Allgemeine Frage zur Backup Strategie

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  • Allgemeine Frage zur Backup Strategie

    Servus,

    ich habe eine Allgemeine Frage zu einer Backup Strategie. Bzw eher eine Entscheidungshilfe.

    Ich habe mir ein Raid5 zusammen gestellt und würde davon auch gerne ein Backup haben. Das ganze würde ich mit rSync machen wollen.
    Jetzt stehe ich aber vor einer (ich denke einmal wichtigen) Entscheidung. Erstelle ich ein neues Raid 5 und Synchronisiere die Daten, Theoretisch quasi spiegeln. Oder Synchronisiere ich die Ordner auf dem oben genannten Raid5 auf einzelne Platten.

    Vorteil von Raid auf Raid sehe ich, das ich die Daten jeweils auf nur zwei "Einhänge Punkten" suchen und verschieben kann. Ggf wird dies auch beim Synchronisieren etwas Performanter sein. Ein weiterer Vorteil, wenn eine Platte im Backup-Raid ausfällt, dann kann die Getauscht werden. Weiterer Vorteil, Größe lässt sich einfach durch eine weitere Platte verändern.

    Nachteil, Raid Kaputt, Daten ggf ganz weg.

    Oder, ich Synchronisiere die Daten auf einzelne Platten. Wenn eine Platte ausfällt, dann muss die zwar auch ersetzt werden, aber ich muss alle Daten vom obigen Raid wieder Synchronisieren lassen und das Backup fällt für eine kurze Zeit aus.

    Ich bin mir unschlüssig, habt ihr ggf einen Denkanstoß? ?( :)

    Danke und Gruß
    Hardware: Asus B150M-K D3 Intel B150 So.1151 | Intel Pentium G4400 2x 3.30GHz | 2x 4GB Kingston ValueRAM DDR3-1600 | 30GB Kingston SSDNow S200 | 128GB Samsung SSD | 300 Watt be quiet! System Power 7 Bulk 80+ Bronze | 2x 3TB WD Red WD30EFRX | 3x TB Seagate |

    Software: Openmediavault 2.2.13 | Linux 3.16.0-0.bpo.4-amd64 | Plex | OwnCloud| eXtplorer | Midnight Commander | FTP | ect.

    Internet: 400Mbit/s Down - 25Mbit/s Up
  • Re,

    RAID2RAID käme nur in Frage, wenn die beiden Verbünde auf unterschiedlichen Maschinen lägen, am Besten noch "georedundant" (dann würde sich allerdings das mit der Performance egalisieren)

    Ein Backup sollte immer delokalisiert sein, also in deinem Fall "externe" (bzw. auswerfbare) Festplatten ...

    Du könntest allerdings auch dein R5 auf R6 hochleveln (um eine zusätzliche Redundanz zu haben) und dann via rsnapshot so eine Art "Time-Machine" auf externe Festplatten bauen ... das wäre dann super sicher :P

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    RAID2RAID käme nur in Frage, wenn die beiden Verbünde auf unterschiedlichen Maschinen lägen, am Besten noch "georedundant" (dann würde sich allerdings das mit der Performance egalisieren)

    Ein Backup sollte immer delokalisiert sein, also in deinem Fall "externe" (bzw. auswerfbare) Festplatten ...
    Hmm.. okay.. Klingt Logisch. Das Thema mit einem zweiten NAS auf Basis von einem Recht Sparsamen Systems (Intel Atom ect) ist mir auch schon in den Sinn gekommen.

    Sc0rp schrieb:

    Du könntest allerdings auch dein R5 auf R6 hochleveln (um eine zusätzliche Redundanz zu haben) und dann via rsnapshot so eine Art "Time-Machine" auf externe Festplatten bauen ... das wäre dann super sicher
    Damit habe ich noch gar keine Erfahrung, hört sich aber höchst Interessant an. Würde dann ggf auch als Sekundäre NAS Lösung funktionieren. Aber, könnte ich damit quasi auch nen 10TB Raid Sichern? Ginge ja dann auch nur wieder auf ein Separates Raid? Oder könnte man das wieder auf verschiedene Platten aufsplitten? Aber der Ansatz mit den Zeitlichen Snapshots hört sich wirklich gut an.
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  • Re,

    grundsätzlich sollte man bei jeder Backup-Strategie das Konzept auf die zu sichernde Ressource anpassen. D.h. bei "Rechnerbackups" im weitestenden Sinne sollte man:
    - zuerst mal klassifizieren, was man sichern möchte 1*)
    - wohin man das sichern möchte 2*)
    - wie man das sichern möchte 3*)

    1)
    Die Klassifizierung würde ich einfach mal ganz pragmatisch mit Attributen machen: wichtig, weniger wichtig, unwichtig, zyklisch, sporadisch, stepstonebased, ...
    Also z.B. in "wichtige Dateien", "mittelwichtige Dateien" ... ggf. auch in "Typen" unterteilen: Images, Dokumente, Bilder, ...

    2)
    Wohin man das sichern möchte, hängt nicht nur bei mehreren möglichen Zielen von 1) ab. Backupmedien können ja auch Sticks oder andere Medien sein ... die hat quasi jeder zur Verfügung. Wichtig ist nur, das man hier festlegt, welche Daten auf welchen Datenträger kommen (das hängt natürlich von der Vertrauenswürdigkeit ab, von der "Verfügbarkeit", ... und natürlich auch von anderen Rahmenbedingungen, z.B. Netzwerk-Auslastung / -zeiten)

    3)
    Aus 1) und 2) folgt dann 3):
    "Wichtige Dateien" sollen dann "zyklisch" (z.B. jede Stunde) von Ort A nach Ort B (Wechsel-HDD) und alle 2h nach Ort C (entferntes NAS) kopiert werden ... = Script 1
    "mittelwichtige Dateien" sollen dann ... = Script 2
    "Images" sollen dann ... = Script 3

    Zum Schluss benutzt man dann z.B. bei rsnapshot die o.g. Profile als "Ausfüllhilfe", oder man baut (aka kopiert) sich selber die Scripte zusammen - inkl. den entsprechenden Cron-Einträgen. Google hilft da viel, denn es gibt Hunderte Anleitungen für rsync ... wichtig ist aber zuerst das Konzept!

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    grundsätzlich sollte man bei jeder Backup-Strategie das Konzept auf die zu sichernde Ressource anpassen. D.h. bei "Rechnerbackups" im weitestenden Sinne sollte man:
    Ganz deiner Meinung. Daher würde ich dies gerne richtig machen. Aktuell gibt es halt eigentlich nur Chaos und der Datenverlust ist demzufolge vorprogrammiert. Daher vielen Dank für die Ansätze. Ich werde versuche mir einmal ein Konzept zu erarbeiten und ggf bei Fragen noch einmal auf dieses Thema zurück kommen.
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  • Re,

    naja, üblicherweise sollte natürlich schon vorher die Selbstdisziplin dazu führen, die Daten entsprechend ihrer Wichtigkeit in verschiedene Ordner zu packen ... oder man sollte einfach mal "aufräumen" :D

    Btw. rsnapshot kann man auch mit versch. Konfigurationen (sprich Profilen) starten ...

    Sc0rp
  • Was ist ein Backup?
    1. Es sollte nicht im selben Raum, besser noch nicht im selben Gebäude stattfinden, bzw. liegen.
    2. Seperate Datenträger außerhalb von dem zu sicherndem System
    3. Ein Raid 1,5,6, zfs, snapraid, ect. erhöht die verfügbarkeit, ist aber nicht vergleichbar mit einer Datensicherung.

    Zu den Vorschlägen:
    Festplatten für das Backup, Dockingstation für Usb 3 oder ExtSata, Festplattenkoffer.
    Da Deutschland leider noch ein Entwicklungsland im Bereich Bandbreite des Internets ist, fällt diese Lösung aus. Mit unter 100mbit upload brauchen wir nicht weiter reden^^

    @Scorp
    Mecker ruhig wieder^^, ich hab mich dran gewöhnt xD
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges