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Mini Tastatur Ambolove T2-7C im Test

Da unsere Tests, was kleine Mini Tastaturen angeht, bisher sehr Riitek-lastig waren, haben wir uns heute mal ein Gerät eines anderen Herstellers näher angesehen. Mit der Minitastatur T2-7C von Amoblove testen wir heute eine Mini Tastatur mit Touchpad, die per Funk-Dongle (2,4GHz) jedes kompatible Gerät steuern kann.

Wir haben uns die Qualität, den Funktionsumfang und die Funktionalität genauer angesehen, damit ihr am Ende entscheiden könnt ob sich ein Kauf lohnt oder auch nicht.

Mini Tastatur Ambolove T2-7C im Test




Lieferumfang

Der Lieferumfang der Ambolove T2-7C fällt sehr spärlich aus. Die Lieferung erfolgt in einem dünnen Karton mit Plastikinlay und neben der Mini-Tastatur Ambolove T2-7C liegt der Lieferung noch ein sehr kurzes Micro-USB Kabel, der Funk-Dongle und eine Kurzanleitung bei.

Mini Tastatur Ambolove T2-7C im Test




Verarbeitung, Optik, Haptik

Die Verarbeitung des Gehäuses ist, gerade im Angesicht des günstigen Preises von zur Zeit 18,00€, als sehr gut zu bewerten. Der Kunststoff ist matt schwarz und wirkt sehr robust. Der An-/Aus-Schalter auf der Rückseite fügt sich in das robuste Bild ein und wirkt dabei schon fast übertrieben groß. Ein kleiner Nachteil des Kunststoffes ist, dass dieser recht glatt und dadurch ein wenig rutschig ist. Darunter leidet die Haptik zwar ein wenig, ist aber auch noch weit davon entfernt dadurch schlecht nutzbar zu sein.

Die Tasten sind komplett aus Gummi gefertigt und sind mit einem deutlich wahrnehmbaren Druckpunkt ausgestattet, der von einem deutlich wahrnehmbaren knacken begleitet wird. Ob das eher positiv (deutliches Feedback beim Druck einer Taste) oder aber negativ (bei längeren Texten knackt es halt bei jedem Buchstaben bzw. Zeichen) ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Alle Tasten sind grundsätzlich erstmal transparent und mit schwarzer Farbe bedruckt. Die Haupt-Funktionen sind hier nicht aufgedruckt, sondern aus der schwarzen Farbe ausgespart. Dadurch leuchtet die Hintergrundbeleuchtung schön durch die Tasten durch und hebt die Hauptfunktionen hervor. Das funktioniert tatsächlich hervorragend und sieht dabei auch noch super aus. Man kann beim Einstellen der Farbe aus 7 unterschiedlichen Farbtönen wählen. Zum Einstellen der Farbe drückt man einmal die "FN" + "RGB" - Taste zusammen, daraufhin kann man dann über das Touchpad die Farbe einstellen. Ich habe versucht hier mal die 7 verschiedenen Farben (Rot, Orange, Gelb, Grün, Cyan, Blau, Lila) festzuhalten:

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Auf den Bildern kann man auch schon einen Kritikpunkt der Beleuchtung sehen bzw. eben nicht sehen. Die Funktionstasten, die mit der "FN"-Taste unten links ausgeführt werden können, sind in orange auf den schwarzen Bereich der Tasten gemalt. Dadurch lassen sich diese im Dunkeln leider gar nicht sehen, hier muss man sich einfach merken welche Funktion auf welcher Taste sitzt um diese auch im Dunkeln bedienen zu können.

Das Touchpad der Ambolove T2-7C ist mir persönlich ein wenig zu stumpf. Dadurch lässt es sich nicht so gut mit dem Finger drüber gleiten, was der Funktion des ganzen nicht gerade gut tut, dazu aber im nächsten Abschnitt mehr.

Das komplette Design der Ambolove T2-7C empfinde ich als sehr gelungen und gerade mit der tollen, farbigen Hintergrundbeleuchtung ist die Mini Tastatur in einem abgedunkelten Raum ein echter Hingucker.

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Bedienung + Funktionen

Zur Inbetriebnahme der Ambolove T2-7C muss lediglich der beiliegende USB-Dongle in einen freien USB-Port des zu steuernden Geräts gesteckt werden, danach ist die Mini Tastatur umgehend einsatzbereit. Ich habe es bei 2 unterschiedlichen PCs und der NVIDIA Shield getestet und bei allen Geräten hat die Ambolove T2-7C sofort funktioniert.

Zu finden ist der USB-Dongle auf der Rückseite des Gerätes unter der Batterieabdeckung:

Mini Tastatur Ambolove T2-7C im Test


Das Touchpad kann man sofort nach dem Einschalten der Ambolove T2-7C benutzen. Es gibt aber auch die Möglichkeit das Touchpad abzuschalten, dazu drückt man die "FN"-Taste und die "Alt"-Taste links neben der Leertaste. Darüber hinaus kann man auch die Empfindlichkeit des Touchpads anpassen, hierfür kann man durch drücken der "FN"-Taste und der "Leertaste" durch 3 verschiedene Empfindlichkeitsstufen durchschalten. Ich empfehle hier ganz klar die Empfindlichste der 3 Stufen, da man sonst nur schwer "vom Fleck" kommt. Grundsätzlich ist das Touchpad leider eher eine Schwachstelle der Ambolove T2-7C. Die Steuerung funktioniert zwar einigermaßen aber komfortabel ist etwas anderes. Die Probleme sind dabei das bereits erwähnte stumpfe Touchpad und die sehr grobe Empfindlichkeit des Touchpads. Wie es besser geht haben wir bei der ähnlichen Rii mini i8+ gesehen, mit dem Touchpad dieser Mini-Tastatur kann die Ambolove T2-7C leider nicht mithalten. Wer die Touchfunktion nur selten nutzt, der kann damit sicher leben. Wem das aber wichtig ist, der sollte lieber zu einer anderen Tastatur greifen.

Die Tasten an sich lassen sich alle gut drücken und funktionieren ohne Ausnahme. Eine Sache an die man sich erst gewöhnen muss ist, dass die Leertaste 2 Druckpunkte, links und rechts an den Rändern, hat. Das ist am Anfang recht ungewohnt, aber man weiß das schon relativ schnell zu schätzen, da man sich so nicht mehr verrenken muss um die Mitte der Taste zu treffen.

Ein Kritikpunkt bei der Anordnung der Tasten ist, dass das Steuerkreuz auf der linken Seite verbaut ist. Bei allen Anderen Geräten die ich bisher hier hatte, ist das auf der rechten Seite. Zum einen muss man sich hier umgewöhnen da man sonst immer die falschen Tasten drückt und zum anderen ist das für Rechtshänder einfach nicht so angenehm. Einem Linkshänder mag dies jedoch vielleicht sogar entgegen kommen.



Verbindungsqualität

Bei der Verbindungsqualität hat die Ambolove T2-7C ein gemischtes Bild abgegeben. In meinem Büro gab es keinerlei Probleme. Dabei war es egal ob Tastatur und Empfänger nah beieinander oder 6m voneinander entfernt waren.

Bei meinem Test im Wohnzimmer zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Hier ist die Verbindung immer mal wieder ohne sichtbaren Grund abgebrochen. Dabei war der Testaufbau so, wie ich es bisher auch bei allen anderen Geräten gemacht habe und dort gab es nie auch nur das geringste Problem. Die Abbrüche stellten sich so dar, dass man hin und wieder eine Taste 2x drücken musste, damit die gedrückte Taste übertragen wurde.

An dieser Stelle noch mal ein Tipp für alle die Probleme mit der Verbindungsqualität eines Gerätes mit einem 2,4GHz Funk-Dongle haben. Eine kleine USB-Verlängerung zwischen Gerät und Dongle schafft hier häufig Abhilfe.

Mini Tastatur Ambolove T2-7C im Test


Bei meinem Test im Wohnzimmer half dieser Trick jedoch auch nicht, so dass ich hier keine einwandfreie Verbindungsqualität bestätigen kann.



Stromversorgung

In der Mini Tastatur Ambolove T2-7C ist ein austauschbarer Lithium-Ionen Akku mit 300 mAh und 3,7V vom Typ BL-5B verbaut. Sollte der Akku also mal den Geist aufgeben, muss man nicht gleich das ganze Gerät entsorgen, sondern man kann sich für kleines Geld einen neuen Akku besorgen.

Die Laufzeit des Akkus gibt der Hersteller leider nicht an. Während meines Tests hat der Akku jedoch nicht nachgelassen, so dass ich ihn nur ein einziges Mal, vor dem Beginn meines Tests, aufgeladen habe. Realistisch wird der Akku daher, bei normaler Nutzung, mehrere Woche halten.

Aufgeladen wird der Akku mit dem beiliegenden Micro-USB-Kabel. Die Buchse zum Aufladen befindet sich auf der Unterseite der Ambolove T2-7C. Ein Ladegerät liegt der Lieferung zwar nicht bei, dafür kann aber jedes x-beliebige Ladegerät oder einfach nur ein USB-Port von einem beliebigen PC genutzt werden.

Die Mini Tastatur befindet sich jederzeit im Standby und reagiert sofort auf jeden Tastendruck. Lediglich das Touchpad aktiviert sich erst, nachdem eine beliebige Taste gedrückt wurde. Der Stromverbrauch im Standby ist zwar sehr gering, wer aber auch das letzte bisschen Akkukapazität ausnutzen möchte, der kann die Ambolove T2-7C zusätzlich noch mit dem Schalter auf der Rückseite komplett ausschalten.

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Technische Details / Herstellerangaben Ambolove T2-7C

  • Englisches Tastaturlayout (QWERTY)
  • Touchpad
  • Diverse Multimediatasten
  • Gummierte Tasten mit farblich einstellbarer Beleuchtung
  • Austauschbarer Lithium-Ionen Akku mit 300 mAh
  • Ladung über Micro-USB Kabel
  • Verbindung über Funk 2,4GHz
  • Abmessungen: 15,1 x 10 x 1,4cm (B/H/T)
  • Gewicht: 141g
  • Farbe: Schwarz



Fazit

Die Ambolove T2-7C ist eine gut verarbeitete Mini Tastatur mit leichten Schwächen. Bei den Schwächen wären zu nennen das nicht ganz so gut funktionierende Touchpad, die Verbindungsprobleme in manchen Umgebungen und das auf der ungewohnten linken Seite verbaute Steuerkreuz.

Auf der positiven Seite haben wir dafür eine ansonsten sehr gut verarbeitete Mini Tastatur. Hierbei sind vor allem die sehr gut funktionierenden und vor allem farblich einstellbaren Tasten hervor zu heben. Treten keine Verbindungsprobleme auf, ist die Qualität der Funktionen sehr gut, jeder Tastendruck wird sofort, auch nach längerer Standbyzeit, umgesetzt.

Der Preis von zur Zeit knapp 18,00 EUR ist dem Gerät angemessen. Wer also mit den hier genannten Einschränkungen leben kann, vorausgesetzt natürlich das die Verbindung in eurer Umgebung gegeben ist, erhält hier ein Gerät mit gutem Preis-Leistungsverhältnis.


PositivNegativ
VerarbeitungTouchpadfunktion nur mittelmäßig
Beleuchtung (7 Farben)Steuerkreuz auf der linken Seite
FunktionsqualitätTeilweise Verbindungsprobleme




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Über den Autor
Mit seinen 36 Jahren ist Dennis nicht nur der Senior des Technikaffe Teams, er hat im Laufe seines langen Lebens auch viel Erfahrung im Heimkinobereich sammeln können. Für seine "Packen wirs einfach an" Mentalität mögen wir Ihn noch mehr als für seine Fahrkünste.