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Intel Skylake GT4e-GPU 50% schneller im Vergleich zur Broadwell GT3e

Das neue Flagschiff Skylake GT4e wird einer internen Folie von Intel zu Folge um 50 % schneller eingestuft als die Broadwell GT3e Iris Pro. Auf der besagten Folie, die angeblich von Intel stammen soll, wurde die 3D Leistung mit H-Chips im 45W (Skylake) und 47W (Broadwell) verglichen. Intel hat dies im 3DMark Vantage und 3DMark11 Benchmark getan, wo Intel in der Vergangenheit besser abgeschnitten hat als in Spielen, sprich realen Szenarien. Weiterhin soll Skylake-Y um 60 % sparsamer sein im Vergleich zu Broadwell-Y. Ob sich dies im Design in Form von kleineren Akkus oder verlängerter Akkulaufzeit wiederspiegeln wird, bleibt abzuwarten.

Intel Skylake GT4e-GPU 50% schneller im Vergleich zur Broadwell GT3e

Bereits Mitte letzten Jahres gab es das Gerücht, dass Intel sein GPU Angebot mit der GT4 erweitert, was ein Novum darstellt. Die Broadwell Architektur bietet 4 GPU Varianten. Dies sind die GT1, GT2, GT3 und die GT3e.

Die Skylake GPUs werden wie die Broadwell GPUs im 14nm Verfahren gefertigt. Intel wird die GPUs über das gesamte Portfolio streuen. Ich habe hier ein paar Details zusammengefasst.

Die GT4e beinhaltet 72 Execution Points und 64MB bzw. 128 MB eDRAM. Im Vergleich zur GT3e bedeutet dies eine deutliche Erhöhung der Execution Points (50%). In der 64MB eDRAM Variante wird die GPU in der Skylake-K und S Konfiguration zum Einsatz kommen (TDP 35W-95W). Die 128MB eDRAM GPU wird in der Skylake-H Architektur im TDP Bereich von 35W-45W zum Einsatz kommen.

Die GT3e bietet in der Skylake Architektur 48 Execution Units und 64 eDRAM und wird in der Skylake-U Serie im TDP Bereich von 15-28W verbaut werden.

Die GT2 mit 24 Execution Points wird in allen Skylake Architekturen verbaut werden (SKL-Y, SKL-U, SKL-H und SKL-K/S).

Die GT1 mit 12 Execution Points wird lediglich in der Skylake-Y Architektur angeboten (TDP 4W).

Mit der Skylake Reihe wird die Generation 9 der GPUs eingeführt, die ansich schon eine Leistungssteigerung zur Broadwell Generation 8 mit sich bringt. Man darf also auf die ersten unabhängigen Tests gespannt sein. Die Veröffentlichung der Skylake Architektur wird voraussichtlich im 2. Halbjahr 2015 beginnen und bis ins Jahr 2016 für alle Architekturen andauern.


Skylake-YSkylake-USkylake-HSkylake-K/SExecution PointseDRAM
GT4e--X - 128MB eDRAMX - 64MB eDRAM7264MB/128MB
GT3e-X--4864MB
GT2XXXX24-
GT1X---12-
TDP4W15W-28W35W-45W35W-95W--

Interessant ist die Leistung der iGPU auch für Spieler mit dedizierter Grafik: Microsofts DirectX 12, das exklusiv für Windows 10 erscheinen wird, nutzt die iGPU und dedizierte Hardware im Verbund um die Grafikleistung zu erhöhen.



3 Kommentare

Von Robert am 20.05.2015
Besucher

"integrierte Chipsatzgrafik VS. dezidierte Grafikkarte":
Das Thema wäre vielleicht mal einen eigenen Artikel hier im Blog wert...

Was man aktuell bei einem Entscheidungsfall aber auf jeden Fall über die INTEL-GPU wissen sollte ist folgendes. Seit der HD4200 (Haswell, GT2), eigentlich sogar schon seit Haswell-GT1, werden alle wichtigen Standards unterstützt: DirectX 11.1, OpenCL 1.2 und OpenGL 4.0. Selbst ein eigener 4K-Dekoder ist mit an Bord! Als Schnittstellen stehen jeweils HDMI und DisplayPort inklusive Daisy Chaining zur Verfügung. Bis zu 3 Monitore können parallel angeschlossen werden!

Einige kurze GPU-Vergleiche:
Eine HD5000 liegt knapp hinter AMDs Radeon HD 7660G und auf dem Niveau einer dedizierte Radeon HD 7650M. Eine HD6000 (etwa 20-25 schneller als HD5000 und mit DirectX 11.2! sowie H.265-Codec!) liegt nur knapp unter dem Niveau einer dedizierten GeForce 820M.

Natürlich kann man bei AMD für weniger Geld durchaus etwas leistungsfähigere integrierte GPUs bekommen, allerdings muss dafür leider auf (meist viel wichtigere) CPU-Leistung verzichten.

Von Stefan am 18.05.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Robert: Danke für deine gute Ergänzung!

Von Robert am 18.05.2015
Besucher

Intel macht ja schon seit mehreren Jahren grössere Sprünge im Bereich integrierte Chipsatzgrafik. Wobei ebenfalls bereits 50%ige Leistungssteigerungen von einer Generation zur nächsten zu beobachten waren. U.a. beim Wechsel von HD4000 zu HD5000 http://www.notebookcheck.com/Intel-HD-Graphics-5000.91975.0.html

Das ist wirklich ein sehr schöner Zug von Intel! Jeder User sollte für sich mal ernsthaft überlegen, ob er - falls nicht gerade SuperGAMEFREAK - heutzutage überhaupt noch eine dezidierte Grafikkarte braucht, die in den meisten Fällen mehr als das doppelte, wenn nicht 3-fache, der CPU-Energie verlangt. Ich jedenfalls fühle mich mit HD5000 ausreichend bedient und spare dadurch gefühlte 100 Euro Stromkosten/Jahr.

Allerdings darf man bei der von Euch gewählten Überschrift auch nicht "Äpfel mit Birnen" (sorry, mir fiel gerade nichts passenderes ein) vergleichen. Denn entscheidend sind hier weniger der neue Name oder die Fertigung in einer kleinere Strukturbreite, sondern - und dass steht eigentlich sogar im Artikel, wird aber leider nicht weiter erklärt - die "Execution Units" oder Shader-Einheiten ("Execution Points" sind mir neu). Und die hat man seit in der Vergangenheit stetig erweitert und/oder verdoppelt: HD2000=6 EU, HD3000=12 EU, HD4000=16 EU, HD4200, 4400, 4600=20 EU, HD5000=40 EU.

Und dann wird einem auch schon von der reinen Logik her recht schnell klar, dass die neu geplante Skylake GT4e-iGPU mit 72 EU, etwa 50% schneller sein wird als die HD6000,HD6100,HD6200 mit "nur" 48 EU. :-D http://en.wikipedia.org/wiki/Intel_HD_and_Iris_Graphics

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