OMV 3 der 2. Versuch

  • OMV3

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  • FreeNAS mit ZFS cached wesentlich mehr im RAM (auch wegen des internen Aufbaus des FileSystemes), ist also empfindlicher gegen Speicherfehler (deshalb wird ja ECC empfohlen). ECC erlaubt 1bit Fehlerkorrektur von Speicherfehlern.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Re,

    EfzeEstepe schrieb:

    Was verursachen denn die Non-ECC?
    ZFS arbeitet sehr RAM aggressiv, daher wird der RAM deutlich stärker belastet als in "normalen" Desktop-Anwendungsszenarien ... damit steigt natürlich auch die Fehlerwahrscheinlichkeit im RAM ... und das sogar recht stark. Daher wird ein zusätzlicher Speicherschutz (ECC) empfohlen - und zwar von den Entwicklern des ZFS selber!

    D.h., wenn du ZFS ohne ECC einsetzt, solltest du dich nicht a) über schleichende Fehler in deinen Daten und b) über die "schlechte" Skalierbarkeit deines Dateisystems beschweren.

    Sc0rp
  • und c) über verlust des Zfs Pools, ein blöder Bitfehler und futsch ist es.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Aber was habe ich für Alternativen? OMV bekomme ich nicht zum Laufen. Windows Server will auch nicht richtig... :|
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
    Gehäuse:Inter-Tech HTPC-2008-V
  • FreeNAS läuft doch! :)
    Mit Windows Server 2016 Essentials hatte ich das Problem, dass ich in eine Domäne gezwungen wurde.
    Die DNS-Einstellungen auf den PCs konnte ich anpassen, sodass diese auch ohne Server ins Internet gehen konnten.
    Bei den Standalone-Geräten (z.B. der Blueray) ging das nicht. Das ist aber mein Plex-Client und wenn der das Intranet nicht findet, ist die ganze Aktion witzlos.
    Daher hatte ich versucht OMV erneut zu installieren. Komischerweise dauerte die Installation extrem lange (weit über 2 Stunden). Auch auf Tasteneingaben hat die Installationsroutine nur sehr verzögert reagiert.
    Nachdem ich es einmal fertig installiert hatte, kamen beim Update komische Fehlermeldungen (defekte Pakete oder so) und das Update lief nicht mehr weiter.
    Daher hatte ich nur mal versucht FreeNAS zu installieren um zu sehen, ob eventuell ein Hardwaredefekt vorliegt. Mit dem Ergebnis, dass ich nach 1 Stunde ein funktionierendes NAS mit Plex Server hatte.
    Das, was ich von Anfang an wollte!
    Sollte das mit dem NonECC RAM tatsächlich Probleme machen, ziehe ich eher auf ein anderes Board um. Das J4205-ITX kommt dann in die Bucht! (ist ja noch fast neu)
    Im Moment liegen auf dem NAS nur Musik und Videodateien, von denen ich die Originale entweder auf CD/DVD oder auf Festplatte habe. Daher riskiere ich es jetzt mal mit den NonECC.
    Wenn Fehler auftreten, weiss ich dieses Mal ja woher die kommen. ;)
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
    Gehäuse:Inter-Tech HTPC-2008-V
  • Um dem Problem aus dem Weg zu gehen, hätte ich ja noch die Option das alles mit einem Ubuntu Server umzusetzten. Dann hätte ich wieder ext4 mit Snapraid.
    Ich denke mal darüber nach...
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
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  • Irgendwie war ich völlig auf Ubuntu fixiert, weil ich das vor einiger Zeit schonmal im Betrieb hatte. :)
    Das mit Debian ist ein guter Tipp, da kann ich vor der OMV-Installation die Treiber aktualisieren und dadurch vielleicht die Probleme reduzieren.
    Vielen Dank für den Tipp.
    :thumbsup:
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
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    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
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  • Re,

    ich habe derzeit auch noch Ubuntu-Server-Installationen auf meinen Kisten - die kommen aber demnächst runter, und werden durch Debian8 ersetzt - mir geht die Schnüffelei von Ubuntu und die Cloudifizierung mächtich auf den Keks ...

    Daher einfach die Debian NetBoot-CD holen, brennen oder via Win32DiskImager auf einen Stick kopieren und installieren - dann hat man ein schönes kleines Basis-Linux. Und dann setzt man einfach darauf auf - Desktop oder/und OMV ... Serverdienste, Tools ... eben Alles was man braucht (wie bei Ubuntu, nur ohne den Nerv).

    Sc0rp
  • Hört sich gut an. Die Dokumentation ist auch ordentlich, wie ich gerade gesehen habe.
    Jetzt muss ich mich nur noch mal aufraffen, das funktionierende System zu "killen"!
    :|
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
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  • Habe gerade gesehen, dass ich noch mein Rücktrittsrecht für das J4205-ITX nutzen kann. (bis 18.04.)
    Ich komme günstig an ein Fujitsu D3401-B LGA 1151
    D3401-B
    und einen Pentium G4400 ran.
    Die M.2-Karte (für das OS) müsste auch auf auf das Board passen.
    Habt ihr Meinungen dazu?
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
    Gehäuse:Inter-Tech HTPC-2008-V
  • Re,

    wäre halt ein heftiges Performance-Upgrade :D - aber die M.2 sollte laufen - aber Welche hast du genau? (konnte die Angabe im Thread nicht finden).

    EfzeEstepe schrieb:

    Ich komme günstig an ein Fujitsu D3401-B LGA 1151
    Diese Fujitsu-Boards sollen sehr sparsam sein ... gibt auch eine heise-Empfehlung dazu.

    EfzeEstepe schrieb:

    und einen Pentium G4400 ran.
    Der vermutlich meistgenutzte Prozessor hier im Forum - kann man auch nix falsch machen.

    Lüfter müsstest halt noch schauen (Boxed reicht) und RAM evtl. nochmal gegenchecken ...

    Sc0rp
  • Die M.2 vom Bauvorschlag NAS Basic 3.0. Also: Transcend MTS400. Allerdings war die 32GB nicht mehr vorrätig, daher habe ich die 64GB-Version. Aktuell ist die in einem USB3-Gehäuse, müsste sich doch auf dem MB direkt anbringen lassen...
    ECC habe ich gecheckt. Mein OS-Favorit ist aktuell Free-NAS, OMV würde ich mit anderer Hardware aber auch noch Chancen einräumen.

    Das Ganze für:
    • 24/7-Betrieb,
    • Standort im Wohnzimmer (!)
    • mindestens 4 Datenfestplatten (Spiegelung nicht nötig evtl. SnapRaid),
    • Plex-Media-Server (aktuell 2,5 TB an HD-Videomaterial und FLAC-Archiv meiner CD-Sammlung)
    • 4 Clienten: 3 Win10-PCs und 1 Samsung BlueRay-Player, 1 Pi mit Rasplex sowie 3 Android-Smartphones)
    • Ablage von wichtigen Dokumenten und Fotos.
    • Zusätzlich natürlich externe Sicherung der wichtigen Daten über USB.
    Kann ich Deine Antwort so verstehen, dass Du mir die Variante mit dem Fujitsu empfehlen würdest?
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
    Gehäuse:Inter-Tech HTPC-2008-V
  • Re,

    EfzeEstepe schrieb:

    Kann ich Deine Antwort so verstehen, dass Du mir die Variante mit dem Fujitsu empfehlen würdest?
    Ja. Allerdings wird diese Kombination nicht so sparsam sein, wie der SoC des J4205-ITX ... hat eben auch mehr Power.


    EfzeEstepe schrieb:

    Also: Transcend MTS400. Allerdings war die 32GB nicht mehr vorrätig, daher habe ich die 64GB-Version. Aktuell ist die in einem USB3-Gehäuse, müsste sich doch auf dem MB direkt anbringen lassen...
    Ja, müsste. Die Transcend MTS400 64GB hat aber beide Keyings, d.h. du könntest sie wahlweise als mSATA oder PCIe (ohne NMVe!) laufen lassen ... da musst du bei der Konfig deines UEFI dann ein wenig aufpassen ... bei mSATA verliert man meist einen Mainboard-SATA-Port und bei PCIe u.U. einen PCIe-Slot (kommt auf den Hersteller drauf an) - Details dazu findest du im Handbuch des Mainboardes ...

    Was du sonst mit deinem NAS anstellst, ist relativ irrelevant, bis auf zwei Sachen:

    EfzeEstepe schrieb:

    Standort im Wohnzimmer (!)
    Da müsstest du in ein ordentliches Gehäuse investieren - das wäre das erste und einzige Bauteil, das wirksam Schall schluckt / vermeidet.

    FreeNAS bedingt ZFS und ZFS bedingt ECC-RAM - das ist keine Kontroverse, sondern mittlerweile eine eindeutige Vorraussetzung für ZFS. Persönliche Meinungen von "Sparfüchsen", wie du schon verlinkt hast, geben leider nur (unprofessionelle) Einzelmeinungen wieder. Wie ich schon im Arbeitsumfeld miterleben durfte, ist ZFS ohne ECC ein echtes Datengrab! (ja, auch da schlägt der Sparwahn zu).

    Ich würde dir daher auf jeden Fall beim Einsatz von ZFS den ECC-RAM empfehlen, btw. FreeNAS macht m.W.n. nur ZFS, d.h. wenn du SnapRAID einsetzen möchtest, ist und bleibt OMV (Debian oder anderes Linux) gesetzt ... und dann könntest du auch beim robusten EXT4 ohne ECC-RAM bleiben.

    Sc0rp
  • Das Gehäuse habe ich schon: Mein Plex Media Server
    Da in meinem System kein PCIe genutzt wird, kann ich ggf. auf einen Slot verzichten.
    Allerdings ist die Karte eine 2242 und auf dem Board sind nur 2260/2280 vorgesehen. Ich habe aber schon entdeckt, dass es dafür Adapter gibt.
    Die Rückabwicklung des SoC habe ich bereits eingeleitet. Ich berichte hier weiter, wenn die Hardware da ist.
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
    Gehäuse:Inter-Tech HTPC-2008-V
  • So, das Mainboard ist da, der Pentium Pentium G4400 und der PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler sind unterwegs. Nun fehlen mir noch 8GB DDR4-RAM und es kann losgehen!
    Ich werde es als Erstes wieder mit OMV 3 (installiert auf dem M.2) und SnapRaid versuchen. :)
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
    Gehäuse:Inter-Tech HTPC-2008-V

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EfzeEstepe ()

  • Sc0rp schrieb:

    EfzeEstepe schrieb:

    Kann ich Deine Antwort so verstehen, dass Du mir die Variante mit dem Fujitsu empfehlen würdest?
    Ja. Allerdings wird diese Kombination nicht so sparsam sein, wie der SoC des J4205-ITX ... hat eben auch mehr Power.

    ... d.h. wenn du SnapRAID einsetzen möchtest, ist und bleibt OMV (Debian oder anderes Linux) gesetzt ... und dann könntest du auch beim robusten EXT4 ohne ECC-RAM bleiben.

    Sc0rp
    Zur Sicherheit nochmal die Frage: Soll ich OMV 3.0.58 oder OMV 2.1 verwenden?
    Hardware: Fujitsu D3401-B, Intel Pentium G4400, 2x 4GB Crucial DDR4-2133, be quiet Pure Power BQT L7-430W, PHANTEKS PH-TC90LS Low-Profile CPU-Kühler - 92mm
    Systemfestplatte (Win10): M.2 Transcend MTS400 64GB SSD
    Pool: 6TB Drivebender V2.5.0.0
    SnapRaid: 3TB WD Red (Parität), 3x2TB Seagate (Daten)
    Gehäuse:Inter-Tech HTPC-2008-V
  • Diese Frage ist abhängig von der SSD. Wenn Du den M.2 - Steckplatz nutzen willst, dürfte das unter OMV 2.x schwierig werden. Ich hatte seinerzeit selbst mit OMV 3.x keine Chance, es zu installieren. Erst durch die Debian 8 - netinstall (basierend auf Debian 8.6!) war die Erkennung der M.2 gegeben (und dabei habe ich sogar extra darauf geachtet, dass es eine AHCI-Version ist).
    Die Installation von OMV 3 und omv-Extras erfolgte dann durch ein Script aus dem Raspi-Forum.

    Dein gewähltes Board hat allerdings Boot-Unterstützung seitens der Hardware / BIOS / UEFI von AHCI UND NVMe (!) - nun muss nur noch das OS das unterstützen. DESWEGEN mein Hinweis, dass es sein könnte, dass die "normale" OMV 3 - Installation nicht gehen könnte und woran es liegt. M.2 ist immer noch neu.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michelle_Br ()