OMV Startet nicht

  • Hallo zusammen,


    ich habe mir nach Anleitung die Basic NAS in der aktuellsten Version nachgebaut (3.0).


    Installation über USB Stick (hat Ewigkeiten gedauert fast 3h, soll aber wegen dem Prozessor bei der ersten Installation normal sein).


    So weit so gut. Nach der Installation habe ich den Stick abgeklemmt und rebootet. Es kommt die Auswahl Debian GNU/Linux oder Erweitert. Ich wähle den ersten Punkt. Dann komme ich bis zum Punkt Ramdisk wird geladen es folgen noch drei bis vier Zeilen (checking system, No Array found) danach quasi der Moment wo der Root Login abgefragt wird geht der Monitor aus (kein Signal) Hardware läuft aber weiter.


    ich nutze die aktuellste Version (openmediavault_3.0.86-amd64.iso) von der OMV Download Seite. System wurde auf einer 32gb SSD installiert. Datenfestplatte ist eine 1TB zum testen verbaut.


    ich habe vorher mit Linux nichts am Hut gehabt. Von daher bin ich nicht so mit den ganzen Befehlen vertraut.


    Was habe ich bisher gemacht:


    -Storage Platte an und abgeklemmt
    -Im Recovery gestartet (selber Problem)
    -Versucht ins webGUI zu gelangen (ohne Erfolg)


    Hat jemand eine Idee und könnte mir helfen?


    Ich bedanke mich im Voraus!


    Anbei ein Bild von den letzten Zeilen bevor der Bildschirm sich ausschaltet.

  • Hallo...
    :-)


    Die Installation lief 100% ohne Fehlermeldungen durch?
    Lt. Bauanleitung sollte OMV3.x ja schlussendlich eigentlich ad-hoc funktionieren.


    "............
    Achtung: Die Installation dauert auf diesem System extrem lange
    (ca. 1 Stunde). Das liegt daran, dass der während der Installation
    genutzte Kernel die neuen Apollo Lake Prozessoren noch nicht richtig
    unterstützt. Nach der Installation steht dann direkt ein aktueller
    Kernel 4.9 zur Verfügung. Dann läuft das System fehlerfrei.



    Eine gute Alternative ohne Startschwierigkeiten ist Ubuntu Server 16.10,
    der die neuen Apollo Lake Prozessoren bereits von Haus aus unterstützt.
    Eine umfangreiche Anleitung für die NAS-Installation von Ubuntu Server 16.10 findet ihr auch bei uns.
    .............."


    Vielleicht wäre das auch ein Kandidat für die Debian netinstall-Version?


    Begründung:
    Da bei Linux die Treiber i.d.R. im Kernel integriert sind, ist bei neuer Hardware eben auch ein aktueller Kernel erforderlich. Die OMV-Version ist allerdings Kernel-mäßig "etwas" zurück. Das führt auch, wie bereits in der Anleitung beschrieben, zu den genannten Problemen.


    Neuere Distributionen unterstützen neue Hardware in der Regel besser - siehe Verweis auch auf die Ubuntu Server Version. Daraus geht das auch hervor.


    Nachtrag:
    Lese mal in der Bauanleitung den Bericht von @sschnee vom 26.06.2017 .... das scheint ggfs. mit dem Original-OMV nicht ganz ausgereift zu sein.


    Aber dazu müßten die Profis mal was sagen, ob hier die netinstall-Variante sinnvoller wäre.

  • Bei den Apollo Lake:
    Musst im Bootmenü bei der Installation TAB drücken und die Bootparameter ändern bzw. ergänzen... Bei VGA=777 muss VGA=normal fb=false acpi=off
    und dann ist es wichtig den 4er Kernel zu installieren.

  • Hallo Danke für die Rückmeldung.


    Also wenn ich die Anleitung richtig verstanden habe sollte mir der Kernel doch nach der Installation automatisch zur Verfügung stehen.


    Und ja sie Installation lief so durch, nur halt sehr langsam. Ich wollte es gerne so unkompliziert halten wie möglich und nicht noch mit Ubuntu experimentieren. Laut Technikaffe sollte es doch funktionieren.

    Hat es eventuell was mit UEF / CSM zu tun?

  • Netinstaller ? Ich verstehe nur Bahnhof. Habe gerade versucht uns BIOS zu kommen. Kriege aber nur einen Blackscreen. Monitor bleibt aktiv.
    Wäre ggf. FreeNAS oder [definition=40,0]Windows[/definition] einfacher für mein Vorhaben ?

  • Hi
    Schau mal hier:
    https://www.debian.org/releases/jessie/debian-installer/
    für das Kernel gibt es hier was:

    Externer Inhalt gist.github.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    und zum installieren von OMV:
    https://forum-bpi.de/viewtopic.php?f=52&t=297

    Code
    wget https://www.dropbox.com/s/ypz5pcz9xg3ce0a/omv-install-3.x.sh && chmod 777 omv-install-3.x.sh && ./omv-install-3.x.sh
  • Danke für deine Hilfestellung allerdings kenne ich mich mit Linux Null aus. Und kann mit den Befehlen nix anfangen (sind die für egrub?) Hatte gehofft mit Hilfe der Anleitung von Technikaffe die Installation bewältigen zu können. Gibt es keine Iso die den Kernel bereits beinhaltet? Ich komme leider nicht ins Bios über F2 der Bildschirm wird schwarz und das wars dann auch. Könnte den Rotz am liebsten aus dem Fenster schmeißen, allerdings sind das knapp 500€. Bin ich der Einzige der die hochgelobte BASIC NAS nachgebaut hat und dieses Problem hat? Tendiere nun freeNAS oder Winserver. Ich wäre wirklich mehr als dankbar wenn mir jemand step by step sagen könnte wie ich die Kiste ans laufen kriege.

  • Hallo nochmal, ich bin nun ein gutes Stücke weiter.


    Habe alles neu installiert also Stick neu gemacht mit Win32DiskImager. Ich abe noch den Befehl VGA=Normal , fb=fals sowie acpi=off vor der Installation hinzugefügt. Dadurch konnte ich in gewohnter geschwindigkeit das System installieren. Nach dem reboot komme ich sogar zum OMV Login. Nun bin ich beim einrichten. Nun meine Frage muss ich trotzdem noch den Kernel nachinstallieren zwecks Performance? In der Anleitung stand nach der installation würde der Kernel bereitstehen. Oder muss ich manuel was updaten? Wenn ja wie? Danke im Voraus!

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