Gebrauchte Komponenten zum NAS-Eigenbau

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  • Gebrauchte Komponenten zum NAS-Eigenbau

    Hallo Leute,
    Ich bin Daniel und neu hier. Angemeldet habe ich mich weil ich schon sehr lange in eurem Forum und auf der Technikaffe.de Seite mitlese. Nun habt ihr mich heiß gemacht, ich möchte ein NAS-Eigenbau mit vorhandener Hardware realisieren. Und hier ist auch schon mein Problem. Ich habe mehrere Komponenten hier herumliegen und möchte diese weiter nutzen. Darunter 2 ausgemusterte Desktops.

    Desktop1:
    Dell-PC
    Mainboard unbekannt aber mit Intel Raid (könnte auch ein Pseudo-Hardware-Raid sein) SATAIIx4, LAN-100Mbit/s
    CPU Intel Core2Duo E6600 LGA755 65W (TDP)
    RAM 512MB 1066MHz x4

    Desktop2:
    Mainboard Foxconn H61M-S (kein Raid, dafür SATAIIIx2 und SATAIIx4, Gigabit-LAN)
    CPU Intel Celeron G540 LGA1155/ 65W (TDP)
    RAM 4GB 1333MHz x1 (Erweiterung auf 2x4GB geplant)

    Noch Vorhanden:
    1TB Festplatte SATAIII 3,5" (in USB-Gehäuse, derzeit als Backup-Speicher genutzt)
    4TB WD-MyCloud (derzeit als Medienspeicher verwendet, da ich davon ausgehe, dass sich darin eine WD-RED befindet könnte dieses Laufwerk auch unter Umständen geopfert werden.)

    Was soll es letztendlich können/ haben?
    1. 3 verschiedene Speicherareale
    a) Onlinespeicher für Kollegen und mich (ca. 500GB-1TB)
    b) Netzwerkinterner Medienspiecher (ca. 4TB)
    c) Backupspeicher Netzwerkintern (ca. 1- 2TB, damit auch Platz für Images und Klones ist)
    2. Gleichzeitige Online-Zugriffe durch bis zu 20 Leute erlauben. (Größtenteils geht es dabei um Office-Dateien)
    3. Gleichzeitige (Netzintern) Lesezugriffe durch 2-3 Medienplayer
    4. Wartungsfreundlich und haltbar
    5. Gewisses Sicherheitspotenzial durch Raid/ Virenscanner und Zugriffsrichtlinien (gute Vorraussetzungen sollte OMV dafür mitbringen)
    6. möglichst geringer Stromverbrauch
    7. Budget 300-500€
    8. Betriebssystem auf USB-SSD-Laufwerk 32GB (nicht vorhanden)
    9. Betriebssystem Backup auf USB-Stick
    10. LAN-Anschluss direkt am Hauprouter (1Gbit/s)


    In meinem Inneren habe ich eigentlich schon das Foxconn-Paket als Favoriten gefasst, weil für wenig Geld ca. 80€ könnte man einen Intel Xeon E3-1260L (1265L) oder für knapp 200€ einen E3-1265LV2 einbauen. TDP wäre dann bei 45W. Hinzu käme noch ein weiterer 4GB-Riegel. ECC-Ram sehe ich nicht als notwendig an. Unterstützt das Board soweit ich weiß ohnehin nicht.

    Welches Grundsystem würdet ihr wählen?

    Wie realisiert man am Besten die physikalische Festplattenaufteilung? Raid-1 oder Raid-5 mit 3 HDD? Wie kann ich die vorhandenen Platten mit 1TB und 4TB mit einbinden?

    Meine Idee bestand darin, die Daten je nach Verwendung auch physikalisch aufzuteilen - keine 'Ahnung ob das sinnvoll ist. Dementsprechend wollte ich die 1TB-Platte für den Onlinezugriff freigeben und die "Arbeitsdaten" drauf speichern.
    Die 4TB Platte soll weiterhin die Aufgabe des Medienspeichers übernehmen.
    Als Sicherung für die beiden anderen Laufwerke (1TB + 4TB) und für Backups (wenn das möglich ist) würde ich eine 8TB WD Red-Platte kaufen.
    Die Kosten würden sich dann auf ca. 350€ (Xeon-CPU + WD-HDD) belaufen.

    Das sind erst einmal meine größten Probleme bei dem Vorhaben. Gehäuse/ Netzteil und RAM-Speicher habe ich noch herumliegen. Dafür sollten demnach keine weiteren Kosten anfallen. Ich denke grundsätzlich wären wohl beide Plattformen recht gut geeignet aber ich möchte natürlich auch etwas in die Zukunft bauen und längere Zeit an dem NAS meinen Spaß haben. Deswegen brauche ich solche Profis, wie euch und bedanke mich vorab schon einmal für alle Vorschläge und Anregungen! :)
  • Punkt 1 ist fast irrelevant, reine Grundausstattung
    Punkt 2, 20 Leute sind nicht das Problem, eher ob die alle zur gleichen Zeit an die Daten möchten, Deutschland ist entwicklungsland. Je nach datengröße wird dein Upload nicht ausreichend sein und es wird schrecklich langsam.

    Punkt 3: wenn nichts umgerechnet werden muß, sollte ein Gbit Netzwerk kein Problem damit haben.
    Punkt 4: Softwareseitig Omv, Hardwareseitig wird sich zeigen
    Punkt 5: Sicherheitspotential durch ein Raid, nein, eher durch ein Backup. Ein Raid ersetzt kein Backup. Wir hatten hier schon genug Raids die nur mit viel mühe wiederhergestellt werden konnten.
    Punkt 6: Halbwegs aktuelle Hardware nutzen, mit einem 6 Jahre++ System, bzw der Komponenten wird das nichts. Ein Sockel 775 System lutscht dir die Steckdose rund xD
    Punkt 7: Ohne Platten machbar
    Punkt 8: Linux und USB ist in der Installation vom System teils schwierig, kommt auf den Chip an. Einige werden erst mit dem Backport KErnel unterstützt. Zumal die Usb Ports auch Strom ziehen. Bei sind es 5W die ich einspare indem ich die Usb Ports ausschalte.

    Desktop 1: Die HArdware ist zu alt, das Teil braucht einfach zuviel Strom
    Desktop 2: Den Stromverbrauch messen, Die Ivy's haben schon eine IGP, sprich eine seperate Grafikkarte entfällt. Mein 3570K zieht inkl. graka im idle 45W unter Windows .
    Mit "nur" Cpu und Ram sollte deine Kiste deutlich unter 20W liegen, ansonsten leider auch nicht wirklich brauchbar.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Huiboh schrieb:

    Wie realisiert man am Besten die physikalische Festplattenaufteilung? Raid-1 oder Raid-5 mit 3 HDD? Wie kann ich die vorhandenen Platten mit 1TB und 4TB mit einbinden?
    Ein Raid 1 spiegelt die Daten auf 2 gleichgroße Platten
    Ein Raid 5 benötigt 3 gleichgroße Platten.

    Ist ein Backup vorhanden?
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Hallo,

    ganz schön viel Text ... daher mal meine Stichpunkte Stück für Stück:

    Huiboh schrieb:

    Desktop1:
    Funktionsfähig, aber m.E.n. zu alt ... Zumindest für ein sparsames "always on" System.
    "Intel-RAID" bedeutet Fake-RAID -> irrelevant ...

    Huiboh schrieb:

    Desktop2:
    [...]
    RAM 4GB 1333MHz x1 (Erweiterung auf 2x4GB geplant)
    Geht grad noch so, sollte man aber bei der weiteren Hardware-Auswahl in Auge behalten. Lieber etwas mehr in den RAM investieren - bei deinen Ansprüchen würde ich 16GB empfehlen (mehr RAM-Cache)

    Huiboh schrieb:

    Noch Vorhanden:
    1TB Festplatte SATAIII 3,5" (in USB-Gehäuse, derzeit als Backup-Speicher genutzt)
    4TB WD-MyCloud (derzeit als Medienspeicher verwendet, da ich davon ausgehe, dass sich darin eine WD-RED befindet könnte dieses Laufwerk auch unter Umständen geopfert werden.)
    So lassen und für das NAS neue Festplatten kaufen, bei deinen Ansprüchen wäre ein RAID zu empfehlen ... 4x3TB als (Software-) RAID5 wäre sicher am Besten. Oder ZFS-Z1 ...

    Huiboh schrieb:

    Was soll es letztendlich können/ haben?
    1. 3 verschiedene Speicherareale
    a) Onlinespeicher für Kollegen und mich (ca. 500GB-1TB)
    b) Netzwerkinterner Medienspiecher (ca. 4TB)
    c) Backupspeicher Netzwerkintern (ca. 1- 2TB, damit auch Platz für Images und Klones ist)
    Das regelst du dann über die Freigaben und ggf. über die Quotas ...

    Huiboh schrieb:

    2. Gleichzeitige Online-Zugriffe durch bis zu 20 Leute erlauben. (Größtenteils geht es dabei um Office-Dateien)
    "Online-Zugriffe"? Welcher Art? WebDAV? SMB/CIFS? Intern/extern? Cloud? Webserver allgemein?

    Huiboh schrieb:

    3. Gleichzeitige (Netzintern) Lesezugriffe durch 2-3 Medienplayer
    Siehe Joogie's Post - durch das RAID hättest du auch keine Probleme (Flaschenhals) im Speichersubsystem ... wenn du anfängst zu transkodieren, wird der Celeron nicht mehr reichen ...

    Huiboh schrieb:

    4. Wartungsfreundlich und haltbar
    Ist Ansichtssache was "wartungsfreundlich und haltbar" ist ... :D

    Huiboh schrieb:

    5. Gewisses Sicherheitspotenzial durch Raid/ Virenscanner und Zugriffsrichtlinien (gute Vorraussetzungen sollte OMV dafür mitbringen)
    Virenscanner ja (ClamAV gibt es auch als Plugin für OMV) ...
    RAID hingegen hat nur wenig mit "Sicherheit" zu tun: RAID5 bietet zwar den Schutz vor dem Ausfall EINER Festplatte und evtl. auch ein wenig Integrität (wenn man es denn entsprechend konfiguriert) aber mehr auch nicht. Daher auch der Rat neue Datenplatten zu kaufen und die USB-Platten weiterhin als Backup-Platten zu verwenden. Nur ein ordentliches Backup bedeutet Sicherheit ...

    Huiboh schrieb:

    6. möglichst geringer Stromverbrauch
    Wird mit deinem System nicht möglich sein ... kommt aber auch drauf an, was man darunter versteht.

    Huiboh schrieb:

    7. Budget 300-500€
    Wenn man bei den 3TB von 100€/Platte ausgeht, könnte man auch mit 500€ inkl. Platten hinkommen ... beim Budget müsste man halt mal eine Aufstellung aller Szenarien machen ...

    Huiboh schrieb:

    8. Betriebssystem auf USB-SSD-Laufwerk 32GB (nicht vorhanden)
    Ist möglich, aber nicht ratsam. USB-SSDs sind auch nicht gerade günstig in der Anschaffung, daher wäre eine preiswerte kleine "normale" SSD wahrscheinlich besser ... bei "SATAIIIx2 und SATAIIx4" wäre die Verteilung auch klar.

    Huiboh schrieb:

    9. Betriebssystem Backup auf USB-Stick
    Ist möglich. Gibt aber noch andere Lösungen ...

    Huiboh schrieb:

    In meinem Inneren habe ich eigentlich schon das Foxconn-Paket als Favoriten gefasst, weil für wenig Geld ca. 80€ könnte man einen Intel Xeon E3-1260L (1265L) oder für knapp 200€ einen E3-1265LV2 einbauen.
    Das Geld lieber in mehr RAM investieren, ich hoffe, es ist DDR3 - den könnte man später auch noch evtl. auf eine "neuere" Plattform mitnehmen. Den Proz. würde ich erst erneuern, wenn die Leistung wirklich abgefordert wird.

    Huiboh schrieb:

    TDP wäre dann bei 45W.
    Die TDP ist ein theoretischer Wert, und sagt nix über den tatsächlichen Stromverbrauch aus ...

    Huiboh schrieb:

    ECC-Ram sehe ich nicht als notwendig an. Unterstützt das Board soweit ich weiß ohnehin nicht.
    Komm eben auf die Auslegung deines NAS an. Ich habe meinem ECC gegönnt, da ich meine (wichtigen) Daten mag ...

    Huiboh schrieb:

    Wie realisiert man am Besten die physikalische Festplattenaufteilung? Raid-1 oder Raid-5 mit 3 HDD? Wie kann ich die vorhandenen Platten mit 1TB und 4TB mit einbinden?
    RAID1 ist kein guter RAID-Level, den würde ich mal schnell streichen. Eine "physikalische Aufteilung" ist eh nicht sinnvoll, weil einem das jede Möglichkeit nimmt zu erweitern. Man könnte natürlich auch den RAID-Verbund partitionieren, oder LVM einsetzen. Quotas sind aber die einfachste Möglichkeit und bereits im OMV enthalten.

    Huiboh schrieb:

    Dementsprechend wollte ich die 1TB-Platte für den Onlinezugriff freigeben und die "Arbeitsdaten" drauf speichern.
    Die 4TB Platte soll weiterhin die Aufgabe des Medienspeichers übernehmen.
    Als Sicherung für die beiden anderen Laufwerke (1TB + 4TB) und für Backups (wenn das möglich ist) würde ich eine 8TB WD Red-Platte kaufen.
    Die Kosten würden sich dann auf ca. 350€ (Xeon-CPU + WD-HDD) belaufen.
    Siehe oben, das Konzept ist für einen Server nicht wirklich schlüssig - für einen Desktop aber schon.

    Einen Desktop auf einen Server (=ein Gerät, das dauerhaft und gesichert Dienste anbietet) zu erweitern ist grundsätzlich möglich, erfordert aber auch eine entsprechende Herangehensweise. Das fängt bei einem schlüssigen Hardwarekonzept an, und geht dann weiter über die "Software" bis hin zum Backup-Konzept ... alle Punkte müssen abgearbeitet werden, wenn man "recht gut geeignet aber ich möchte natürlich auch etwas in die Zukunft bauen und längere Zeit an dem NAS meinen Spaß haben." erreichen möchte.

    Sc0rp
  • Vielen Dank für eure aufschlussreichen Antworten.
    Nun habe ich eine Idee, wie ich sinnvoller an die Sache ran gehen kann. Aber zuerst möchte ich eure Fragen beantworten:

    Joogie schrieb:

    Punkt 2, 20 Leute sind nicht das Problem, eher ob die alle zur gleichen Zeit an die Daten möchten, Deutschland ist entwicklungsland. Je nach datengröße wird dein Upload nicht ausreichend sein und es wird schrecklich langsam.

    Punkt 3: wenn nichts umgerechnet werden muß, sollte ein Gbit Netzwerk kein Problem damit haben.

    Sc0rp schrieb:

    "Online-Zugriffe"? Welcher Art? WebDAV? SMB/CIFS? Intern/extern? Cloud? Webserver allgemein?
    Meine Internetanschluss wird Mitte nächstes Jahr erneuert und ich bekomme Glasfaser direkt in die Bude. Nach gut 7-Jahren Streit mit Telekom und Stadt tut sich was. Geplant ist dann 200Mbit/s DL und 50Mbit/s UL, sollte grundsätzlich genug sein. Zumal ich in der Schule/Arbeit eh nur einen 16Mbit/s Anschluss habe.
    Art der Zugriffe, grundsätzlich dachte ich Intern an SMB-Zugriffe. Extern soll eine Cloud für die Arbeit entstehen. Dort geht es darum jedem Nutzer einen kleinen Speicherbereich (ca. 10GB) zur Verfügung zu stellen wo er nur für sich bestimmte Daten ablegen kann und einen großen Speicherbereich (ca. 1TB) wo die gesamte Arbeitsgemeinschaft ihre Unterrichtsmaterialien ablegt. Die Dateienformate und -größen werden sehr Unterschiedlich sein. Dort können kleine Filmsequenzen abgelegt sein oder auch einfach nur ein Word-Dokument. Zugriff auf diesen Cloudspeicher soll von jedem Computer per Internet mit Benutzerkennung möglich sein.

    Joogie schrieb:

    Ist ein Backup vorhanden?
    Die Mediendateien sind auf externen Festplatten gesichert, diese wird wöchentlich synchronisiert. Die Daten der Arbeitsgemeinschaft, hat jeder zuhause doppelt. Das heißt die Mitglieder der Arbeitsgruppe haben die Daten auf dem privaten PC und die meisten sichern auf 1-2 externen Laufwerke manuell indem sie die Daten einfach kopieren und dort ablegen. Von meiner 1TB-Backup-Disk habe ich kein Backup angefertigt. Wenn die hin ist, sind die Betriebssystem Backups einfach weg.


    Joogie schrieb:

    Punkt 6: Halbwegs aktuelle Hardware nutzen, mit einem 6 Jahre++ System, bzw der Komponenten wird das nichts. Ein Sockel 775 System lutscht dir die Steckdose rund xD

    Sc0rp schrieb:

    Wird mit deinem System nicht möglich sein ... kommt aber auch drauf an, was man darunter versteht.

    Joogie schrieb:

    Desktop 2: Den Stromverbrauch messen, Die Ivy's haben schon eine IGP, sprich eine seperate Grafikkarte entfällt. Mein 3570K zieht inkl. graka im idle 45W unter Windows .
    Mit "nur" Cpu und Ram sollte deine Kiste deutlich unter 20W liegen, ansonsten leider auch nicht wirklich brauchbar.

    Sc0rp schrieb:

    Die TDP ist ein theoretischer Wert, und sagt nix über den tatsächlichen Stromverbrauch aus ...
    Gut dann lasst uns den Core2Duo vergessen, wegen mangels an DDR3-RAM wollte ich den eh nicht nehmen.
    Der TDP ist für mich die erste "Orientierungsmöglichkeit". Ich weiß dass gerade ein Prozessor, vor allem neuere Modelle auch extrem sparsam mit wenig Last sein können, das sehe ich an meinem i7-4790K. TDP 88W, im Idle keine 10W.
    @ Joogie: das wäre nun der erste Punkt zur geplanten Vorgehensweise. Ich werde einfach mal ein Testsystem aufbauen mit dem Foxconn-Celeron Paket und den Stromverbrauch messen. Wenn ich den XEON einbaue (noch nicht vorhanden) sollte der Stromverbrauch noch etwas sinken, denke ich. Schon allein wegen 20W weniger TDP. Aber wird sicher interessant diese beiden zu vergleichen.

    Sc0rp schrieb:

    Das Geld lieber in mehr RAM investieren, ich hoffe, es ist DDR3 - den könnte man später auch noch evtl. auf eine "neuere" Plattform mitnehmen. Den Proz. würde ich erst erneuern, wenn die Leistung wirklich abgefordert wird.
    Mehr RAM ist auch kein Thema. Das Foxconn würde 4x DDR3 bis 16GB unterstützen und hätte Dual-Channel. 4GB-DDR3-Riegel sollten haufenweise auf Arbeit rum liegen. Sind also kein großer Kostenfaktor. Weil ich hierfür wahrscheinlich kein Geld aufwenden muss, würde ich dennoch gerne den gebrauchten Xeon-Prozessor in der Endkonfiguration nutzen.

    Sc0rp schrieb:

    Ist möglich. Gibt aber noch andere Lösungen ...

    Sc0rp schrieb:

    So lassen und für das NAS neue Festplatten kaufen, bei deinen Ansprüchen wäre ein RAID zu empfehlen ... 4x3TB als (Software-) RAID5 wäre sicher am Besten. Oder ZFS-Z1 ...
    Ok, dann wäre doch für das Betriebssystem eine SSD- SATAIII mit 30-60GB am Besten. Für den Datenspeicher nehme ich einfach mal deine 4x3TB Konfiguration an.

    Würde Hardwaremäßig bedeuten:

    1x Mainboard Foxconn H61M-S
    1x Prozessor Intel-Xeon E3-1260L (hat integrierte Grafik) ca. 80€
    4x DDR3-1333MHz 4GB
    1x z.B. Transcent SSD370S ca.30€
    4x 3TB WD-Red in RAID5 an SATAII ca. 400€
    1x Gehäuse und Netzteil (ich gehe davon aus, dass das vorhandene 350W-Netzeil ausreichend ist, Zumindest für die Test- und Anfangsphase, danach vielleicht ein weniger Leistungsstarkes und effizienteres kaufen, grob überschlagen müsste ein 90-100W-Netzteil genügen)
    Kabel, Schrauben und anderer Kleinkram ist vorhanden. Bei der CPU-Kühlung bin ich mir noch nicht 100% schlüssig. Der Boxed-Kühler is ne Krankheit und hört sich an wie der Turbolader von nem Nissan GT-R. Hier würde ich ggf. auf einen Zahlmann FX-70 setzen, mit einem Luftkanal zu einem hinteren Gehäuselüfter was weitere 50€ macht.

    Gesamt: ca. 560€

    Das wäre ein bisschen über dem Budget aber wahrscheinlich ähnlich Leistungsstark und vor allem Wartungsfreundlicher als z.B. ein QNAP-TS451+ System (vergleichbares ohne Platten ca 550€). Bei dem Eigenbau sehe ich als Vorteil, dass ich jedes Hardwareteil einzeln tauschen kann, wenn es versagen sollte.

    Heißt letztendlich ich hätte noch einen SATA-III Port frei für zum Beispiel eine reine Backup-Festplatte. Und effektiv wären es gesamt 9TB Datenspeicher was sogar 2TB über meiner großzügig berechneten Grundausstattung liegt.

    @Sc0rp Ist ein Cloudzugriff z.B. ähnlich dem der Dropbox über Webbrowser für die einzelnen Nutzer mit OMV realisierbar? Oder gibt es sogar bessere und für den Endbenutzer einfachere Versionen?
  • Re,

    Huiboh schrieb:

    Geplant ist dann 200Mbit/s DL und 50Mbit/s UL, sollte grundsätzlich genug sein.
    *GRATS* Aber "grundsätzlich genug" gibt es trotzdem nicht :D, kommt halt darauf an, wie intensiv deine Cloud genutzt wird ... das muss sich dann zeigen.

    Huiboh schrieb:

    Extern soll eine Cloud für die Arbeit entstehen. Dort geht es darum jedem Nutzer einen kleinen Speicherbereich (ca. 10GB) zur Verfügung zu stellen wo er nur für sich bestimmte Daten ablegen kann und einen großen Speicherbereich (ca. 1TB) wo die gesamte Arbeitsgemeinschaft ihre Unterrichtsmaterialien ablegt.
    Das regelt man dann in der Cloud ... bei NextCloud kann z.B. auch "externe Speicher" reinkonfigurieren (z.B. "lokale" SMB-Shares) ... muss man sich aber extra mit beschäftigen, Cloud ist nochmal ein eigenes Thema.

    Huiboh schrieb:

    Wenn ich den XEON einbaue (noch nicht vorhanden) sollte der Stromverbrauch noch etwas sinken, denke ich. Schon allein wegen 20W weniger TDP. Aber wird sicher interessant diese beiden zu vergleichen.
    Er wird dann nicht wegen der TDP weniger Strom verbrauchen, sondern wegen der besseren Architektur (geringere Strukturbreite (?) und durch die besseren eingebauten Stromspartechniken). Meine XEON L5420 haben eine offizielle TDP von 50W, verbraten aber unter Vollast gerne auch mal 84W ... TDP kannsde knicken, ist heut zu Tage nicht mal mehr ein Schätz- oder Richtwert ...

    Huiboh schrieb:

    Weil ich hierfür wahrscheinlich kein Geld aufwenden muss, würde ich dennoch gerne den gebrauchten Xeon-Prozessor in der Endkonfiguration nutzen.
    Mach das wenn du möchtest. Ich würde das (wie schon geschrieben) erst machen, wenn die CPU-Leistung nicht ausreicht. Ehr würde ich vllt. ein preiswertere CPU gebraucht kaufen (Pentium, i3, i5) bevor ich mir einen Xeon ans Bein binde - die Leistung wirst du wohl nie abrufen können.

    Huiboh schrieb:

    4x 3TB WD-Red in RAID5 an SATAII ca. 400€
    Ein RAID5 ließe sich auch aus 3 Platten aufbauen ...

    Huiboh schrieb:

    1x Gehäuse und Netzteil (ich gehe davon aus, dass das vorhandene 350W-Netzeil ausreichend ist, Zumindest für die Test- und Anfangsphase, danach vielleicht ein weniger Leistungsstarkes und effizienteres kaufen, grob überschlagen müsste ein 90-100W-Netzteil genügen)
    Leider gibt es keine ATX-Netzteile (Achtung: DC-DC-Wandler ala PicoPSU haben zwar einen ATX-Stecker, aber sind keine "richtigen" ATX-Netzteile) mit 90-100W und abgesehen davon würde es auch nicht "genügen" ... das liegt einfach an der verwendeten Technik und der Physik. Ein Mittelklasse 300W-Netzteil reicht vollkommen aus, und das dann noch vorhanden Sparpotential lässt sich nicht mehr vernünftig gegenrechnen, will heißen, du kannst die Mehrkosten des Netzteiles nicht durch die Ersparnis am Stromverbrauch amortisieren ... allerdings lässt sich mit modernen 300W-Netzteilen im Vergleich zu 10 Jahre alten 350W-ATX-Netzteilen deutlich was sparen!

    Huiboh schrieb:

    Das wäre ein bisschen über dem Budget aber wahrscheinlich ähnlich Leistungsstark und vor allem Wartungsfreundlicher als z.B. ein QNAP-TS451+ System (vergleichbares ohne Platten ca 550€). Bei dem Eigenbau sehe ich als Vorteil, dass ich jedes Hardwareteil einzeln tauschen kann, wenn es versagen sollte.
    Der Vergleich hinkt ja schon bei dem vorhandenen Celeron ... zum Intel Celeron J1900 im QNAP. Zudem sind alle "wichtigen" Sachen nicht austauschbar: RAM, CPU, NIC ... maximal der RAM ist auf 8GB "erweiterbar". Auch könntest du durch einen Gehäuse-Wechsel und einem zusätzlichen Controller (4xSATA auf PCI32 = 12€) nochmal 4 Festplatten zusätzlich einbauen ... oder einfach eine SSD für was auch immer nachrüsten ...

    Wartungsfreundlicher ist das allerdings ehr nicht. Dafür bekommst du aber auch vollen Zugriff auf das System und kannst wirklich ALLES reglementieren (und hast absolut keinerlei "politische" Einschränkungen).

    Huiboh schrieb:

    Heißt letztendlich ich hätte noch einen SATA-III Port frei für zum Beispiel eine reine Backup-Festplatte
    Genau. Z.B. für einen "rahmenlosen" Einschub ... oder eben für eine andere SSD ... oder ein optisches Laufwerk, oder einen Streamer ...

    Huiboh schrieb:

    Ist ein Cloudzugriff z.B. ähnlich dem der Dropbox über Webbrowser für die einzelnen Nutzer mit OMV realisierbar? Oder gibt es sogar bessere und für den Endbenutzer einfachere Versionen?
    Natürlich. OMV unterstützt OwnCloud/NextCloud als auch Let's Encrypt ... und zur Not lässt sich ja auch sämtliche Software auf dem darunterliegenden Debian installieren ...

    Ich habe mein NAS allerdings "Zweigeteilt": Meine NextCloud ("extern") läuft auf einem separat installierten Apache2 zusammen mit dem "öffentlichen" Let's Enrypt-Zertifikat - auf einem extra RAID5 aus 4x2TB Seagate Barracuda's (7.200rpm). "Intern" läuft eben der NGINX (OMV-WebGUI und andere interne Seiten) auf einem anderen RAID5 aus 4x6TB WD Red ... nur um mal die Möglichkeiten zu skizzieren, die man mit einem Eigenbausystem hat ...

    OwnCloud/NextCloud hat für jedes BS einen eigenen Clienten ... damit kann man wirklich gut arbeiten. Braucht halt (wieder) ein eigenes Konzept und Hirnschmalz ... außerdem kann man da versch. Apps/Plugins nutzen. Für das reine Dateisyncen würde vllt. auch andere Cload-Systeme reichen ... Seamonkey z.B.

    Sc0rp
  • Hört sich an als hätten wir einen Plan :thumbsup:


    Sc0rp schrieb:

    *GRATS* Aber "grundsätzlich genug" gibt es trotzdem nicht :D, kommt halt darauf an, wie intensiv deine Cloud genutzt wird ... das muss sich dann zeigen.
    Da hast du wohl recht! :P Ich habe alle Szenarien großzügig gerechnet. Derzeit werden es 10-12 Teilnehmer am Cloudsystem sein. Und selbst davon werden geschätzt nur 8 Leute wirklich intensiv damit arbeiten. Angesichts wachsender Schülerzahlen plane ich gerne etwas in die Zukunft.

    Sc0rp schrieb:

    Er wird dann nicht wegen der TDP weniger Strom verbrauchen, sondern wegen der besseren Architektur (geringere Strukturbreite (?) und durch die besseren eingebauten Stromspartechniken). Meine XEON L5420 haben eine offizielle TDP von 50W, verbraten aber unter Vollast gerne auch mal 84W ... TDP kannsde knicken, ist heut zu Tage nicht mal mehr ein Schätz- oder Richtwert ...
    Genau deswegen möchte ich, schon aus reiner Neugier, den Xeon ausprobieren.

    Sc0rp schrieb:

    Mach das wenn du möchtest. Ich würde das (wie schon geschrieben) erst machen, wenn die CPU-Leistung nicht ausreicht. Ehr würde ich vllt. ein preiswertere CPU gebraucht kaufen (Pentium, i3, i5) bevor ich mir einen Xeon ans Bein binde - die Leistung wirst du wohl nie abrufen können.
    Ich bin der Meinung das der Xeon E3-1260L im Vergleich zu möglichen i3 und i5 der 2ten und 3ten Generation die günstigste Preis-/Leistungsvariante darstellt. Weiß der Geier was vielleicht noch alles aus dem NAS wird :P Wie du geschrieben hast, es sind einige Erweiterungsmöglichkeiten vorhanden.
    Ich will den Celeron vor allem auch los haben, wenn ich an die vorhergehende Verwendung dieses PC´s denke. Für Fahrzeugdiagnose waren auf dem PC einige Programme und externe Messmodule installiert. Parallel arbeiten war ein Geduldsspiel. Schon allein nach dem Start von Windows 7 Embedded war der Prozessor ständig über 30% Last. Windows ist sicherlich nicht mit einem OMV oder sonstigem NAS-Betriebssystem vergleichbar. Dennoch strahlt ein Celeron, für mich, seit eh und je eine schlechte Aura aus =O

    Mein größtes Problem an dem Vorhaben wird sowieso bei der Einrichtung und Inbetriebnahme, vor allem softwareseitig, liegen. Von Linux habe ich quasi keine Ahnung. Vor OMV habe ich als reines Netzinternes NAS nicht wirklich Angst jedoch die Cloud wird mir mehr Hirnschmalz kosten.

    Danke nochmal für alle Infos :)
  • Neuer Stand:

    Der Plan wird derzeit durch einige Hindernisse erschwert:

    - Das geplante DELL-Gehäuse ist nicht verwendbar. Ich habe nicht daran gedacht, dass dieses Dell-Mainboard BTX-Board ist. Das heißt es wird an der rechten Seitenwand montiert. Das Foxconn-Board ist ein Micro-ATX mit linksseitiger Montage... Das Case ist leider nicht einfach so umbaubar. Die Rückwand ist für das Board konfektioniertund die rechte Seitenwand genietet sowie die Mainboardbefestigung genietet. Ohne Winkelschleifer geht hier nix. Hier werde ich wohl nochmal in der Schatzkammer nachsehen müssen oder ich investiere gleich 50€ für ein geeignetes Gehäuse. Den jede Minute die ich über dieses Gehäuse weiter nachdenke kostet mehr als ein neues.

    - größeres Problem: Das Foxconn unterstützt zwar 4 DDR3-DIMMs jedoch laufen diese laut Handbuch dann nur noch mit 1066MHz und was noch viel schlimmer ist. Die Schatzkammer beherbergt keinen passenden Speicher. Mag heißen für DUAL-Channel und 16GB müsste ich ein Speicherset 16GB (2x8GB PC10600) kaufen. Das wird wohl die erste Aufrüstung in einiger Zeit :thumbup:

    Nächste Frage die sich mir stellt. Ist das DELL-Netzteil für das BTX-Board kompatibel mit einem Micro-ATX Stromanschluss? Es ist ein ATX-Netzteil aber ich kann keine Infos finden ob die Steckerbelegung die gleiche ist. Von den technischen Daten her wäre es wohl soweit ok (375W).
  • Re,

    Huiboh schrieb:

    Die Schatzkammer beherbergt keinen passenden Speicher.
    Da kannst du auch 1333er Module einsetzen, die takten dann einfach entsprechend runter ... musst du keine Neuen für kaufen!

    Huiboh schrieb:

    Nächste Frage die sich mir stellt. Ist das DELL-Netzteil für das BTX-Board kompatibel mit einem Micro-ATX Stromanschluss? Es ist ein ATX-Netzteil aber ich kann keine Infos finden ob die Steckerbelegung die gleiche ist. Von den technischen Daten her wäre es wohl soweit ok (375W).
    Vermutlich ehr nicht, das ist bei den BTX-Kisten eigentlich nie der Fall - obwohl die Boards eigentlich eine ATX-Buchse (laut Spec!) haben müssten ...

    Sc0rp
  • Heute sollte ich wohl mal Lotto spielen! :D

    16GB DDR3-1600MHz (2x8GB) Kingston HyperX von einer alten Kiste in der Schatzkammer und ein passendes ATX Gehäuse mit 350W-Netzteil und 6x 3,5Zoll Festplattenplätzen gefunden. Kostenpunkt: Ein Gefallen für meinen Kollegen. Das Zeug war kurz vor dem Schrottcontainer. :P

    Der Brocken ECO ist auch angekommen. Jetzt warte ich noch auf die 32GB SSD und werde mal versuchsweise Aufbauen und den Strombedarf der Zusammenstellung ohne HDDs messen.

    Aus Testzwecken wohl mit nem Windows 7. Ich möchte ihn mit Prime95 auslasten und schauen ob die Kühlung dann auch ausreichend ist bzw. so wie ich mir das vorstelle. Ich gehe mal davon aus, dass der letztendliche Strombedarf mit OMV im Idle unter dem eines Windows-PCs im Idle liegt. Aber das zeigt sich dann später. Auch ein RAM-Speichertest werde ich durchlaufen lassen. Keine Ahnung warum der PC im Müll lag :P Aber dem Staub im CPU-Lüfter nach zu urteilen war der garantiert zu heiß. Auch das Mainboard war vor lauter Staub und Dreck nicht mehr zu erkennen. Aber der Speicher war scheinbar erst kurz vorher eingebaut worden, den rest hat man "verrecken" lassen. Egal, gut für mich! :)
  • Re,

    Huiboh schrieb:

    Nach genauerem hinsehen, kaufe ich lieber doch ein be quiet Pure Power 10 400W CM Netzteil. Das vorhandene riecht sehr "verdächtig". Für 7 Euro Differenz zum 350W bequiet, 4% mehr Effizienz und Kabelmanagement, ist vertretbar.
    Das könnte sich sogar "rechnen". I.d.R. sind selbst die preiswerten be quiet's ordentliche Netzteile (mit sinnvollen Abschaltemaßnahmen) ... da macht man nix falsch.

    Sc0rp
  • Jo, das dachte ich mir auch bei der Netzteilwahl. :)

    Neuer Stand,
    Komponenten habe ich testweise zusammengesetzt und Win7Pro 64bit drauf gehaun. Der Alpenföhn Brocken ECO lacht lässig über den Prozessor maximal Temperatur 39°C bei 20 Minuten Prime95 Stresstest. Der CPU-Lüfter läuft dabei auf ziemlich genau 1000U/min und ist angenehm leise. Laut Smartphone zwischen 32-34dB direkt daneben gemessen.

    Leider kann ich noch keine Strombedarfsmessung durchführen. da das be quiet noch nicht da ist. Zudem muss ich noch das Adminpasswort für das BIOS in Erfahrung bringen. (Batterie rausnehmen und oder CMOS-Reset hilft nicht, scheinbar ist ein extra Passwort-Speicher auf dem Board).
    Dementsprechend konnte ich SATA3 noch nicht aktivieren und testen und kann den Arbeitsspeicher noch nicht voll ausnutzen. Laut Mainboard-Handbuch sollten aber mindestens 1333MHz möglich sein. Derzeit läuft dieser auf 1066MHz und scheint prima zu funktionieren. DUAL-Channel ist laut CPU-Z auch aktiv und 16GB werden angezeigt. Speichertest steht noch aus. Mal sehen, morgen sollte das bequiet da sein. :)

    Eine Frage an euch Cracks. Ich habe vor die Gehäusefront etwas zu ändern, damit ich wenigstens einen 120mm Lüfter vor die 4 Datenfestplatten bekomme. Das Gehäuse würde so nur einen 80mm ermöglichen.
    Ist ein 120mm geräuscharmer Lüfter vor den 4x3,5Zoll Platten ausreichend oder sollte ich lieber gleich 2x120mm einplanen?
    An der Gehäuserückseite möchte ich (sofern es der Platz hergibt) auch einen 120er einpassen ansonsten müsste ich dort wohl 2x80mm einbauen. Oder ich versetze das Netzteil nach unten und schaffe auf Höhe des Mainboards Platz für 2x120er Lüfter. Aber zunächst wäre interessant zu wissen, wie viele Lüfter etwa notwendig sind.
  • Re,

    Huiboh schrieb:

    Eine Frage an euch Cracks.
    Bei der Belüftung sollte man auf keinen Fall in Lüftern denken, sondern mind. vom Lüftungskonzept besser aber vom (kompletten) Luftstrom ... von daher ist die Anzahl abhängig von der Richtung und der restlichen Gehäuse-Beschaffenheit. Mein NAS im FD Define R5 besitzt genau zwei 140er in der Front, der Rest (inkl. Netzteil) ist passiv ... und das reicht Dicke. Möglich wird das eben durch die Gehäusebeschaffenheit (oben und die Seiten sind zu/dicht), den Boden habe ich mit einer Plexiglas-Platte "gepimpt" - so entsteht ein gerichteter Luftstrom von vorne nach hinten ohne Nebenluft ...

    Zwei gute 80er in der Front sollten reichen, müssen aber im Vergleich zu 120ern ordentlich drehen um die gleiche Luftmenge zu schaufeln, von daher würde ich auf 2x120er in der Front gehen, wenn möglich ... ansonsten sind 2x80er übereinander besser als 1x120 ... die decken nämlich 160mm ab, anstatt nur 120 ... aber ohne genaue Kenntnis des Gehäuses ist das schwierig zu beurteilen.

    Für Festplatten der WD Red Serie reicht ein leichter Luftzug aus, die müssen nicht brutal mit Luft beschaufelt werden, von daher hängt es natürlich auch von den Festplatten selbst ab ...

    Sc0rp
  • Die Wd red Serie ist sehr genügsam, die hgst Nas Serie allerdings nicht. Sind auch 7200'ter Platten. Ohne Lüftung gehen die bis >50°c
    Den Brocken Eco hab ich bei meiner Frau auf einem I3 im Einsatz, ich mit dem I5 den normalen Brocken, den Eco mag ich nicht, bringt irgendwie kaum leistung obwohl ich den mehrfach neu montierte.

    Den eco im vergleich zu meinem rev2 Brocken, das sind bei meinem I5 unter Prime 35k diverenz... Zumal der sehr ätzend zu montieren ist, 20min zu nichtmal 5min zum normalem brocken.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Thema Lüftung:

    Ich habe 2 140mm Lüfter vorne, wovon nur einer in das Gehäuse reinpumpt. Man sollte beachten das die mitte des Lüfters kaum Luftzug an der Platte bringt.
    Durch den Passiv Kühler auf der I3 habe ich einen Gehäuselüfter direkt dahinter auf 600 U/min.

    Die restlichen "Luftlöcher" im Gehäuse sind abgeklebt. So bekomme ich einen Luftkanal der recht gut funktionert.

    Unten kalt rein, und oben warm raus.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

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  • Danke für eure Antworten! :)

    Sc0rp schrieb:

    Für Festplatten der WD Red Serie reicht ein leichter Luftzug aus, die müssen nicht brutal mit Luft beschaufelt werden, von daher hängt es natürlich auch von den Festplatten selbst ab ...
    Es werden auf jeden Fall WD Red Platten. Auswahl steht soweit fest nur gekauft habe ich noch nicht, weil ich erst das Board und die andere Hardware anständig am Laufen haben möchte. Dank Hermes´ Unzuverlässigkeit ist das Netzteil noch nicht angekommen...


    Joogie schrieb:

    Den eco im vergleich zu meinem rev2 Brocken, das sind bei meinem I5 unter Prime 35k diverenz... Zumal der sehr ätzend zu montieren ist, 20min zu nichtmal 5min zum normalem brocken.
    Da haste ma recht! Montage ist recht umständlich aber geht. Ok mein Board ist ausgebaut, da mag es einfacher sein. im eingebauten Zustand bestimmt richtiger Mist mit den ganzen Einzelteilen und den "Durchsteckschrauben" mit den 3 Minirasten im Blech und Plastikklammern die die Schrauben nur versuchen an Ort und Stelle zu halten. :P Naja, wenn die Backplate drauf ist gehts ja einigermaßen auch zur Wartung wenn alle Jahre die WLP erneuert wird.
  • Lüftung:
    So schaut das Gehäuse aus, die Plastikfront ist demontiert. Die Kommt in die Tonne und ich habe vor ein Alulochblech mit Akustistoff zu überziehen und dort einzupassen. Mag heißen fast die komplette Front soll luftdurchlässig werden. Das Loch im Seitendeckel für den 80er Lüfter wird gestopft.
    [Blockierte Grafik: https://abload.de/thumb/rechtsdichtjjjzx.jpg]

    Das vorhandene Frontblech möchte ich an der unteren Seite rausschneiden und eines mit 2x120mm Lüfter einnieten. Oben sollen weiterhin 2x5,25er externe Schächte möglich bleiben. Die internen und Externen 3,5er Schächte werden dann von vorn mit den 120er Lüftern beblasen.

    [Blockierte Grafik: https://abload.de/thumb/fronto8khu.jpg]

    Für hinten habe ich noch nicht wirklich eine Idee. In Anbetracht, dass man ggf. in Zukunft eine Controllerkarte für weitere Festplatten einsetzen möchte, fällt mein erster Plan flach, das Heck komplett durch ein Lochblech zu ersetzen. Irgendwie sollte ja die Karte auch noch befestigt werden können :P

    [Blockierte Grafik: https://abload.de/thumb/hinten-1njkno.jpg]

    Man könnte auch einen 80er Lüfter einbauen aber wenn ich mit 2x120mm Luft rein Schaufel, dann wird der Luftstrom durch 80er Lüfter (egal wie viele) eh nur gebremst.

    [Blockierte Grafik: https://abload.de/thumb/reinraus1ejcc.jpg] [Blockierte Grafik: https://abload.de/thumb/linkssfjz0.jpg]

    Was haltet ihr von dem Plan?

    Keine Sorge Bleche, Akustikstoff und so Ramsch liegt alles daheim rum. Kostet also nix. Werkzeuge sind auch kein Ding. Einen 120er Lüfter hat der Brocken drauf. und einen 120er Silentlüfter von Arctic-Cooling hab ich noch da. Davon würde ich dann noch nen zweiten für die Front kaufen. (kosten um die 5€) Schön wäre wenn das Netzteil heute gekommen wäre. Dann könnte ich auch festlegen ob es sinnvoll bzw. möglich wäre das Netzteil auf den Boden des Gehäuses umzusetzen. Dadurch würde die warme Luft, denke ich, oben besser ausströmen und ein Teil davon müsste nicht erst noch durchs Netzteil geführt werden. Würde sicherlich auch die Eigenströmung der erwärmten Luft begünstigen.

    Update:

    Glaubt es oder nicht. :P Vor zwei Minuten war ein netter Fahrer vom Hermes da und hat das bequiet gebracht. Die arme Sau hat noch gut 12 weitere Pakete im Auto. <X
  • Huiboh schrieb:

    So schaut das Gehäuse aus, die Plastikfront ist demontiert. Die Kommt in die Tonne und ich habe vor ein Alulochblech mit Akustistoff zu überziehen und dort einzupassen. Mag heißen fast die komplette Front soll luftdurchlässig werden.
    keine gute Idee, denn du wirst nach 8 Wochen sehr viel Staub im gehäuse haben.
    Darum hab ich vor den Lüftern Luftfilter und die restlichen löcher abgeklebt im gesammten Gehäuse.

    Du mußt für einen Luftstrom sorgen, der vorn rein und hinten raus geht. Vorne gehören die stärkeren Lüfter rein, so das immer etwas überdruck im gehäuse besteht.
    So sammelt sich kein Staub im Gehäuse, in den Kühlern, im Netzteil. Der komplette Staub pappt vor dem Luftfilter an den Frontlüftern. Die allerdings muß ich monatlich reinigen.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Re,

    der Plan ist schlüssig - vorne die beiden 120er rein machen, mit ordentlichen Filtern ! (bei diesen Filtern könnte man auch die Matte austauschen, Standard sind 45ppi)

    Huiboh schrieb:

    Für hinten habe ich noch nicht wirklich eine Idee.
    Wenn rundherum Alles dicht ist, brauchst du hinten keinen Lüfter, aber "offene" Slotbleche ... die gibt es in verschiedensten Formen und Farben im Handel ... einfach suchen.

    Um das Netzteil brauchst du dir dann keine Sorgen machen, je nachdem wie viel Luft du vorne reinblasen lässt (Arctic-Lüfter sind bäh, btw.) wird es im Gehäuse nicht sonderlich warm ... da hat das Netzteil dann auch keine Probleme, wenn du es oben montierst.

    Und wenn du dann mal dein NAS in Vollbestückung laufen lässt, könntest evtl. den CPU-Kühler noch passiv machen - bei meinem Macho's funktioniert das super!

    Sorgen machen mir ehr die Festplattenkäfige - die sehen nicht entkoppelt aus! Da musst du auf jeden Fall mehr machen ... ggf. sogar komplett raustrennen und gegen etwas Anderes ersetzen. Vllt. Könntest du ja gleich 4in3-Rahmen in die Front einbauen ...

    Sc0rp