Plex Media Server

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  • Plex Media Server

    Hallo zusammen,

    ich habe momentan eine kleinen PLEX Server am laufen und wollte diesen aufrüsten bzw. einen neuen bauen.

    Gestartet wird der Server momentan immer per Hand wenn dieser benötigt wird. Das möchte ich mit dem neuen System ändern, schön wäre ein System mit WOL Funktion damit Standby genutzt werden kann. (Kein händisches An/Aus schalten mehr)

    Neue Hardware die ich bereits gekauft haben:
    - Fractal Design Define R5
    - BeQuiet Pure Power 10 400W

    Hardware aus dem alten System:
    - i5-4460S
    - 2x 8GB DDR3 SODIMM 1600mhz
    - Samsung 850 EVO SSD 250GB

    Festplatten:
    - 4 x 1TB (Momentan kein Raid - Soll aber bald mit neuen Platten und Raid 1 genutzt werden)

    Ich würde nur ungern auf alte Hardware (Sockel 1150) zurückgreifen aber da ich für weitere Hardware nicht mehr als 150€ ausgeben wollte, werde ich das wohl tun müssen. Als Betriebssystem würde ich gerne weiterhin Windows 10 nutzen (Ist für mich am einfachsten & es kann beliebige Software von mir Installiert werden).

    Was sagt ihr? Mainboard für die alte Hardware kaufen und wenn ja welches? Oder habt ich komplett andere Vorschläge?
  • Hallo,

    und fangen wir mal vorne an:

    Xai schrieb:

    Gestartet wird der Server momentan immer per Hand wenn dieser benötigt wird. Das möchte ich mit dem neuen System ändern, schön wäre ein System mit WOL Funktion damit Standby genutzt werden kann. (Kein händisches An/Aus schalten mehr)
    Standby und WoL sind zwei unterschiedliche Zustände, nicht das Gleiche. Wenn sich der Rechner im Soft-Off befindet -> WoL. Standby ist dagegen mehrdeutig, i.d.R. wird darunter ein größtenteils ruhendes System verstanden, die Abstufungen und Möglichkeiten sind aber vielzählig.
    Bei modernen Rechnern bedeutet es im Allgemeinen, das sie a) ihre Festplatten (bzw. Hauptverbraucher) angehalten haben (auch hier gibt es schon mehrere Möglichkeiten bzw. unterschiedliche Zustände) und b) sich die CPU in einem Schlafzustand unterhalb von C3 befindet (derzeit möglich: C6E).

    Xai schrieb:

    Neue Hardware die ich bereits gekauft haben:
    Perfekt.

    Xai schrieb:

    Ich würde nur ungern auf alte Hardware (Sockel 1150) zurückgreifen aber da ich für weitere Hardware nicht mehr als 150€ ausgeben wollte, werde ich das wohl tun müssen.
    Warum? Was hast du gegen Sockel 1150 Hardware? Und welches Mainboard nutzt du überhaupt?

    Wenn du uns noch deine restliche Hardware verrätst, können wir ein Gesamtbild entwickeln und bewerten:
    - Systemlaufwerk?
    - CPU-Cooler?
    - Mainboard

    Der Core i5-4460S hat knappe 6.500 Passmark-Punkte - reicht also grob gesagt für drei gleichzeitige Full-HD-Transkodings. RAM passt von der Größe her, das Speichersubsystem ist bei GBit-LAN ehr nachrangig ... daher die Frage: was möchtest du erreichen / was soll dein System können?

    Sc0rp
  • Danke für das schnelle Feedback!

    Ich wollte mit WOL und/oder Standby eigentlich nur sagen das ich gerne ein System hätte das bei Zugriff erst anfängt zu arbeiten und mehr Strom verbraucht. (Das System wird nur selten gegen vormittag verwendet werden & darf dann gerne etwas Strom sparen - Es soll aber so sein das wenn ich z.B. mit dem Handy meine PLEX App starte der Server reagiert und anfängt zu arbeiten und mir meine Daten anzeigt ohne das ich vorher etwas machen muss)

    Was ist denn der "bessere" Variante für meinen Wunsch, und lässt sich am besten mit Windows 10 und Plex umsetzen?

    Gegen Sockel 1150 Hardware haben ich eigentlich gar nichts, wenn ich mich aber richtig erkundigt habe setzt Intel momentan auf den Sockel 1151. Dachte nur das ein 1151 Sockel System einfach etwas zukunftssicherer aber natürlich auch teurer ist.

    Meine alte Hardware war:
    - SHUTTLE Barebone XPC slim XH81V
    - i5-4460S
    - 2x 8GB DDR3 SODIMM 1600mhz
    - 2,5 Zoll 1TB Festplatte

    (Die oben genannte SSD habe ich aus einem anderen System)

    Dort ist ein eigenes Mainboard von Shuttle verbaut, dieses lässt sich soweit ich erkennen konnte nicht mit Strom über ein internes Netzteil versorgen. Sonst würde ich dieses weiter verwenden nur mit dem neuen Gehäuse & Netzteil. Natürlich wären da die beschränkten SATA Ports auch ein Problem, deswegen ein neues und erweiterbares Setup.

    Drei gleichzeitige Full-HD-Transkodings sollten eigentlich reichen, da die meisten meiner Geräte sowieso alle gängigen Formate unterstützen. (Wenn ich das richtig verstanden habe geht es ja nur um das Transkoding, ich kann trotzdem mit z.b. 8 Geräten gleichzeitig Videos abrufen - natürlich ohne Transkoding, oder?)

    Mein System soll eigentlich so aussehen: stromsparend, leise, paralleles transkodieren von 2-3 Inhalten und soll mit möglichst vielen Festplatten laufen (vorerst 4) später dann mehr (Später soll das System dann auch mit Raid 1 laufen).

    Danke für die Hilfe!
  • Re,

    Xai schrieb:

    Es soll aber so sein das wenn ich z.B. mit dem Handy meine PLEX App starte der Server reagiert und anfängt zu arbeiten und mir meine Daten anzeigt ohne das ich vorher etwas machen muss
    Soweit mir bekannt, wird dieses Szenario nur mit einer Standby-Lösung funktionieren, nicht aber über WoL - dein Smartfone hängt ja sicher nicht mit einer Strippe am LAN. Und Wake-on-WLAN gibt es (noch) nicht. D.h. du bräuchtest für das WoL-Konstrukt einen "Vermittler", der dir das MagicPaket ins LAN sendet. Das kann ein extra RasPi sein, oder auch eine Fritz!Box ... beides ist aber mit Zusatzaufwand verbunden und schwer automatisierbar.

    Xai schrieb:

    Was ist denn der "bessere" Variante für meinen Wunsch, und lässt sich am besten mit Windows 10 und Plex umsetzen?
    Ob es sich "am BEsten" mit Win10 umsetzen lässt, lasse ich mal außen vor - für mich wäre Win10 nix ;). Natürlich kannst du dein Vorhaben auch unter Window 10 realisieren, es gibt m.E.n. keine Einschränkungen bei der Wahl dieses Betriebssystems.

    Xai schrieb:

    SHUTTLE Barebone XPC slim XH81V
    Das Mainboard sieht aus wie ein Mini-ITX, aber das hat bei Shuttle nicht viel zu sagen ... und es hat "nur" 3 SATA-Anschlüsse ... wie möchtest du da vier Festplatten anschließen? Vermutlich wäre hier das beste Konzept, den mSATA-Slot für eine System-SSD zu verwenden und einen zusätzlichen SATA-Controller einzubauen ... oder du verlierst einen Port davon an die Evo.

    Xai schrieb:

    Dort ist ein eigenes Mainboard von Shuttle verbaut, dieses lässt sich soweit ich erkennen konnte nicht mit Strom über ein internes Netzteil versorgen.
    Brauchst du ja auch - theoretisch - nicht, musst halt schauen, ob du genügend Strom aus den "SATA 5V" und "SATA 12V" Anschlüssen kommt ... ansonsten wird es eine heillose Frickelei, denn dein externes Netzteil hat 19V.
    Das wäre für mich an dieser Lösung der Knackpunkt: denn du wirst nicht ohne Bastelei deine mind. vier Festplatten mit Strom versorgen können!

    Du wärest bestimmt auch so ein Kandidat für ein externes USB3-Gehäuse ... oder du musst dir ein anderes Mainboard kaufen.

    Sc0rp
  • Das Mainboard von Shuttle wollte ich in diesem Step sowieso ablösen, deswegen ja ein neues Setup. Die Frage war eher ob ich auf den neueren Sockel 1151 oder weiterhin auf 1150 setzen soll.

    Sockel 1151Sockel 1150
    Intel Pentium G4560: 65€i5-4460S
    Gigabyte GA-B250M-DS3H: 78€Mainboard?
    Crucial 8GB DDR4-2400: 60€2x 8GB DDR3 SODIMM 1600mhz
    Gesamt: 203€Mainboard bis 150€


    Habe jetzt einfach mal die Komponenten aus dem "Advanced 3.0" aufgeschrieben. Damit wäre ich über meinem Budget und das System wäre schwächer als das Sockel 1150 System dafür aber zukunftssicherer.

    Ich glaube aber ich sollte mich für ein neues Mainboard mit Sockel 1150 entscheiden, oder? Irgendwelche Ideen welches ich da nehmen könnte?
  • Re,

    Xai schrieb:

    Ich glaube aber ich sollte mich für ein neues Mainboard mit Sockel 1150 entscheiden, oder? Irgendwelche Ideen welches ich da nehmen könnte?
    Ja! Auf jeden Fall ...
    ASRock baut gute Boards, allerdings musst du dir schon selber Eines aussuchen (in dieser Liste sind deine SODIMMs als Kriterium eingefügt, daher ist die Liste recht kurz).

    - Geht man allerdings noch einen Schritt weiter und wählt 4x SATA aus ... kosten die Boards gleich mal 150€ ...
    - Da wäre eine Lösung mit einem 70€ Board und einem Syba-8fach-Controller preislich deutlich besser (insgesamt 10 SATA-Ports) - hier hat man allerdings immernoch das Problem der Stromversorgung (alle diese preiswerten Boards mit SODIMM haben anscheinend DC-Stecker)
    - bliebe bei dem RAM und dem Sockel nur das SuperMicro X10SLV retailSuperMicro X10SLV retail übrig ... für 160€ (ATX-Strom, SODIMM, Sockel 1150 - kommt eben der Controller noch oben drauf)

    Oder eben den Speicher (welcher ja auch schon recht speziell ist) auch tauschen, dann ist man mit dem ASRock B85M Pro3 (6x SATA!) für 53€ dabei und legt nochmal 31€ für den Syba-4Port und 90€ (grob) für den RAM drauf.

    Das wären so die Optionen, die du hast ... auf die Schnelle.

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:



    Xai schrieb:

    Es soll aber so sein das wenn ich z.B. mit dem Handy meine PLEX App starte der Server reagiert und anfängt zu arbeiten und mir meine Daten anzeigt ohne das ich vorher etwas machen muss
    Soweit mir bekannt, wird dieses Szenario nur mit einer Standby-Lösung funktionieren, nicht aber über WoL - dein Smartfone hängt ja sicher nicht mit einer Strippe am LAN. Und Wake-on-WLAN gibt es (noch) nicht. D.h. du bräuchtest für das WoL-Konstrukt einen "Vermittler", der dir das MagicPaket ins LAN sendet. Das kann ein extra RasPi sein, oder auch eine Fritz!Box ... beides ist aber mit Zusatzaufwand verbunden und schwer automatisierbar.
    Also bei mir hängt er Server am LAN und ich kann mittels APP unter Android meinen Server vom Handy aufwecken. Ein Fingerdruck und wenige Sekunden nachher kann ich auf alles zugreifen. Das Magic WOL Paket wird von meinenm WLAN Router einfach weiter zum NAS geschickt und dieses startet. Fertig aus.
    Walter
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Sc0rp schrieb:

    Oder eben den Speicher (welcher ja auch schon recht speziell ist) auch tauschen, dann ist man mit dem ASRock B85M Pro3 (6x SATA!) für 53€ dabei und legt nochmal 31€ für den Syba-4Port und 90€ (grob) für den RAM drauf.
    Das ist die beste Idee denke ich, würde dann vorerst nur das Board + RAM kaufen und sobald ich mir weitere/neue Platten kaufen dann eins der Geräte von Syba. Ist das Board sonst wirklich gut? Habe nur wenig/kaum Erfahrung was Mainboards angeht. Würde für ein Mainboard bis zu 100€ ausgeben und würde dann vorerst nur einen RAM Riegel mit 8 GB kaufen (ca. 50€) und später dann mit dem Syba Controller zusammen erweitern. Gute Idee?


    wtuppa schrieb:

    Also bei mir hängt er Server am LAN und ich kann mittels APP unter Android meinen Server vom Handy aufwecken. Ein Fingerdruck und wenige Sekunden nachher kann ich auf alles zugreifen. Das Magic WOL Paket wird von meinenm WLAN Router einfach weiter zum NAS geschickt und dieses startet. Fertig aus.
    Genau das möchte ich eigentlich umgehen, wenn es geht bzw. möglich ist hätte ich gerne das das System wieder läuft sobald ich einfach nur PLEX starte und PLEX meinen Server sucht. Also ohne das ich vorher etwas machen muss, geht das?
  • Re,

    wtuppa schrieb:

    Also bei mir hängt er Server am LAN und ich kann mittels APP unter Android meinen Server vom Handy aufwecken.
    D.h., die App steuert deinen Router, versendet aber selbt kein MagicPaket. Das hängt also stark vom Routerhersteller ab ... oder vom eigenen Vermögen - und das ist genau das, was ich mit "schwer automatisierbar" meinte ...

    Sc0rp
  • Re,

    Xai schrieb:

    Habe nur wenig/kaum Erfahrung was Mainboards angeht. Würde für ein Mainboard bis zu 100€ ausgeben und würde dann vorerst nur einen RAM Riegel mit 8 GB kaufen (ca. 50€) und später dann mit dem Syba Controller zusammen erweitern. Gute Idee?
    Ja, die ASRock Boards sind solide gemacht und halten. Mein Test-NAS (siehe Signatur) basiert ja auch auf einem B85 von ASRock ... vom Plan her passt das soweit. Wenn du natürlich bis zu 100€ für das Board ausgeben kannst/möchtest, solltest du mal schauen, ob du nicht für den Aufpreis noch ein paar Features bekommst, die du gebrauchen kannst ... z.B. USB v3.1 (C-Buchse), für den Preis gibt es auch die als sehr sparsam geltenden Fujitsu-Boards ...

    Sc0rp
  • Xai schrieb:

    Genau das möchte ich eigentlich umgehen, wenn es geht bzw. möglich ist hätte ich gerne das das System wieder läuft sobald ich einfach nur PLEX starte und PLEX meinen Server sucht. Also ohne das ich vorher etwas machen muss, geht das?
    Nein das geht nicht , entweder der Server in den Tiefen Stromspar Modi geht wo er praktisch aus ist (verbrauch dann unter 1 Watt) kann er nur über ein WOL Magic Paket rausgeholt werden.
    Jetzt kann man einige Player beibringen das sie das WOL Paket verschicken das geht aber nicht bei jeden Player (speziell Fernsehr können das nur sehr selten) und man muß es halt immer konfigurieren.

    Allternative man baut sich einen möglichst sparsammen Server der dann halt im Idle nur gut 10 Watt braucht (das sind dann ca. 20€ Stromkosten im Jahr),
    Da du aber auf etwas ältere Hardware und viele 'kleine' HDD hast wirst du wohl vermutlich bei minimal dem doppelten liegen.
    So braucht bei mir jede zusätzliche WD Green 1 Watt an stromverbrauch auch wenn sie im Spinndown ist also die Platte nicht dreht.
  • Sc0rp schrieb:

    Re,

    wtuppa schrieb:

    Also bei mir hängt er Server am LAN und ich kann mittels APP unter Android meinen Server vom Handy aufwecken.
    D.h., die App steuert deinen Router, versendet aber selbt kein MagicPaket. Das hängt also stark vom Routerhersteller ab ... oder vom eigenen Vermögen - und das ist genau das, was ich mit "schwer automatisierbar" meinte ...
    Sc0rp
    Falsch verstanden,
    meine Android APP verschickt wirklich ein ganz normales WOL MagicPaket aus (MAC/IP muss angegeben worden sein, am einfachsten wenn das System gerade aktiv ist, dann kann man es über die APP konfigurieren). Nachdme die APP sowohl die MAC als auch die IP kennt, kann sie (wenn man will), sogar den Status anzeigen. Man muss allerdings im selben IP Netz sein.
    Das WOL Paket geht dann über WLAN und wird wie jedes Paket ganz normal vom Router an das NAS weitergeleitet. Also auf meinem Router musste ich dafür gar nichts machen (und wüßte auch nicht, was). Also im Endeffekt "trivial".
    Walter
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Re,

    wtuppa schrieb:

    Das WOL Paket geht dann über WLAN und wird wie jedes Paket ganz normal vom Router an das NAS weitergeleitet. Also auf meinem Router musste ich dafür gar nichts machen (und wüßte auch nicht, was). Also im Endeffekt "trivial".
    Naja, das funktioniert ganz sicher nicht mit jedem Router out-of-the-Box, da MagicPakets ja auf Layer2 (MAC-Ebene) als Broadcasts versendet werden, muss dein Router das schon mal überhaupt zulassen (Broadcast-Frames sind im WLAN-Umfeld unüblich und nicht gerne gesehen). Und dann hast du ja noch das Problem das in geswitchten Netzwerken Broadcasts auch nur nach ganz bestimmten Regeln weitergeleitet werden ... d.h. wenn dein Router korrekt arbeiten würde, dürfte er das MagicPaket zw. WLAN und den LAN-Ports nur nach einer (konfigurierbaren) Regel weiterleiten :P - wie oben schon geschrieben, gibt es kein Wake-on-WLAN ...

    Ich werde die App mal auf meine Fritz!Boxen loslassen, mal sehen was dabei heraus kommt ...

    Sc0rp
  • das mit dem Broadcast auf MAC-Ebene stimmt so nicht. Du kannst ein WOL Packet auch mit der MAC des NAS (siehe 2.Zeile Magic Packet: Das Datenpaket ist entweder direkt an die Netzwerkkarte adressiert oder wird als Broadcast verschickt.) versenden und genau das wird auch gemacht. Damit ist das dann ein "normales" Packet. Damit sollte das mit jedem Router funktionieren u nd auch vom WLAN zum LAN.

    Wichtig bei der APP ist, dass dein NAS mal läuft und die APP damit dann auch die MAC der Netzwerkkarte kriegt. Und damit wird kein Broadcast benötigt.
    Walter
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Re,

    wtuppa schrieb:

    Damit ist das dann ein "normales" Packet.
    Nope, damit ist es nicht mal ein normaler Frame ;) ... aber egal.

    wtuppa schrieb:

    das mit dem Broadcast auf MAC-Ebene stimmt so nicht.
    Technisch gesehen hast du beide Möglichkeiten (man könnte sogar noch Multicast-Adressen nehmen), aber in einem korrekt geswitchten Netzwerk würden, wenn überhaupt, nur die Broadcasts den Sprung vom WLAN zum (wired) LAN überleben, es ei denn der Router klopft Beides in ein Broadcast-Domäne - was aus Netzsicht grundsätzlich falsch ist - aber sicher der Einfachheit ("Komfort") gemacht wird. Mein Cisco Switch ist da recht gnadenlos ...

    wtuppa schrieb:

    Damit sollte das mit jedem Router funktionieren u nd auch vom WLAN zum LAN.
    Das funktioniert genau nur dann, wenn der Router für WiFi und LAN die gleiche ARP-Table benutzt - wie oben schon beschrieben, sind wir hier nicht auf IP-Ebene, die MAC-Adresse muss sich dabei noch im ARP-Cache befinden, oder i'wo konfiguriert worden sein (z.B. im DNS/DHCP-Umfeld), damit der Router weiß auf welchen Anschluss (LAN-Port) er den Frame ausgeben muss. Die meisten Geräte sind aber hier sicher so einfach gehalten, das sie nicht mehrere ARP-Tables und -Caches verwalten ... daher könnte man bei den meisten Geräten Glück haben. Ansonsten muss man für sowas eine sog. "Helper" Konfig basteln ...

    Sc0rp
  • Was das Erkennen von Filmen betrifft habe ich mit Emby keine Probleme.

    Die Aussage mit den Ressourcen kann ich auch nicht bestätigen. Emby läuft bei mir im Docker Container und belastet mein System quasi gar nicht. In Punkten wie Transcoding, Scraping und Einbindung in Kodi ist Emby zudem eigentlich immer Plex eine Nase Voraus. Ich möchte aber auch Niemandem meine Meinung aufzwingen. Ich habe auf jeden Fall beide intensiv getestet und stoße bei Plex einfach zu schnell an meine Grenzen. Plex könnte auch ein Apple Produkt sein. Funktioniert auf Anhieb, lässt aber nicht viel zu, wenn Rees um individuelle Konfiguration geht. ;)