Datensicherung für Anfänger

  • Hallo,


    bin neu im Forum, weil ich keine Lösung im Internet finde.


    Ich weiß nicht wie ich meine Daten sicheren sool !


    Ich habe einmal sehr Wichtige Daten die Ich im moment überall hin kopiere. Also Dokumente und Bilder ca. 200GB...
    Möchte nun NextCloud Einrichten um alles auf einen Stand zuhaben.
    Ist eine SSD da sicherer wie ein HDD ?
    Möchte meine Daten aber nicht online bringen habe dafür ja ein NAS !


    Und "normale Daten" wo ein Datenverlust eigentlich relative ist ! Trotzdem möchte ich sie auch sichern, oder kann ich mich da auf SMART-Werte verlassen ?
    Ca. 2x4TB
    Die Daten sind erstmal nicht im RAID gespeichert oder soll ich das lieber machen ?
    Oder soll ich mir da eine HDD zum Spiegeln kaufen ?


    Ich habe noch kein Konzept und das geht mir auf die Nervern ... weil ich mir auch nicht sicher bin wie sicher Festplatten wirklich sind !


    Ich hoffe ihr versteht mich :thumbsup:


    Mein System:
    ASRock N3700
    SSD: 2x 128GB
    HDD: 2x 4TB Western Digital
    1x 3TB Segate
    Openmediavault

  • 100%-ige Sicherheit wird es wohl nie geben .... Du kannst nur die Eintrittswahrscheinlichkeit des Gaus minimieren.
    ;-)


    Jede technische Lösung kann ausfallen - früher oder später. Eine Festplatte (um mal darauf zurück zu kommen als klassisches Medium in einem NAS / Server) kann fast ewig ohne Anzeichen laufen .... Jahre ..... und dann - von heute auf morgen -> fatsch!
    Also - Du kannst nur spiegeln; nach extern ein- oder mehrfach sichern (je nach Phobie....*lächelt) ... Du kannst entsprechende Raid-Systeme aufbauen, die je nach Aufbau und Konzeption den gleichzeitigen Ausfall von bis zu x Platten verkraften - ohne Datenverlust.


    Ich zum Bsp. habe ein Snapraid mit 4Daten- und zwei Paritätsplatten. D.h. bis zu zwei Platten können gleichzeitig kaputt gehen, ohne die Daten zu gefährden.

  • Re,


    und auch hier wieder (und nochmal ganz speziell für @Michelle_Br): RAID (auch kein SnapRAID) ist kein Backup!


    Daher solltest du dir ein Konzept überlegen, in dem zu zuerst mal festlegst, welche Daten du wie oft sichern möchtest. Danach musst du festlegen, welchen Automatismus du anlegen möchtest.


    Das Einfachste ist natürlich eine externe Festplatte, die du jeden Sonntag anschließt und per Hand die Daten drauf kopierst (am Besten inkl. Betriebssystemsicherung) - dann stöpselst du die wieder ab und bewahrst diese externe Festplatte an einem anderen Ort auf - möglichst weit entfernt vom NAS.


    Und dann kann man das aufbauen ... zusätzliche Backup-Platte, Remote-Backup (Partner-NAS bei Eltern/Freunden), Scripten ...


    Sc0rp

  • Also am Besten ist spiegeln um Daten halbwegs zu sichern. Und das auf auf ein Externes System ?!


    Wie ist es denn mit Dokumente und SSD ? Oder einfach auf die HDD Draufschmeißen und schön kopieren.


    Absolute Sicherheit ist halt nicht sicher, dass bin ich mir bewusst...

  • Die wirklich wichtigen Daten habe ich doppelt und dreifach auf externen Medien gesichert. Das sind aber nur wenige MB.


    Fotos habe ich alle online. Ich denke, dass die ganzen Cloudanbieter usw. alles schön redundant laufen haben. Auf jeden Fall kann ich micht nicht daran erinnern, dass in den letzten 15 Jahren irgendwelche meiner Daten, die ich online gespeichert hatte, flöten gegangen wären.


    Ansonsten ist es schon so, wie @Sc0rp geschrieben hat "Jeden Sonntag Backup auf externe HD" machen. Habe ich früher auch genau so gemacht, aber inzwischen dran gegeben. Ich habe festgestellt, dass wir nun mal "Jäger und Sammler" sind. ;)

  • Re,

    Fotos habe ich alle online. Ich denke, dass die ganzen Cloudanbieter usw. alles schön redundant laufen haben.

    Das ist allerdings ein Trugschluß, siehe Amazons AWS-Ausfälle und die gleichen Probleme kamen später auch bei anderen Anbietern zu Tage ([definition=35,0]Amazon[/definition] hatte nicht mal Backups ...)


    Ob man ein RAID einsetzt, oder nicht, entscheidet man danach, wie schnell man die Daten vom NAS braucht - mit einem RAID-Verbund bleiben sie verfügbar, selbst wenn eine Platte ausfallen würde. Wenn man alle Zeit der Welt hat, kann man auf das RAID verzichten und seine Energie in ein vernünftiges Backup stecken.


    Dabei sollte man natürlich auch den Grad der Wichtigkeit seiner Daten im Blick haben - und danach dann entscheiden, ob ein Backup reicht, oder besser doch Zwei (getrennte!) gemacht werden sollten ...


    Sc0rp

  • Dockingstation, Festplattenkoffer, je nach Backupgröße die Festplattengröße wählen.
    Bei mir sind es derzeit 7 Platten im koffer. Die Dockingstation ist weitaus schneller als was das gbit Lan liefern könnte, bzw die Festplatten ;)


    grob brauch ich für 50gb keine 8min, passt also.

    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas


    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges

  • Das meiste wurde ja schon geschrieben , ein Raid ist keine Datensicherung sonder erhöht primär die Verfügbarkeit der Daten.


    Auch würde zur Sicherung immer ein möglichst weit getrenntes System nehmen, also keine zusätzliche BackupHDD in das NAS sondern lieber wie hier schon empfohlen
    an einen PC per USB3 eine Festplatte anschließen.


    Ich kann dir für den Zweck die Fantec Gehäuse empfehlen falls du auch mal planst mehr als eine HDD zu benutzen :
    http://www.fantec.de/produkte/…zoll-festplattengehaeuse/
    Der Vorteil dieser Gehäuse ist das die sehr Transparent arbeiten und kein eigene Dateisystem auf die HDD's schreiben so kann man jederzeit die Platte einfach aus den USB Gehäuse direkt in seinen Rechner
    hängen und auf die Daten drauf zuzugreifen.


    Wenn es vorraussichtlich bei einer Festplatte bleiben soll reichen auch die fertigen sehr günstigen Externen USB3 Festplatten:
    https://geizhals.de/?cat=hdx&x…DD~339_3.5%22~840_USB+3.0



    Wichtig ist das man zum Sichern eine Software benutzt die wirklich nur die änderungen Sichert und nicht jedesmal ein Vollbackup macht.


    Ein Vollbackupp von den 2*4TB wird fast einen Tag dauern, danach werden aber nur noch die änderungen übertragen was sekunden bis wenige Minuten dauert.


    Ab [definition=40,0]Windows[/definition] 7 gibt es zum Sichern z.B: den Robocopy Befehl der genau das machen kann.

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