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Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test

Nachdem wir vor längerer Zeit mit den TaoTronics TT-BH05 unsere ersten Bluetooth In-Ear Kopfhörer getestet haben, war es mal wieder an der Zeit uns nach etwas Aktuellen umzusehen. Da passte es, dass ich für mich persönlich einen leichten In-Ear Kopfhörer mit Bluetooth gesucht habe, der für sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Fahrradfahren geeignet ist.

Nach längerer Recherche ist meine Wahl dann auf einen günstigen Kopfhörer vom Hersteller Anker gefallen. Die Anker SoundBuds Surge sind, unter anderem bei Amazon, sehr gut bewertet (4,5 Sterne zum Testzeitpunkt) und waren dazu mit knapp über 20,00 EUR auch noch sehr erschwinglich.

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test



Lieferumfang

Der Lieferumfang der Anker SoundBuds Surge besteht aus den Bluetooth Kopfhörern, 8 Ohrstücken in den Größen XS, S, M und L (Größe S ist vorinstalliert), 6 sogenannte “Wingtips” in den Größen S,M und L (Größe M ist vorinstalliert), einem Micro-USB Kabel, einer kleinen Aufbewahrungstasche und ein paar Dokumenten (Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, Kundenzufriedenheitskarte).

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test



Bluetooth-Verbindung

Um die Anker SoundBuds Surge mit einem Gerät via Bluetooth zu verbinden müssen die Kopfhörer als erstes in den Pairing-Modus versetzt werden. Dazu muss der Kopfhörer lediglich eingeschaltet werden (3 Sekunden die Play-Taste drücken), durch ein blaues blinken des LED auf der Vorderseite des Bedienelementes zeigen die Kopfhörer an das sie sich im Pairing-Modus befinden.

Nun muss man bei seinem Endgerät nur noch in die Bluetootheinstellungen gehen, sich all verfügbaren Bluetoothgeräte anzeigen lassen und eine Verbindung mit dem Gerät SOUNDBUDS SURGE herstellen. Damit sind die Kopfhörer dann mit dem Gerät gepairt und verbinden sich jedes mal automatisch wenn die Kopfhörer eingeschaltet werden.

Die Verbindung während der Nutzung wurde mit meinem iPhone X jederzeit aufrecht erhalten und auch beim Sport gab es keinerlei Verbindungsabbrüche.



Funktionen

Die Hauptfunktion der Anker SoundBuds Surge ist natürlich Sie als Kopfhörer zum Musik hören zu benutzen. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Anker SoundBuds Surge die Wasserschutzklasse IPX4 besitzen und dadurch beim Sport, auch durch starkes Schwitzen, nicht beschädigt werden können.

Darüber hinaus ist am Bedienelement aber auch noch ein Mikrofon verbaut, mit dem man das Gerät auch als Freisprecheinrichtung nutzen kann. Zusätzlich kann man über das Mikrofon auch einen Sprachassistenten wie z.B. Siri oder den google Assistent steuern.

Beides funktioniert einwandfrei, wobei ich die Freisprechfunktion nur einmal kurz getestet habe.



Das Bedienelement

Das Bedienelement und die vorhandenen Möglichkeiten das angebundene Gerät zu steuern sind für mich eine wichtige Sache, da ich beim Sport treiben nicht jedes mal mein iPhone herausholen möchte um ein Lied zu pausieren oder andere Befehle auszuführen. Die Anker SoundBuds Surge unterstützen dabei eigentlich alles an Grundfunktionen was man benötigt. Man kann die Lautstärke regeln, Lieder vor und zurück skippen und wie bereits erwähnt kann man sogar den Sprachassistenten über das Bedienelement aktivieren.

Für mich sind damit alle wichtigen Bedienfunktionen gegeben.

Das Bedienelement befindet sich ein paar Zentimeter vom rechten Ohrhörer entfernt und hat insgesamt 3 Tasten (Plus, Play und Minus). Zwischen der Plus- und der Play-Taste befindet sich noch eine kleine LED die verschiedene Stati anzeigt:

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test


An der linken Seite des Bedienelementes befindet sich der Micro-USB Anschluss um die Kopfhörer aufzuladen:

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test


Auf der Rückseite ist dann noch das Mikrofon für die Freisprechfunktion verbaut:

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test




Tastenfunktionen im Überblick:


Play-Taste
  • Kopfhörer einschalten - ca. 3 Sekunden drücken bis LED blau leuchtet
  • Kopfhörer ausschalten - ca. 3 Sekunden drücken bis LED rot leuchtet
  • Play / Pause - 1x kurz drücken
  • Siri (oder anderen Sprachassistenten) aktivieren - 1 Sekunde drücken
  • Anruf annehmen / beenden - 1x kurz drücken
  • Anruf ablehnen - 1 Sekunde drücken
  • Wahlwiederholung - 2x kurz drücken


Plus-Taste
  • Vorwärts Skippen - 1 Sekunde drücken
  • Lautstärke erhöhen - 1x kurz drücken


Minus-Taste
  • Rückwärts Skippen - 1 Sekunde drücken
  • Lautstärke verringern - 1x kurz drücken


Bedeutungen der LED Anzeige:
  • LED leuchtet blau - Kopfhörer sind eingeschaltet
  • LED leuchtet rot (während des Ladevorgangs) - Akku lädt
  • LED leuchtet blau (während des Ladevorgangs) - Akku ist voll aufgeladen
  • LED blinkt blau - Gerät ist im Pairing-Modus
  • LED blinkt rot - Akku ist fast leer



Sitz des Kopfhörers und Anpassungsmöglichkeiten

Es gibt bei jedem Kopfhörer eine Sache die niemals alle Anwender zufrieden stellen kann und das ist der Sitz der Kopfhörer. Egal was für Kopfhörer ich bisher hatte, in Rezensionen bei Amazon oder anderen Plattformen gibt es immer Jemanden dem der Sitz nicht gefällt oder bei dem, gerade im Bereich Sportkopfhörer, die Geräte nicht fest genug sitzen und bei sportlichen Aktivitäten herausfallen.

Über die Anker SoundBuds Surge kann ich persönlich nur sagen, dass sie bei mir persönlich sehr gut sitzen und das Sie sich auch bei sportlichen Aktivitäten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht lösen oder gar herausfallen. Damit der Kopfhörer nicht so viel schwingt, und sich dadurch eventuell löst, benutze ich immer den Klipp am Kabel und befestige Diesen an meinem T-Shirt. Das trägt noch mal zusätzlich zum guten Sitz bei.

Immer wieder liest man auch von Ohrschmerzen bei längerem Tragen von In-Ear Kopfhörern, aber auch das ist wieder eine Sache der Anatomie eines jeden Einzelnen. Ich persönlich habe auch nach 1,5 Stunden keinerlei Probleme mit den Anker SoundBuds Surge gehabt.

Damit der Kopfhörer auf so viele Ohren wie möglich passt, legt Anker den SoundBuds Surge verschiedene Ohrstücke (Die runden Teile die ins Ohr kommen) und Wingtips (Die Teile die in der Ohrmuschel sitzen und zusätzlichen Halt geben) bei.

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Alle Teile sind beschriftet, sodass man beim Zusammenbau eigentlich nichts falsch machen kann.

Die Wingtips sind auf beiden Seiten beschriftet, außen ist die Größe der Wingtips zu sehen:

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test



Auf der Innenseite steht dann an welche Seite des Kopfhörers der Wingtip befestigt werden muss:

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test



Welcher der beiden Kopfhörer in welches Ohr gehört kann man direkt auf den Kopfhörern sehen:

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test



Man kann sich dafür aber auch einfach merken, dass das Bedienelement auf der rechten Seite angebracht ist. ;)

Zum Wechseln der Ohrstücke und Wingtips erst das Ohrstück und dann den Wingtip einfach abziehen. Danach die gewünschte Größe in umgekehrter Reihenfolge wieder aufstecken. Da kann man nichts verkehrt machen, da die Wingtips noch eine kleine Nut haben, damit diese auch korrekt ausgerichtet werden.



Soundqualität

Bei der Soundqualität darf man natürlich keine Wunderdinge erwarten, schließlich kosten die Anker SoundBuds Surge gerade einmal knapp über 20 EUR. Mir reicht die Soundqualität für meine sportliche Aktivitäten absolut aus. Ich würde das Soundprofil als etwas dumpf und sehr basslastig beschreiben. Trotz allem kann man aber alles gut verstehen.

Bei In-Ear Kopfhörern hat man häufig das Problem, dass eine Berührung des Kabels direkt auf die In-Ears übertragen wird. Beim Hören im Sitzen oder ohne Bewegung ist dies so gut wie nicht vorhanden. Bei sportlichen Aktivitäten besteht dieses Problem aber tatsächlich auch hier. Das Problem lässt sich aber durch ein paar Kniffe etwas mindern.

Zum einen sollte der Kabel-Klipp auf der rechten Seite sitzen und am Shirt befestigt werden. Dadurch verhindert man schon mal das Schwingen des Bedienelements, was sich sonst durch laute Geräusche im In-Ear bemerkbar macht. Außerdem sollte man die kleinstmöglichen Ohrstücke nutzen, da die Größeren die Geräusche noch einmal verstärken.



Der Akku

Die Akkulaufzeit der Anker SoundBuds Surge gibt der Hersteller mit 6 Stunden an. Ich habe den Kopfhörer jetzt keinem Dauertest unterzogen, aber bis ich nach vollständiger Akkuladung nachladen musste, kommt es hin das so um die 6 Stunden Nutzungsdauer vergangen sind.



Weiteres Zubehör

Das beiliegende Kabel misst knapp 20 Zentimeter und ist damit außer meiner Sicht etwas kurz geraten:

Anker SoundBuds Surge - Bluetooth In-Ear Kopfhörer im Test


Ich gehe allerdings mal davon aus, dass heutzutage fast jeder bereits etliche Micro-USB Kabel zu Hause hat und da wird sicherlich auch ein längeres bei sein.

Zusätzlich liegt der Lieferung ja noch ein schicke kleine Tasche bei. Dort drin lassen sich die Kopfhörer wunderbar verstauen und können so auch nicht verschmutzen.

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Fazit

Für mich sind die Anker SoundBuds Surge ein echter Preis-Leistungsknüller. Was man hier für knapp über 20 EUR an Funktionsumfang und Qualität bekommt ist schon erstaunlich.

Sicher muss man bei der Klangqualität ein paar Abstriche machen und auch die Geräuschübertragung von Kabel auf In-Ear ist nicht perfekt, am Ende bleiben aber die vielen positiven Dinge die den Anker SoundBuds Surge für mich zum idealen neuen Begleiter meiner sportlichen Aktivitäten macht.




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Mit seinen 36 Jahren ist Dennis nicht nur der Senior des Technikaffe Teams, er hat im Laufe seines langen Lebens auch viel Erfahrung im Heimkinobereich sammeln können. Für seine "Packen wirs einfach an" Mentalität mögen wir Ihn noch mehr als für seine Fahrkünste.