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SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz

Achtung: Für SnapRAID gibt es eine neuere Schritt-für-Schritt Anleitung!


SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz

SnapRAID funktioniert im Grunde wie ein Software-Raid. Es bietet eine Ausfallsicherheit, indem Paritätsdaten angelegt werden. In der Grundkonfiguration aus 2 Datenfestplatten und einer Paritätsfestplatte ähnelt SnapRAID einem Raid 5 Verbund. Es kann hier eine Festplatte ausfallen, ohne das es zu einem Datenverlust kommt.

Auch als Backup-Programm wird SnapRAID häufig bezeichnet. Das liegt daran, dass SnapRAID die Redundanz nicht in Echtzeit berechnet, sondern manuell (oder automatisiert) oder bestimmten Zeitabständen, z.B. einmal pro Tag. Diesen Vorgang nennt man Synchronisation, kurz Sync. Alle Änderungen, die nach einem Sync durchgeführt werden - etwa das versehentliche Löschen einer wichtigen Datei - lassen sich rückgängig machen (es wird dann der letzte Sync wiederhergestellt). Allerdings ist die Redundanz der neuen Daten auch erst gegeben wenn diese gesynct wurden.

Trotzdem kann SnapRAID kein richtiges Backup ersetzen, da nur eine (oder mehrere, je nach Anzahl der Paritätsfestplatten) ausgefallende Festplatte wiederhergestellt werden können. Fallen alle Festplatten aus, z.B. durch einen Kurzschluss, lassen sich die verloren gegangenen Daten nicht wiederherstellen.

Aufgrund dieser Eigenart eignet sich SnapRAID vor allem für Umgebungen auf denen sehr selten Änderungen vorgenommen werden. Es ist z.B. ideal für ein Home-NAS auf dem überwiegend große Dateien wie z.B. Videos gespeichert sind. Ein weiterer Vorteil - und wohl der Hauptgrund warum man SnapRAID benutzt - ist, dass in einem SnapRAID pool nur die Festplatte läuft auf die aktiv zugegriffen wird - die Dateien sind nämlich nicht über mehrere Festplatten verteilt wie etwa in einem Raid-Verbund.



SnapRAID vs. RAID

SnapRAIDNormaler Raid
Max. Parität (HDDs)62 (Raid 6)
Laufende Festplattennur die AktiveAlle
RedundanzSnapshotEchtzeit
Festplattengrößekann unterschiedlich seingleich große HDDs
Kann nachträglich eingerichtet werden ?JaNein
Geschwindigkeit steigt mit Anzahl der FestplattenNeinJa
Benötigter Arbeitsspeicher1GB für 10TB Kapazität1GB




OpenMediaVault für Snapraid und AUFS vorbereiten

Nirgendwo ist SnapRAID so einfach zu konfigurieren wie unter OpenMediaVault. Das liegt daran, dass es SnapRAID sonst nur in einer Befehlszeilenversion ohne Benutzeroberfläche gibt. Unter OpenMediaVault lässt sich allerdings ein Plugin nachinstallieren mit dem die Konfiguration und Überwachung von SnapRAID relativ einfach ist.

Zu allererst müssen wir das OpenMediaVault Extras Plugin (Webseite) nachinstallieren. Dazu wird ein kleines Paket heruntergeladen welches ihr danach in OpenMediaVault hochladen müsst. Dieses Paket könnt ihr hier herunterladen.

Navigiert in der OpenMediaVault Weboberfläche zu dem Punkt "Erweiterungen" und klickt dort auf die Schaltfläche "Hochladen". Wählt das eben heruntergeladene Paket aus und ladet es hoch.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz

Anschließend wählt ihr das neu hinzugefügte Paket unter Erweiterungen aus und installiert dieses. Euch stehen nun deutlich mehr Erweiterungen zur Verfügung als zuvor. Wir interessieren uns erstmal nur für AUFS und SnapRAID. Wählt diese beiden Erweiterungen aus und installiert diese.



SnapRAID Konfiguration

Habt ihr neue Festplatten ohne Daten in euer NAS eingebaut, könnt ihr diese über den Punkt "Dateisysteme" mit einem EXT4 Dateisystem versehen und einbinden. Dies müsst ihr zuerst erledigen. Ein Vorteil von SnapRAID ist, dass ihr auch Festplatten benutzen könnt auf denen sich schon Daten befinden.

Die Ersteinrichtung von SnapRAID unter OpenMediaVault ist wie Oben bereits erwähnt relativ einfach. Die Mindestanzahl von Festplatten beträgt 3, richtig sinnvoll ist SnapRAID aber ab 4 oder mehr Festplatten. Die Festplatten müssen nicht die gleiche Kapazität haben, es muss nur darauf geachtet werden, dass die Paritätsfestplatte die größte Kapazität besitzt.

Im Standardsetup mit 2+1 oder 3+1 Festplatten (2/3 für Daten nutzbar und 1 als Parität) ist SnapRAID mit einem Raid 5 Verbund vergleichbar, es darf 1 Festplatte gleichzeitig ausfallen ohne das ein Datenverlust eintritt.

Klickt in OpenMediaVault auf SnapRAID und wählt den Reiter "Laufwerke" aus. Zunächst binden wir die Paritätsfestplatte ein. Klickt dazu auf "Hinzufügen" und wählt ein Laufwerk aus. Als Name vergeben wir "Parität" und haken nur Parität an.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz

Jede Paritätsfestplatte schützt euch vor dem Ausfall einer Festplatte in eurem SnapRAID. Ihr könnt auf die gleiche Weise natürlich auch mehrere Paritätsfestplatten einbinden, maximal sind 6 Paritätsfestplatten erlaubt.

Nun kommen die Datenfestplatten an die Reihe. Klickt dazu wieder auf "Hinzufügen", wählt eine weitere Festplatte aus und hakt "Inhalt" sowie "Daten" an.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz

Sinnvolle Setups:

Anzahl Festplatten gesamtAnzahl ParitätenBemerkung
3-41vergleichbar mit Raid 5
5-102vergleichbar mit Raid 6
11-163
17-244

Nachdem ihr alle Festplatten hinzugefügt habt, müsst ihr zunächst eine Synchronisierung vornehmen. Dies kann - je nachdem ob sich schon Daten auf den Festplatten befinden - einige Stunden dauern und ist vergleichbar mit einer Initialisierung eines Raids. Sind eure Festplatten leer dauert der Vorgang allerdings nur wenige Sekunden.

Es kann sein, dass SnapRAID euch bei der allerersten Synchronisierung von leeren Festplatten eine Warnungsnachricht anzeigt die besagt das es keinen Content gibt. Dies ist normal.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz

Wichtig: Die Redundanz ist immer erst nach einer erfolgreichen Synchronisierung gegeben. Alle Daten die ihr nach einer Sync neu auf die Festplatten schreibt sind erst nach einem neuen Sync geschützt. Alte Daten, die sich schon vor der letzten Sync auf den Festplatten befanden sind immer geschützt.



AUFS Einrichtung

Während man bei einem Raid auf einen großen Datenträger - der aus den einzelnen Festplatten besteht - zugreift, bietet SnapRAID diese Funktionalität nicht. Da wir aber nicht auf diesen Komfort verzichten möchten, benötigen wir noch eine Software, die alle Datenfestplatten zu einem virtuellen Laufwerk zusammenfügt.

Dafür könnt ihr AUFS oder Greyhole benutzen, die sich recht ähnlich sind. Während Greyhole nur auf Samba shares funktioniert, könnt ihr unter AUFS zusätzlich noch NFS benutzen. Daher habe ich mich hier für AUFS entschieden, allerdings bietet auch Greyhole nette Funktionen und könnte für euch einen Blick wert sein.

Zuerst müssen wir auf jeder Datenfestplatte einen Ordner erstellen und freigeben. Klickt dazu in OpenMediaVault unter dem Punkt "Zugriffskontrolle" auf "Freigegebene Ordner" und benutzt die "Hinzufügen" Schaltfläche. Ihr müsst auf jeder Festplatte einen Ordner erstellen. Nur auf der ersten Datenfestplatte erstellt ihr einen zweiten Ordner mit dem Namen "poolshare".

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz

Nun navigiert ihr in die AUFS Verwaltung und klickt auf "Hinzufügen". Gebt dem Pool einen Namen eurer Wahl, ich habe ihn SnapRAID genannt. Als Bind share wählt ihr den Ordner "poolshare" den wir zuvor als freigegeben Ordner erstellt haben. Als Zweige wählt ihr die Ordner aus, die ihr auf jeder Festplatte zuvor freigegeben habt.

Hakt zum Schluss noch MFS an. MFS bewirkt, das AUFS die Dateien gleichmäßig auf eure Festplatten verteilt. Möchtet ihr die originale Ordnerstruktur beibehalten, könnt ihr diese Option auch deaktiviert lassen, dann füllt AUFS eine Festplatte nach der anderen.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz



Freigeben des SnapRAID / AUFS Verbundes

Damit ihr den Verbund auf eurem NAS benutzen und auf anderen Clients im Netzwerk mounten könnt, müsst ihr nun noch eine Freigabe erstellen. Ihr könnt hier SMB/CIFS für Windows oder NFS Freigaben für Linux erstellen. Ich benutze in meinem Beispiel eine SMB Freigabe.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz


Nun benötigen wir noch einen Benutzer, dem wir Zugriff auf die Freigabe gewähren. Klickt dazu unter "Zugriffskontrolle" auf "Benutzer" und dann auf "Hinzufügen". Wichtig ist, dass der Benutzer in die Gruppe "sambashare" aufgenommen wird.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz


Unter Privilegien gewährt ihr diesen Benutzer nun noch Lese- und Schreibrechte auf der Freigabe:

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz


In Windows lässt sich eure Freigabe nun einfach einbinden. Dazu navigiert ihr in euren Arbeitsplatz und wählt im Menü "Extras" den Eintrag "Netzlaufwerk verbinden" aus.

Gebt die IP-Adresse oder den Hostnamen eures NAS ein und wählt danach den Namen der Freigabe aus, in meinem Fall "SnapRAID". hakt auch die Option "Verbindung mit anderen Anmeldeinformationen herstellen" an.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz


Es öffnet sich ein Fenster, in dem ihr euren Benutzernamen und euer Passwort welches ihr eben in OpenMediaVault festgelegt habt, eingeben müsst.

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz


Die Geschwindigkeit in dem Verbund ist so schnell wie die Festplatte, auf die gerade geschrieben wird. Die Western Digital Red Festplatten lasten die Gigabit Schnittstelle aber recht gut aus:

SnapRAID und AUFS unter OpenMediaVault als Raid 5/6 Ersatz



Fazit

SnapRAID ist eine interessante Alternative zur normalen Raid-Lösung, etwa einem Linux Software Raid. Allerdings ist deutlich mehr Aufwand notwendig SnapRAID und AUFS einzurichten als bei einem normalen Raid. Auch die Akzeptanz - gerade im semi-professionellen Umfeld - ist fraglich, SnapRAID gibt es erst seit 2011. Im Firmenumfeld ist SnapRAID meiner Meinung nach uninteressant.

Der interessanteste Pluspunkt an SnapRAID ist die Möglichkeit mit vollen Festplatten zu starten, bei einem Neuaufbau eines normalen Raids gehen hingegen alle Daten auf den Festplatten verloren. Zudem lässt sich etwas Strom sparen, weil nur die Festplatte aus dem Standby geholt werden muss die die benötigte Datei beherbergt - bei einem Raid müssen dafür alle Festplatten laufen, da jede Datei über mehrere Festplatten verteilt ist.

Ich persönlich würde einen normalen Software-Raid vorziehen, denn wenn sich bei der Konfiguration von SnapRAID oder AUFS auch nur ein kleiner Fehler einschleicht, riskiert man unter Umständen einen Datenverlust. Wer sich die Einrichtung von SnapRAID zutraut kann von einigen Features profitieren.

Auf der Suche nach einem guten NAS ? Schaut euch unsere immer aktuelle NAS Übersicht an, die zahlreiche Bauanleitungen für ein Eigenbau-NAS enthält!


38 Kommentare

Von Stefan am 30.07.2016
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@murphy: Eine E-Mail Funktion bei Änderungen am Artikel oder neuen Kommentaren im Artikel ist in Arbeit.

Von murphy am 30.07.2016
Besucher

So ... zwischenzeitlich festgestellt, dass ich den vermissten Nachfolge-Artikel eigentlich schon gefunden hatte, in dessen fetten Überschriften auch immer nur von AUFS die Rede ist. Das gesuchte Stichwort "UnionFileSystem", wenn auch immerhin in Fettschrift, versteckt sich in den Tiefen der eigentlichen Anleitung.

Die im Text resp. im Kommentarbereich vermisste Referenz gab sich dann auch als solche zu erkennen, als kleiner, in zurückhaltend dezentem himmelblau gefärbter Kasten gaaaaanz oben auf der Seite (noch über dem Titelbild, wo üblicherweise nur Werbung steht ^^)

Als Hinweis an weitere Kommentarleser sollte dieser hier deshalb vielleicht stehen bleiben ...

Von Stefan am 19.02.2016
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Kurtez: Für SnapRAID benötigst Du gar keinen Raid, d.h. Du kannst jeden SATA Controller verwenden ganz egal welches Featureset dieser hat.

Von Kurtez am 19.02.2016
Registrierter Benutzer

1 Beitrag
Hi,

welche RAID Level sollte ein PCIe Controller unterstützen wenn ich den Server im SnapRAID laufen lasse?

Danke schon mal im Voraus

Von Stefan am 22.10.2015
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Ich: Steht auf unserer To-Do Liste, wird aber noch eine Weile dauern.

Von Ich am 22.10.2015
Besucher

Bitte überarbeiten!
Wie kann man beim neuen Unionfilesystem eine HDD ersetzen?

Von Andreas H am 12.08.2015
Besucher

@Stefan: Es hat sich alles aufgeklärt, ich habe einen Fehler gemacht! Der Punkt ist, dass ich vergessen habe unter "Datenspeicher\Dateisysteme" das Laufwerk einzubinden! Nachdem ich die neuen Laufwerke eingebunden hatte, konnte ich diese auch im Dropdown-Menü auswählen. Also alles gut! Trotzdem danke!

Viele Grüße

Von Stefan am 12.08.2015
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Andreas H: Die neue SnapRAID Version verhält sich etwas anders als die Version in diesem Artikel. Ich werde mir das in den nächsten Tagen nochmal anschauen und den Artikel hier aktualisieren. In sofern kann ich dir jetzt auf die schnelle leider nicht weiterhelfen.

Von Andreas H am 11.08.2015
Besucher

Hallo zusammen,

ich versuche gerade die Anleitung nachzubilden, aber ich scheitere schon an folgendem Punkt:
"Klickt in OpenMediaVault auf SnapRAID und wählt den Reiter "Laufwerke" aus. Zunächst binden wir die Paritätsfestplatte ein. Klickt dazu auf "Hinzufügen" und wählt ein Laufwerk aus. Als Name vergeben wir "Parität" und haken nur Parität an."
Das im Bild gezeigte Dropdown-Menü verschwindet bei mir immer sofort und lässt gar keine Auswahl zu. Weder in Edge, noch Firefox, noch Chrome, noch IE kann ich dieses Dropdown-Menü sehen. Ich verwende die neuste Version von OMV. Hat jemand das gleiche Problem?

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße!

Von Peter am 15.07.2015
Besucher

Hallo,

was ich bei Snapraid und da auch im speziellen in Zusammenhang mit der automatischen Sicherung (also Sync) nicht ganz verstehen kann:
was passiert wenn ich gerade auf eine HDD schreibe und ein Sync-Kommando wird ausgelößt... also z.B. ich stelle den AutoSync Wert auf 5GB und schreibe ettliche 11GB große mkv-Dateien in einem Rutsch auf die Platte...
a) nach jeweiligem erreichen der 5GB Marke beginnt der Sync und ich erhalte nach einem Rebuild sicher korrupte Daten...
b) Snapraid wartet mit dem Sync bis eine Datei fertiggestellt wurde, macht dann den Sync, während die anderen Dateien weiter auf die Platte geschaufelt werden... kein Problem in der Integrität(außer in der Zeit während des kopierens), da nach der letzten Datei auch wieder ein Sync angestossen wird, doch unnötig belastend für die Parity-Platte...
c) Snapraid wartet auf das Ende der Kopieraktion(Trigger??), sperrt die Platte kurz für Schreibzugriffe und führt dann den Sync durch...

vielleicht weiß da jemand mehr - weil so ungefährlich erscheint mir das nicht...

sonnige Früsse,
Peter

Von Marco am 31.05.2015
Besucher

Hi,

ich bin gerad auch am verzweifeln mit dem neuen Aufs. Ich kann auf dem Pool nichts per SMB schreiben, es kommt immer Zugriff auf den Ordner wurde verweigert. Hat wer vielleicht eine neue Anleitung?

Danke

Marco

Von Stefan am 10.04.2015
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Johannes: Ja das ist korrekt, die Anleitung habe ich zur Zeit des älteren AUFS geschrieben!

Von Johannes am 09.04.2015
Besucher

Hallo, vorab, ich bin ein NOOB und fand diese Anleitung sehr gut. Doch nur, solange es sich um das ältere "AUFS" handelt. Habe mein SnapRaid 5x aufgesetzt und es jetzt in einer VM unter dem neuen UnionFileSystem-Aufs mit vielen versuchen zum Laufen gebracht. Es gibt keinen "poolshare-Ordner" mehr im Unionfilesystem, oder? Auch wenn ich der Newbie in Linux und OMV bin, so kann diese Config. wie beschrieben unter den neuesten Updates nicht funktionieren......

Von Stefan am 03.04.2015
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Marcel: Normales Raid ist deutlich einfacher und gerade für Anfänger zu empfehlen. Wenn Du deine Daten sowieso nochmal auf einer anderen Festplatte hast, nimm einen normalen Software-Raid.

Von Marcel am 03.04.2015
Besucher

Die Daten auf der jetzigen Datenfestplatte habe ich auf einer externen Festplatte gespeichert, damit keine Daten verloren gehen.
Wo wäre der Vorteil gegenüber Snapraid? Ich habe mit beiden Raids noch keine Erfahrungen gemacht.

Von Stefan am 02.04.2015
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Marcel: Bei so einer geringen Anzahl der Festplatten würde ich ein normales Software Raid (Raid 5 aus 3 Festplatten = 1 Parität, 2 nutzbar) empfehlen. Wenn Du von Windows (NTFS) umsteigst gehen allerdings alle deine Daten verloren, da OpenMediaVault auf EXT4 als Dateisystem setzt.

Von Marcel am 01.04.2015
Besucher

Hi,
habe bisher nur eine WD Red 3TB in meinem N54L.
Diese ist so langsam voll und eine 2 Platte soll einziehen.
Im moment läuft das ganze noch auf Win 8.1, möchte allerdings auf OMV umsteigen.
Muss ich mir jetzt 2 Platten a 3TB holen damit Snapraid sinn macht oder kann ich die Parity-Platte später hinzufügen?
Gruß
Marcel

Von Stefan am 25.03.2015
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Ich: AUFS wurde aus den Erweiterungen gestrichen. Du musst es über die Unionfilesystems machen.

Von Ich am 24.03.2015
Besucher

Wo finde ich die Erweiterung "Pooling (aufs)"?

Ich habe nur "openmediavault-unionfilesystems 1.3"

Von Stefan am 03.03.2015
Technikaffe.de Team

1547 Beiträge
@Ingo: Danke für dein Feedback. Größter Nachteil an SnapRaid ist das es deutlich mehr Fachwissen vorraussetzt als ein normaler Raid unter OMV. Daher ist es für Einsteiger meiner Meinung nicht geeignet, man kann einfach zu viel falsch machen was dann unter Umständen zu einem Datenverlust führen kann.

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.