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Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

Heute haben wir die ZBox nano ID69 von Zotac bei uns im Test. Diese wurde uns netterweise direkt von Zotac in der Plus-Variante (inklusive Arbeitsspeicher und Festplatte) zur Verfügung gestellt.

In der ZBox nano ID69 kommt die aktuelle stromsparende Variante des Intel Core i7-4500U zum Einsatz in der Intels Grafikeinheit Intel HD Graphics 4400 gleich mit integriert ist.

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

Wir haben die Zotac ZBox nano ID69 unter Windows 7 64bit getestet und diverse Benchmarks durchgeführt. Dabei haben wir sowohl den Stromverbrauch notiert, als auch die Lautstärke kritisch bewertet.


Anschlüsse

Zotac stattet die ZBox nano ID69 sehr umfangreich aus.

Front:

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

2x USB 2.0, Infrarot-Empfänger, SD-Kartenleser (MMC/SD/SDHC/SDXC/MS/MS Pro/xD), Stereo-Klinke, Mic-In.


Rückseite:

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

1x HDMI, 1x Display Port, 4x USB 3.0, 1x Gbit-LAN, 1x eSATA, Anschluss für W-LAN Antenne,


Innen:

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

Intel W-LAN Karte (WIRELESS-AC 3160) die per Dual-Band (2,4+5GHz) über das neue 802.11ac funkt, Bluetooth 4.0 Empfänger.

Mittels SO-Dimm lassen sich bis zu 8 GB Arbeitsspeicher (DDR3-1333 / DDR3-1600) verbauen. Die ZBox nano ID69 kann wahlweise mit einer Arbeitsspeicherspannung von 1,35V oder 1,5V betrieben werden. Außerdem gibt es noch eine SATA3 (6Gb/s) Schnittstelle für den Einbau einer interner 2,5" Festplatte.



Unser Testgerät

In der Plus Variante ist bereits der hier schon oft erwähnte und auch von uns empfohlene 4GB DDR3L-1600 Crucial CT51264BF160BJ mit 1,35V verbaut.

In der Plus-Variante der ZBox nano ID69 ist eine 500GB Festplatte (2,5", 5400rpm, 8MB Cache) des Typs Samsung ST500LM012 verbaut. Für unseren Test haben wir diese jedoch gegen eine nicht mehr ganz aktuelle Intel SSD mit 3GB/s ausgetauscht. Das bringt einiges an Performance im Gegensatz zu der verbauten HDD, jedoch kann mit mit einer aktuellen SSD, z.B. aus der Samsung 840 EVO Serie noch etwas mehr an Geschwindigkeit heraus geholt werden.

Wenn man nicht die Plus-Variante erwirbt, muss man sowohl Arbeitsspeicher als auch Festplatte separat erwerben. Das würde ich auch empfehlen da ich aktuell nur noch SSDs als Systemfestplatte einsetzen würde.

Neben der ZBox nano ID69 selber liegt noch das externe 65W-Netzteil, eine gedruckte Bedienungsanleitung sowie eine DVD mit Treibern und PDF-Handbuch bei. Auch eine VESA 100x100 Halterung, Stromkabel, sowie Schrauben und ein Analog auf Digital SPDIF Stecker liegen mit in der Packung.

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test



Erste Inbetriebnahme

Um die ZBox zu bestücken, müssen 4 Gummi-Standfüße abgeschraubt werden, dies geht wie bei jeder ZBox nano ohne Schraubendreher. Der Einbau von Arbeitsspeicher und Festplatte ist sehr einfach und erfordert keine Fachkenntnisse. Für den Einbau der Festplatte wird allerdings ein sehr kleiner Schraubendreher (Kreuzschlitz) benötigt.

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

Mittels DEL / ENTF Taste gelangt man in das übersichtliche Bios. Hier kann man u.a. die Lüftersteuerung den eigenen Vorlieben anpassen oder auch den blau leuchtenden Ring auf der Oberseite ein und aus schalten.



Installation von Win 7 Professional 64bit

Die Installation ist Standard und wie bei jedem anderen PC auch:

1. Windows Image herunterladen (wir haben Windows 7 Professional 64bit inkl. SP1 benutzt)
2. Bootfähigen USB-Stick erstellen
3. Inhalt des Windows Images auf den USB-Stick kopieren
4. Mit dem USB-Stick die ZBox booten (Drückt Ihr F8 beim Startvorgang gelangt ihr ins Boot-Menu)
5. Windows 7 installieren

Nach der Installation müssen natürlich alle Treiber installiert werden, die Zotac hier bereitstellt. Die Installation verlief bei uns unproblematisch, es wurden alle Komponenten vollständig erkannt.

Der Windows 7 Leistungsindex bescheinigt der Zotac ZBox nano ID69, aufgrund seiner eher schwachen Grafik GPU, lediglich eine Punktzahl von nur 5,3 Punkten.

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


Arbeiten mit Windows 7 - Geschwindigkeit

Die Arbeitsgeschwindigkeit des i7-4500U lässt sich wirklich sehen. Es lässt sich mit der ZBox nano ID69 wirklich sehr flüssig arbeiten. Sowohl Office als auch das surfen im Internet verlangen der Box keine großartigen Anstrengungen ab.

Im normalen Betrieb bleibt die Box zudem sehr leise, jedoch nicht unhörbar. Wenn die CPU etwas zu tun bekommt, wie in unseren Benchmarks bzw. unserem Stresstest, dreht der Lüfter aber schon sehr hoch und die Box wird deutlich hörbar.

Windows 7 bootet in sehr schnellen 15 Sekunden (Power-On Knopf bis alle Icons in der Trayleiste) und ein Neustart ist in 18 Sekunden abgeschlossen:





Leistungsaufnahme unter Windows 7

Im Idle unter Windows 7 kommt die ZBox auf 8 Watt, maximal konnten wir dem Gerät 28W (unter Prime 95, Large FFTs auf allen 4 Kernen) entlocken. Das ist was das Verhältnis von Stromverbrauch und Geschwindigkeit angeht ein ordentlicher Wert, es gibt aber wesentlich Stromsparendere CPUs (mit natürlich geringerer Leistung)

Im Energiesparmodus werden noch 2W fällig und im Standby zeigt das Messgerät gerade noch 0,1 W an.

Verbrauch Idle8W
Verbrauch Vollast (Prime95)28W
Verbrauch Cinebench26W
Verbrauch 1080p Video 40mbps (Birds)21W
Verbrauch 1080p Video 12,5mbps (Big Bug Bunny)16W
Verbrauch Energiesparmodus2W
Verbrauch Standby0,1W



Benchmarks

CPU-Z zeigt an was wir schon wissen: In der Zotac ZBox nano ID69 steckt aktuelle Intel Haswell Technik:

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


Der Benchmark mit Cinebench R11.5 bzw. Cinebench R15 brachte folgende Ergebnisse:

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test
Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


Während des SSD-Benchmarks dümpelte der i7-4500U im einstelligen Auslastungsbereich vor sich hin:

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


Um eine 1,565GB große MKV-Datei zu packen (Rar-Format, Max. Kompression) benötigte die ZBox exakt 3 Minuten (180 Sekunden = 8,9MB/s).
Zum Vergleich: Die ZBox AQ01 mit AMD A4-5000 Kabini benötigt 4:52 Minuten (292 Sekunden, 5,5MB/s).

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


Ein 1080p MKV-Video mit einer durchschnittlichen Bitrate von 12,5 MB/s, abgespielt via VLC, lastet die ZBox nano ID69 um die 30% aus.

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


Ein 1080p MKV-Video mit einer durchschnittlichen Bitrate von 40 MB/s, abgespielt via VLC, lastet die ZBox nano ID69 um die 40% aus.

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


Unsere beiden 4K-Test-Videos lasteten die ZBox nano ID69 zwischen 45 und 55% aus.

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test

Also auch hier hält die ZBox was Sie verspricht. Nicht umsonst prangt auf der Oberseite ein 4K-Aufkleber, der andeutet das die ZBox nano ID69 auch mit 4K-Videos keine Probleme hat:

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test


XBMC


Normalerweise testen wie an dieser Stelle ja immer noch die Funktionalität als reiner XBMC-Mediaplayer, bei dieser Version der ZBox haben wir uns das jedoch gespart da die Box als reiner XBMC-Player einfach viel zu teuer ist. Natürlich kann man XBMC auch unter Windows nutzen, das funktioniert natürlich einwandfrei.



Bilder

Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test
Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test
Zotac ZBox nano ID69 mit Intel i7-4500U Haswell im Test



Technische Daten

CPUIntel i7-4500U 2x 1,8GHz (Turbo 3,0GHz), 22nm, Haswell, L3-Cache 4MB
GPUIntel HD Graphics 4400
Speicherbis max. 8GB ,2 Module, SO-Dimm 204-pin DDR3-1600 (1,35V oder 1,5V)
Anschlüsse1x HDMI, 1x Display Port, 4x USB 3.0, 1x Gbit-Lan, 2x USB 2.0, 1x eSATA, IR, SD-Kartenleser, Stereo-Klinke, Mic
SATA (intern)SATA3 (6 Gb/s) im 2,5 Zoll Format
FunkW-LAN 802.11ac Intel 3160HMW AC Dual-Band (2,4+5GHz), Bluetooth 4.0
Abmessungen12,7 x 12,7 x 4,5cm
Preisca. 500-600 EUR (je nach Version)



Vergleich mit Alternativen

ZBox nano ID69ZBox nano AQ01Intel NUC D34010WYK
CPUIntel i7-4500UAMD A4-5000Intel Core i3-4010U
ArchitekturHaswellKabiniHaswell
Leistung
Verbrauch Idle8W6W6W
Verbrauch Video16-21W10-11W9W
W-LAN802.11ac (1.300MBits)802.11ac (433MBits)Kein W-LAN (kann nachgerüstet werden)
Arbeitsspeicher2x DDR3-1600 (1,35V+1,5V)1x DDR3-1600 (1,35V+1,5V)2x DDR3-1600 (1,35V)
FestplatteSATA3SATA3mSATA3
Kartenleser7-in-17-in-1Nein
Eignung Windows*************
DatumQ1/2014Q1/2014Q4/2013
Preis500-600 EUR 210 EUR250 EUR



Fazit

Die Zotac ZBox nano ID69 hat uns als keiner Desktoprechner überzeugt. Im Idle ist sie sehr leise und dabei schnell genug für alle Office- und Surfaufgaben unter Windows 7. Das Abspielen aller Testmedien hat problemlos geklappt und der ZBox keine großen Anstrengungen abverlangt

Die Leistungsaufnahme überzeugt im Vergleich zur gebotenen Leistung, liegt aber deutlich über den kleineren von uns getesteten Boxen. Hier muss man schauen ob man die Mehrleistung benötigt, ansonsten ist vielleicht eine kleinere ZBox die bessere Wahl.

Toll sind die 5 Jahre Garantie die Zotac auf seine ZBoxen gibt. Dafür muss man sich nach dem Kauf innerhalb von 28 Tagen bei Zotac registrieren.



3 Kommentare

Von Dennis am 03.04.2014
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Stefan:

Ich habe das mit der Original Lüftereinstellung getestet. Selbstverständlich kann der Lüfter auch auf eine Feste Geschwindigkeit eingestellt werden, aber ich wollte im Test halt sehen wie laut die ZBox werden kann.

Gruß
Dennis

Von Stefan am 03.04.2014
Besucher

Hallo,
ihr schreibt "Im normalen Betrieb bleibt die Box zudem sehr leise, jedoch nicht unhörbar. Wenn die CPU etwas zu tun bekommt, wie in unseren Benchmarks bzw. unserem Stresstest, dreht der Lüfter aber schon sehr hoch und die Box wird deutlich hörbar."
War das mit den originalen Lüftereinstellungen oder hattet ihr die im BIOS schon optimiert?

Von Yannick am 24.02.2014
Besucher

Kleiner Rechtschreibfehler im Fazit, ansonsten supi!

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