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Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox

Eine VM (virtuelle Maschine) beschreibt eine Instanz, die mittels Virtualisierung nicht direkt auf der Hardware-Ebene ausgeführt wird sonder durch einen Hypervisor bereitgestellt wird. Dieser agiert zwischen der Hardware und der virtuellen Maschine. Idealerweise kann man auf die VT-x (Intel) oder AMD-V (AMD) Hardwareunterstützung zurückgreifen. Dies muss der Prozessor natürlich unterstützen, von Intel und AMD tun dies alle neueren Prozessoren.

VMs werden hauptsächlich im geschäftlichen Bereich benutzt um die Serverhardware möglichst gut auszunutzen. Auf einem Server können dann z.B. 4 VMs (virtuelle Server) laufen.

Die Hardwareressourcen werden dann zwischen den VMs aufgeteilt. Aber auch im privaten Bereich können VMs nützlich sein. So kann man z.B. ganz einfach ein neues Betriebssystem in einer VM ausprobieren. Gefällt es nicht, ist es mit 2 Klicks wieder entfernt.

Auch das erstellen von bootfähigen Datenträgern kann man sich sparen, denn in einer VM kann direkt von einer ISO-Datei gebootet werden. Für die Virtualisierung stehen heutzutage etliche verschiedene Programme bereit, ich benutze hier Oracles VM VirtualBox - sie ist einfach zu bedienen und sowohl im privaten als auch geschäftlichen Bereich kostenlos.

Download von VirtualBox


ISO-Dateien zum Download

Für eine VM benötigen wir eine ISO-Datei vom Betriebssystem welches wir installieren möchten. Ich habe hier mal ein paar Links gesammelt. Für die Windows Versionen wird natürlich ein gültiger Product-Key benötigt (falls ihr das Betriebssystem auf lange Sicht benutzen möchtet).

FreeNAS (FreeBSD) (diese Version verwende ich in meinem Beispiel)
Ubuntu Linux
Windows 7 Home Premium 32bit
Windows 7 Home Premium 64bit
Windows 7 Professional 32bit
Windows 7 Professional 64bit
Windows 8 64bit


Die Installation

Hier ist eigentlich nur zu beachten, dass während der Installation kurz die Netzwerkverbindung deaktiviert werden muss, da Oracle einen Treiber für NAT/Netzwerkbrücken installieren muss. Ansonsten kann hier mit der Standardauswahl installiert werden. Spyware ist zum Glück nicht mit an Board :)


Eine neue VM erstellen

Nach der Installation startet ihr die Oracle VM VirtualBox Software wie ein normales Programm.

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Nun können wir uns eine erste virtuelle Maschine erstellen. Dazu klicken wir links oben auf Neu.

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Als Speichergröße für FreeNAS reichen 1024MB.

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Wir müssen nun noch eine Festplatte erzeugen, auf der das Betriebssystem installiert werden soll. Dazu wählen wir Festplatte erzeugen aus und im nächsten Fenster dann VDI (VirtualBox Disk Image)

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Damit ist die VM erstellt. Nun klicken wir rechts im Übersichtsbereich auf Anzeige und erhöhen der Grafikspeicher auf 64MB.

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Im Bereich Massenspeicher klicken wir auf das CD-Laufwerk und wählen rechts oben auf den kleinen Button unser Image aus, von welchen wir booten möchten.

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Die ISO Datei sollte nun im Bereich Massenspeicher auftauchen.

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Im Bereich Netzwerk stellen wir die Netzwerkverbindung nun von NAT auf Netzwerkbrücke. Damit läuft FreeNAS stabiler.

Virtualisierung leicht gemacht - Oracle VM VirtualBox


Damit ist die virtuelle Maschine komplett eingerichtet und kann gestartet werden. Es wird nun vom ISO gebootet, das Betriebssystem können wir auf der erzeugten virtuellen Festplatte installieren. Die Installation geht genauso von statten wie auf einem normalen PC auf Hardware-Ebene.

Ich hoffe ich habe euch die Angst vor einer VM-Umgebung genommen, denn eigentlich ist die Installation in einer VM einfacher als auf Hardware-Ebene.



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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.