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Banana Pi - Der bessere Raspberry Pi ?

Für alle, die im Grundkonzept begeistert vom Raspberry Pi waren, dieser aber zu langsam war, gibt es nun eine Alterative: Den Banana Pi. Layout und Anschlussvielfalt sind ähnlich wie beim Raspberry Pi gewählt, letztere wurde sogar deutlich erweitert.

So verfügt das Banana Pi Board neben dem Allwinner A20 Dual Core (2 Coretx A7 Kerne) über einen Gigabit LAN sowie einen HDMI 1.4 Anschluss. Der Arbeitsspeicher ist mit 1GB DDR3 doppelt so groß bemessen wie noch beim Raspberry Pi. Die Platine des Banana Pi ist ein kleines bisschen größer, was leider sämtliche Raspberry Pi Gehäuse unbenutzbar macht.

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Auch ein SATA-Port samt SATA-Power wird vom Banana Pi bereitgestellt. Hier dürfen auch große Datenfestplatten angeschlossen werden. Dank des 1Gbit LAN Ports können Daten mit bis zu 45MB/s über das Netzwerk transferiert werden. Als Grafikchip kommt eine Mali400 zum Einsatz. Diese ist ca. 4x so schnell wie der VideoCore IV des Raspberry Pi.



Technische Daten

Banana PiRaspberry Pi Rev B
SOCAllwinner A20 (Sun71)Broadcom BCM2835
CPU2x 1000MHz ARM Cortex A71x 700MHz ARM1176
GPUARM Mali400VideoCore IV
Arbeitsspeicher1GB DDR3 SDRAM512MB SDRAM 400MHz
Netzwerk1GBit Allwinner A20100Mbit LAN9512
USB 2.0 Ports22
SpeicherSATA, SD/MMCSD/MMC, SDIO
VideoHDMI 1.4HDMI 1.3a
IR-ReceiverJaNein
HDMI-CECNeinJa
Power5v/2A (Micro USB)5v/1,2A (Micro USB)
Preis48 Euro32 Euro


Der Nachteil gegenüber dem Raspberry Pi ist die (noch) kleinere Community, Mediaplayer Images wie OpenElec unterstützten den Banana Pi noch nicht. Dafür läuft sowohl Android (neuste Version 4.4) sowie Debian, Ubuntu, Fedora, ArchLinux oder OpenSuse Linux. Auch die abgespeckte Variante Lubuntu ist auf der Downloadseite des Herstellers verfügbar.

Trotz deutlich mehr Power soll der Banana Pi im Idle weniger als der Raspberry Pi verbrauchen. Ich denke, dass sich der Banana Pi langfristig durchsetzen kann - zu groß ist der Leistungsunterschied zum Vorbild, dem Raspberry Pi. Sobald es ein XBMC Image für das Board gibt, dürft ihr mit einem Test bei uns rechnen!



5 Kommentare

Von Stefan am 09.08.2014
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Christian: Ja, stört mich persönlich auch etwas - dafür ist aber eine IR-Schnittstelle vorhanden und viele benutzen dies zusammen mit einer MCE- oder Logitech Harmony Fernbedienung.

Von Christian am 09.08.2014
Besucher

Ohne Hdmi Cec wird sich das Teil leider nicht als Rasp. Mediacenter Ersatz durchsetzen können.

Von Stefan am 06.08.2014
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Grobi1209: Laut einem anderen User schafft das Board ca. 45MB/s über LAN. Somit wäre es auch egal wenn es nur eine SATA1 Schnittstelle ist (was ich annehme). Testen können wir das Board aktuell nicht, sobald XBMC (OpenElec) allerdings auf dem Banana Pi läuft, werden wir uns ein Board zulegen :)

Von Grobi1209 am 06.08.2014
Besucher

Ich suche schon seit längerem nach einem Sytem als Dropbox Ersatz z.B. mit OwnCloud bzw. BT Sync.
Da die Mühle 27/7 laufen würde, dürfte sie nicht mehr als 10-12 W komplett mit Festplatte etc. verbrauchen und sie müsste nach Möglichkeit 1GBit Ethernet unterstützen. Am liebsten sollte sie komplett passiv arbeiten (ohne Lüfter etc.).
Nun ist die Frage, wie schnell ist die SATA bzw. Ethernet Schnittstelle des BananaPIs wirklich?
Zumindest im heimischen LAN sollte der Datendurchsatz so hoch wie möglich sein, damit eine schnelle Sync zwischen dem PI und den einzelnen Clients drin ist.
Habt ihr eine Möglichkeit die Geschwindigkeiten "aussagekräftig" zu testen?

Greets
Grobi

Von Auror am 04.08.2014
Besucher

Hoffen wir mal auf nen Openelec-Support, auf den Stromverbrauch und die Leistung bin ich gespannt. Aber wieso ist der IR-Empfänger hinten?

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Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.