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ZOTAC GeForce GTX 750 mit Maxwell Architektur im Test

Mitte Februar hat NVIDIA im sonnigen Santa Clara mit der GeForce 750 und der GeForce 750Ti die ersten beiden Grafikkarten vorgestellt, die auf der neuen Maxwell-Architektur basieren und die Leistung pro Watt gegenüber der Vorgängerarchitektur (Fermi) verdoppeln.

Gerade im Einstiegssegment war der Konkurrent AMD mit seinen Grafikkarten der Radeon Serie (R7 260, R7 260X usw.) bisher führend, vor allem was das Preis-Leistungs sowie das Leistung pro Watt Verhältnis anging. Das soll sich nun ändern: Die in 28nm gefertigten Grafikkarten der Maxwell Architektur sind eine Neuentwicklung und nicht einfach nur ein Remake.

ZOTAC GeForce GTX 750 mit Maxwell Architektur im Test

Wir haben von Zotac die neue GeForce 750 mit 1GB GDDR5 Speicher bekommen. Interessant ist diese Grafikkarte vor allem durch ihren Preis von nur 100 Euro, zudem ist sie extrem stromsparend und benötigt daher nicht einmal eine weitere Stromversorgung sondern bedient sich alleine über den PCI-E Slot.



Lieferumfang

Neben der Grafikkarte liegt noch ein DVI-zu-VGA Adapter sowie Bedienunsanleitungen und eine Treiber CD. Die Garantie beträgt 2 Jahre, kann aber kostenlos auf 3 Jahre erweitert werden, indem die Grafikkarte in den ersten 30 Tagen bei Zotac registriert wird.

ZOTAC GeForce GTX 750 mit Maxwell Architektur im Test
ZOTAC GeForce GTX 750 mit Maxwell Architektur im Test



Zotac vs. AMD Referenzkarte

Das PCB der Grafikkarte ist identisch mit dem des AMD Referenzdesigns, es wird kein externer Stromverbinder benötigt, die Grafikkarte begnügt sich mit der Power, die über den PCI-E Slot bezogen wird. Mit 2x DVI und 1x Mini-HDMI sind auch die Videoausgänge identisch zum Referenzdesign.

Um unsere Ohren etwas zu entlasten, ist ein größerer Lüfter verbaut, der etwas leiser ist. Um ca. 20% schneller als die Zotac GeForce GTX 750 ist die GeForce GTX 750 Ti, die dafür aber ca. 30 Euro teurer ist und auch auf der neuen Maxwell Architektur basiert. Zotac bietet beide Grafikkarten mit 1GB und 2GB GDDR5 Speicher an, der Preisunterschied liegt bei ca. 10 Euro. Für die meisten Spiele sollten 1GB GDDR5 Speicher ausreichen, einzig wer gerne GTA spielt sollte sich für die 2GB Version entscheiden.



Lautstärke

Zotac verbaut zwar keinen Referenzlüfter - allerdings ist auch der Zotac Lüfter deutlich hörbar. Dabei spielt die Auslastung der Grafikkarte keine Rolle. Die Lüftersteuerung hätte hier also gerne filigraner ausfallen können. Die Lautstärke ist gerade noch im grünen Bereich, die Karte ist aus 3 Metern noch hörbar.



Leistungsaufnahme

Die Paradedisziplin der Zotac GeForce GTX 750 ist die Leistungsaufnahme. Abzüglich des Stromverbrauches für Prozessor und Co benötigte die GeForce GTX 750 nur 42W (Diablo 3 / Starcraft 2 / 3D Mark 11) und bleibt damit deutlich unter der von NVIDA festgesetzten TDP von 55W. Dies bedeutet auch, dass die Karte die komplette Zeit den Boost-Takt beibehält und sich nicht drosselt.

Im Idle verbraucht der PC mit GeForce GTX 750 ca. 5 Watt mehr Strom, was völlig in Ordnung geht. In einem Multi-Monitor Setup mit 2 Monitoren erhöht sich der Verbrauch um weitere 2 Watt.



Übertakten / Overclocking

Eigentlich nicht das gedachte Einsatzgebiet als sparsame Einstiegsgrafikkarte aber trotzdem macht die Zotac GeForce GTX 750 so einiges mit: Den Speicher konnten wir von 5.000 MHz auf 5.950 MHz bedenkenlos anheben, bis zu einem Boost Takt von 1.300 MHz blieb die Grafikkarte stabil. Dies resultiert in einer Leistungssteigerung von ca. 11%.



Technische Daten

Zotac GeForce GTX 750 Zotac GeForce GTX 750 Ti
ArchitekturGM107 / MaxwellGM107 / Maxwell
GPU-Takt (Normal)1033 MHz1033 MHz
GPU-Takt (Boost)1111 MHz1111 MHz
GPU Kerne512640
Speicher1-2GB GDDR51-2GB GDDR5
Speichertakt5000 MHz5400 MHz
Speicherschnittstelle128 Bit128 Bit
TDP55W60W
Belegte Slots22
Anschlüsse2x DVI, 1x Mini-HDMI2x DVI, 1x Mini-HDMI
Preis100-110 Euro135-150 Euro



Benchmarks

Wir haben die kleine GeForce GTX 750 mit 1GB Speicher durch den 3D Mark 11 geschickt. Komisch: Zotac gibt als Boost GPU-Takt maximal 1111 MHz an, in 3D Mark 11 konnten wir aber 1253 MHz messen.

GeForce GTX 750 1GBGeForce 750 Ti 1GB
3D Mark 11 P-Score40375310
3D Mark 11 Graphic Score4583
3D Mark 11 Physics Score2966
3D Mark 11 Combined Score2988


In Diablo 3 zaubert die kleine Grafikkarte flüssige 80 Bilder pro Sekunde auf den Bildschirm (1080p, maximale Details)
ZOTAC GeForce GTX 750 mit Maxwell Architektur im Test



Fazit

Die Zotac GeForce GTX 750 ist eine günstige und sehr sparsame Grafikkarte, die Spiele wie Diablo 3 oder Starcraft 2 flüssig in HD auf den höchsten Details inkl. Kantenglättung darstellen kann. Für mehr reicht es aber nicht, schon bei 2x Kantenglättung ist bei Battlefield 4 mit weniger als 30 Bildern pro Sekunde Schluss.

Für den High-End Gamer ist diese Karte aber nicht gedacht. Durch den geringen Verbrauch - und die geringe Abwärme - ist die Karte ideal für kleine Mini-ITX Spiele PCs oder HTPCs geeignet.

1080p Material dekodiert die GeForce GTX 750 mit ca. 50% Auslastung, auch 4K Material ist für die Grafikkarte kein Problem. Wer eine günstige Grafikkarte für seinen HTPC sucht, darf bei der Zotac GeForce GTX 750 zugreifen. Die AMD Radeon R7 260X ist etwas schneller als die Zotac GeForce GTX 750, kostet aber auch 10 Euro mehr und verbraucht deutlich mehr Strom, daher benötigt die AMD Radeon R7 260X auch noch einen zusätzlichen PCI-E 6-Stromverbinder.



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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.