Gebrauchte Komponenten zum NAS-Eigenbau

  • Da ich im Speedport-Hybrid nicht einfach alle Ports freigeben kann, vor allem keine Well-Known-Ports, und ich auch nicht die Firewall ausschalten kann, bringt es mir auch nichts meinen Netgear-Router oder meine [definition=42,0]Fritzbox[/definition] 7590 dahinter zu klemmen.

    Du musst bei dem Speedport DMZ einrichten und aktivieren

  • Du musst bei dem Speedport DMZ einrichten und aktivieren

    Eine explizite DMZ-Funktion hat der Speedport-Hybrid nicht.


    Ich kann höchstens die Lösung aus dem Link probieren. Allerdings war das noch bei Firmware V1-V3 mittlerweile ist dies nun V5.
    DMZ-Telekom Community
    Diese Ports gebe ich dann für den Netgear frei (vorrausgesetzt die Firmware lässt es zu) und lass den Netgear alles mit Firewall routen und erstelle dort benötigte Portfreigaben.


    Würde das so funktionieren?

  • Warum nimmst du keinen anderen Modem-Router ?

    Würde ich sehr gerne. Aber leider wohne ich so dermaßen in der Pampa, dass ich bis vor 1,5 Jahren noch mit DSL2000-RAM arbeiten musste. Nachdem ich mich gut 4 Jahre mit der Telekom rum gestritten habe und auch diverse etwas härtere Geschütze aufgefahren hatte, bekam ich endlich die Freigabe für einen Hybrid-Anschluss (DSL+LTE) und kann nun wenigstens 16Mbit/s im DL ohne Volumenbeschränkung nutzen. Leider funktioniert das ganze ausschließlich mit dem Hybrid-Router der Telekom. Das ist ein modifiziertes Huawai-Gerät mit Telekom-Firmware.


    Möglich wäre noch ein Kauf-Modem-Router der nur in der Schweiz vertrieben wird und mehr Funktionen bietet aber das Gerät kostet ca.1000€. Das Lohnt sich für mich nicht, da bereits alle Fördermittel und Planungen für einen Glasfaser-Hausanschluss im nächsten Jahr bewilligt sind. Wenn der Anschluss fertiggestellt ist und umgestellt wurde möchte ich das NAS mit Nextcloud als "Workspace" für mich und meine Kollegen nutzen. Um mich mit dem System vorab vertraut zu machen, wollte ich es eben schon wenigstens einmal eingerichtet und ausgiebig getestet haben, bevor es von mehreren Nutzern "bespielt" wird.


    Sieht aus, als gäbe es keine weitere Möglichkeit dieses schreckliche Gerät vorübergehend zu umgehen.

  • @Wolf2000 Leider warst du vollkommen richtig gelegen.


    Ich habe die Ports aus dem Link im SPH freigegeben. Es ist aber weiterhin unmöglich über HTTP eine Verbindung mit der Nextcloud aufzunehmen.


    Da muss ich mich wohl ein bisschen gedulden bis die Glasfaserleitung fertig ist oder ich probiere es wirklich mal über die blanke DSL-Leitung an der Fritze. Das wird dann zwar kriechend langsam aber um Grundlegende Einstellungen zu erforschen und die Bedienung kennenzulernen sollte es reichen.


    Wollte mal noch den restlichen Ausbau des Gehäuses zeigen. Die Platten passen richtig rein in die LIAN-LI-Schächte und werden gut von dem Lüftern davor belüftet. Die drehen mit ca 800U/min und ist leiser als die Festplatte im WD-MyCloud-NAS. :P


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/dsc_0789x7s8g.jpg]


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/dsc_0791qwsts.jpg]
    Kabelverlegung war nicht ganz so einfach, da die SATA-Steckanschlüsse des Boards sehr weit am Rand platziert sind. Ein bisschen Luft ist noch zwischen den Platten und den SATA-Kabeln. :thumbup:

  • Die Einstellungen habe ich nun so wieder übernommen.


    Etwas stimmt einfach nicht. Entweder bin ich zu blöd Nextcloud zu installieren oder irgendwas anderes blockt mir weiterhin alle Verbindungen, die Nextcloud mit aufnehmen möchte.


    Über IP:
    - Installation wird durchgeführt
    - Nach dem klick auf "Installation abschließen" sollte man soweit ich weiß entweder auf die Anmeldeseite von Nextcloud gelangen oder direkt angemeldet sein
    - Ich bekomme aber nur die Meldung dass die Seite nicht erreichbar ist wenn ich es in IE probiere, Opera, Chrome sagen mir: "Die Seite 192.168.2.101 hat sie zu oft weitergeleitet".
    - in der "nextcloud/config.php" habe ich "localhost, dyndns, IP" drin"
    - Web-Gui habe ich auf 8080 gelegt (ich weiß das ist der Proxyport, den lässt der SPH aber wenigstens ohne murren zu)
    - für Nextcloud sind die Standardports 80 und 443 eingestellt (HTTPS ist noch nicht konfiguriert, da Letsencrypt auch nicht auf die DynDNS zugreifen kann)


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/ip1bqcz.jpg]


    Über DynDNS:
    - Meldung jeweils vergleichbar mit der Meldung bei Verwendung der IP-Adresse


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/dyndnsqaups.jpg]


    Im SPH ist DynDNS aktiviert und alle Daten 20mal überprüft. Mag heißen man wird schon auf den Server geleitet ABER durch zu viele Umleitungen steigen dann scheinbar die Browser aus. Ich weiß im Moment nicht was ich falsch mache. Ich probiere nun mal einen 30-Tage dyndns, vielleicht mag er den mehr. :P

  • Re,

    Das ist ein modifiziertes Huawai-Gerät mit Telekom-Firmware.

    Das ist nicht korrekt. Der Hybrid-Router ist ein eigens dafür hergestellter Router ... für die Telekom ... und auch die Firmware wurde speziell für die Telekom hergestellt.


    Knackpunkt am Hybrid-Access ist, das ein Protokoll verwendet wird, das noch gar nicht "ratifiziert" ist, also eigentlich eine "brandneue Technologie" darstellt ... MLPPP aus asymmetrischen Links, wovon einer von beiden "Kanälen" auch noch eine Funktechnologie benutzt.
    (MLPPP selbst ist zwar uralt, aber nur für gleichwertige Links und kabelgebunde Verbindungen gedacht)


    Selbst AVM hat das noch nicht hinbekommen, obwohl deren Boxen ja schon seit Jahren Mobil-Sticks (3G,LTE) unterstützen - die können aber nur entweder oder.


    Sc0rp

  • Das ist nicht korrekt. Der Hybrid-Router ist ein eigens dafür hergestellter Router ... für die Telekom ...

    Das ist mir so von einem Telekom Ingenieur gesagt worden. Keine Ahnung vielleicht hat er ja auch nur das LTE-Empfangsteil gemeint. Nur dass es keiner falsch versteht ich bin ja froh dass ich wenigstens DSL-Hybrid nutzen kann, dennoch stößt der Router, vielleicht auch dem Protokoll geschuldet schnell an seine Grenzen.


    AVM habe ich auch angefragt ob die ein solches "Hybrid-Gerät" in Zukunft entwickeln/ herstellen wollen. Aus der Entwicklungsabteilung bekam ich dann eine E-Mail, dass dies definitiv nicht geplant ist. Und auf gar keinen Fall in der Art wie es von der Telekom angeboten wird - was auch immer das heißen sollte. Das ist schon 2-3 Jahre her. Vielleicht hat sich das bis dato geändert - allerdings habe ich keine Hoffnung dass AVM ein Gerät dafür herstellen wird. DSL-Hybrid wird ohnehin von allen (Hersteller und Provider) als reine Übergangslösung angesehen und mehr ist es in meinen Augen auch nicht.

  • Re,

    - Ich bekomme aber nur die Meldung dass die Seite nicht erreichbar ist wenn ich es in IE probiere, Opera, Chrome sagen mir: "Die Seite 192.168.2.101 hat sie zu oft weitergeleitet".

    Vergiss erstmal die ganze DynDNS-Geschichte - wichtig ist, das deine NC-Installation erst Mal im LAN laufen und erreichbar sein muss ...
    Vergiss auch erst Mal den SSL-Port 443, arbeite darauf hin, das deine NextCloud per Port 80 (Standard-Port) im LAN erreichbar ist und dort einwandfrei funktioniert!


    Danach kommt die Portweiterleitung dran - hier erstmal nur mit deiner (aktuellen) öffentlichen IP-Adresse auf Port 80 testen, Danach DynDNS einrichten bzw. testen ... müsste dann ja problemlos funktionieren. Dann Port 443 weiterleiten (der sollte zwar dann noch nicht funktionieren, aber LE sollte das eigentlich richten). Und dann kannst du Let's Encypt drüber laufen lassen.


    Ich habe meine NextCloud übrigens nicht unter dem OMV-NGINX laufen, sondern einen extra Apache2 zusätzlich installiert - und darüber habe ich dann auch LE laufen lassen (ich habe weder LE noch NC unter OMV zum Laufen gebracht, zumindest nicht für mich zufriedenstellend ...).


    Sc0rp

  • Danke Scorp,

    Vergiss erstmal die ganze DynDNS-Geschichte - wichtig ist, das deine NC-Installation erst Mal im LAN laufen und erreichbar sein muss ...
    Vergiss auch erst Mal den SSL-Port 443, arbeite darauf hin, das deine NextCloud per Port 80 (Standard-Port) im LAN erreichbar ist und dort einwandfrei funktioniert!

    So war ja eigentlich auch mein Plan - anfangs. Da die Netzwerkinstallation ja auch mucken gemacht hat ohne dass DDNS und Portfreigaben eingerichtet waren dachte ich mir: Vielleicht ist Nextcloud darauf angewiesen dass diese Daten vorhanden sind. Normalerweise dürfte es ja keine Probleme geben Netzintern auf die Nextcloud zuzugreifen aber ich habe das Gefühl dass die Nextcloud einfach nicht richtig installiert wird bzw. die Installation nicht 100% fertiggestellt wird.


    Ich google mir mal noch ein bisschen Wissen an, zwecks Apache2 und deiner Lösung :)

  • Re,

    Ich google mir mal noch ein bisschen Wissen an, zwecks Apache2 und deiner Lösung

    Theoretisch recht einfach:
    - OMV-WebGUI auf einen anderen Port legen (bei mir Port 88)
    - und dann dem Manual folgen: https://docs.nextcloud.com/ser…/source_installation.html
    -> Memcaching und andere Spielereien erst Mal weglassen ... auf die Pfade aufpassen!
    (- ggf. auch phpMyAdmin via Konsole installieren: apt-get install phpmyadmin)



    Sc0rp

  • Danke hört sich auch für mich machbar an :),


    Vor lauter lesen, gucken und Links folgen, fallen mir ständig neue Spielereien ein. Wäre es denn auch zu empfehlen z.B. Proxmox zu verwenden, OMV und Nextcloud als VM laufen zu lassen? Auf diese Art und Weise das System aufzubauen hört sich für mich gerade etwas flexibler an.


    Sorry, dass ich so dumm frag aber ich blick bei den schier unendlich vielen Möglichkeiten nicht mehr wirklich durch.

  • Re,


    aus meiner Sicht ergibt Virtualisierung, und ganz besonders die Bare-Metal-Hypervisoren, im privaten Umfeld überhaupt kein schlüssiges Konzept - vor Allem wenn man dann auch noch ein "NAS" simulieren möchte. Entweder, man macht das in einem großen Gesamtkonzept (sprich man hat dann eben einen "Fileserver", einen oder mehrere "Webserver", etc.) oder gar nicht.


    Es soll ja Leute geben, die Proxmox einsetzen um dann die Datenfestplatten an OMV durch zu reichen, was meiner Meinung nach weder ein ordentliches Virtualisierungskonzept darstellt, noch ein ordentliches NAS-Konzept ...


    Wenn man sich für das NAS-Konzept entscheidet, kann man bequem mit Docker arbeiten - die Anwendungsvirtualisierung ist absolut ausreichend für die allermeisten Anwendungsfälle (auch NC gibt es als Docker-Image - aber frag mich nicht, wie man dann das LE-Zert da rein bekommt :D)


    Sc0rp

  • Ah ok, verstehe. Nix halbes und nix ganzes, dieses Proxmox. Für meinen Anwendungsbereich eher schwachsinn.


    Ich arbeite mich gerade durch die Nextcloudinstallation. Apache zeigt mir zumindest schonmal seine "its working" seite. Was ich aber ned so richtig verstehe. MySQL sollte doch vor der Nextcloudinstallation mit einem Benutzer und einer Datenbank eingerichtet werden, oder bin ich da falsch?


    MySQL muss ich doch dann auch über die Konsole installieren und einrichten, oder per OMV-Plugin?

  • Re,

    MySQL sollte doch vor der Nextcloudinstallation mit einem Benutzer und einer Datenbank eingerichtet werden, oder bin ich da falsch?

    Das kommt darauf an, wie man das haben möchte.
    Theoretisch könnten die Programme auch mit dem MySQL-Rootpasswort ihre Tabellen und Nutzer selbst einrichten ... ich halte davon nix und lege vorher eine "Koallation" inkl. Benutzer (und PW) manuell an ... und gebe diese Daten dann bei der Installation an.


    MySQL muss ich doch dann auch über die Konsole installieren und einrichten, oder per OMV-Plugin?

    Das kannst du machen, wie du möchtest. Es wird dann nur eine MySQL-Instanz auf deinem Rechner geben, darauf kann man dann entweder mit phpMyAdmin oder eben dem Tool des OMV-Plugin zugreifen ... ich bin mit phpMyAdmin groß geworden und finde das auch deutlich intuitiver als das OMV-Tool.


    Sc0rp

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