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Spiele PC 2015 mit Core i7 - selber bauen im Wert von 1200-1600 Euro

Spiele PC 2015 mit Core i7 - selber bauen im Wert von 1200-1600 Euro

Aufgrund der vielen Nachfragen nach einer Bauanleitung für einen Spiele PC - und der Tatsache das auch bei mir mal wieder die Hardware durchgetauscht werden sollte - habe ich ziemlich intensiv über eine Bauanleitung für einen Spiele oder High-End Multimedia PC nachgedacht.

Ursprünglich wollte ich mit der Anleitung auf die für den Herbst angekündigte Skylake-Generation von Intel warten, erste Benchmarks von Vorserien-Prozessoren prognostizieren allerdings nur eine recht geringe Leistungssteigerung von 8-10% gegenüber der aktuellen Haswell-Generation.

Zwar ist Skylake auch weiterhin zu DDR3L (1,35V) Arbeitsspeicher kompatibel (normaler DDR3 Speicher mit 1,5V wird NICHT unterstützt), die meisten High-End Mainboards werden aber sehr wahrscheinlich nur DDR4 Arbeitsspeicher aufnehmen, der pro 8GB Kapazität ca. 50 Euro teuerer als gleich schneller DDR3 Arbeitsspeicher ist. DDR4 Arbeitsspeicher hat aktuell leistungstechnisch noch keinen Vorteil zu DDR3 Arbeitsspeicher, ist dafür aber noch etwas sparsamer (1,25V anstatt 1,5V).

Zusätzlich kommt in den ersten Monaten noch der "Early Adopter" Zuschlag für CPUs und Mainboards obendrauf, der Skylake weiter verteuert. Daher habe ich mich entschieden diese Anleitung noch mit Intels Haswell-Generation zu bestücken. Wer lieber warten möchte, kann dies natürlich gerne tun, vielleicht reichen wir noch eine Skylake-Anleitung zum Ende des Jahres nach.

Ich verspreche euch allerdings, dass schon dieser PC hier sehr zukunftssicher ist und vor allem eins: extrem schnell!



Was dieser Spiele / High-End Multimedia PC kann

Die Definition "Spiele PC" ist recht eindeutig: aktuelle Spiele sollen mindestens in 1080p Auflösung - eventuell höher - flüssig wiedergegeben werden. Bei "High-End Multimedia" ist das nicht so einfach, da der Bereich sehr breit gefächert ist. In dieser Anleitung setzte ich auf den Sockel 1150 und nicht auf den Enthusiasten Sockel 2011-3. Das bedeutet, dass in diesem PC ein 4-Kern Prozessor zum Einsatz kommt - 6 bzw. 8 Kern Prozessoren gibt es nur für den Sockel 2011-3.

Wer also einen PC oder eine Workstation für deutlich über 1600 Euro sucht, der ist hier falsch, ich gehe hier von einem Budget zwischen 1.200 und etwa 1.600 Euro aus. Dieser PC ist außerdem nur für die Benutzung mit einer Grafikkarte ausgelegt. Für einen vernünftigen Multi-GPU Betrieb empfehle ich den Sockel 2011-3. "Mein" PC wird trotzdem sehr schnell sein und ist in vielen Situationen durch die hohe Taktfrequenz und Single-Thread Leistung sogar einen 6-Kern Prozessor überlegen.



Prozessor

Hier habe ich mich für das Top-Modell für den Sockel 1150, den Intel Core i7-4790K entschieden. Er entstammt der überarbeiteten Haswell-Refresh Architektur und gehört zusammen mit dem kleineren Intel Core i5-4690K zur "Devils Canyon" Gruppe.

Diese beiden Prozessoren sind exklusiv mit einer besseren Wärmeleitschicht unterhalb des Headspreaders versehen und sind so deutlich besser zu kühlen, außerdem ist die Stromversorgung durch zusätzliche Schaltungen stabiler - das kommt Übertaktern zu Gute.

Spiele PC 2015 mit Core i7 - selber bauen im Wert von 1200-1600 Euro

Der Intel Core i7-4790K ist aufgrund der hohen Taktraten von bis zu 4,4GHz im Turbo-Modus zudem der aktuell schnellste Intel Prozessor im Single-Thread Bereich überhaupt. Das ist deswegen so interessant, weil viele Anwendungen oder Tasks - auch innerhalb von Windows - immer noch auf nur einem Kern ausgeführt werden. Der Prozessor kann bei Bedarf sogar noch höher getaktet - also übertaktet - werden, denn er besitzt einen offenen Multiplikator.

In dieser Bauanleitung gehe ich auf das Übertakten allerdings nicht ein, da ich finde das der Prozessor auch so schon schnell genug ist. Mit einer guten Luftkühlung sind aber Taktraten von 4,6 - 4,8 GHz möglich. Viele Spiele werden davon nicht profitieren, weil hier meist die Grafikkarte der limitierende Faktor ist.

Der Basistakt dieses Prozessors liegt bei 4,0GHz. Bei normalen Temperaturen kann der Prozessor Dank dem eingebauten Turbo-Modus die Kerne automatisch etwas höher takten:

Last auf Kern(en)Maximaler Turbo
14,4GHz
24,3GHz
34,2GHz
44,2GHz



Das Mainboard

Es dürfte so ca. 200 Mainboards für den Sockel 1150 geben - doch nur 3 Mainboards können aktuell M.2 SSDs mit PCIe 3.0 mit 4 Leitungen anbinden. M.2 ist ein Standard um sehr schnelle SSDs über PCI-Express (PCIe) anzubinden. Ich gehe auf die Vorteile detailliert im M.2 Absatz ein. Neben ASUS bietet auch ASRock Mainboards mit M.2 Schnittstelle an. Wichtig ist hier, dass die M.2 Schnittstelle mit PCIe 3.0 und 4-Leitungen angebunden ist, ansonsten wird die SSD ausgebremst.

Ich habe mich für das ASRock Z97 Extreme 6 entschieden, welches es auch in einer 20 Euro teureren Ausführung mit USB 3.1 Steckkarte gibt. Ich habe mich für die normale USB 3.0 Variante entschieden, ihr könnt hier frei entscheiden welche Variante ihr benutzen möchtet, bis auf die USB 3.1 Steckkarte sind die Modelle identisch.

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Die High-End Mainboards für den Sockel 1150 sind natürlich dementsprechend gut ausgestattet. Das ASRock Z97 Extreme 6 verfügt neben einem Dual Bios über 10x SATA3, 1x SATA Express, 2x M.2 (1x PCIe 3.0 x4, 1x PCIe 2.0 x2) sowie über 3 PCIe x16 Slots. Da die PCIe 3.0 Leitungen zum Prozessor bei Haswell auf 16 limitiert sind (+ 8 PCIe 2.0 Leitungen im Z97 Chipsatz), kann man allerdings nicht alle Steckplätze gleichzeitig bzw. nicht mit der maximalen Leitungsanzahl benutzen.

Da wir eine M.2 SSD mit 4 PCIe 3.0 Leitungen benutzen möchten, bleiben für die Grafikkarte also nur noch 8 PCIe 3.0 Leitungen über. Da PCIe 3.0 aber schnell genug ist - auch mit 8 Leitungen - ist dies kein Problem (man sollte es nur wissen). Die begrenzte Anzahl der Leitungen ist übrigends der Hauptgrund, warum sich ein Dual GPU-Setup mit M.2 SSD nicht wirklich sinnvoll auf dem Sockel 1150 realisieren lassen.

Ansonsten verfügt das Mainboard über 2 gute Gigabit LAN (1x Intel I218V, 1x Realtek RTL8111GR) Schnittstellen. Auch die 6x USB 3.0 (+2 USB 3.0 Header) Anschlüsse sind denke ich mehr als ausreichend. Als onBoard-Soundkarte kommt Realteks Flagschiff mit ALC1150 (7.1, DTS) zum Einsatz. Es ist sogar ein Thunderbolt-Header verbaut, Thunderbolt konnte sich ja außerhalb von Apple noch nicht wirklich durchsetzen.

PortAnzahlGeschwindigkeitBemerkung
SATA 366Gb/sIntel Z97, Raid 0/1/5/10, 2x Shared*
SATA 346Gb/sASMedia ASM1061
eSATA 316Gb/sASMedia ASM1061
SATA Express110Gb/sPCIe 2.0 x2 + SATA, Intel Z97, Shared*
M.2132Gb/sPCIe 3.0 x4, direkt an die CPU
M.2110Gb/sPCIe 2.0 x2 + SATA, Intel Z97, Shared*
LAN21Gb/sIntel I218V und Realtek RTL8111GR
USB 3.04 + 25Gb/sIntel Z97
USB 3.02 + 25Gb/sASMedia ASM1042AE


* Shared bedeutet, dass sich entweder 2x SATA3 oder 1x M.2 10Gb/s oder 1x SATA Express nutzen lassen.



M.2 SSD - Windows in "Echtzeit"

Naja. Echtzeit ist natürlich wissenschaftlich nicht korrekt. Aber es fühlt sich zumindest so an. Bei den Geschwindigkeiten von SSDs hat sich in letzter Zeit so wenig getan, weil die SATA3 Schnittstelle die SSDs ausbremst.

Während SATA3 Festplatten oder SSDs mit maximal 6Gb/s (netto ~540MB/s) anbinden kann, können (wenige) Mainboards M.2 per PCIe 3.0 mit 4 Lanes, also 32Gb/s (netto ~2.850MB/s), anbinden. Es gibt allerdings noch keine SSDs für M.2 die so schnell sind. Die aktuell schnellste SSD für M.2 - die bezahlbar ist - ist die Samsung SM951, die es mit 128, 256 und 512GB Kapazität gibt.

KapazitätCacheSeq. LesenSeq. SchreibenPreis
128GB256MB2.000 MB/s600 MB/s120 Euro
256GB512MB2.150 MB/s1200 MB/s200 Euro
512GB512MB2.150 MB/s1500 MB/s400 Euro

Soviel vorab: die Leistungsdaten der 256GB Variante konnte ich in Benchmarks bestätigen - die SSD ist wirklich so schnell!

Um den vollen Nutzen aus der SM951 zu holen, solltet ihr zur 256 oder 512GB Version greifen, die 128GB Variante ist etwas langsamer unterwegs. Von der Samsung SM951 gibt es zudem 2 Varianten: Die normale Variante nutzt das AHCI Protokoll, die zweite das neuere und schnellere NVMe Protokoll. Beide Versionen funktionieren auf dem ASRock Z97 Extreme6. Zumindest Stand Anfang Juni ist die NVMe Variante aber noch nicht zu bekommen. Ich habe daher zur AHCI Variante gegriffen.

NVMe ist eine Weiterentwicklung des AHCI-Protokolls, welches den Overhead reduziert und so in der gleichen Zeit mehr Befehle an die SSD schicken kann. Während sich die Transferrate der SSD dadurch kaum erhöht, steigen die IOPS stark an. Je kleiner die zu transferrierenden Dateien, umso einen größeren Nutzen bringt NVMe.

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Hinweis: Die Samsung SM951 ist eine so genannte OEM-SSD, die vor allem an Großkunden wie DELL oder Apple verkauft wird. Diese SSD ist von Samsung nicht für den Endkundenmarkt bestimmt. Daher kann es zu Problemen beim Support oder mit der Garantie (eigentlich 3 Jahre) geben. Auf der CeBit verriet uns Samsung, dass eine schnelle M.2 SSD für Endkunden geplant ist, die Leistungsdaten sollen aber unterhalb der SM951 liegen. Zudem ist unbekannt, wann in diesem Jahr diese SSD vorgestellt werden soll.



Arbeitsspeicher

Das ASRock Z97 Extreme 6 unterstützt Arbeitsspeicher bis zu DDR3-3200. Für die allermeisten Anwendungsgebiete macht so ein schneller Arbeitsspeicher aufgrund des sehr hohen Anschaffungspreises allerdings keinen Sinn. Ich würde aktuell zu DDR3-2133 oder DDR3-2400 greifen, hier ist das Preis-Leistungsverhältnis momentan das Beste.

Egal für welche Arbeitsspeicher-Geschwindigkeit ihr euch entscheidet, kauft auf jeden Fall 2 oder 4 Riegel, damit ihr beide Speicherkanäle (Dual Channel) des Prozessors benutzen könnt. Dies steigert den Durchsatz um 100%. Ideal sind zum Beispiel 2x4GB oder 2x8GB.

ArbeitsspeicherModusLesenSchreibenBemerkung
DDR3-1333Single Channel9.960 MB/s9.949 MB/sIntel Core i5-4250U
DDR3-1333Dual Channel18.208 MB/s19.849 MB/sIntel Core i5-4250U
DDR3-1600Dual Channel24.140 MB/s25.202 MB/sIntel Core i5-4570
DDR3-2133Dual Channel31.847 MB/s32.785 MB/sIntel Core i7-4790K


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Ich habe hier mal einige Arbeitsspeicher herausgesucht, die ich interessant finde und bei denen das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Dazu habe ich auch die langsameren DDR3-1600 geschrieben, hier seht ihr das der Unterschied zu DDR3-2400 nicht so groß ist.

ArbeitsspeicherModellKapazitätPreis pro 1GBPreis total
DDR3-1600Crucial BLS2CP4G3D1609DS1S00CEU Ballistix Sport2x 4GB7,12 Euro57 Euro
DDR3-1600Crucial BLS2CP8G3D1609DS1S00CEU Ballistix Sport2x 8GB7,12 Euro114 Euro
DDR3-1600Kingston HyperX Savage HX316C9SRK2/82x 4GB8,23 Euro66 Euro
DDR3-1600Kingston HyperX Savage HX316C9SRK2/162x 8GB7,75 Euro124 Euro

DDR3-2133G.Skill Ripjaws-X F3-17000CL9D-8GBXM2x 4GB8,50 Euro68 Euro
DDR3-2133G.Skill RipJawsZ F3-17000CL9Q-16GBZH2x 8GB8,88 Euro142 Euro
DDR3-2133Corsair Vengeance CML8GX3M2A2133C11B2x 4GB10 Euro80 Euro
DDR3-2133G.Skill Ares F3-2133C9Q-16GAB2x 8GB9,18 Euro147 Euro

DDR3-2400Kingston HyperX Savage HX324C11SRK2/82x 4GB9,75 Euro78 Euro
DDR3-2400Kingston HyperX Savage HX324C11SRK2/162x 8GB9 Euro144 Euro
DDR3-2400G.Skill F3-2400C11D-8GAB2x 4GB8,88 Euro71 Euro
DDR3-2400G.Skill F3-2400C11D-16GXM2x 8GB8,06 Euro129 Euro




Grafikkarte

In einem Spiele-PC ist die Grafikkarte die wichtigste Komponente. Hier sind auch die größten Preisunterschiede - und der Grund warum ich oben als Preisspanne für diese Anleitung 1200-1600 Euro gesetzt habe.

Meiner Meinung nach sind hier die auf der sparsamen Maxwell Architektur basierenden Nvidia GeForce Grafikkarten die aktuell beste Wahl. Wer lieber zu einer AMD Grafikkarte greifen möchte, kann dies natürlich tun, das Mainboard kann Grafikkarten von beiden Herstellern aufnehmen.

GrafikkarteModellGrafikspeicherReicht aktuell für ..Preis
GeForce GTX 750 TIMSI GeForce GTX 750 TI TF OC2GB GDDR51080p, mittlere Details160 Euro
GeForce GTX 960Gigabyte GV-N960WF2OC-2GD2GB GDDR51080p, hohe Details217 Euro
GeForce GTX 970MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G3,5+0,5GB GDDR51080p ultra, 4k hohe Details375 Euro
GeForce GTX 980ASUS GeForce STRIX GTX 9804GB GDDR51080p ultra, 4k ultra Details600 Euro


Wählt die Grafikkarte nach eurem Profil aus: Spielt ihr sehr häufig und besitzt gute oder mehrere Monitore, würde ich eine GeForce GTX 970 oder 980 empfehlen. Anspruchsvollen Gelegenheitsspielern rate ich zu einer GeForce GTX 960. Wer nur sehr wenig spielt kann zu einer GeForce GTX 750 TI greifen. Alle 4 Grafikkarten basieren auf der neusten Maxwell Architektur.
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Wer wirklich zukunftssicher kaufen möchte, dem empfehle ich aktuell die MSI GTX 960 100ME oder die MSI GTX 970 100ME. Beide Grafikkarten sind bereits mit einem HDMI 2.0 Port ausgestattet.



Gehäuse und Netzteil

Beim Netzteil greife ich zu einem modular aufgebauten be quiet! Modell, dem Be quiet! Pure Power CM BQT L8-CM-530W welches eine Effizienz von 88% bei 50% Auslastung besitzt. Alternativ könnt ihr auch zum 20 Euro teureren Be Quiet! BN234 E10-CM-500W Straight Power greifen, welches eine Effizienz von 90% bei 50% Auslastung sowie 5 statt 3 Jahre Garantie mitbringt. Beide Netzteile könnt ihr verwenden, egal für welche der 4 oben gelisteten Grafikkarten ihr euch entscheidet.

KomponenteEnergiebedarfBemerkung
Prozessor110Wdie 88W TDP werden im Turbo-Modus überschritten
Mainboard10WIntel Z97: 4,1W + 2x ASMedia + Realtek LAN usw.
Grafikkarte60-165W750TI: 60W, 960: 120W, 970: 145W, 980: 165W
M.2 SSD5W
Lüfter2-10W

Summe127-232W


Der Grund warum ich zu einem 530W Netzteil rate ist, dass die Anlaufströme teilweise deutlich höher sind und die Zukunftssicherheit: Ein gutes Netzteil kann meistens noch für den nächste Generation weiterbenutzt werden. Außerdem sind die meisten Netzteile im mittleren Lastbereich am effizientesten.

Durch die modulare Bauweise des Be quiet! Pure Power CM BQT L8-CM-530W können wir nur die Kabelstränge verwenden die wir auch wirklich brauchen. Dadurch wird der Luftfluss im Gehäuse optimiert und der Optik kommt das auch zu Gute.

Ich hatte ja eingangs geschrieben, dass dieser PC nicht nur schnell sondern auch flüsterleise arbeiten soll. Möglich macht dies das schallgedämmte und mit zwei leisen 140mm Gehäuselüftern ausgestattete Fractal Design Define R5.

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Das Gehäuse kostet um die 100 Euro - die ist es aber definitiv auch wert. Die Verarbeitung ist gut und das Gehäuse ist sehr flexibel: so lassen sich z.B. alle Laufwerksmodule (2x 5,25 Zoll, 3x 3,5 Zoll und 5x 3,5 Zoll) aus dem Gehäuse entfernen. Das 3x 3,5 Zoll Modul kann sogar nach belieben an einen anderen Platz im Gehäuse montiert werden.

Ich verwende in meinem PC gar keine Festplatten oder optischen Laufwerke, daher habe ich alle Module ausgebaut. Dies optimiert den Luftfluss im Gehäuse. Durch die im Gehäuse integrierte Lüftersteuerung dürfen maximal 3 Lüfter in 3 Stufen (5/7/12V) gesteuert werden. Auf der kleinsten Stufe sind die Gehäuselüfter nicht mehr wahrzunehmen.

Solltet ihr euch für ein anderes Gehäuse entscheiden, achtet darauf, dass es sich um ein vollwertiges ATX-Gehäuse handelt, das ASRock Z97 Extreme 6 ist nämlich nicht gerade klein!



CPU-Lüfter

Dem Intel Core i7-4790K liegt ein Lüfter bei, der natürlich seinen Dienst tut, allerdings - vor allem unter Last - ziemlich laut ist. Für einen leisen PC - oder auch wenn ihr direkt oder später den Prozessor übertakten möchtet - solltet ihr zu einem besseren Lüfter greifen. Hier ganz kurz eine kleine Übersicht der aus meiner Sicht aktuell besten CPU-Kühler (Luft):

NameLüfterAufwand EinbauKühlungPreis
Thermalright HR-02 Macho Rev B1x 140mm-+45 Euro
be quiet! Dark Rock 31x 135mm++60 Euro
Noctua NH-D152x 140mm+++90 Euro


Ich selbst habe alle 3 Lüfter schon montiert und würde dem be quiet! Dark Rock 3 die einfachste Montage bescheinigen, dicht dahinter der Noctua NH-D15. Ein echtes Preis-Leistungs-Schnäppchen ist der Thermalright HR-02 Macho Rev B, hier wird der geringe Preis allerdings mit einer recht komplizierten Montage bezahlt. Die Qualität ist gut, allerdings sowohl bei be quiet! als auch bei Noctua etwas besser.

Trotzdem ist der Thermalright HR-02 Macho Rev B eine gute Wahl und daher hat er es auch in mein Gehäuse geschafft. Der Lüfter an sich ist von sehr guter Qualität und auch wirklich leise. Leider verdeckt der Lüfter den ersten Arbeitsspeicher-Slot. Solltet ihr also alle 4 Arbeitsspeicher Bänke benötigen, müsst ihr zu einem anderen Lüfter greifen oder den Lüfter an sich anders montieren als ich es getan habe.



Zusammenbau

Um alle Komponenten zusammenzubauen muss man kein Ingenieur sein. Die Standards sind heute zum Glück so gut, dass es keine besonderen Tricks oder Kniffe bedarf. Das mit Abstand aufwändigste ist die Montage des CPU-Kühlers. Die Hersteller legen aber wirklich gute Zusammenbau-Anleitungen bei.

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Wie ihr sehen könnt, habe ich versucht die Kabelkanäle und Durchführungen des Fractal Design Define R5 voll auszunutzen. Auf der Rückseite, direkt hinter dem Mainboard befinden sich zwei weitere 2,5 Zoll Slots, die ideal für herkömmliche SSDs geeignet sind.

Da die M.2 SSD ja noch mindestens doppelt so teuer wie herkömmliche sind, habe ich mich dafür entschieden eine 256GB große, sehr schnelle, M.2 SSD zu verbauen. Meine nicht so häufig angefassten Dateien speichere ich auf einer 250GB großen Samsung 850 EVO. Achtet bei der Montage der M.2 SSD darauf, diese in den oberen, mit "Ultra M.2" gekennzeichneten Slot einzubauen, der untere Slot ist deutlich langsamer.

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Thermalright HR-02 Macho Rev B auf dem ASRock Z97 Extreme 6, einmal ohne und einmal mit aktivem Lüfter. Ich empfehle bei dem i7-4790K die Montage des aktiven (und wirklich guten) Lüfters.



Installation von Windows 7 oder Windows 8.1 auf einer M.2 SSD

Die Installation eines Betriebssystems auf einer M.2 SSD ist etwas besonders, weil die SSD an sich gar nicht bootfähig ist. Das UEFI des Mainboards übernimmt bei einer M.2 SSD das Bootmanagement. Damit dies auch bei der Installation von einem USB-Stick zur Verfügung steht, muss man den Windows Installations-Stick per UEFI booten. Bei Windows 8 ist dies kein Problem, da der Stick dies von Haus aus unterstützt.

Möchte man allerdings Windows 7 per UEFI installieren, muss man einen zusätzlichen UEFI-Bootloader auf den Windows 7 Stick kopieren. Dieser Bootloader ist in der install.wim Datei auf dem Windows 7 Stick enthalten und muss mit einem Packprogramm wie z.B. 7-Zip (Download) extrahiert werden. Die benötigte Datei bootmgfw.efi befindet sich im Pfad 1 also unter install.wim\1\Windows\Boot\EFI\bootmgfw.efi. Diese Datei muss nun auf den Stick in das Verzeichnis \efi\boot kopiert und in bootx64.efi umbenannt werden.

Wer einen Computer mit installiertem Windows 7 64bit besitzt, kann die Datei auch aus dem Verzeichnis C:\Windows\Boot\Efi kopieren.

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Das war auch schon alles, nun ist euer Windows 7 USB-Stick auch per UEFI bootbar und ihr könnt Windows 7 auf der Samsung SM951 M.2 SSD installieren.



Benchmarks

Um die endgültige Leistung des Spiele-PCs einschätzen zu können, schaut gerne in unseren CPU-Vergleich zum i7-4790K. Zusätzlich habe ich noch Benchmarks der Samsung SM951 SSD mit 256GB in AS SSD 1.8, Crystal Disk Mark 3.0.3 x64 und ATTO 2.47 durchgeführt:

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Energieverbrauch

Mein Testsystem besteht neben dem Intel Core i7-4790K und dem ASRock Z97 Extreme 6 aus 2x4GB DDR3-2133 Arbeitsspeicher, einer MSI GTX 960 100ME, einem 530W be Quiet Netzteil, einer Samsung SM951 mit 256 GB und einer Samsung 850 EVO 250GB. Die Gehäuselüfter laufen auf 300rpm, der Prozessorlüfter auf 490rpm.

SzenarioEnergieaufnahmeBemerkung
Idle43WWindows 7 Pro 64bit, 2x1080p-Display Setup
YoutTube 1080p Vollbild46WGoogle Chrome 43.0.2357.81
Cinebench R15 Einkern82W
Cinebench R15 Mehrkern144W
Prime95 Large FFTS185W8 Threads




Komplette Zusammenstellung

Hier noch einmal alle Komponenten aus dieser Anleitung:

KomponenteBeschreibungPreis
ProzessorIntel Core i7-4790K350 Euro

Prozessor-KühlerThermalright HR-02 Macho Rev B45 Euro
Prozessor-Kühler (alternativ)be quiet! Dark Rock 360 Euro
Prozessor-Kühler (alternativ)Noctua NH-D1590 Euro

MainboardASRock Z97 Extreme 6190 Euro

Arbeitsspeicher8GB DDR3-2400 G.Skill F3-2400C11D-8GAB71 Euro
Arbeitsspeicher (alternativ)16GB DDR3-2400 G.Skill F3-2400C11D-16GXM129 Euro
Arbeitsspeicher (alternativ)8GB DDR3-2400 Kingston HyperX Savage HX324C11SRK2/878 Euro
Arbeitsspeicher (alternativ)16GB DDR3-2400 Kingston HyperX Savage HX324C11SRK2/16144 Euro

GrafikkarteGigabyte GV-N960WF2OC-2GD217 Euro
Grafikkarte (alternativ)MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G375 Euro
Grafikkarte (alternativ)ASUS GeForce STRIX GTX 980600 Euro

M.2 SSD128GB Samsung SM951120 Euro
M.2 SSD256GB Samsung SM951200 Euro
M.2 SSD512GB Samsung SM951400 Euro

2te SSDz.B. 256GB Samsung 850 Pro145 Euro
2te SSDz.B. 512GB Samsung 850 Pro272 Euro

Gehäuse Fractal Design Define R5105 Euro

NetzteilBe quiet! Pure Power CM BQT L8-CM-530W80 Euro
Netzteil (alternativ)Be Quiet! BN234 E10-CM-500W Straight Power100 Euro

Summe (8GB Ram, GTX 960, 128GB M.2 SSD)ab 1.178 Euro




Fazit

Eigentlich hatte ich für die Startkonfiguration maximal 1.000 Euro eingeplant, dies war aber nicht mit einer schnellen M.2 SSD realisierbar. Da es für Standard-Konfigurationen schon genügend Anleitungen gibt, wollte ich unbedingt bei der M.2 SSD mit voller PCIe 3.0 x4 Anbindung bleiben und bin daher bei einem Startbudget von 1.178 Euro gelandet.

Dafür bekommt ihr einen super schnellen, leisen und zukunftssicheren Spiele- oder High-End Multimedia-PC mit der höchsten momentan möglichen Single-Thread Leistung. Es gibt aktuell (und wird auch nicht mit den ersten Skylake kommen) keinen aktuellen Intel Prozessor der so hoch getaktet ist wie der Intel Core i7-4790K.

Die schnelle M.2 SSD merkt man in Windows deutlich - man muss nirgendwo mehr warten und alles fühlt sich super direkt an - ein Unterschied auch wenn man zuvor schon eine normale SSD wie die Samsung 850 Pro hatte. Da die schnellen M.2 SSDs noch recht teuer sind, habe ich mir zusätzlich zur 256GB Variante noch eine normale SSD als Datenspeicher eingebaut.

Da ich nicht so häufig spiele, habe ich mich bei der Grafikkarte für eine GTX 960 entschieden, die mir auch bei hohen Details ein flüssiges 1080p Bild auf meinen Monitor zaubert. Ich hoffe ihr habt einen guten Einblick in mein Projekt bekommen und wünsche euch viel Spaß beim nachbauen :)



21 Kommentare

Von Hawk am 13.03.2016
Besucher

Alles klar - danke

Von Dennis am 13.03.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Hawk:

Ja, aber nicht in naher Zukunft.

Lies dir ruhig die Anleitung für den Mini-ITX PC durch, vieles davon kannst du 1:1 auf für normal große Boards übernehmen.

Leider werde ich heute nicht mehr fertig. Da wir Montag und Dienstag auf der CeBIT sind und wir dann erst mal in unseren normalen Jobs wieder aufholen müssen denke ich das der Artikel nächsten Samstag online geht.

Von Hawk am 13.03.2016
Besucher

Vielen Dank

Die mini itx - Anleitung hatte ich gesehen.
Mini itx ist bei mir nicht notwendig.
Normale Größe reicht mir. Plant ihr dafür auch eine Aktualisierung?

Von Dennis am 13.03.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@hawk:

Gerade "The Devision" verlangt dem Gaming PC bzw. der Grafikkarte einiges ab, eine NVidia GTX970 bzw. Radeo R9 390 ist hier absolutes Minimum.

Aber wie Stefan schon schrieb lohnt sich das warten, ich bin gerade dabei einen Test zu schreiben der auf aktueller Technik basiert.

Die Bauanleitung ist schon veröffentlicht: Bauanleitung Teil 1 + Bauanleitung Teil 2

Da kannst du dir schon mal das Design und die verbauten Teile ansehen.

Gruß
Dennis

Von Stefan am 13.03.2016
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@hawk: Wir veröffentlichen bald eine aktualisierte Anleitung, auch wenn diese Hardware hier immer noch mehr als ausreichend ist.

Von hawk am 13.03.2016
Besucher

Hi Leute,

vielen Dank für eure tollen Anleitungen.
Würdet ihr die Config hier aktuell auch noch empfehlen?
Ziel ist ein Gaming PC für neue Spiele (bspw. The Devision) in FullHD zu zocken.
Danke

Von Stefan am 22.01.2016
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Sven: Nimm am Besten welche von Kingston, die funktionieren zu 99% auch wenn sie nicht gelistet sind.

Von Sven am 22.01.2016
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schöner Artikel

möchte ich gerne so nach bauen

frage sind die ramriegel zum Mainboard kompatibel, sind nicht gelistet bei asrock??
ggf alternative

danke

Von Stefan am 11.12.2015
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@Fabeltief: Der Prozessor ist universell einsetzbar, also auch für die Bildbearbeitung. Vielleicht reicht hier auch ein kleinerer i5 wie der Intel Core i5-4690K aus, allerdings ist der i7 zukunftssicherer.

Wenn Du keine Spiele spielst, benutze doch erstmal die interne Grafikeinheit (also gar keine dedizierte Grafikkarte). Wenn Du später mehr Grafikleistung benötigst, kannst Du eine Grafikkarte jederzeit nachrüsten.

Von Fabeltief am 11.12.2015
Registrierter Benutzer

1 Beitrag
Hallo Stefan
Danke für diese ausführliche und gut nachvollziehbare Anleitung zum Eigenbau. Da könnte ich mich als Frischling tatsächlich wagen, meinen Wunsch-PC zusammen zu basteln.
Zwei kleine Fragen: Ich möchte meinen PC einzig auf die Bildbearbeitung (Foto) ausrichten. Kannst Du mir den gleichen Prozessor empfehlen? Und wie sieht das aus mit der Grafikkarte? Ansonsten denke ich ist das Gerät mit dem modernen Motherboard und der ultraschnellen SSD M.2 sehr geeignet für meine Zwecke.
Danke für eine Antwort. Gruss

Von Stefan am 03.09.2015
Technikaffe.de Team

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@Manolo: Ist geplant aber wie gesagt erst in 2-3 Monaten wenn es sich "lohnt" :)

Von Manolo am 03.09.2015
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Hi Stefan,
Danke für die Antwort. Ich muss eh bis Weihnachten warten bzw. bis es Weihnachtsgeld gibt ;-)
Man kann das Ganze natürlich auch noch billiger haben.
Statt des Extreme 7+ für ca. 280€ kann man auch das 6+ für ca. 225€ oder gar das 4+ für ca. 170€ nehmen.
Das 7+ hat halt Dual LAN, das hätte mir gefallen. Bei den anderen gibts dann mehr oder weniger SATA3 Ports und so viele brauche ich eigentlich nicht.
Das bedeutet, wer ohne Dual LAN und mit nur 6 SATA3 Ports auskommt, der kommt auf eine Preisdifferenz von 30 - 40€.

Tja, dann werde ich zwangsweise noch ein wenig warten ;-)

Dennoch noch einmal die Frage: werdet Ihr auch ein System mit Z170 testen?


Danke und Gruß

Von Stefan am 02.09.2015
Technikaffe.de Team

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@Manolo: Ist momentan schwierig sich zu entscheiden, das kann ich verstehen. Den 120 Euro Mehrpreis steht kaum Mehrleistung gegenüber, dafür ist es aber eben neue Technik die im Lastbereich weniger Strom verbraucht (auch wenn man da schon einige Jahre Betrieb vorweisen muss um 120 Euro wieder wett zu machen). Wenn Du in den nächsten Wochen kaufen möchtest, nimm den Haswell. Alternative: Noch 2-3 Monate warten und dann zum ca. gleichen Preis kaufen.

Von Manolo am 02.09.2015
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Ich hoffe ich nerve nicht wenn ich nochmal was dazu frage.
Mittlerweile gibt es Preise für Skylake und ich habe mal in Excel rumgerechnet:

Statt Haswell I7-4790K den Skylake I/-6700K (beide 4Ghz)
als Board dann das Asrock Z170 Extreme 7+
und dazu 16 GB DDR4 2400 RAMs
Ergibt eine Preisdifferenz von + 120€

Im Turbo hat der neue Skylake 200 Mhz weniger zu bieten (4,2 Ghz) als der Haswell (4,4 Ghz),
aber dafür hat er 16 PCIe 3.0 Lanes und der Haswell 12.

Meinst du, es würde für 120€ Sinn machen doch Skylake zu nehmen, trotz der -200 Mhz im Turbo Modus?
Ist ggf. noch ein Test von dir geplant?

Von Stefan am 13.08.2015
Technikaffe.de Team

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@Manolo: Ja zum Booten und für ein paar Spiele verwende ich eine 256GB große Samsung SM951 M.2 SSD. Zusätzlich habe ich auf der Rückseite des Mainboards noch eine 2,5 Zoll SSD für Daten verbaut. Die Festplattenkäfige benötige ich also nicht und habe sie daher entfernt.

Von Manolo am 13.08.2015
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Hi,
auch wenn der Bericht jetzt schon etwas älter ist, eine Frage:

Du schreibst unter "Gehäuse und Netzteil" im vorletzten Absatz:
"Ich verwende in meinem PC gar keine Festplatten oder optischen Laufwerke, daher habe ich alle Module ausgebaut."

Bedeutet das, du verwendest nur die auf dem Mainbord eingesteckte M.2 SSD zum booten und hats die Daten extern vom PC, z. B. auf einem NAS?
Oder wie kann ich mir das vorstellen?

Gruß

Manolo

Von Stefan am 03.06.2015
Technikaffe.de Team

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@Mario: Ich habe unter den Benchmarks nun Verbrauchswerte für verschiedene Szenarien notiert. Vor allem eine andere Grafikkarte oder der Betrieb mit nur einem Monitor (ich habe 2) kann das Ergebnis ggf. stark verändern.

Von Mario am 03.06.2015
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Hallo,

schöner Artikel.

Eine Frage hätte ich noch:
Könntest Du vielleicht noch die Verbrauchsangabe für deinen PC im Idle-Zustand mal messen und mitteilen?

Danke im Voraus

Von Seegurke am 03.06.2015
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Ich hab vor knapp einem halben Jahr fast den selben Rechner gebaut. Mit dem Unterschied, dass ich ein Seasonic 750W NT verbaut habe. Define R5 gabs noch nicht. Also R4.
Ich hab den True Spirit 140 Power gewählt. Die CPUs haben heute so geringe Spannungen. Wo soll das noch Wärme anfallen? Die Kühlkörper sind also für Intel CPUs überdimensioniert. Das man die Thermalrights nicht hört und die Grafikkarte erst ab 60°C anfängt die dank Noctua-Gehäuselüfter sogut wie nie erreicht werden ist der Pc auch noch extrem leise. Wenn das Licht am Schalter nicht leuchten würde, wüsste man nicht, dass er an ist.

Von Stefan am 01.06.2015
Technikaffe.de Team

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@Kugelfisch01: Also sicher ist das Be Quiet! BN234 E10-CM-500W Straight Power mit Gold-Zertifizierung nochmal einen Hauch besser (bei 50% Last eine um 2% erhöhte Effizienz) sowie die von dir genannten 5 statt 3 Jahre Garantie. Ansonsten sind alle Standards (ErP 2014, Intel C6/C7 Deep Power) identisch. Ich habe es im Artikel als Alternative aufgenommen, dann kann jeder selbst entscheiden ob es ihm die 20 Euro Aufpreis wert ist.

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.