Server Allgemein

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    Hallo leute, kann mir jemand sagen, ob es die Möglichkeit gibt, ein OMV und ein Windows 10 Pro System gleichzeitig von ein und derselben HDD zu booten sodas beide System zeitgleich zur Verfügung stehen und wenn ja wie???

    die 2. Frage ist wie kann ich einen Server mit Win 10 Pro als normalen Fileserver aufsetzen bzw. geht dies überhaupt

    3. ist es Möglich mit einem normalem Win 10 Pro einen Server so als Workstation aufzusetzen das man sich mit jedem weiteren PC darauf anmeldet z.b. per VPN sodass man anjedem PC dieselbe Arbeitsoberfläche hat und nicht auf jedem Rechner einzeln alle Programme installieren muss? oder ist dies nur mit Win Server Versionen möglich?
  • Re,

    Dennis1989 schrieb:

    Hallo leute, kann mir jemand sagen, ob es die Möglichkeit gibt, ein OMV und ein Windows 10 Pro System gleichzeitig von ein und derselben HDD zu booten sodas beide System zeitgleich zur Verfügung stehen und wenn ja wie???
    von ein und der selben HDD booten: ja
    gleichzeitig: nein (theoretisch sicher möglich, praktisch kenne nix, was das macht ... allerdings könnte man das eine BS in dem Anderen virtualisieren)
    gleichzeitig zu Verfügung stehen: ja, mittels Virtualisierung (hier Bare-Metal-Hypervisor)

    Problem von zwei gleichzeitigen BS ist immer die Ressourcenverteilung - die regelt z.B. ein Bare-Metal-Hypervisor oder eben eine Host-Virtualisierung.

    Dennis1989 schrieb:

    die 2. Frage ist wie kann ich einen Server mit Win 10 Pro als normalen Fileserver aufsetzen bzw. geht dies überhaupt
    Kommt eben drauf an, was dein Fileserver alles machen soll ... es gibt ja nicht nur eine Möglichkeit Dateien zu servieren :)
    Wenn dir "normale" Windows-Freigaben reichen: dann ja.

    Dennis1989 schrieb:

    3. ist es Möglich mit einem normalem Win 10 Pro einen Server so als Workstation aufzusetzen das man sich mit jedem weiteren PC darauf anmeldet z.b. per VPN sodass man anjedem PC dieselbe Arbeitsoberfläche hat und nicht auf jedem Rechner einzeln alle Programme installieren muss? oder ist dies nur mit Win Server Versionen möglich?
    Sicher geht das auch mit der "Desktop"-Version ... aber wie, das kann ich dir nicht sagen, dafür gibt es (andere) Profis.

    Sc0rp
  • Re,

    JaD schrieb:

    2.)
    Ja, wobei wenn es ein Fileserver sein soll, Windows Server sinnvoller wäre
    Kommt ganz entschieden auf das Umfeld an ... in einer reinen Windows-Umgebung (im einfachen privaten Bereich wohlgemerkt) hast du Recht, da würde ein Win 10 Pro ausreichen.
    Geht es hingegen in Rtg. SOHO und Gewerbe würde ich dringend ein Windows-Server-BS anraten.
    Ist die Umgebung dagegen inhomogen und/oder werden versch. Fileservices benötigt, kommt nur noch ein Unix/Linux in Frage ...

    Dennis1989 schrieb:

    zu 2. als Fileserver wie jedes herhömliche, einfache NAS würde mir reichen halt nur mit Raid modi´s
    Was bezeichnest du genau als "jedes herhömliche, einfache NAS" ? Und was bedeutet "halt nur mit Raid modi´s" genau?

    Sc0rp
  • Re,

    RAID Level 1 und 5 sollten auch mit Windows 10 (in Software!) machbar sein, inwieweit deine Nicht-MS-Geräte allerdings auf deinen Windows-Host zugreifen können, ist recht komplex. Es gibt ja nicht nur ein Protokoll - und nicht alle Geräte können alle Protokolle ... diese (benötigte) Mischung fein abzustimmen empfinde ich mit einem Linux-Server-System wesentlich einfacher als mit einem Windows , wenn man rein den Dateiservice betrachtet.

    Man kann natürlich auch eine Private-Cloud-Lösung einsetzen, da gibt es dann für jeden Client das passende Stückchen Software dazu ... auch ein durchaus praktikabler Weg. Hier hätte ich allerdings Bauchschmerzen mit dem Thema Sicherheit und bei Windows 10 besonders die "Geschwätzigkeit" ...

    Sc0rp
  • Moschen,

    Dennis1989 schrieb:

    ok also ein linux server System ???
    Jop, soll ganz gut sein ... hab ich zumindest gehört und gelesen :D

    Dennis1989 schrieb:

    und zu der Server/Client Lösung mit Anmeldung per VPN kannst du mir da einen Tipp geben ???
    VPN darf man nicht mit Applikationen in einen Topf werfen - VPN erstellt lediglich einen geschützten Tunnel zwischen zwei Punkten (im Heimbereich ist es es zu 99% Punkt-zu-Punkt).
    Damit ergeben sich zwei Lösungen: VPN-Startpunkt ist immer das Clientgerät (PC, Laptop, Smartfone, Tablet, ...) und der Zielpunkt kann dann entweder der Router sein (IAD, Homegateway, ... Fritz!Box) - dann hat man Zugriff auf sein gesamtes LAN, oder der Server selber, dann hat man nur Zugriff auf die Applikationen des Servers (und muss dafür erstmal den VPN-Verkehr durch den Router leiten).
    Webservices können unabhängig von VPN noch (zusätzlich oder überhaupt) mittels TLS abgesichert werden, das nötige Zertifikat erhält man über "Let's Encrypt".

    Sc0rp
  • Verstehe ich es richtig das du das lokale Client OS übers Lan gebootet werden soll?
    Das letze mal das ich sowas gemacht habe war vor 20 Jahren in Netware netzen wo man darüber Dos gebootet hat un dann die DOS Warenwirtschaft gestartet hat.

    Selbst Wiki ist extrem dünn zu dem Thema;
    en.wikipedia.org/wiki/Network_booting

    Hauptproblem wird meiner meinung nach das Thema geschwindigkeit und vermutlich wird das deswegen auch heutzutage nciht mehr eingesetzt bzw. nur modifiziert.
    Heutzutage nimmt man für sowas halt Termalserver Lösungen , da wird dann aber das OS nicht auf den Lokalen Client ausgeführt sondern auf den Server selber und es werden halt nur übers Netzwerk Blidschirm/Maus/Keyboard übertragen.
    Für normale Anwendungen ist das OK, aber für Spiele/Video/Streaming nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen.
  • Re,

    Dennis1989 schrieb:

    zumal bei VPN meines wissens immer nur ein User zugreifen kann.
    Woher hast du denn das? Und es kommt ja entschieden darauf an, wie du deine "VPN Domäne" konfigurierst ...

    Dennis1989 schrieb:

    ich will zbsoetws wie boot per lan sodass der rechner die pakete / das profil bei booten vom server holt
    Das hat aber weder etwas mit VPN noch mit einer gesicherten Anmeldung (am OMV bzw. der private Cloud) zu tun - nicht das hier etwas vermischt wird.

    falo999 schrieb:

    Das letze mal das ich sowas gemacht habe war vor 20 Jahren in Netware netzen wo man darüber Dos gebootet hat un dann die DOS Warenwirtschaft gestartet hat.
    Na dann wird es aber höchste Zeit für dich, mal einen TFTP-Server aufzusetzen und Diskless Booting einzuführen - damit kann man via PXE nämlich schön i'welche ISOs vom Server via LAN booten (z.B. Rescue-CDs, Virescanner, ...) :D - dein persönlicher Suchstring lautet daher "PXE boot" oder "Diskless boot" ;)
    (im Übrigen kann man das auch mit OMV machen, da gibt es schon einige Plugins dafür)

    Sc0rp
  • mit zu 2. mit omv hat das nix zu tun das stimmt.

    Hallo falo ich suche kein diskless boot!!!

    hier ein szenario auf unserer Fa. dort ist es so am Hauptstandort steht ein Server und eine Gegenstelle, zb. Hauptstandort Berlin ich sitzte jetzt in München habe hier einen Rechner mit windows 7 und Greife auf die gegenstellte in Berlin (windows 7 Rechner) per VPN zu und komme somit auf den Server. wenn ich mich gleichzeitig mit einem 2. Rechner auf derselben gegenstelle per VPN einwählte fliegt der 1. Rechner aus der VPN Sitzung. dies ist für mich Privat also unpraktikabel.

    ein anderer Kollege hat allerdings ein System bei dem sich seine Mitarbeiter immer auch dem Server anmelden müssen egal ob diese im Büro oder unterwegs sind dort wird dann das Profil direkt geladen ich weiß aber leider nicht wie das system heisst bzw. wie man das nachbauen kann
  • Mman kann sich mit einer Identität auf ein VPN nur einmal einwählen. Machst du das ein zweites Mal, wird die erste Verbindung auf verloren gesetzt. Hast du verschiedene Identitäten, dann klappt das schon mit mehrmals, z.B. die Identität von dir und deiner Frau. Natürlich kannst du dir auch mehrerere Idenditäten geben.
    Ich selbst habe in der Arbeit OpenVPN am Laufen, gibt es auch für OMV. Für jeden Benutzer (Identität) muss ich ein Zertifikat erstellen, welche zur Identifikation beim VPN Server dient. Dieses ist eindeutig und kann gleichzeitig nur einmal verwendet werden. Ich kann aber beliebig viele Zertifikate generieren. Also für jede mögliche Einwahl eine eigene Identität/Zerfikat.

    Walter
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • von falo999: Hauptproblem wird meiner meinung nach das Thema geschwindigkeit und
    vermutlich wird das deswegen auch heutzutage nciht mehr eingesetzt bzw.
    nur modifiziert.
    Heutzutage nimmt man für sowas halt Termalserver Lösungen , da wird dann
    aber das OS nicht auf den Lokalen Client ausgeführt sondern auf den
    Server selber und es werden halt nur übers Netzwerk
    Blidschirm/Maus/Keyboard übertragen.
    Für normale Anwendungen ist das OK, aber für Spiele/Video/Streaming nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen.

    wovon hängt hierbei die geschwindigkeit ab? und wenn ich durch den Terminalserver nicht auf jedem rechner ein os installieren muss wäre das warscheinlich meine lösung.
  • falo999 schrieb:

    Hauptproblem wird meiner meinung nach das Thema geschwindigkeit und vermutlich wird das deswegen auch heutzutage nciht mehr eingesetzt bzw. nur modifiziert.
    Heutzutage nimmt man für sowas halt Termalserver Lösungen , da wird dann aber das OS nicht auf den Lokalen Client ausgeführt sondern auf den Server selber und es werden halt nur übers Netzwerk Blidschirm/Maus/Keyboard übertragen.
    Für normale Anwendungen ist das OK, aber für Spiele/Video/Streaming nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen.
    zu wtuppa: ich will nicht an die daten auf OMV ran sondern ein komplettes OS vom Server laden bzw. ein Profil
  • Dennis1989 schrieb:

    hier ein szenario auf unserer Fa. dort ist es so am Hauptstandort steht ein Server und eine Gegenstelle, zb. Hauptstandort Berlin ich sitzte jetzt in München habe hier einen Rechner mit windows 7 und Greife auf die gegenstellte in Berlin (windows 7 Rechner) per VPN zu und komme somit auf den Server. wenn ich mich gleichzeitig mit einem 2. Rechner auf derselben gegenstelle per VPN einwählte fliegt der 1. Rechner aus der VPN Sitzung. dies ist für mich Privat also unpraktikabel.
    deshalb meine Erklärung mit dem VPN.
    irgendwie werden hier in dem Thread mehrere Sachen komplett vermischt (VPN vs. OS boot vom Server)

    VPN => Zugriff auf ein lokales System von extern mit Identifikation
    OS vom Server laden => das geht nur in einem lokalen System
    Profil laden => geht lokal bzw. über VPN, wenn dieses schon verbunden ist.

    ich glaube wir brauchen hier noch mal eine Klarstellung, was du wirklich brauchst, denn ein OS über das Internet booten geht sicher nicht...
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Re,

    Dennis1989 schrieb:

    ein anderer Kollege hat allerdings ein System bei dem sich seine Mitarbeiter immer auch dem Server anmelden müssen egal ob diese im Büro oder unterwegs sind dort wird dann das Profil direkt geladen ich weiß aber leider nicht wie das system heisst bzw. wie man das nachbauen kann
    Dieses System heisst Domänencontroller unter M$ ... und man kann es auch unter Linux nachbauen, braucht dafür aber Samba4. Dann werden die Profile und die "Eigenen Dateien" Serverzentral gespeichert. Die Verbindung zum Domänencontroller via VPN herzustellen ist dann die hohe Kunst ...

    Sc0rp