Owncloud unter OMV 3

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  • Owncloud unter OMV 3

    Hi,
    ich habe jetzt auch mal mein System auf OMV 3 gebracht und muss sagen es läuft sehr gut. Auch geht jetzt endlich das Autoshutdown Plugin so wie ich es brauche.

    Leider gibt es das Owncloud Plugin für OMV 3 nicht. Ich habe nun gesehen, dass man Owncloud auch im Docker laufen lassen kann.
    Ich habe damit etwas experimentiert aber bekomme das nicht hin bzw. habe 0 Plan wie das mit dem Docker geht.

    Ist jemand da der damit Erfahrung hat?

    Gruß Kayfun
  • Re,

    Erfahrung mit Docker oder gar dem Docker-Container "OwnCloud" habe ich nicht. Mit Virtualisierung im Allgemeinen aber schon ;)

    Theoretisch müsstest du lediglich das Docker-Plugin in OMV laden, und dort kannst du dann die entsprechenden Anwendungscontainer laden ... so einfach :P

    Sc0rp
  • Wenn das nur so einfach wäre. ;)

    Docker Plugin hab ich installiert und den Owncloud Container geladen. Wenn ich den nun ausführen will gibt es viele Einstellungsmöglichkeiten.
    Genau da weiß ich dann nicht mehr weiter. Bridge, Host oder None und so weiter - keine Ahnung ?(
    Bilder
    • Bridge.JPG

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    • Host.JPG

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    • None.JPG

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  • Re,

    Die Frage des Netzwerkes ist immer bei Virtualisierung die Gleiche - da gibt es ebenfalls die o.g. Wahlmöglichkeiten.
    Dokumentation: docs.docker.com/engine/userguide/networking/default_network/
    (Übersicht aller grundsätzlichen Möglichkeiten: thomas-krenn.com/de/wiki/Netzwerkkonfiguration_in_VirtualBox, möglicherweise werden nicht alle vom Docker unterstützt)

    None - also kein Netzwerk -> scheidet schon mal aus
    Host - vermutlich "Host Only" ... müsste man in der o.g. Dokumentation mal nachlesen ...
    Bridge = default, sollte auch bei dir der richtige Modus sein (benutzt die IP / Netzwerkkarte vom Host im gebrückten Modus mit, muss natürlich von Beidem unterstützt werden, biete die meisten Möglichkeiten)

    Sc0rp
  • bridge mode bedeutet, dass der Container quasy eine unabhängige eigene Ethernetkarte hat, mit einger MAC und eigener IP. Der Host und der Container sind am Netzwerk voneinander unabhängig. Das wird benötigt, wenn der Container z.B. Broadcast oder Multicast verarbeiten soll.

    Port forwarding wird nur dann benötigt, wenn der Container hinter dem Host versteckt betrieben wird (also quasi unsichtbar von aussen), das wäre dann wohl host mode. Vorteil hier ist, dass keine weitere IP benötigt wird und der Verkehr nach aussen komplett vom Host abgewickelt wird (mit seiner IP, auch wenn es vom Container kommt).
    SW: OMV 2.2.14 (Stone burner), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    HW: MSI-B150 ECO, Intel Pentium G4400, Kingston Value 16GB RAM, Samsung 850 EVO 128GB SSD, Seagate 4TB HDD, 4*Seagate Archive 8TB SnapRaid (mergerFS), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Also die Docker Container sind gar nicht mal schwer zu verstehen und mit so einer konfigurierbaren Oberfläche wie bei OMV oder DSM ein wahrer Traum.

    Ich habe alle meine Tools in Container laufen. Ein großer Vorteil ist, dass man bei den Docker Containern immer ein Config Dir konfigurieren muss. So habe ich alle meine Configs für alle Tools in einem Ordner mit entsprechendem Ordner für die jeweiligen Programme angelegt. Davon mache ich regelmässig Backups und kann jederzeit meine Config wieder hierstellen, falls mal was sein sollte. Sehr praktisch.

    Im Docker Hub kannst Du bei den meisten Containern nachlesen, welche Variablen und Verzeichnisse Du festlegen kannst / solltest / musst.

    In der Regel solltest Du den Host Modus benutzen, da dann z. B. Port 8096 auf Deinem System auch direkt Port 8096 Deines Containers anspricht.

    In dem ausgegrauten Fenster des Plugins in der Mitte kannst Du noch die ein oder andere Variable definieren. Oft z. B. unter welchen Usernamen Du den Docker Container benutzen möchtest, um Zugriffsprobleme einzugrenzen. Das wären z. B. PUID für User und PGID für Gruppe.

    Dann musst Du unten noch die Laufwerke zuweisen. Also /hone/ownlcoud wäre z. B. /config. Das hängt natürlich von der Configuration ab.

    Viele gute Container gibt es von linuxserver.io ;)