Empfehlung - Wie viel Power brauche ich?

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  • Hi Satch,

    es kommt darauf an, was du machen möchtest. Zum Thema Transkoding via Plex:


    The Guideline

    Very roughly speaking, for a single full-transcode of a video, the following PassMark scores are a good guideline for a requirement:
    • 1080p/10Mbps: 2000 PassMark
    • 720p/4Mbps: 1500 PassMark
    The CPU Benchmark website is a good resource to see what sort of PassMark score a particular processor received.
    Related Page: CPUbenchmark.net
    You can also try doing a search such as “Core i5 4440 passmark” on Google or similar to help you find information for a particular processor.
    Actual processing requirements can vary dramatically even between content which may seem like it should be similar. Typically, transcoding 720p (or lower) video will take fewer resources than 1080p video, though that won’t always be the case.
    Warning!: This guideline should not be used as a concrete measurement. Instead, it can be used to help give you a rough idea of what you may require.
    How to Use the Guideline
    Basically, if you think you may be needing to handle 4 simultaneous content streams and they might all be 1080p content that requires transcoding, then you would take the base guideline (2000) and multiply it by the number of simultaneous streams (4) to get your rough requirement, which would be a PassMark score of 8000 in this case.
    In this example, that means you would want to look at processors with an 8000 score or higher. Also, keep in mind:
    • If you’ll be using your computer for other things beyond simply running Plex Media Server, you’ll want to make sure you have some extra power so that you can continue performing other tasks
    • It’s a good idea to remember that your usage today may not be the same as your usage in the future. You never know when you’ll get a new device to run Plex, share content with a friend, etc., which could all result in more usage.
    Last modified on: January 11, 2018

    Laut Passmark macht der G4620 5263 Punkte, sollte demnach für 2 gleichzeitige Streams 1080 reichen. Der 2200G kommt auf 7403 Punkte, da wären 3 gleichzeitige Streams möglich. Ein J3455 kommt auf 2142 Punkte, also 1 Stream. Aber nicht vergessen, dass andere Sachen wie Owncloud oder anderes ebenfalls Resourcen brauchen.

    Vorteil von SoC-Gedöns: recht günstig, jedoch nicht CPU-seitig nicht aufrüstbar.
    Vorteil gesockelte CPU´s: Austauschbar, aber ein bisschen teurer.

    Also obacht bei der Komponentenauswahl. Letzten Endes entscheidet ja auch dein Geldbeutel darüber.

    Erfahrungen mit Ryzen sind momentan vermutlich noch sehr rar.
  • Wow! Danke!

    Damit bin ich erst mal schlau genug für die Hardwareentscheidung. Ich denke, ich bleibe beim G4620.
    Jetzt muss ich mich noch zwischen Unraid und OMV/SnapRAID entscheiden. Ich tendiere gerade dazu, unRAID auszuuprobieren, und zu schauen, ob ich damit klar komme.
    Ich schreibe einfach mal meine Gedanken dazu auf, für mich und jeden, der vor der gleichen Entscheidung steht.
    Für unRAID spricht:
    - einfache Einbindung einer SSD als Cache.
    - relativ einfache Bedienbarkeit.
    - Nach allem was man so liest, hat unRAID eine höhere Stabilität (?).
    - Bootet von einem USB-Stick und läuft dann im RAM
    - Parity ist da, sobald auf die Festplatten geschrieben wird.

    Für OMV:
    - Bei Schreibvorgängen drehen nicht alle Platten, sondern nur die, die beschrieben wird. (Auch mit mergerfs?)
    - Ohne Cache ist die Schreibgeschwindigkeit bei unRAID langsamer.
    - Debian als Hintergrund bedeutet, dass es praktisch alles an Programmen gibt, die man sich wünschen kann. Auch deshalb mehr Flexibilität.
    - Kostenlos
    - kein Datenverlust bei silent errors (ist das richtig?)

    Was habe ich vergessen? :D
  • naja - aber da sind doch wieder Anwender-spezifische Unterschiede. Jede8r) hat doch da unterschiedliche Gedanken.

    SSD als chache - das wird doch sicher nur bei zig verschiedenen Benutzern gleichzeitig gebraucht? unRAID höhere Stabilität (?) - *hm .... Debian ist es doch genauso?! OMV bootet auch wovon auch immer und läuft aus dem Ram?! Paritäten kann man auch via Cron-Job automatisch anlegen .... wie auch immer. Ich mache das bei mir i.d.R. 1x pro Woche per cron - und bei größeren Änderungen stoße ich es eben manuell an?!
    Das ist auch kein Thema und reicht .... allerdings habe ich zwei Paritäten.
  • Satch schrieb:

    Was habe ich vergessen?
    Jupp, du hast noch nicht erzählt auf welche Hardware gestreamt werden soll.
    Bsp. smart TV's, die machen das selbst, und nicht ds NAS. Ein hd Video auf einem 10 Zoll Tablet oder auf einem 5-6 Zoll Handy ist eher Sinnlos.

    SDD Cache, ich sag mal so, wenn ein System derart langsam ist, das es keine Sata Platte beschicken kann im gbit Tempo, lass die Finger davon. Aus dem Zeitalter mit Knochenlesen und rauchzeichen sind wir längst raus XD.

    Zum Omv, Snapraid kannst du einstellen. Sind z.b. 1gb neue Daten geschrieben Sync es automatisch, oder 1mal am Tag, wie auch immer es eingestellt wird.
    MergerFS ist nur dein Pool, es fasst die Platten zusammen so das du einen Ordner z.b. siehst, das hat aber mit Snapraid nicht zu tun.




    Satch schrieb:

    kein Datenverlust bei silent errors (ist das richtig?)
    Datenverlust kann auch bei 2 Paritys vorkommen. Nur ein Vollständiges Backup extern löst das Problem. Die Parity erhöht lediglich die verfügbarkeit, sprich, Platte defekt, System kann weiter genutzt werden, mehr nicht.

    Thema ZFS wäre ich vorsichtig, es gibt keinerlei erfahrungen hier im Forum, nur angelesenes..

    Hab ich etwas vergessen, denke nicht ;)
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Michelle_Br schrieb:

    unRAID höhere Stabilität (?) - *hm
    Ist definitiv so. Ohne dir oder sonstwem auf die Füße treten zu wollen. Wer das nicht selbst wirklich probiert hat, kann es vielleicht nicht glauben. Aber muss jeder selbst wissen. OMV ist sicher nicht schlecht, kann aber meiner Meinung nach unRAID nicht das Wasser reichen, was Stabilität angeht als auch Updates einspielen. Oder ein Downgrade auf die vorherige Version. So leicht machbar.

    Joogie schrieb:

    SDD Cache, ich sag mal so, wenn ein System derart langsam ist, das es keine Sata Platte beschicken kann im gbit Tempo, lass die Finger davon. Aus dem Zeitalter mit Knochenlesen und rauchzeichen sind wir längst raus XD.
    Die SSD ist ja nicht bloß Cache. VM´s und Docker laufen davon wirklich performant.
  • @hitman2158: da muss ich dir 100% Recht geben,
    und @Satch muss mit seinem System seine Anforderungen zu seiner Zufriedenheit erledigen, egal für welches System er sich entscheidet.

    und Pro/Contra OMV/unRAID sollte in einem eigenem Thread bzw. Unterforum diskutiert werden.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • @Satch

    Beide System sind für einen Homeserver geeignet.

    unRAID sieht schicker aus, lässt sich einfacher bedienen bekommt regelmässig Updates und funktioniert ansonsten einfach nur.

    OMV habe ich oft genug laufen gehabt und ich probiere zwischendurch auch immer wieder mal die aktuellen Versionen aus, um zu sehen, was es neues an Funktionen gibt, aber für den Dauereinsatz bin ich mit unRAID zufriedener.

    Wenn Du es genau wissen willst, probiere einfach mal beide Systeme aus. Formatiere Deine Platten mit BTRFS, dass wird von OMV als auch unRAID unterstützt, so dass Du Deine Shares problemlos übernehmen kannst.

    unRAID hat übrigens auch eine der ausgereiftesten Docker Engines, die ich kenne.
  • hitman2158 schrieb:

    Forenmitglied b0mb ging es sicher ähnlich, wir 2 sind hier vermutlich die einzigen mit unRAID.
    In dem Fall sind wir zu dritt... Hab zwei unRAIDs am laufen, Pro und Basic... 8) Hab davor alles andere durchgemacht, von QNAP über Drobo, danach FreeNAS, Rockstor und OMV... unRAID war einfach am besten, besonders weil ich eine saubere Virtualisierungslösung brauch und meine zahlreichen alten verschieden grossen Festplatten ohne Gefriemel verwenden können will. :thumbsup:
  • Da hier über Unraid gesprochen wird, hätte ich auf die schnelle mal ne Frage dazu.
    Muss man dieses "Snapraid/Ausfallsicherung" von unraid nutzen ?

    Ich habe bei OMV kein "raid" am laufen , da ich zurzeit nicht entsprechend viele Platten habe.

    Kann man bei unraid die Platten auch ganz normal nutzen ohne die entsprechende "Ausfallsicherung" ?
    Würde es mir auf jeden Fall gerne mal anschauen.

    Danke ! :)
  • Servus jacky,

    erstmal sorry für die späte Antwort, war im Urlaub.

    Back to topic: Nein, muss man nicht. Es wäre ratsam, ist aber nicht zwingend. Der große Vorteil von SnapRAID/unRAID ist ja gerade die Möglichkeit, mit unterschiedlich großen Platten einen Pool anlegen zu können. Bei Datenanforderung macht eben nur die Platte einen SpinUp, die diese Daten enthält.

    Einen Test würde ich definitiv empfehlen, kann man ja mit kostenlosem Trial für 30 Tage machen.

    Viel Spaß dann. 8o
  • Re,

    Ausfallsicherung (Redundanz) und Pooling sind zwei verschiedene Themen:
    - bei SnapRAID werden u.a. beiden Themen vermischt (SnapRAID kann Redundanz UND Pooling, meist wird aber SnapRAID als Sicherungsschicht eingestzt, das Pooling übernimmt aber mergerfs ...)
    - bei (klassischem) RAID werden beide Themen vermischt, allerdings kann man auch hier via RAID-Level 0 ein Pooling ohne Redundanz erreichen
    - bei ZFS gibt es versch. Konstellationen und Features
    - bei UnRAID kenne ich mich nicht aus

    Sc0rp
  • Habe mich da vielleicht ein wenig missverständlich ausgedrückt. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass unRAID/SnapRAID ähnlich arbeiten.

    Bei unRAID können bis zu zwei Parity-Platten eingesetzt werden, muss man aber nicht. Dann eben keine Ausfallsicherheit. Pooling muss nicht zwingend erfolgen, man kann über ein Plugin namens "Unassigned Devices" Platten manuell oder automatisch mounten, auf diesen auch Shares anlegen usw. Diese "Unassigned Devices" sind allerdings nicht member in einem Pool.

    Und ein NAS (egal welches OS) mit mehr als 1 oder 2 Platten ohne Ausfallsicherung zu betreiben muss jeder selbst entscheiden, käme für mich nicht in Frage.

    Der für mich größte Vorteil von unRAID/SnapRAID (wenn auch Pooling über mergerfs) ist eben die Erweiterbarkeit mit verschieden großen Platten. Man fängt halt mit seinem Sammelsurium an, was man bereits zuhause hat. Solange die Platten keinen Treffer haben, kann man sie ja problemlos weiter verwenden. Es sei denn, es sind uralte Dinger, vielleicht sogar noch IDE, oder wirklich kleine Größen. Aber alles oberhalb von 1 oder 2 TB kann man doch nutzen.

    Und ja, ein Backup ist natürlich immer Pflicht.