Seagate FireCuda ST2000LX001 SSHD?

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    • Seagate FireCuda ST2000LX001 SSHD?

      Hallo,

      für meine NAS ( MSI B150M ECO , G3900, wahrscheinlich Xpenology) suche ich noch passsende Festplatten.

      Ich überlege nun, ob Seagate FireCuda T2000LX001 SSHD (5 Jahre Garantie, 4 Stück in RAID5) sinnvoll wären.
      Zugriff erfolgt nicht 24/7. Allenfalls in Docker würden VDR und vielleicht noch anderes ständig laufen, U. u. laufen die Platten trotz Cache auch beim Lesen regelmäßig an, ggf. würde dann dafür das System noch mit einer SSD ergänzt. Zusätzliche Backup-Platte ist vorhanden.

      Erfahrungen mit Seagate FireCuda wird es wohl noch nicht viele geben. Aber vielleicht gibt es dazu ja doch Meinungen?

      Edit: Warum wurde der Beitrag zu Software verschoben? Es geht um Hardware…

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wer ()

    • Re,

      SSHD's haben alle ein großes Manko: auf den MLC oder SLC-Cache kann niemand außer der Festplattencontroller selbst zugreifen. Damit bringt die Platte in den meisten Umgebungen keine nennenswerten Vorteile - und besonders als Datengrab ist lediglich eine überteuerte 2TB 2,5z Platte ...

      Die SSHD kostet derzeit ca. 100€ und für 10€ mehr bekommt man eine WD Red 3TB (welche eine ausgewiesene NAS-Platte ist), daher die Frage: warum muss es 2,5z sein?

      Sc0rp
    • Der Preisunterschied 3x WD Red 3TB oder 4x SSHD 4TB für effektiv 6TB ist nicht groß.
      Für die SSHD sprechen für mich geringerer Platzbedarf, niedrigerer Stromverbrauch, 5 Jahre Garantie - und vielleicht ja doch weniger häufiges Anlaufen, wenn Lesezugriffe aus dem Cache erfolgen.
      Abgesehen davon: wird die WD Red nicht überbewertet? Warum nicht eine Seagate Ironwolf…
    • Re,

      wer schrieb:

      Abgesehen davon: wird die WD Red nicht überbewertet?
      M.E.n. ... habe derzeit 15x3TB WD Red aus unterschiedlichen Chargen im Einsatz und bisher nicht einen einzigen Ausfall *auf Holz klopf* - auch von Anderen habe ich bisher nix gegenteiliges gehört.

      wer schrieb:

      Warum nicht eine Seagate Ironwolf…
      Tja, die IronWolf sind eine (sehr) neue Serie von Seagate - und ich habe bisher immer schlechte Erfahrungen mit neuen Serien gemacht (über alle Hersteller hinweg). Ich habe daher auch bei den WD Red gewartet, bis das erste halbe Jahr rum war ;). Seagate baut keine schlechten oder schlechteren Platten, aber gerade im NAS-Umfeld müssen die sich erst wieder beweisen ... finde ich.

      Was du kaufst, ist natürlich dir überlassen, aber SSHDs sind nun mal überteuerte Desktop-Platten und m.E.n. nicht wirklich für ein NAS geeignet. 2,5er sind auch nicht per se Stromsparender, wenn man das NAS richtig einstellt.

      Sc0rp
    • wer schrieb:

      Warum wurde der Beitrag zu Software verschoben? Es geht um Hardware…
      unter anderem auch.


      wer schrieb:

      für meine NAS ( MSI B150M ECO , G3900, wahrscheinlich Xpenology) suche ich noch passsende Festplatten.
      Da keine Hardware ohne Software lauffähig ist, damit in diesen Bereich verschoben, den wir erst seit ein paar Tagen zur verfügung haben.

      und zum dritten, neu im Forum, nichtmal eine kleine Vorstellung, den Beitrag melden (der Button ist für Mißbrauch gedacht), ich möchte es jetzt nicht frech nennen, das Forum zu nutzen, aber ein "wer" möchte eine Frage beantwortet wissen von User, die alle hier ihre Freizeit opfern. Jaja sowas soll es geben unbezahlt. ;)
      Soviel von mir dazu.
      Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
      Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

      Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
    • wer schrieb:

      Abgesehen davon: wird die WD Red nicht überbewertet? Warum nicht eine Seagate Ironwolf…
      Ich habe lange auch gezweifelt das die WD RED so gut sind , seit ich jetzt selber 2 haben weiß ich erst wie sparsam (bleiben deutlich kühler als WD Green) und wie leise sie sind.

      >Seagate Ironwolf
      Die Seagate sind deutlich schneller (wobei das im NAS mit 1Gbit anbindung kaum eine Rolle spielt) aber deutlich lauter und verbauchen mehr Strom.
      Außnahme:
      Die Ironwolf NAS 10 TB , die kommt als erste bezahlbare HDD mit Heliumfüllung und Vibrationssensoren und nicht behebbare lesefeher von nur 1 pro 10^15.
      Dadurch braucht die 10 TB NAS gerade mal 4,4 Watt im Leerlauf, die Ironwolf Nas 8TB dageben 7,2 Watt.
      Derzeit spielt die 10 TB von den Daten in eigentlich allen bereichen in einer anderen Liga ABER sind halt auch sehr neu und ich bin auch kein Freund von neuen Modelreihen zu benutzen.


      >ST2000LX001
      Die würde ich auf KEINEN Fall im 'normalen' Raid 1/5/6 einsetzten da sie mit der SMR Technik arbeitet , das bedeutet extreme Performance einbrüche beim Schreiben von großen Datenmengen
      wie es z.B: beim Raid Build/rebuild passiert.
      Auch glaube ich glaube nicht das der SSD 'Cache' beim Energiesparen helfen kann.

      Ansonsten son 2,5" halt deutlich sparsamer aber halt auch teurer in der Anschaffung vorallen wenn man die Kosten für jeden Sata Slot mit einberechnet.
    • falo999 schrieb:

      Die würde ich auf KEINEN Fall im 'normalen' Raid 1/5/6 einsetzten da sie mit der SMR Technik arbeitet , das bedeutet extreme Performance einbrüche beim Schreiben von großen Datenmengen
      wie es z.B: beim Raid Build/rebuild passiert.
      sehr gut beobachtet, da bei einem RAID5 viel verteilt geschrieben wird, gehen SMR Platten dort sehr schnell kaputt. Sind vom Hersteller ja auch definitiv NICHT für RAID vorgesehen/freigegeben. Wäre also eine Verwendung außerhalb der Spezifikation. Dafür gibt es ja spezielle NAS Festplatten (wie WD red ). Eine SMR Festplatte geht maximal für SnapRaid, und für die Parity auch nur mit Einschränkung.
      SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
      MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
    • SSHD´s machen meiner Meinung nach nur Sinn als Bootlaufwerk.
      Da sie eine Art Kombination aus SSD und konventioneller HDD sind, dazu eine Art selbst-lernenden Controller haben, der Dateien, die immer wieder geladen werden, SELBSTÄNDIG in den SSD-Bereich verschiebt (was zu schnellen Boot-Zeiten führt!), sind sie dafür eher konzipiert.
      Ich habe sowas selbst schon in einem PC und meinem Laptop verbaut - der Geschwindigkeitszuwachs beim Booten (nach einigen wenigen "Lern-Vorgängen) ist enorm.
    • Re,

      Michelle_Br schrieb:

      SSHD´s machen meiner Meinung nach nur Sinn als Bootlaufwerk.
      Nicht mal da, weil Windows mehr als 8GB Daten von dem Bootlaufwerk liest ... man mag es nicht glauben. Ich hatte eine SSHD von Seagate im XMG als Bootlaufwerk im Einsatz ... und das Ergebnis war mehr als enttäuschend.

      Sc0rp
    • *hm...
      Bei mir eigentlich nicht. Allemale schneller, als eine reine HDD und wenn nur Platz für ein Laufwerk ist, geht das schon in Ordnung .... finde ich.....
      Wenn ich auf meinem Laptop mal einige Male Windows starte (ich fahre ja aktuell Mint Cinnamon als Standard - was in Sekunden startet), geht das auch wesentlich (!) schneller....aber ich muss es eben erst einige male neu gebootet haben, damit der Controller umschaufelt.
    • Sc0rp schrieb:

      Nicht mal da, weil Windows mehr als 8GB Daten von dem Bootlaufwerk liest ... man mag es nicht glauben. Ich hatte eine SSHD von Seagate im XMG als Bootlaufwerk im Einsatz ... und das Ergebnis war mehr als enttäuschend.
      Ich hatte mal vor einen Jahr ein Notebook mit einer 500GB SSHD einige Tage zur 'Ansicht' und das war auch DEUTLICH spürbar schneller mit der SSHD es kam natürlich nicht ganz an einer SSD ran aber ich war extrem positive überrascht wie schnell es war.
      Speziell das Starten von den Standard Programmen wie z.B: Firefox ging sehr schnell.
    • Re,

      mein XMG war eine vollinstallierte Workstation (Imaging, VBox, Webentwicklung, ...) - und da reichten die 8GB nicht mehr aus, weil jede Menge Anwendungen zur Laufzeit die Cache-Strategie des Plattencontrollers sichtbar aus dem Tritt gebracht haben ... ich rede nicht von jungfräulichen Windows-Installationen (wer betreibt sowas?).

      Zudem sind SSHD's definitiv nicht für den RAID-Betrieb geeignet, selbst wenn der Controller statt "Dateien" Datenblöcke zwischenspeichern würde, bringt der SSD-Cache keinerlei Vorteile mehr, weil ein RAID-Verbund typischerweise kein "wiederkehrendes Belastungsszenario" hat ...

      Sc0rp