen allerdings stammt der Artikel halt vom 26.02.2017, ist also über 1,5 Jahre alt und ich denke es macht nicht viel Sinn jetzt noch diese Komponenten zu wählen. (Weiß eigentlich jemand warum es keine neuen Blogartikel mehr gibt, fand die immer sehr gut).
    Ich hatte alternativ auch schon an einen fertigen HPE ProLiant MicroServer Gen10 gedacht, allerdings bin ich kein großer Freund von AMD (ich weiß dass die inzwischen besser sind), ich hätte lieber was Intel basiertes gern auch mit nicht fester CPU, damit man später ggf. noch flexibel ist, ein muss ist das allerdings nicht, wenns andere ideale Lösungen gibt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bierfreund ()

  • schau dir mal mit der Suchfunktion die Eigenbaus des letzten Jahres an, da gab es schon einige hier im Forum.
    ansonsten im Prinzip einfach auf die aktuellen Boards/ChipSets/CPU aufrüsten (Preise sind eh ähnlich), Dann bekomt man einfach ein aktuelles System. Allerdings haben sich keine neuen Welten in den letzten Jahren aufgetan, so wie früher. Einfach alles ein bischen schneller und ein bischen mehr I/O Schnittstellen.
    Beim Gehäuse und Netzteil nicht zu arg zum Sparen anfangen. Ersteres sollte ja ein leises System erlauben, bzw. deine Festplatten gut behandeln. Zweiteres sollte ja zuverläßig alles versorgen.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Lautstärke ist mir egal, das Ding steht im Keller, aber klar schlechte Qualität braucht keiner das stimmt irgendwann muss man mit dem sparen aufhören
    Ich hab jetzt mal was zusammengeklickt, was nach meiner Meinung recht brauchbar sein sollte und wo man flexibel ist.
    CPU: Intel Celeron G4900 (Coffee Lake-S Dual Core 2x 3,1GHz könnte später bei Bedarf sogar durch Xeon oder anderen QuadCore ersetzt werden)
    RAM: 8GB DDR 4 RAM (ein Riegel, damit man 8GB nachstecken könnte, Board kann bis 32GB),
    Mainboard: ASRock H370M-ITX/ac (90-MXB6R0-A0UAYZ) hat 6x SATA
    Gehäuse: Inter-Tech IPC SC-4004, Mini-ITX (88887186) mit 4 Hot-Swap Einschüben
    Netzteil: Seasonic 250W Flex-ATX (SS-250SU), Gehäuse benötigt ein Flex-ATX Netzteil
    Hier ist alles verlinkt, ich hoffe Link is OK: geizhals.de/?cat=WL-1040560

    Meinung? Gehäuse ginge auch eins ohne Hot Swap Einschübe, aber ich fand das schick und praktisch und es soll halt möglichst kompakt sein, wie die fertigen NAS Systeme mit 4-5 Bays
  • da kommen sofort einige Fragen auf:
    • wieso Mini-ITX und kleines Gehäuse, wenn es eh im Keller steht. da sollte ja auch die Größe und nicht nur die Lautstärke auch nicht so wichtig sein. Nanoxia und Fractal Design sind hiert sehr gut, haben aber keine Hot Swap Funktionalität, dafür aber ein normales PC Netzteil. Und dort haben sicher mehr als genug Platten Platz. Bei dem kleinen Gehäuse wärest du jetzt schon am Anschlag und kannst nichts mehr erweitern. Und vertraue uns, das werden noch mal mehr Platten.
    • uATX Boards sind billiger und haben deutlich mehr I/O. Vorallem gibt es dort Platz für 4 Speichermodule und meist 3 PCIe x1 Slots mehr. Und WLAN hat auf einem NAS Board eh nichts zu suchen. Bei NAS ist nur Ethernet Kabelanbindung vernünftig. Auch RAID am Intel Controller bringt keine Vorteile.
    • beim Prozessor bitte nicht den Celeron sondern gleich Pentium Gold, der kostet 25 Euro mehr, aber hat deutlich mehr (ca. doppelte) Leistung (wegen HT und höheren Takt).
    • beim Speicher immer aufpassen, ob der auf dem Board durch den Hersteller verifiziert wurde. Gibt dort eigene Listen.
    OMV kann auch auf einer PCIe SSD installiert werden, ist aber ein bischen tricky. Am besten über Debian install.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Wenn bei dir Platz kein Problem ist würde ich auch immer zu einen µATX raten.
    Man bekommt einfach mehr fürs Geld und hat erheblich weniger probleme die passenen Teile zu bekommen.

    SC-4004:
    Ich habe/hatte es selber im Einsatz.

    Es ist wirklich unschlagbar klein und günstig.
    Der mitgelieferte Lüfter zieht mal eben rund 3 Watt an 12 Volt und ist damit auch nicht 'zimmertauglich'.

    Hier hatte ich schonmal was dazu geschrieben:
    Gehäuse Empfehlungen

    Falls du Intresse hast könnte ich mir auch einen Verkauf vorstellen, ich hab inzwischen mein NAS komplett eingestellt und 2*12 TB in meinen Normalen PC eingebaut der halt eh 24/7 läuft und damit auch die NAS funktionen abdeckt.
    Es wäre das SC-4004 in sehr gutem Zustand.
    Optitional könnte man auch noch über das AS-ROCK J§3160DC reden: geizhals.eu/asrock-j3160dc-itx…b1k0-a0uayz-a1425955.html
    Dieses Board hat den Vorteil das es besonders effektive ist weil es ein eigenens DC Netzteil hat (mit zusätzlichen SATA- Ausgang für 4* HDD) so das man keine Netzteil braucht und glaube mir du willst in den SC-4004 kein eigenes Netzteil
    einbauen und auch keine gesockelte CPU mit höhere TPD.
    Alleine das finden eines passenen CPU-Kühlers wird schwer werden.


    (Weiß eigentlich jemand warum es keine neuen Blogartikel mehr gibt, fand die immer sehr gut).
    Intressante Frage ich habe die Tage zufällig rausgefunden das der der bislang die meisten Blogs zum Thema NAS gemacht hat inzwischen wohl eine andere Webseite betreibt wo er auch die NAS Artikel aktualisiert hat (derzeit ist z.B: ein AMD NAS sehr intressant).
    Ich weiß allerdings nicht ob man die Seite hier verlinken darf, weil ich nicht weiß wieso man sich getrennt hat.

    Hier wäre auch mal etwas Infos vom Boardbetreiber gewünscht.
  • OK, schonmal vielen Dank für die Antworten und Tipps.

    wtuppa schrieb:

    da kommen sofort einige Fragen auf:
    • wieso Mini-ITX und kleines Gehäuse, wenn es eh im Keller steht. da sollte ja auch die Größe und nicht nur die Lautstärke auch nicht so wichtig sein. Nanoxia und Fractal Design sind hiert sehr gut, haben aber keine Hot Swap Funktionalität, dafür aber ein normales PC Netzteil. Und dort haben sicher mehr als genug Platten Platz. Bei dem kleinen Gehäuse wärest du jetzt schon am Anschlag und kannst nichts mehr erweitern. Und vertraue uns, das werden noch mal mehr Platten.
    • uATX Boards sind billiger und haben deutlich mehr I/O. Vorallem gibt es dort Platz für 4 Speichermodule und meist 3 PCIe x1 Slots mehr. Und WLAN hat auf einem NAS Board eh nichts zu suchen. Bei NAS ist nur Ethernet Kabelanbindung vernünftig. Auch RAID am Intel Controller bringt keine Vorteile.
    • beim Prozessor bitte nicht den Celeron sondern gleich Pentium Gold, der kostet 25 Euro mehr, aber hat deutlich mehr (ca. doppelte) Leistung (wegen HT und höheren Takt).
    • beim Speicher immer aufpassen, ob der auf dem Board durch den Hersteller verifiziert wurde. Gibt dort eigene Listen.
    OMV kann auch auf einer PCIe SSD installiert werden, ist aber ein bischen tricky. Am besten über Debian install.
    Klar, im Prinzip ist die Größe vollkommen egal, genauso wie die Lautstärke, da es im Keller steht. Das Gehäuse hab ich nur gewählt da es schick und ähnlich wie ein fertiges NAS von Synology oder QNAP aussieht und Hot Swap Funktionalität hat, was ich praktisch finde. Aber die von dir genannten Vorteile von µATX überzeugen mich, ich werd dann nochmal was neues mit µATX und dem Pentium Gold zusammenstellen. Das Fractal Design nutze ich derzeit für meinen normalen Desktop PC. Nutzung von Intel RAID und WLAN war natürlich eh nie angedacht, macht ja keinen Sinn.
    Ist mit dem Speicher mittlerweile wirklich so schlimm? Ich hab in meinem Leben bestimmt schon mindestens 10 PCs für mich und bekannte zusammengebaut, ist nur alles schon etwas her. Mein letzter Eigenbau war mein PC und der ist bestimmt schon 5 Jahre, aber die i7 3770K reicht mir immer noch locker ich zocke nicht oder so. Und bei den bisherigen zusammenbauten hatte ich nie Stress mit RAM wenn man sich an die spezifikationen mit Takt usw. gehalten hat. Aber Danke für den Hinweis, direkt RAM Riegel aus der Liste zu nehmen spart ärger.


    falo999 schrieb:

    Ich weiß allerdings nicht ob man die Seite hier verlinken darf, weil ich nicht weiß wieso man sich getrennt hat.
    Magst du mir mal ne Nachricht mit dem Link schicken? Dann schau ich dort auch nochmal. Wobei es vermutlich eher kein AMD werden wird. Bin irgendwie kein Freund von AMD. Ich weiß die haben mit dem Ryzen und Threaripper gut aufgeholt bzw. Intel überholt aber ich mag Intel irgendwie lieber, hatte ich immer weniger Probleme
    Und Danke für das Angebot bzgl. der Komponenten aber es wird dann doch eher ein größeres Gehäuse und µATX werden
  • wegen der anderen Seite, da braucht man dir nichts schreiben. Wirf mal den Gockel an und nimm den ersten Eintrag.

    ad Speicher:
    früher war das mit dem Memory unkritischer. Aber jetzt mit den hohen Taktraten wird auch eine kleine Abwichung von den gewählten Designparametern des Speicher des Boardherstellers oft kritisch. Gibt genug Thread (auch in anderen Foren), die Speicherprobleme aufzeigen.
    ad Hot Swap:
    wirst du sicher nicht brauchen, wie oft änderst du schon deine Platten. Mein Gehäuse ist übrigens auch nett klein. Zu beachten ist es, dass man bei diesem leider für Platten >= 6TB noch was von Fractal Design nachkaufen muss (Halterungen).
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • wtuppa schrieb:

    Mein Gehäuse ist übrigens auch nett klein. Zu beachten ist es, dass man bei diesem leider für Platten >= 6TB noch was von Fractal Design nachkaufen muss (Halterungen).
    Das Fractal Node 804 ist aber größentechnisch nicht vergleichbar.
    Das SC-4004 ist wirklich vergleichbar klein wie die 4 Port Diskstations von Qnap /Synology und hat nur 10,8 Liter Volumen, das 804 hat 40,6 Liter Volumen.


    Aber diese nur knapp 11 Liter fordern ihren Tribut, der Einbau ist wirklich fummellei und vollbestückt sollte man auch einen 120 mmLüfter benutzen der auch Luft Volumen bewegen kann, dann ist allerdings auch die Kühlung der Festplatten im 4fach Hotswap wirklich ausreichend,
  • DIe Seite hab gefunden.

    Das Fractal Node 804 find ich gar nicht schlecht. Verstehe nur nicht warum man da für Platten >= 6TB noch was extra braucht. Die Platten sind außen doch alle gleich egal welche Kapazität, also sollte die Kapazität für die Montage im Gehäuse doch egal sein.
    Das Fractal Design Define Mini find ich auch nicht schlecht.
    Allerding bin ich vorher noch über das SilverStone Case Storage DS380 gestolpert und das find ich richtig geil. Ist halt leider auch nur Mini-ITX, aber da muss ich jetzt echt nochmal grübeln obs aufgrund des Gehäuses nicht doch Mini-ITX wird.
  • Bierfreund schrieb:

    Das Fractal Node 804 find ich gar nicht schlecht. Verstehe nur nicht warum man da für Platten >= 6TB noch was extra braucht.
    Das liegt daran das die HDD normal an beiden Seiten 3 Befestigungsgewinde haben (also 6 insgesamt).
    Bei den meisten 8-14TB Festplatten war der Platz so knapp das das mittlere Befestigungsloch weggelassen werden mußte weil man den Platz für die 8 einzelnen Daten-Scheiben gebraucht hat.
    Inzwischen konnten die wohl wieder mehr Platz sparen und es gibt teilweise neue Revisionen die wieder alle 6 Gewinde haben.
    Beispiel:
    Ironwolf Nas 10/12/14TB die erste Revision (ST10000VN0004) hat keine mittleren Löcher, die neue Revision ist die ST10000VN0008 die hat dann wieder die mittleren Gewinde.


    Zur Gehäusewahl kann ich dir nicht viel zu sagen mir wären die alle für ein NAS im Keller deutlich zu teuer da würde ich persöhnlich nicht mehr als 30-40€ .

    Aber das muß eh jeder selber wissen.
  • das Node 804 kann Platten nur seitlich mit mittleren und einmal am Rand befestigen.
    Platten >= 6GB haben seitlich nicht mehr das Loch in der Mitte zum Anschrauben...

    und nimm ein normales Gehäuse, du wirst eh nie in den Keller gehen um es dir dauernd anzuschauen. Und das Hot Swap wirst du auch nie brauchen.
    Hot Swap bringt dir nur was, wenn dir das System trivial anzeigt, welche Platte hin ist. Wer klug ist, läßt es nie so weit kommen...
    Dein Gehäuse ist auch recht teuer und wenn ich mit die Bewertungen ansehe, kann es zu Lüftungsproblemen kommen, weil das Gehäuse vor allem bei acht Platen kaum einen ordentlichen Luftstrom zuläßt..

    und je kühler Festplatten bleiben, desto länger leben sie.
    => kein zu enges Gehäuse und eventuell zusätzliche Lüfter wenn nötig, und das geht halt nur bei gößeren Gehäusen.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • falo999 schrieb:

    Zur Gehäusewahl kann ich dir nicht viel zu sagen mir wären die alle für ein NAS im Keller deutlich zu teuer da würde ich persöhnlich nicht mehr als 30-40€ .
    Was würdest du denn für 30-40€ z.B. nehmen? Wenn ich bei geizhals bei den Gehäuse Filtere nach µATX und intern ab 6x 3,5" filtere ist das günstigese das Nanixia für etwas über 60€ gefolgt vom Fractal Design Mini und dem Node 804.
    Wenn man schon was größeres nimmt dann auch µATX und min. 6 Festplatten würde ich sagen. Ich denke wenn man ein ordentliches Gehäuse nimmt ist es vermutlich der Teil, der vermutlich am längsten Nutzbar ist auch bei späteren kompletten Austausch, auf 20€ hin oder her kommt es da nicht unbedingt an (klar das Silverstone ist natürlich ne ganze Ecke teurer)


    wtuppa schrieb:

    Dein Gehäuse ist auch recht teuer und wenn ich mit die Bewertungen ansehe, kann es zu Lüftungsproblemen kommen, weil das Gehäuse vor allem bei acht Platen kaum einen ordentlichen Luftstrom zuläßt..


    und je kühler Festplatten bleiben, desto länger leben sie.
    => kein zu enges Gehäuse und eventuell zusätzliche Lüfter wenn nötig, und das geht halt nur bei gößeren Gehäusen.
    Naja mein 5 Bay NAS von Synology ist auch sehr kompakt. Plattetemperatur dank der Lüfter dahinter aktuell: 26° und auch im Sommer eigentlich nie über 33° (im Keller ist es ja kühl).
    Das Gehäuse muss halt die Möglichkeit bieten dass die Platten dirket von Lüftern gekühlt werden. Beim Silverstone kann ich das auf den Fotos in der Tat nicht so richtig erkennen, scheint nicht so zu sein. Das ist natürlich schlecht. Werd ich bei der weiteren Gehäusesuche im Auge behalten.
    Das Gehäuse wird vermutlich wirklich das schwierigste...

    Nochmal kurz zur CPU: Schafft der Pentium Gold (z.B. G5400) denn einen 4k Transkoding Stream in Plex?
  • Bierfreund schrieb:

    Was würdest du denn für 30-40€ z.B. nehmen?
    Ich würde das hier vermutlich nehmen:
    coolermaster.com/case/mini-tower/elite-344-usb3/
    geizhals.de/cooler-master-elit…skn2-a810654.html?hloc=de

    Hat einen 120mm Lüfter der die Kalte Luft vorne ansaugt über die 4 * 3,5" HDD bläßt.
    Bei einen normalen NAS das kaum Leistung braucht und in einen auch im Sommer kühleren Keller steht reicht das als Kühlung in meinen Augen völlig aus aber man kann aber natürlich noch 1-2 raussaugene Lüfter anbringen.

    Hat dann noch platz für 2*3,5 und 2* 5,25" kann also bei bedarf noch mehr platten einbauen.
    Und wenn du Platten 5+6 in den 5,25" einbaust haben die viel platz so das es da auch kein Kühlungs problem gibt.

    Wenn du natürlich Hochleistungs HDD's nimmst mit 15.000 Min-1 und 15 Watt Verbraucht pro HDD sieht das ganze natürlich anders aus.

    Zum 4K Transkoding gibt es hier wohl kaum Infos, ist das überhaupt noch ein Thema?
    Früher hatte man noch Mediaplayer die nur bestimmt Formate können (besonders Apple )aber inzwischen sollte das doch auf einigermaßen aktuellen Playern/fernseher kein Thema mehr sein , oder irre ich mich da?
  • zum Transcoding:
    ich nehme mal, du willst 4k Material auf HD runter scalen. Dann ist Full HD Encoding dein limitierender Faktor. Decoding geht ja prinzipiell mit Hilfe der GPU, of auch enconding.
    da gibts die Passmark für Plex. Bei Plex ist da eine eigene Seite. Der Pentium hat ca. 5200 Passmark, sollte einen Stream also schaffen, da:
    4K (60Mbps, HEVC) file: 4000 PassMark score (being transcoded to 10Mbps 1080p)
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Transcoding wäre 4k, ist aber wie gesagt kein unbedingtes muss. Mein jetziges uralt Synology schafft auch kein Transcoding, alle Abspielgerät die ich nutze können 4k H265. Nur ist es bei Plex so, dass z.B. Transcoding zwingend notwendig ist wenn Untertitel im PGS (.sup) oder VobSub (.idx/.sub) angezeigt werden sollen (nur bei srt ist kein Transcoding notwendig). Oder wenn ich mal übers Internet streame weil ich unterwegs bin (z.B. beim Kumpel), FullHD Upload schafft meine Leitung (40Mbit/s Upload). Lassen wir es ruhig mal außen vor.

    Ich habe jetzt nochmal neu zusammengestellt:
    Gehäuse: Fractal Design Define Mini (FD-CA-DEF-MINI-BL), hat 2x HDD trays für je 3 HDDs mit der Möglichkeit je einen Lüfter zu montieren, das finde ich optimal auch wenns etwas teurer als unbedingt notwendig ist.
    CPU: Intel Pentium Gold G5400, 2x 3.70GHz, boxed (BX80684G5400)
    Mainboard: Gigabyte B360M D3H (6x SATA)
    RAM: Crucial DIMM 8GB, DDR4-2400, CL17 (CT8G4DFS824A) (steht in Kompatibilitätsliste des Boards)
    Netzteil: LC-Power Office Series LC420A 350W ATX 2.3

    Würdet ihr statt des Pentium Gold G5400 evtl. den Pentium Gold G5400T nehmen? 54W TDP vs. 35W TDP
    Das Netzteil ist relativ günstig ist 80 PLUS zertifiziert mit 85% Wirkungsgrad. Reicht das oder sollte ich besser ein 80 Plus Gold nehmen?
    Ich hätte auch noch eine PicoPSU von einem alten HTPC, aber das zu nutzen wird vermutlich keinen Sinn machen. Das Netzteil hat 120W, bei der PicoPSU bin ich nicht ganz sicher ob das auch 120W hat, es steht auch nichts drauf.
  • Die 'T' Prozessoren werden hier auch gerne als 'Leistungssparprozessoren' bezeichnet.
    Ohne ins Detail zu gehen sie machen in der Regel keinen Sinn und haben ein schlechter Preis/Leistungsverhältnis sparen aber beim NAS normal keinerlei Strom.

    Netzteil:
    Leider sagt die Zertifizierung fast nichts über die Ersparnis in den für uns so wichtigen minimalen Stromverbrauch von 10-30 Watt aus.
    So wird mit 20% Minimallast und 115 Volt Spannung zertifiziert beides beim Nas unrealistisch.

    Ich persöhnlich würde zum Pure Power 10 greifen:
    geizhals.de/be-quiet-pure-powe…270-a1564497.html?hloc=de

    Was aber nicht heißt das das LC Power schlecht ist ich kenne es einfach nicht und weiß nicht wie der Verbrauch im bereich von 10-30 Watt ist (und das ist der Verbrauch bei dem dein NAS vermutlich zu 98% der Zeit liegt).

    Picco PSU ist bei der CPU und 4 geplanten Platten sehr stark am Limit und dann auch nicht effizenter als ein normales Netzteil.
  • Also bitte, das Fractal Design Mini ist noch immer um einiges billiger als das Silverstone.

    die T Typen der Prozessoren limitieren früher (takten also nicht so hoch), müssen aber eventuell länger laufen um dasselbe zu brechnen. Im Prinzip ein Nullsummenspiel.
    und im Idle (das ist meist der Fall beim NAS), gibt es gar keinen Unterschied => also wie @falo999 schon gesagt hat, verwende den normalen Typen. Übrigens sind ale TDP eh nur Hausnummern.

    beim Netzteil lieber auch auf bekannte Marken setzen, wenn da Mist raus kommt, ist es meist teuer (siehe auch Schutzbeschaltungen, die fehlen gerne).
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • wegen Transcoding, vielleicht kannst du ja mal offline die Untertitel konvertieren:
    hometheatersns.blogspot.com/20…pgs-to-srt--from-mkv.html
    guidingtech.com/57604/convert-idxsub-dvd-subtitle-srt/
    forum.opensubtitles.org/viewtopic.php?t=14123

    und der Gockel findet noch viel mehr.
    Dann kannst du dir das Transcoding in Zukunft ersparen.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804