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NVidia Shield 2017 im Test

Anfang 2016 haben wir auf vielfachen Userwunsch die NVidia Shield Konsole aus dem Jahr 2015 getestet. Diese hatte bei uns, gerade in der Funktion als Mediaplayer, sehr gut abgeschnitten. Grund genug uns auch den Nachfolger aus dem Jahr 2017 noch einmal näher anzusehen.

NVidia Shield 2017 im Test


Die Hauptkomponenten in der Shield Konsole haben sich gegenüber dem Vorgänger nicht geändert. Noch immer ist die TEGRA X1 Octa-Core CPU (4x 1,9GHz + 4x 1,3GHz) und der Maxwell-Grafikprozessor GK20A (256 Recheneinheiten) verbaut. Am Arbeitsspeicher hat sich auch nichts geändert, noch immer sind 3GB LPDDR4-Speicher integriert.



Lieferumfang

Die NVidia Shield gibt es in folgenden Ausstattungsvarianten:


Zum Testen haben wir uns für die Mittlere Variante mit 16GB Speicher nebst Fernbedienung und einem Controller entschieden.

Der Lieferumfang sieht damit wie folgt aus:

Neben der NVidia Shield Konsole liegen der Lieferung damit noch der neue Shield Controller, die neue Bluetooth Fernbedienung, das Netzteil (mit Adaptern für 2 Länder), ein Micro-USB Kabel (zum Aufladen des Controllers) und 2 Dokumente (Quick-Start Guide + Support Guide) bei.

NVidia Shield 2017 im Test



Optik / Haptik

Auf den ersten Blick hat sich die Konsole optisch eigentlich nicht verändert, dies täuscht jedoch, denn es gibt eine große Ausnahme. Das Design ist zwar gleich geblieben, jedoch hat NVidia die Konsole ordentlich geschrumpft. Hatte die alte Shield noch die Abmessungen 210x130x25mm (B/H/T), ist die Shield im Jahr 2017 nur noch so groß: 159x98x26mm (B/H/T).

Wie bereits bei der alten Shield, gibt es auch für die Neue einen schicken Standfuß um die Konsole hochkant aufzustellen. Der ist mit knapp 30,00 EUR aber nicht gerade billig und zumindest aus Platzgründen, aufgrund der geringen Abmessungen, auch nicht nötig. Ein Grund für die Anschaffung könnte aber die Optik und sicherlich auch die bessere Luftzufuhr sein.

Aufgrund der geringen Größe und des geringen Gewichts von 250g steht die Shield relativ ”lose” und lässt sich leicht verschieben. Auf die Unterseite ist zwar wieder eine dünnes Gummipad geklebt, dies dient jedoch hauptsächlich dazu, dass die Oberfläche des Möbels nicht zerkratzt und weniger dafür, der Shield einen festen Stand zu geben.

Wie auch beim Vorgänger ist die große Betriebs-LED in Dreieckform auf der Oberseite verbaut. Diese lässt sich auf 3 verschiedene Helligkeitsstufen einstellen oder auch ganz abschalten. Im Schlafzustand schaltet sich diese automatisch ganz ab.

Das Netzteil ist das Gleiche wie bei der Shield von 2015. Es hat 40W (19V / 2,1A) und ist sehr wertig verarbeitet. Beim Vorgänger hatten wir ein unangenehmes fiepen festgestellt, dies ist bei der neuen Generation nicht mehr so. Das Netzteil ist absolut lautlos.

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Konnektivität

Bei der Konnektivität der NVidia SHIELD 2017 gab es die größten Einschnitte gegenüber dem Vorgänger aus 2015.

Fangen wir mit der Front an. Beim alten Modell war vorne noch ein Infrarotempfänger verbaut, mit dem man das Gerät mit einer IR-Fernbedienung steuern konnte. Dieser ist beim 2017er Modell völlig weggefallen. Zusätzlich besaß die alte Shield auch noch ein Touch-Feld zum Einschalten der Konsole, auch dieser ist nicht mehr vorhanden.

NVidia Shield 2017 im Test

Auf der Rückseite wurde auch ordentlich eingespart. Hier befinden sich nur noch folgende Anschlüsse (von links nach rechts):

2x USB 3.0 (Typ A), 1x HDMI 2.0b, 1x Gigabit LAN (RJ45), Netzteilbuchse (DC-In)

NVidia Shield 2017 im Test

Damit fehlen im Gegensatz zum Vorgänger der Kartenleser für Micro-SD-Karten und der Micro-USB-Port (USB 2.0). Das Fehlen des Micro-USB-Ports finde ich persönlich nicht so schlimm, aber das auf den Kartenleser verzichtet wurde finde ich nicht so gut, da man hier den Speicher der Konsole nicht Sichtbar erweitern konnte. Jetzt bleibt Einem nur den Speicher per USB 3.0 zu erweitern, was zum einen immer Sichtbar ist und zum anderen immer einen USB-Port dauerhaft belegt.

Der HDMI-Port besitzt, wie beim Vorgänger, die Version 2.0b und kann damit 4k Signale mit bis zu 60Hz ausgeben. Mehr geht nicht!

Im Gerät ist ein Gigabit Netzwerkanschluss verbaut der die Konsole ausreichend schnell ins Netzwerk einbindet. Zusätzlich ist in der Shield ein Dualband AC-WLAN Modul (802.11a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1, HDMI CEC und Google Chromecast integriert. Auch bei diesen Punkten unterscheiden sich die Geräte nicht.



Exkurs - Auf die NVidia Shield über Netzwerk zugreifen

Da wir gerade beim Netzwerk des Gerätes waren an dieser Stelle ein kleiner Exkurs wie man das Gerät ins Windows Netzwerk integrieren kann.

In den Einstellungen wechseln wir in den Bereich Speicher verwalten und aktivieren dann, unter SHIELD Speicherzugriff, die Option Über lokales Netzwerk. Im nächsten Fenster muss dann noch mal bestätigt werden, das die Shield über das lokale Netzwerk wirklich sichtbar gemacht werden soll. Als letztes erscheinen dann die Infos mit denen man auf das Gerät zugreifen kann (Benutzername, Passwort, IP-Adresse). Das Passwort kann man nicht frei wählen, dies kann man hier nur automatisch ändern lassen. Wenn ihr euch die Daten für den Zugriff gemerkt habt kommt ihr mit einem Druck auf den Kreis wieder zurück ins Menü.

Hier das Ganze nochmal in Bildern:

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Jetzt kann man, z.B. über einen Windows PC, ganz einfach auf die komplette Dateistruktur des Gerätes zugreifen. Hierzu einfach die IP, in dieser Form \\192.168.178.90, in die Adressleiste des Windows Explorers (NICHT des Internet Explorers!!!) eingeben und im erscheinenden Fenster die Zugangsdaten (Siehe Bild 4 der letzten Galerie) eingeben. Daraufhin erscheint dann der Inhalt des internen Speichers der Shield im Explorerfenster.

NVidia Shield 2017 im Test


Hier kann man z.B. ganz einfach auf seine Screenshots zugreifen oder Musik auf die NVidia Shield hochladen.



Controller und Fernbedienung

Neu bei der Shield 2017 ist, dass die Bluetoothfernbedienung jetzt Standardmäßig beiliegt und dafür der Controller extra gekauft werden muss. Das war beim Vorgänger noch genau umgekehrt. Alternativ kann man aber auch ein Set mit beiden Bediengeräten kaufen. Sollte man den Controller nutzen wollen ist dies auch zu empfehlen da es wesentlich günstiger ist.

Ich finde es aber gut, dass NVidia auch eine günstigere Version ohne Controller anbietet. So müssen die User, die das Gerät als reinen Mediaplayer bzw. reine Streamingbox nutzen, diesen nicht mitbezahlen.

Auch bei den Bediengeräten gibt es wieder Unterschiede zur Version von 2015.

Die Fernbedienung läuft jetzt mit 2 3V Batterien vom Typ CR2032, anstelle mit einem integrierten Akku. NVidia gibt hier eine Laufzeit von 1 Jahr an, was gegenüber dem Vorgänger mit Akku, welcher maximal ein paar Wochen hielt, ein großer Pluspunkt ist. Nachteilig ist dafür, dass NVidia bei der neuen Fernbedienung auf den Klinkenausgang verzichtet hat.

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Der Controller wurde komplett neu designt, hat aber nicht an Funktionen eingebüßt. Optisch wirkt er wesentlich frischer und nicht so altbacken wie noch der Vorgänger. Darunter leidet aber keinesfalls die Haptik, der Controller liegt super in der Hand und das kantige Design stört überhaupt nicht.

Ein Vorteil des neuen Controllers ist, dass der Kopfhöreranschluss nach hinten zum Benutzer verlegt wurde. Dadurch werden Kabel und Stecker des Kopfhörers weniger beansprucht und das Kabel stört auch weniger bei der Benutzung des Controllers.

Mir gefällt auch, dass die Play-, Zurück-, Home- und die NVidia-Taste jetzt keine Touchbutton mehr sind. NVidia hat dieses mal dedizierte Tasten verbaut, bei denen man ein deutliches Feedback bekommt wenn man diese drückt.

Das Mikrofon zum Steuern des Google Sprachassistenten sitzt weiterhin über der NVidia-Taste und funktioniert hervorragend.

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Betriebssystem

NVidia liefert die Shield 2017 mit Android 7.0 (Nougat) aus, wo beim Vorgänger in unserem Test 2016 noch die Version 5.1 (Lollipop) lief. Hierzu ein wichtiger Hinweis für die Besitzer der NVidia Shield 2015: NVidia bietet für die Shield 2015 ein Update auf Android 7.0 an und hebt den Vorgänger von der verbauten Hardware und der Software auf die gleiche Stufe wie die Shield 2017!

Hut ab Nvidia, dadurch werden sicher einige Leute die Konsole nicht wechseln und bei ihrer “alten” Kiste bleiben. Das kostet NVidia sicher einiges an Umsatz, dafür steigern sie aber Gewiss Ihre Marktposition und ihr ansehen bei den Usern.



Bedienung

Die Bedienung mit der beiliegenden Fernbedienung ist absolut intuitiv. Steuerkreis und Auswahlbutton sind selbsterklärend, die Taste mit dem Dreieck ist die Zurück-Taste und mit der Kreis-Taste kommt man immer zurück zum Menü. Die Mikrofontaste startet die Google Sprachsuche. Im Gegensatz zum Apple-TV muss man die Taste nicht festhalten beim Sprechen, ein einfacher Druck reicht und die Konsole wartet auf einen Sprachbefehl.

Der Gamecontroller ist ebenso selbsterklärend für alle die schon mal einen Spielecontroller in der Hand hatten. Hier nur kurz die Tasten für die Menüführung: A= Auswahltaste, B= Zurück-Taste, NVidia-Taste= Mikrofontaste.

Man kann zum Navigieren und zum Spielen auch eine externe Tastatur anschließen. Das funktioniert hervorragend, leider lässt sich aber kein deutsches Tastaturlayout einstellen, so dass Y und Z und diverse Sonderzeichen vertauscht sind.

Beim Testen der Spielefunktion habe ich meine Gamingmaus und meine Gamingtastatur angeschlossen, was auf Anhieb funktioniert hat. Hiermit lassen sich die verfügbaren Spiele wie an einem PC spielen, einen unterschied merkt man dann gar nicht mehr.



Menu / Oberfläche

Die Menüführung hat sich nicht groß geändert. Der Hauptbildschirm zeigt ganz oben aktuelle Wiedergaben und Vorschläge aus allen Bereichen der Shield (Youtube-Videos, Spiele, Filme, Serien, ...).

Darunter kommen dann die installierten Apps, wie Youtube, Netflix etc. Zum Sortieren der Apps hier einfach die Auswahltaste gedrückt halten, so kann man alle Apps nach belieben verschieben.

Als nächstes Kommt der Bereich “Spiele” in dem man auf die NVidia Games oder auf den Steam Gamestream zugreifen kann. Zusätzlich werden hier direkte Verknüpfungen zu den zuletzt gespielten Spielen angelegt.

Ganz unten findet man dann die Einstellungen und das Menü zum Ein-/Ausschalten der Konsole.

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Videowiedergabe mit Kodi

Da die verbaute Hardware komplett gleich ist, gibt es hier keinerlei Unterschied zur Shield von 2015.

Die Leistung des Tegra X1 reicht locker aus um 4k Inhalte mit vollen 60Hz ohne Probleme wieder zu geben. Dabei ist es völlig egal, mit welchem Codec die Videofiles encodiert sind, das Shield kann alles problemlos wiedergeben. Selbst der aktuelle Codec h.265 mit 10 Bit Farbtiefe stellt für die Shield kein Problem dar, es läuft wirklich alles perfekt!

Hier ein paar Screenshots der von uns getesteten Videos mit den eingeblendeten Informationen welche Auflösung und welchen Codec das Video hat:

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Videowiedergabe Streaming Apps

Youtube
Die NVidia Shield ist eines der wenigen Geräte mit Android Betriebssystem das die Wiedergabe von Youtube Videos in 4k ermöglicht. Bei den günstigeren Mediaplayern mit Android Betriebssystem ist meist eine Auflösung von 1080p das Maximum.

Das Streaming von Youtube läuft auf der NVidia SHIELD 2017 auf jeden Fall problemlos und flüssig.

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Netflix
Die Netflix App ist vorinstalliert und auch hier klappt das Streamen einwandfrei bis UHD Auflösung problemlos. Einen Screenshot untersagt die App aber leider, daher muss ich euch hier ein Bild schuldig bleiben.


Amazon Video
Amazon Video war auf der alten Shield zum Zeitpunkt unseres Tests noch nicht verfügbar, das hat sich mittlerweile aber geändert. Amazon Video kann mittlerweile sowohl auf der 2015er als auch auf der 2017er Version abgespielt werden.

Die Wiedergabe bis hinauf zu UHD Material meistert die Shield problemlos. Da auch die Amazon App Screenshots nicht ermöglicht, kann ich hier leider auch kein Bild posten.


Sky Go + Sky Ticket
Sky ist offiziell nicht für die Shield verfügbar, es kann aber über eine apk-Datei installiert werden. Die Qualität ist allerdings bescheiden und um die Apps zu bedienen benötigt man zwingend eine Mausfunktion (Airmouse, Touchpad, USB Maus). Ich bin davon nicht begeistert und kann Sky auf der Shield somit auch nicht empfehlen.


Die Standard-Apps von ARD und ZDF oder die Pro Sieben App 7TV sind verfügbar und wurden von mir nur kurz angetestet. Diese laufen auch alle ohne Probleme.

Damit haben wir die wichtigsten Streamingsdienste abgearbeitet und die Auswahl auf der Shield ist nicht perfekt, aber schon sehr gut.



Audiowiedergabe

Beim Vorgänger hatten wir 2016 noch das Problem, dass die Shield zwar in der Lage war alle Tonspuren wiederzugeben, die Abspielsoftware zu dem Zeitpunkt aber noch nicht so weit war und bei den HD-Tonspuren nur der DTS-Kern wiedergegeben werden konnte.

Mit der Shield 2017 haben wir erneut getestet und mit der aktuellen Kodi Version (17.6 Krypton) wurden alle gängigen Tonformate, inklusive der neuen HD-Tonspuren, problemlos über HDMI Passthrough wiedergegeben.



Spielen

Der Games Bereich wurde mittlerweile in einer App zusammengefasst und sieht so aus:

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So kann man innerhalb der App auf alle im Playstore verfügbaren Spiele, die mit Gamepad spielbar sind, zugreifen und diese auf der Shield installieren. Das hat mir persönlich nicht so gut gefallen, da die Spiele die ich getestet habe für kleinere Devices programmiert worden sind und man dies beim Spielen auch recht deutlich merkt. Ich möchte aber nicht ausschließen das es auch Spiele gibt die am großen Bildschirm Spaß machen. Um die Grafik der Games einschätzen zu können, hier mal ein paar Screenshots des Spiels Airborne 8:

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Ich finde hier sieht man ganz gut das solange die Bilder klein sind, die Grafik noch in Ordnung ist. Schaut man es sich aber im Vollbild an, sieht man das die Grafik auf einem großen TV nur noch wenig Spaß macht.

Dann gibt es ältere PC- oder Konsolenspiele die auf Android portiert worden sind. Spielbar sind diese selbstverständlich problemlos, aber auch hier ist die Grafik nicht berauschend. Wer allerdings eines seiner Lieblingsspiele aus früheren Tagen findet, der kann über die Grafik sicherlich hinwegsehen und hat trotzdem seinen Spaß.

Ich habe hier einmal ein paar Screenshots von dem grafisch schon etwas besseren Titel “Metal Gear Rising: Revengeance:” gemacht:

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Die letzte Möglichkeit mit dem NVidia SHIELD Android TV zu spielen ist über "GeForce NOW". Das ist NVidias Spiele-Streaming-Portal. Hier könnt ihr ein Abo abschließen mit dem Ihr Zugang zu, zur Zeit, 54 Spielen habt. Der erste Monat ist dabei kostenlos, so könnt ihr alles erstmal in Ruhe testen. Ab dem 2. Monat kostet das Abo dann 9,99 EUR im Monat. Eine Kündigung ist jederzeit direkt über das Shield TV möglich, das Abo läuft dann noch den bezahlten Monat weiter und endet dann nach diesem.

Zusätzlich zu den im Abo enthaltenen kostenlosen Spielen könnt ihr aber auch noch Spiele kaufen. So gibt es zur Zeit z.B. das recht aktuelle "Outlast 2" für 27,99 EUR zu kaufen.

Bei meinem ersten Test der Shield 2016 hatte ich hin und wieder noch mit Problemen beim Streaming zu kämpfen die sich in Form von Lags oder plötzlich verschlechternder Grafik bemerkbar machten. Diese Probleme hatte ich bei meinem neuen Test nicht mehr. Ich konnte zu jeder Zeit problemlos spielen.

Die Grafik finde ich persönlich für gestreamte Spiele gut, aber ich denke das da auch noch Potential vorhanden ist.

Hier ein paar Screenshots von:

The Bureau (Bild 1-3)
Spec Ops: The Line (Bild 4-6)
Sonic and All Star Racing Transformed (Bild 7-9)
Just Cause 2 (Bild 10-12)

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Stromverbrauch

Beim Stromverbrauch hat die NVidia Shield noch mal zugelegt, allerdings im positiven Sinne. Ob es am neuen Betriebssystem oder an den abgespeckten Schnittstellen liegt kann ich nicht sagen, ich denke aber das es eine Mischung aus Beidem sein wird. Auf jeden Fall wird das 40W Netzteil nie ausgereizt, der höchste Wert den wir gemessen haben war beim Spielen eines lokalen Spiels und lag bei knapp 18W und das auch nur kurzfristig. Durchschnittlich hat der Verbrauch bei ca. 12W gelegen haben.

Beim Streamen über GeForce NOW war der Stromverbrauch noch mal um einiges geringer. Hier war der Verbrauch kurzfristig mal auf 10W angestiegen, durchschnittlich hat sich das aber bei um die 6W eingependelt.

Hier der Verbrauch im Detail:

VerbrauchNVidia SHIELD TV
Menü3,7W
Schlafmodus1,8W
StandbyNicht Verfügbar
Kodi Menü3,9W
Kodi 1080p h.264~6,0W
Kodi 4k h.264~7,0W
Kodi 4k, h.265, 8bit~6-7W
Kodi 4k, h.265, 10bit~7-8W
Youtube 4k7-9WW
Spielen Lokalbis 18W
Spielen Streamingbis 10W

Wie gesagt ist der Stromverbrauch noch mal geringer geworden. Besonders hervorzuheben ist, dass die Shield im Schlafmodus jetzt nur noch 1,8W verbraucht. Da kann man schon fast den immer noch fehlenden Standby Modus der Box verschmerzen. Zum Vergleich: Beim Vorgänger lag der Verbrauch im Schlafmodus noch bei 4,8W!



Benchmarks

BenchmarkErgebnis
3D Mark: Sling Shot Extreme3979 pts
3D Mark: Ice Storm Extreme14310 pts
Antutu 3D - Marooned35,33 fps
Antutu 3D - Garden36,12 fps
Geekbench 4.2 - Single Core1501 pts
Geekbench 4.2 - Multi Core4295 pts



Technische Daten

KomponenteBeschreibung
ProzessorNVidia® Tegra® X1
Arbeitsspeicher3GB LPDDR4-3200
GrafikeinheitMaxwell Grafikprozessor mit 256 RE
SSD16GB eMMC NAND Flash / 500GB SSHD (optional)
Videoausgang1x HDMI 2.0b (max. 3840x2160 @ 60Hz)
Unterstützte CodecsMPEG-2/ MPEG-4/ Xvid/ DivX/ WMV9/ ASF/ AVI/ MKV/ MOV/ M2TS/ MPEG-TS/ H.263/ H.264/ H.265/ VC-1/ VP8/ VP9
AudioBis 7.1 Surround Sound inkl. HD-Ton via HDMI Passthrough
NetzwerkGigabit Ethernet, W-LAN (802.11a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Weitere Anschlüsse2x USB 3.0
KühlungLüfter / So gut wie lautlos
Netzteil40W
Zubehör1x Fernbedienung, 1x Controller (optional)
BetriebssystemAndroid 7.0 (Nougat), integriertes Chromecast
Gewicht250g
Abmessungen159 x 98 x 26mm (B/T/H)
Preis Aktuellca. 229,00 EUR



Shopping-Liste

ArtikelPreis
NVidia SHIELD 2017ca. 200 EUR
Zubehör
NVidia SHIELD Controller 2017ca. 80,00 EUR
NVidia SHIELD Bluetooth Fernbedienung 2017ca. 50,00 EUR
NVidia SHIELD Standfuß 2017ca. 30,00 EUR



Fazit

Die NVidia SHIELD 2017 ist weiterhin eine der besten Streamingboxen auf dem Markt. Technisch ist sie noch immer auf dem aktuellsten Stand, auch wenn sie ein paar Anschlüsse, gegenüber der Shield von 2015, verloren hat. Noch immer werden alle Videoformate unterstützt und Dank der Weiterentwicklung der Abspielsoftware, werden mittlerweile auch alle Tonspuren inkl. der HD-Tonspuren wie z.B. DTS-HD oder DTS Master Audio wiedergegeben.

Ob ein Umstieg von der 2015er Version lohnt muss jeder für sich selbst entscheiden. Von der Hardware sind beide Geräte gleich und auch das Betriebssystem ist, Dank der tollen Update-Politik von NVidia, auf dem gleichen Stand. Beim Stromverbrauch kann ich mangels Verfügbarkeit der alten Version nicht sagen ob der geringere Stromverbrauch nur am Betriebssystem liegt. Ich denke aber, dass dies der Hauptgrund sein wird. Damit bleibt eigentlich auf der Vorteilsseite, für die neue Shield, nur noch die wesentlich geringere Größe.

Wer eine umfangreiche Streamingbox mit einer tollen Spielefunktion sucht, ist bei der NVidia SHIELD 2017 auf jeden Fall genau richtig. Denn Leistungstechnisch steckt Sie alle anderen Android-Boxen immer noch locker in die Tasche.



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Über den Autor
Mit seinen 36 Jahren ist Dennis nicht nur der Senior des Technikaffe Teams, er hat im Laufe seines langen Lebens auch viel Erfahrung im Heimkinobereich sammeln können. Für seine "Packen wirs einfach an" Mentalität mögen wir Ihn noch mehr als für seine Fahrkünste.