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Vom Gestalten bis hin zum Bedrucken - Etikettendrucken Schritt für Schritt erklärt!

Der wichtigste Punkt vor dem Drucken

Egal, ob es sich um Visitenkarten, Etikette oder auch Adressenaufkleber handelt, wer seine eigenen immer griffbereit haben möchte, muss diese natürlich erst einmal erstellen. Mit diesem Punkt beginnt das eigentliche Etikettendrucken.

Das beliebteste Standardprogramm, um die Etiketten zu designen, ist Word. Dieses ist bereits auf jedem Windows-PC von Beginn an enthalten, weshalb sich jeder an die Arbeit machen kann. Mac oder Linux-Besitzer können Word übrigens auch kostenfrei im Internet herunterladen.



Von der Idee zur Gestaltung - Schritt für Schritt

Neben Word gibt es bereits einige Produkte auf dem Markt, die sich auf das Etikettendrucken spezialisiert haben. Jede Software hat ihre eigenen Vorteile, wobei zu beachten ist, dass auch der geplante Aufwand und die Ausarbeitung bei der Wahl der Software miteinbezogen werden sollte. Für einfache Etiketten mit Design und Text reicht in der Regel bereits Word aus, doch die spezialisierten Programme bieten einige Zusatzfunktionen, die bei der Arbeit nützlich sein können.

Zu Beginn sollte man mit dem Text beginnen. Dieser ist essenziell bei einer Etikettenkarte, den ohne diesem kann nicht geworben werden. Somit ist es von großer Bedeutung sich zu aller erst Gedanken über den gewünschten Text zu machen. Hier muss das Ganze richtig angegangen werden. Der Platz einer solchen Karte ist begrenzt, weshalb ein bündige und kurz mit wenigen Worten erklärt werden sollte, worum es auf der Etikettenkarte geht. Natürlich können auf Etiketten auch einfache Informationen gedruckt werden. Hierbei ist lediglich zu beachten, dass die Information auf die Karte passt. So beispielsweise bei Etiketten für DVDs, welche mit dem entsprechenden Titel versehen werden sollen. Hierbei spielt ebenso wenig das Layout eine Rolle. Ist der Text ausgedacht, wird dieser direkt in das vom Programm vorgesehene Feld eingegeben. Mit Word geht dies ganz einfach, indem der Text eingetippt wird.

Nach diesem Schritt geht es weiter mit der graphischen Gestaltung des Endprodukts. Spezialisierte Programme bieten dafür bereits Hilfestellungen oder sogar komplette Layouts, die mit wenigen Klicks noch zusätzlich bearbeitet werden können. Auch bei Word bekommt wird die Möglichkeit geboten, eine eigene Etikette zu erstellen. Das Schreibprogramm von Microsoft enthält hierfür geeignete Optionen, die wichtig sind, für den künstlerischen Mehrwert der Karten. Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Zu Beginn muss auf den "Einfügen"-Button in der Menü-Leiste geklickt werden. Nach dem Klick bekommen die Nutzer die Möglichkeit, ein graphisches Element einzufügen. Nun stehen drei Varianten zur Auswahl, denn das künstlerische Merkmal kann entweder ein Wordart-Effekt, eine Grafik oder eine Clipart sein. Die Software Word bietet bereits einige Elemente zur Auswahl. Am besten ist es, sich diese einfach mal im vollen Umfang anzusehen, denn unter der Auswahl kann sich bereits ein vorgestelltes Element befinden, welches so schnell und problemlos eingefügt werden kann. Ist nichts Passendes vorhanden, so kann das Internet als zweite Variante abgesucht werden. Es gibt einige Websites, die vorgesehene Dateien zum Download anbieten. Diese sind in der Regel kostenlos, weshalb auch diese Möglichkeit nicht zu missachten ist. Zudem kann hier meist auch nach passenden Begriffen gesucht werden, wodurch Themenbereiche schneller gefunden werden können und nur entsprechende Bilder zur Auswahl stehen.



Das Endprodukt aus dem Drucker

Spezielle Programme haben das Bedrucken bereits automatisiert, doch mit Word gestaltet sich das Ganze ein wenig komplizierter. Zu Beginn müssen alle Elemente des Etiketts markiert und kopiert werden. Daraufhin muss unter "Extras" auf "Briefe und Sendungen" geklickt werden. Im geöffneten Untermenü trifft der nächste Klick auf "Umschläge und Etiketten". Im Register "Etiketten" unter "Optionen" können wichtige Einstellungen vorgenommen werden, die jedoch alle nutzerspezifisch sind und übersichtlich aufgelistet sind. Die Einstellungen müssen mit "Ok" bestätigt werden. Zu beachten ist auch, dass darauf ein neues Dokument im Register Etiketten erstellt werden sollte, denn beim Importieren der Datei können Veränderungen auftreten. So muss beispielsweise die Adresse ein paar Zentimeter verschoben werden. Ist alles optisch passend, kann das Ganze in der Menü-Leiste ausgedruckt werden.

Es lohnt sich im Voraus den Drucker zu kalibrieren und die Druckköpfe auszurichten sowie zu reinigen, denn in einigen Fällen können bei dem kleinen Druck Streifen entstehen oder aber Stellen werden unsauber gedruckt. 



Für Etikettendruck vorgesehene Programme

Avery Zweckform Assistent 5.0

Avery Zweckform Assistent 5.0 ist im Internet verfügbar und zudem kostenlos. Mit dem Programm wird das Erstellen und die Gestaltung von Etiketten um ein Vielfaches erleichtern. Nutzer können aus den zahlreichen Vorlagen wählen. Das Ganze ist simpel und benutzerfreundlich programmiert und es kann zudem direkt gedruckt werden. Vor allem eignet sich die Software wenn man die von Avery erhältlichen Etikettenbögen verwendet.

Labeljoy

Labeljoy ist eine Software, die für den kompletten Vorgang vom Erstellen bis hin zum Drucken von Etiketten programmiert wurde. Das Programm ist kostenpflichtig und kann aus dem Internet heruntergeladen werden. Zudem können auch viele weitere Formate bedruckt werden wie z.B. Strichcodes oder Inventaraufkleber.

Rüschi

Die Software Rüschi ist ein Programm, das sich auf Gestalten und Bedrucken von Etiketten und Ordnerrücken spezialisiert hat. Rüschi ist kostenlos und nach dem Download ist keine zusätzliche Installation nötig. Das Programm verfügt über eine integrierte Rechenzeile speziell für die Anpassung der Maße, was den Vorgang des Gestaltens um einiges erleichtert.



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Mit seinen 36 Jahren ist Dennis nicht nur der Senior des Technikaffe Teams, er hat im Laufe seines langen Lebens auch viel Erfahrung im Heimkinobereich sammeln können. Für seine "Packen wirs einfach an" Mentalität mögen wir Ihn noch mehr als für seine Fahrkünste.