Server Allgemein

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  • Re,

    und du möchtest "privat" eine Domänencontroller-Lösung über VPN in Betrieb nehmen?
    Du weisst aber schon, das so etwas derzeit nur und ausschließlich in Windows-Arbeitsumgebungen von Firmen zum Einsatz kommt?
    Selbst ich, der derzeit eine Samba4-Domänencontroller z.H. aufbaut, sehe keinen Nutzen darin, warum ich VPN zur Anmeldung brauchen könnte - auch wenn ich mind. einen meiner drei Laptops ständig dabei habe. Ich halte da das private Cloud-Konzept für deutlich besser ...

    Sc0rp
  • Re,

    Dennis1989 schrieb:

    privates Cloud-Konzept heisst ? du holst nur die dateien vom Server / der Cloud ???
    Von einer privaten Cloud (Seafile jetzt Syncthing, OwnCloud, NextCloud installiert auf dein NAS - d.h. der Server steht bei dir z.H. und du bist der Chef) ... im Unterschied zu den anderen Cloudlösungen (Dropbox, GoogleDrive, ...) wo die Server sonst wo stehen und jmd. anderes der Chef ist.

    Dennis1989 schrieb:

    und naja mir geht es halt darum das ich nicht auf jedem zusätzlichem Rechner den ich anschaffe Windows sowie alle Programme die ich benötige einzeln installieren will
    Das musst du du aber, DC's verwalten nur die Profile und ggf. zusätzlich bestimmte Ordner (ala "Eigene Dateien"), die Programme und das BS liegen dabei lokal.
    Ein Betriebssystem kann man nicht "splitten", da braucht jeder Rechner seine eigene Instanz.
    Anwendungen lassen sich aber heutzutage "containern" - da lädt man sich eben einen Anwendungscontainer vom Server (keine Installation). Das macht man z.B. mit Docker ... allerdings kenne ich da nicht den Fortschritt unter Windows - und was in diesem Umfgeld noch viel wichtiger ist: das Lizenproblem musst du da doppelt im Auge behalten.

    Sc0rp
  • Was du willst ist eine klassische Terminalserver Lösung.
    Am bekanntesten ist da halt der Microsoft Terminal Server oder auch RDS aber auch unter VM-Ware haben einige Kunden von uns solche eine Lösung im Einsatz wo die externen Mitarbeiter dann einen kompletten Desktob mit den darin installierten Anwendungen bereitgestellt bekommen.

    Das sind aber halt 'Profi' Lösungen mit dementsprecheen Lizensen.
    So brauchst du für die Microsoft Variante :
    Lizens für das Server betriebssystem z.B: Windows Server 2012/2016
    Für den Client zugriff auf Server eine MS CAL (Client Access Licens) ca. 30€ (pro User/Gerät)
    Für den RDP zugriff brauchst du MS RDS CAL (Microsoft Remote Desktop Services) für ca. 130€ (Pro User/Gerät)

    Also alles nicht ganz so billig.

    Wenn 2 RDP Sitzungen ausreichen sind die auch ohne die obrigen CAL Lizensen in den Server OS Lizensen enthalten.
  • halo falo 999 deine lösung klingt gut, soetwas suche ich ist die einrichtung eines Solchen system auch für einen Leien / jemanden ohne wissen in diesem Bereich umsetzbar und wo liegen die preis für MS server 2012 / 2016 ca. denn die brauch ich ja auch bereits bei 2 geräten oder ? und den rest erst ab 3 Geräten oder ?
  • Zum Ausprobieren reicht erst´mal auch nur ein normales Windows 7/8/10
    (wobei ich nicht sicher bin ob das auch für die 'Home/Starter' Versionen gilt):



    EInfach unter 'System' in den Remoteeinstellungen 'Remoteverbindungen Zulassen' aktivieren.
    Dann kannst du mittels des 'RemoteDesktopClient' (mstsc.exe) unter angabe der PC-Namen oder der IP-Adresse drauf zugreifen und austesten ob das arbeiten per RDP für dich in Frage kommt.

    Der unterschiede zwischen dem RDP bei den normalen Windows Versionen und den Server Versionen ist das es bei den Client Windows Versionen immer nur 'einen' Desktop gibt sobald du eine RDP verbindung herrstellt
    sieht der User an den Windows 7/10 Rechner gearbeitet hatte nur noch 'Drücken die STRG+Alt+Entf um sich anzumelden also er kann nicht weiterarbeiten.

    Bei den Server Betriebssystemem können halt default 2 User gleichzeitig arbeiten also 2 User per RDP oder ein User direkt an den Server und einer per RDP.
    Und bei einen Terminalserver hat halt soviel wie Lizensen und Resourcen vorhanden sind.
    So ist es kein Problem 40-80 RDP Sitzungen auf nur einen Server laufen zu lassen so rechnet man grob pro physischen Core 20 Verbindungen und 1GB Ram pro Sitzung.
    (liegt natürlich ganz daran was für Anwendungen genau benutz werden)
  • Nein , wie schon geschrieben beim Terminal Server must du halt einmal den Server installieren und auch die Programme wie Office , danach ist es nur noch eine Frage der Resourcen/Lizensen wieviele User darauf arbeiten.
    Aber du installierst kein weiteres Mal ein Windows .
    Für jeden User legt der Server ein Profil an wo z.B: die Desktop Icons und User spezifische Einstellungen gespeichert werden.
    So das wenn der User sich wieder anmeldet wieder 'seine' Umgebung wiederfindet.
  • Re,

    Dennis1989 schrieb:

    dieses system kenn ich schon, so muss ich ja trotzdem auf jedem client windows installieren genau das wollte ich eben vermeiden
    Kommt auf deine Systeme an, es gibt Spezialanbieter die geeignete Minimal- (aka Diskless-) Systeme bereits herstellen. Brauchen tust du aber dann kein Windows-Basis-BS, sondern lediglich einen RDP-Client - das sind heutzutage meistens Minimal (Embedded-) Linux-Systeme welche dann als X-Windows-System gleich einen RDP-Client starten. Theoretisch (mir aber nicht bekannt) könnte es natürlich auch ein BS geben, das nur eine RDP-Client-Software ist.
    Dieses BS könnte natürlich auch via PXE direkt vom Server geladen werden ...

    Sc0rp