Empfehlung - Wie viel Power brauche ich?

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  • Empfehlung - Wie viel Power brauche ich?

    Hallo zusammen. Tolle Seite, tolles Forum. Ich habe jetzt trotzdem mal eine eigene Frage:
    Ich möchte endlich weg kommen von meiner alten Synology NAS und überlege nun, welche der verschiedenen Bauvorschläge für mich der richtige ist. Die NAS soll 24/7 laufen, drei HDDs mit 4 GB im RAID5 haben, und folgende Programme sollen laufen:
    - Emby
    - sabnzbd, etc.
    - Owncloud (oder ähnliches)

    Als Betriebssystem tendiere ich zu FreeNAS, bin da aber nicht festgelegt.
    Nun meine Fragen:
    - Wie viel Leistung brauche ich da CPU-seitig? Reicht da schon ein ASRock J4105-ITX?

    - Dann kommt das leidige Thema ECC. Da 24/7 geplant ist, scheint das ja wohl sinnvoll zu sein. Dann ginge das oben genannte Board natürlich nicht.

    -Wie wäre es dann mit einem Ryzen 3? gibt es da schon Erfahrungen? Mir schwebt da so was vor: Ryzen 3 1200, ASRock A320M-HDV (350?), und dann passenden ECC-RAM. Macht das Sinn?


    Vielen Dank schon mal für die Antworten!!
  • Re,

    Satch schrieb:

    Als Betriebssystem tendiere ich zu FreeNAS, bin da aber nicht festgelegt.
    FreeNAS und RAID5 gehen nicht zusammen - mit FreeNAS geht nur ZFS-Z1 ... wen du eine einfache Redundanz haben möchtest.
    ( ist aber grundsätzliche eine sehr gute Kombination! )

    Satch schrieb:

    Wie viel Leistung brauche ich da CPU-seitig? Reicht da schon ein ASRock J4105-ITX?
    Das kommt ganz darauf an, wieviele Streams du evtl. gleichzeitig Transkodieren möchtest ... der Rest braucht kaum Rechen-Power.

    Satch schrieb:

    - Dann kommt das leidige Thema ECC. Da 24/7 geplant ist, scheint das ja wohl sinnvoll zu sein. Dann ginge das oben genannte Board natürlich nicht.
    ECC ist im Heimumfeld nicht nötig, auch nicht bei ZFS.
    Beachte aber bitte den Unterschied zw. Nas4Free und FreeNAS (besonders in den Hardware-Anforderungen).

    Satch schrieb:

    -Wie wäre es dann mit einem Ryzen 3? gibt es da schon Erfahrungen?
    Gute Frage, käme auf einen Test an ... Erfahrungen gibt es kaum welche ... Ryzen ist noch zu neu.
    Viel interessanter werden ehr die neuen LowCost- und SoC-Modelle von AMD ...

    Sc0rp
  • Vielen Dank für die Antwort! Auch der Hinweis auf AMDs SoC-Modelle ist spannend. Ob sich da das Warten lohnt?
    Je mehr ich zu FreeNAS und FreeBSD lese, desto mehr frage ich mich, ob sich ein Umstieg von Linux wirklich lohnt. Da bei mir Zuhause auf allen Rechnern Linux (Arch) läuft und ich damit auch immer gut gefahren bin, ist es wahrscheinlich ein bisschen viel Arbeit, sich in ein ganz neues System einzuarbeiten. ;) Und die Hardwareanforderungen von OMV sind doch anscheinend deutlich niedriger, richtig?
  • Vielen Dank für die Antworten! unRAID scheint wirklich spannend zu sein, insbesondere da ich dann meine alten 2 TB WD Red Platten weiter verwenden könnte.

    Ich habe jetzt folgendes vor: (gehört das noch hier rein oder soll das besser in einen anderen Thread?)
    BS: unRAID
    CPU: G4620
    Mainboard: Gigabyte GA-B250M-DS3H
    RAM: Crucial DDR4RAM 8GB DDR4-2400
    HHDs: 2x4 TB WD Red (+ 2x2 TB WD Red, die schon in Betrieb sind.) Eine 4 TB wird dann natürlich Parity
    Netzteil: 350W be quiet! PURE POWER 10

    Ein altes Gehäuse hab ich noch, sowie eine kleine SSD (fürs BS?). Eine Cache Disk sollte ja wahrscheinlich größer sein, die kommt dann dazu, wenn ich wieder etwas Geld finde... :P

    Wie hört sich das für die Fachleute an?
  • Bei einem Snapraid nicht - da können Platten unterschiedlicher Größe eingesetzt werden - nur die Paritätsplatte(n) müssen gleich bzw. größer sein, als die Datenplatten.
    Ein Snapraid/mergerfs ist ohnehin geil (!) - Dank @Joogie .... der auch MICH diesbezüglich "missioniert" hat.

    Hier kannst Du mal zu den Grundlagen lesen:
    Achtung - AUFS (das Pooling...) wurde durch mergerfs ersetzt:
    technikaffe.de/anleitung-242-s…vault_als_raid_5_6_ersatz
    technikaffe.de/anleitung-345-s…itung_fuer_openmediavault

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michelle_Br ()

  • allerdings besteht zwischen unRAID und SnapRAID ist prinzipieller Unterschied.
    • unRAID: Parity wird immer berechnet und gespeichert, d.h. es müssen immer alle Platten drehen beim Schreiben, die Schreibperformance ist geringer und deshalb der Cache. Beim Lesen muss nur die benötigte Platten drehen.
    • SnapRAID: Parity wird nur auf Anfrage aktualisiert, eventuelle Änderungen sind nicht geschützt, bei delete sogar andere Dateien auf den anderen Platten. Es muss immer nur die benötigte Platte drehen und Schreibperformance entspricht dieser Platte. Beim Sync (Update der Parity, nur der Changes) laufen dann alle Platten.
    Ein Vergleich gibt es auf snapraid.it/compare.
    unRAID hat auch mergerfs mit integriert.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    HW: MSI-B150 ECO, Intel Pentium G4400, Kingston Value 16GB RAM, Samsung 850 EVO 128GB SSD, Seagate 4+6TB HDD, 4*Seagate Archive 8TB SnapRaid (mergerFS), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hallo zusammen,

    meine beiden Server laufen mit unRAID (1x Basic, 1x Plus). In beiden Servern sind je 1 SSD als Cache verbaut. Im großen und ganzen hat mich persönlich unRAID mehr überzeugt. Bei OMV war immer irgendein Gefriemel. Dazu hat mir letzten Endes die Zeit und die Lust gefehlt. Unserem Forenmitglied b0mb ging es sicher ähnlich, wir 2 sind hier vermutlich die einzigen mit unRAID. Updates des OS ist absolut easy, wenn es doch mal haken sollte (hatte ich noch nie) kann man wirklich easy auf die vorherige Version downgraden. Aber es kostet halt Geld, nicht jeder möchte das.

    Falls du, Satch Interesse an unRAID hast, probier es doch mal aus. Für das OS brauchst du nur einen USB-Stick mit 4GB. Trialversion ist für 30 Tage. Der Stick braucht nicht größer sein, bei mir sind etwa 400MB belegt. Das OS lädt sich beim Booten komplett ins RAM, die Schreibzugriffe sind also stark minimiert. Wenn dir unRAID nicht zusagt, gehst du halt mit OMV ins Rennen.

    Ich möchte OMV hier wirklich nicht schlechtreden, alle Lösungen haben ihre Vorteile und Nachteile. Aber zu einer eigenen Meinung kommt man eben durch probieren und vergleichen.
  • hitman2158 hat mit seiner Vermutung vollkommen Recht.

    Ich finde mich auf einer Linux Shell gut zurecht und habe eigentlich keine Probleme, aber OMV ist echt etwas viel Gefriemel.

    unRAID läuft ohne jegliche Fehlermeldungen, bekommt reglmässig die neuesten Updates und hat eines der besten Docker GUI´s, dass ich kenne.

    In den letzten Wochen hatte ich bei mir auch mal wieder OMV in der aktuellen Version 4 laufen. Hat ganz gut funktioniert, aber man muss sich nicht wirklich anstrengen, um irgendeine Fehlermeldung zu Gesicht zu bekommen. :D
  • das ganze läßt sich gut zusammenfassen:
    jedes System hat seine Vor- und Nachteile und jeder muss das Beste für sich finden. Auch kann ein Vorteil für den einen ein Nachteil für den anderen sein und umgekehrt. Auch hat jeder seine persönlichen Vprzüge und Vorstellungen/Bedürfnisse. Zum Glück ist die Welt nicht nur schwarz und weiss.

    @b0mb, @hitman2158
    Dass hier im Forum die OMV Leute/Anhänger in der Mehrzahl sind, ist allerdings keine Überraschung, oder?
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    HW: MSI-B150 ECO, Intel Pentium G4400, Kingston Value 16GB RAM, Samsung 850 EVO 128GB SSD, Seagate 4+6TB HDD, 4*Seagate Archive 8TB SnapRaid (mergerFS), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804